Traum von einem Mönch und Liebe

lilly7686

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Hallo!
Vielleicht kann mir ja wieder jemand sagen, was das bedeuten könnte.
Den folgenden Traum hatte ich letzte Nacht zum ersten Mal, aber er war so intensiv, dass er mir nicht aus dem Kopf geht. Selbst jetzt, 4 Stunden nach dem Aufwachen, ist er noch ganz frisch in meinen Gedanken...

Ich bin in einer Art "Ferienlager". Aber für Erwachsene. Und da sind Mönche, die da sind, um uns zu leiten. Jeder Mönch hat eine kleine Gruppe Erwachsener, die er leitet. Ich weiß nicht mehr, was ich dort gemacht habe. Ich weiß nur, dass ich mich in diesen Mönch verliebt habe. Aber es durfte ja nicht sein. Keuschheit und das alles eben.
Ich treffe mich heimlich mit ihm und merke, er fühlt genauso. Es ist eine starke Liebe, wie ich sie bisher nur aus Büchern kenne. Und er fühlt das gleiche. Keine Ahnung, woher ich das weiß. Ich weiß es einfach.
Wir haben nie Sex, darf er ja nicht. Es ist also kein erotischer Traum. Aber wir halten uns oft und küssen uns sehr intensiv.
Irgendwann spricht er mit seinem Freund darüber. Der sagt ihm, er müsse sich entscheiden. Er könne nicht beides haben. Das Leben als Mönch und mich.
Er entscheidet sich für sein Leben als Mönch.
Ich reise dann ab. Zuhause angekommen fühle ich die Sehnsucht.
Dann klingelte mein Wecker :(

Ich weiß genau, keine Ahnung warum und wie, aber ich weiß mit Sicherheit, er wäre zu mir gekommen, hätte sich doch noch für mich entschieden. Wenn der Wecker nicht gewesen wäre...

Ich kenne diesen Mann auch nicht. Also nicht aus dem "realen" Leben. Allerdings kann ich mich auch an sein Gesicht nicht erinnern.

Was bedeutet das?
Ich sollte vielleicht dazu sagen, dass ich im Moment eigentlich sehr glücklich mit meinem Mann bin. Wir haben zwei wunderbare Kinder und im Moment gehts eher bergauf in unserer Beziehung.
Ich kann mir also nicht vorstellen, dass es Sehnsucht nach jemand "Fremden" ist.

Vielen Dank schon mal im Voraus, für eure Mühe :)
 
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johsa

Guest
Hallo @lilly

Zuerst einmal: Es geht nicht um einen anderen Mann.

Du befindest dich momentan in einer Phase der Enthaltsamkeit von den weltlichen oder fleischlichen
oder beiden Genüssen.
Deine Seele empfindet dies als Erholung (Ferienlager). Es ist dir aber noch nicht bewußt ('Ich weiß
nicht mehr, was ich dort gemacht habe'
)
Die heimlichen Treffen mit dem Mönch - Enthaltsamkeit - bedeuten, daß du dir noch nicht eingestanden
hast, daß dich die Enthaltsamkeit glücklich macht.

Möglicherweise ist der Freund des Mönch dein Mann, und damit derjenige, der dich vor die Entscheidung stellt (?)

Wie auch immer, deine Entscheidung steht fest: 'Er entscheidet sich für sein Leben als Mönch'

:)
 

DruideMerlin

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Hallo Lilly,

mit dem Ferienlager soll eine ungezwungene Stimmung von Erholung, Freude und Entspannung erzeugt werden. Die Mönche verkörpern neben ihrer Enthaltsamkeit auch selbstlose Hilfe, derer man sich anvertrauen kann. Wie man an den kleinen Gruppen von Leuten sehen kann, soll es im Traumgeschehen um ein ganz allgemeines Thema gehen (Leute).

Indem Du Dich dem Mönch zuwendest, bekommt er auch die Symbolik des Verzichts zugewiesen. Du vermißt also etwas in Deinem Leben, auf das Du verzichten mußt. In dieser Sequenz wird dann umschrieben, daß es da aber nicht so sehr um animale Bedürfnisse geht, sondern mehr um die subtilen Gefühle der Liebe. In diesem Zusammenhang möchte ich Dir zum Nachdenken Deine eigenen Worte anfügen:
"Es ist eine starke Liebe, wie ich sie bisher nur aus Büchern kenne."

Der Dialog zwischen den beiden Mönchen stellt einen inneren Konflikt in Dir dar, in dem Du Dich befindest. Das Ende des Traumes mußte deshalb so ausgehen, weil er eine augenblickliche Situation beschreibt. Für den Traum gibt es aber noch einen Nachspann, der ins Bewußtsein getragen wird und in der Gewißheit endet – daß auch Dich diese Gefühle erreichen können.

Du siehst, es geht dabei nicht um reale Personen – denn sie sind hier völlig nebensächlich, sondern um Deine Gefühle, Stimmungen und Bedürfnisse. Eventuell steckt in diesem Traum auch die Botschaft, daß man das Gute auch noch verbessern kann.

Merlin :zauberer2
 
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DruideMerlin

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Liebe Sidala,

sorry, Du warst anscheinend etwas schneller beim Mitträumen. Nachdem ich meinen Gedanken nun aber schon einmal gedacht hatte, wollte ich ihn auch nicht gleich wieder in den Papierkorb werfen und füge in einfach Deinem Beitrag mit an.

Merlin :zauberer2
 
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