US-Militär testete biologische Waffen an der eigenen Bevölkerung

  • Ersteller Ersteller Condemn
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Wenn wir die USA beurteilen wollen, müssen wir auch folgende Fragen stellen:

- Welche Staaten tun so etwas nicht?
- Welche Staaten gehen weniger inhuman vor?
- Welche Staaten sind skrupelloser?
- Unter welchen Bedingungen operieren diese Staaten?

Ich zweifle nicht daran, dass die USA zu solchen Aktionen bereit sind. Ich wäre auch blöd, denn es gibt genügend verifizierte Fälle. Dass solche Aktionen verbrecherisch sind, steht außer Zweifel. Nur frage ich mich, was diese Nachricht darüber hinaus aussagen soll, dass auch die USA nicht der Engel sind, als der sie sich präsentieren. Ihre Gegner gehen in aller Regel noch skrupelloser vor. Was also willst du damit sagen?

Ich denke nicht, dass man Staaten zwingend aneinander messen sollte, sondern v.a. an den Werten die sie selbst sich gegeben haben und die sie offensiv vor sich hertragen und das es wichtig ist die Heuchelei zu erkennen. Die große Macht der USA halte ich für eine der größten Gefahren auf diesem Planeten und glaube, dass es gut wäre wenn mehr Menschen, möglichst eine Mehrheit in Europa, Amerika-kritischer wären... viel kritischer.

Ich sehe das ein bisschen wie Volker Pispers der mal sagte (vielleicht nicht 100% wörtlich):
"Wir sollen ja nicht in oberflächlichen Antiamerikanismus abgleiten. Meiner ist aber gar nicht oberflächlich." ;)
 
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Ich vermute, die meisten Amerikaner kennen Deutschland nur aus alten schwarz-weiß-Filmen von 1945 und wundern sich dann dass es uns auch in Farbe gibt.
Nein, es ist eher umgekehrt. Die meisten Deutschen waren noch nie in den USA, beziehen ihre politische Bildung aus der BILD-Zeitung und reißen - im Strudel mit Gleichgesinnten - gerne ihre Zoten über "die Amis".

Aber unwahrscheinlich viele Amerikaner kennen Deutschland und haben sogar einige Zeit hier gelebt. Das ist ein extrem Deutsch-freundliches Volk, was in unserer Bevölkerung gar nicht denkbar ist, denn hier mag "man" keine "Ausländer", egal woher sie kommen. Man übt sich lediglich in Toleranz ... kommt aber über den Übungslevel kaum hinaus.

R.
 
Nein, es ist eher umgekehrt. Die meisten Deutschen waren noch nie in den USA, beziehen ihre politische Bildung aus der BILD-Zeitung und reißen - im Strudel mit Gleichgesinnten - gerne ihre Zoten über "die Amis".

Aber unwahrscheinlich viele Amerikaner kennen Deutschland und haben sogar einige Zeit hier gelebt. Das ist ein extrem Deutsch-freundliches Volk, was in unserer Bevölkerung gar nicht denkbar ist, denn hier mag "man" keine "Ausländer", egal woher sie kommen. Man übt sich lediglich in Toleranz ... kommt aber über den Übungslevel kaum hinaus.

R.

Was Du hier sagst ist ja auch nicht wirklich besser, denn es ist einfach auch sehr verallgemeinernd. Ich z.B. war auch noch nie in den USA, kenne aber einige Amis und die sind überaus freundlich und was die Innenpolitik angeht auch sehr kritisch. Und eine sehr ähnliche Meinung haben die allermeisten Deutschen die ich kenne... im Sinne von "Nette Menschen aber scheiß Politik". Gleichzeitig wurden mir von allen Deutschen die in den USA waren, die ich kenne, auch einige Klischees bestätigt... das Amis oft keine Ahnung davon haben was auf anderen Kontinenten los ist usw.

Und was unsere Bevölkerung betrifft... Zu sagen "man" möge keine Ausländer, egal woher sie kommen ist einfach falsch. Sicher gibts das, aber doch nicht was die Mehrheit betrifft. Sonst wäre ein Zusammenleben wie es ist, etwa in vielen Berliner Stadtteilen, doch gar nicht möglich. Oder das Dorf aus dem ich komme... da gab es früher ein Asylantenheim und die Ausländer wurden nahezu perfekt aufgenommen, meine Familie hat sogar noch Kontakte zu zwei Familien die hier blieben. Jetzt sind dort einige junge Männer aus Syrien aufgenommen worden usw.

Insgesamt ist Deutschland eigentlich ein sehr ausländerfreundliches Land würde ich sagen.
 
Was Du hier sagst ist ja auch nicht wirklich besser, denn es ist einfach auch sehr verallgemeinernd. Ich z.B. war auch noch nie in den USA, kenne aber einige Amis und die sind überaus freundlich und was die Innenpolitik angeht auch sehr kritisch. Und eine sehr ähnliche Meinung haben die allermeisten Deutschen die ich kenne... im Sinne von "Nette Menschen aber scheiß Politik". Gleichzeitig wurden mir von allen Deutschen die in den USA waren, die ich kenne, auch einige Klischees bestätigt... das Amis oft keine Ahnung davon haben was auf anderen Kontinenten los ist usw.

Und was unsere Bevölkerung betrifft... Zu sagen "man" möge keine Ausländer, egal woher sie kommen ist einfach falsch. Sicher gibts das, aber doch nicht was die Mehrheit betrifft. Sonst wäre ein Zusammenleben wie es ist, etwa in vielen Berliner Stadtteilen, doch gar nicht möglich. Oder das Dorf aus dem ich komme... da gab es früher ein Asylantenheim und die Ausländer wurden nahezu perfekt aufgenommen, meine Familie hat sogar noch Kontakte zu zwei Familien die hier blieben. Jetzt sind dort einige junge Männer aus Syrien aufgenommen worden usw.

Insgesamt ist Deutschland eigentlich ein sehr ausländerfreundliches Land würde ich sagen.

Ich kann mich dem nur anschließen, was Du geschrieben hast.

Ich war sehr oft drüben, weil mein Mann Verwandte dort hatte und auch beruflich oft drüben zu tun hatte und ich hab dort sehr viele sehr aufgeschlossene Menschen kennen gelernt.
Andererseits....zu 9/11 waren meine beiden Söhne in Boston in einer amerikanischen Firma tätig und es wurde unerträglich für sie, ihren Vertrag, der noch 1 Jahr hätte laufen sollen, zu Ende zu bringen.
Denn plötzlich waren sie die "austrian bastards", die verschwinden sollten, weil alle Ausländer potentielle Attentäter waren.
Gut, sie waren sicher alle unter Schock.....aber dennoch ziemlich grenzwertig, was sich damals abgespielt hat.
Mein Mann konnte sich auch noch erinnern, dass er in der amerk. Provinz Geschäfte vorfand mit Tafeln, dass hier Juden nicht bedient werden....aber die Deutschen waren die Nazis....:rolleyes:
 
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Ich kann mich dem nur anschließen, was Du geschrieben hast.

Ich war sehr oft drüben, weil mein Mann Verwandte dort hatte und auch beruflich oft drüben zu tun hatte und ich hab dort sehr viele sehr aufgeschlossene Menschen kennen gelernt.
Andererseits....zu 9/11 waren meine beiden Söhne in Boston in einer amerikanischen Firma tätig und es wurde unerträglich für sie, ihren Vertrag, der noch 1 Jahr hätte laufen sollen, zu Ende zu bringen.
Denn plötzlich waren sie die "austrian bastards", die verschwinden sollten, weil alle Ausländer potentielle Attentäter waren.
Gut, sie waren sicher alle unter Schock.....aber dennoch ziemlich grenzwertig, was sich damals abgespielt hat.
Mein Mann konnte sich auch noch erinnern, dass er in der amerk. Provinz Geschäfte vorfand mit Tafeln, dass hier Juden nicht bedient werden....aber die Deutschen waren die Nazis....:rolleyes:
Tja, Geschichte wiederholt sich immer wieder.
 
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