Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

Träume von Wasser oder mit Fischen, wie in Lenormand Karten deuten?

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Nikitalove, 27. Mai 2017.

  1. Nikitalove

    Nikitalove Mitglied

    Registriert seit:
    23. Mai 2017
    Beiträge:
    49
    Ort:
    EU
    Werbung:
    Hallo alle miteinander.

    Ich kam eventuell auf diese Erkenntnis, das Träume sehr wohl das gleiche bedeuten, wie die Bilder in den Lenormand Karten.

    Wenn ich von Wasser träume, ich über dem Wasser schwebe und hinunter sehe, sehe ich meist Fische, einen Schwarm an Fischen die entweder gefährlich unter oder an der Oberfläche des Wassers, Teiches etc., umher schwimmen.

    Fische im Lenormand und anderen Wahrsager Karten bedeuten ja auch Geld! Geld auszugeben usw. Und erst am nächsten Tag, als ich von draußen nach Hause kam, viel mir das auf, das ich Geld ausgegeben hatte für was auch immer.

    Aber, zu träumen von Wasser ohne Fische, was mag das nur bedeuten?
    Was ist Wasser in der spirituellen Welt? Was bedeutet das nur, um das in unsere Welt mit hinein zu assoziieren um das zu verstehen?


    Heute träumte ich von einer gefährlichen Boots fahrt in einen schlanken Holz Kanue Boot mit Motor. Ich verfolgte oder wurde verfolgt durch Amazonas ähnliche Waldwasser Kanäle in Sonnigen braunen Wasserflüssen. Ich war auf der suche nach meiner Mutter um Sie zu retten, von was auch immer. Mein Vater war dann auch noch da im Boote, hatte eine Angel nicht ausgepackt, bei sich gehabt nur ich nicht, das fand ich traurig.

    Manchmal träumte ich allerdings auch vom "Unter dem Wasser" zu sein. Das Wasser um mich herum war wie Luft als währe es nicht da und alles um mich herum, das Unterwasser sein, war klar und deutlich zu sehen. Es war ein Sonniger Tag am Land mit Wäldern um mich herum und ich stand da "Unterwasser"!

    Ich atmete normal, als gäbe es kein Wasser und doch sah ich, wie in einen OoBE, Aus dem Körper Erfahrung zu sein. Ich sah hinunter und sah mich da unten Unterwasser stehen in einen roten Kleid.

    ???


    Wer von euch kann was dazu sagen, was das zu bedeuten hatte oder allgemein die Bedeutung des Wassers, wenn man es träumt OHNE Fische darinnen?

    Währe sehr dankbar für eure antworten.
     
  2. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    11.658
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Liebe Nikitalove,

    so nebenbei beschäftige ich mich auch mit Lenormand, nur beziehe ich da die Symbolik aus der Traumwelt. In dieser Welt verkörpern die Fische die Gefühle, die im Meer des Unbewussten schwimmen.

    Das Wasser beschreibt also meistens die Gefühlswelt, deshalb spielt es auch eine Rolle, ob es da um das Meer, mit seinen unbekannten Tiefen geht, ein stiller See oder ein reißender Fluss, der alles mit sich in einen Strudel reißt.

    Wenn Du also über dem Wasser schwebst und dort gefährliche Fische siehst, möchtest Du Dir einen Überblick zu Deiner Gefühlswelt verschaffen, ohne Dich damit selbst in Gefahr zu bringen. Es ist da also ein gewisses Misstrauen zu Deinen Gefühlen vorhanden.

    Es kommt nun ganz auf die Traumhandlung an, was damit zum Ausdruck gebracht werden soll, wenn in einem Gewässer keine Fische vorkommen. Meist geht es dann einfach nur darum die augenblickliche Stimmung in Deiner Gefühlswelt darzustellen, ist also das Wasser ruhig, wie ein See oder ein reißender Fluss usw.

    Das Boot beschreibt, wie alle Fahrzeuge, wie Du in Deinem Leben oder einer bestimmten Situation zurechtkommst. Mit dem Boot, bist Du also wieder in Sachen der Gefühle unterwegs, traust Dich aber dort auch nicht einzutauchen. Was in diesem Traum bedeutsam ist, dass er durch den Wald der Geheimnisse führt, die Du erkunden möchtest. Bemerkenswert ist, dass dieses Boot einen Motor hat und damit wird auch klar, dass Du in dieser Situation gut vorankommst. Da wären dann noch der Vater und die Mutter, die hier die Rolle eines Über-Ichs in Sachen Schutz und Geborgenheit einnehmen.

    In dem letzten Traum gelingt es Dir, Dich mühelos in diese Gefühlswelt einzutauchen und zu bewegen. Wie man nun also sehen kann, ist das augenblickliche Thema Gefühle unübersehbar und dazu passt dann auch das rote Kleid (Leidenschaft, Kraft und Unruhe).

    Ist es also nicht so, dass die Karten auf diese Weise unser Intuition beflügeln können? Deine Innenwelt könnte also mit den drei nachstehenden Karten umschrieben werden:

    (y)


    Merlin
     
    Nikitalove gefällt das.
  3. Nikitalove

    Nikitalove Mitglied

    Registriert seit:
    23. Mai 2017
    Beiträge:
    49
    Ort:
    EU
    Grüße dich DruideMerlin,


    so nebenbei beschäftige ich mich auch mit Lenormand, nur beziehe ich da die Symbolik aus der Traumwelt.
    In dieser Welt verkörpern die Fische die Gefühle, die im Meer des Unbewussten schwimmen.

    Das macht allerdings SINN!!

    Heute versuchte ich es mit Kaffeesatz lesen, und was kam dabei heraus? Ein großer Karpfen nach rechts schauend mit Auge Flossen und Mund und Lippen ganz groß offen.


    Das Wasser beschreibt also meistens die Gefühlswelt,
    ... und ich dachte schon, es währe verbunden mit der spirituellen Welt, aber das währe dann die Luft(?)


    deshalb spielt es auch eine Rolle, ob es da um das Meer, mit seinen unbekannten Tiefen geht, ein stiller See oder ein reißender Fluss, der alles mit sich in einen Strudel reißt.
    Sehr einsichtig!!


    Wenn Du also über dem Wasser schwebst und dort gefährliche Fische siehst, möchtest Du Dir einen Überblick zu Deiner Gefühlswelt verschaffen, ohne Dich damit selbst in Gefahr zu bringen. Das macht Sinn! Man möchte nicht von denen gefressen werden, (denn Leuten, die das einen liebenswert gerne antun möchten, in Hinsicht einer Gefangenschaft. Es ist da also ein gewisses Misstrauen zu Deinen Gefühlen vorhanden. Das stimmt! Etwas sagt mir das ich etwas tun soll, einen Brief an jemanden schreiben aber dann ist es doch verkehrt es zu tun, es getan zu haben und man möchte dieses getane rückgängig machen. Was soll ich jetzt nur tun? Noch einen Brief verfassen oder lieber warten, ob sich dadurch etwas zum positiven änderte. Ist sehr schwierig das heraus zu filtern, was richtig und falsch ist oder sein könnte. Sehr kompliziert.


    Es kommt nun ganz auf die Traumhandlung an, was damit zum Ausdruck gebracht werden soll, wenn in einem Gewässer keine Fische vorkommen. Meist geht es dann einfach nur darum die augenblickliche Stimmung in Deiner Gefühlswelt darzustellen, ist also das Wasser ruhig, wie ein See oder ein reißender Fluss usw. Sehr interessant. Und heute träumte ich, das ich in der Hocke herunter gleiten konnte, also wie fliegen nur Kontrolle mit denn Handflächen hatte, wie ich wo hingleiten konnte, wie anstatt steile Stein Treppen hinunter zu gehen oder einfach hinunter zu gleiten während die Menschen um mich herum dies nicht tun können. Ich gib dann so an, das ich dass kann.



    Das Boot beschreibt, wie alle Fahrzeuge, wie Du in Deinem Leben oder einer bestimmten Situation zurechtkommst. Mit dem Boot, bist Du also wieder in Sachen der Gefühle unterwegs, traust Dich aber dort auch nicht einzutauchen. Was in diesem Traum bedeutsam ist, dass er durch den Wald der Geheimnisse führt, die Du erkunden möchtest. Das stimmt!

    Bemerkenswert ist, dass dieses Boot einen Motor hat und damit wird auch klar, dass Du in dieser Situation gut vorankommst. Ist auch wieder richtig!! Da wären dann noch der Vater und die Mutter, die hier die Rolle eines Über-Ichs in Sachen Schutz und Geborgenheit einnehmen. Hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Wie beschützen uns zweisam.



    In dem letzten Traum gelingt es Dir, Dich mühelos in diese Gefühlswelt einzutauchen und zu bewegen. Wie man nun also sehen kann, ist das augenblickliche Thema Gefühle unübersehbar und dazu passt dann auch das rote Kleid (Leidenschaft, Kraft und Unruhe). Stimmt auch wieder GANZ GENAU!!

    Ist es also nicht so, dass die Karten auf diese Weise unser Intuition beflügeln können? Deine Innenwelt könnte also mit den drei nachstehenden Karten umschrieben werden:
    Das SIND SIE!! Perfekt! Hab vielen Dank dafür. Ist schön jemanden zu kennen, der weiß, bescheid weiß über Karten!!


    Dankeschön!! (y)(y)(y)

    (y)
     
    DruideMerlin gefällt das.
  4. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    11.658
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Merlin: Das Wasser beschreibt also meistens die Gefühlswelt.
    Nikitalove: ... und ich dachte schon, es währe verbunden mit der spirituellen Welt, aber das währe dann die Luft(?)
    Es gibt in den Träumen eigentlich keinen Unterschied zwischen einer spirituellen oder realen Welt, weil dort alles als Wirklichkeit erfahren wird. Beim spirituellen Tun wird lediglich das Geschehen in ein entsprechendes Szenenbild gestellt (z. B. eine Kirche, Tempel, sakrale Orte in der Natur oder Fabelwesen usw.).

    Merlin: Wenn Du also über dem Wasser schwebst und dort gefährliche Fische siehst, möchtest Du Dir einen Überblick zu Deiner Gefühlswelt verschaffen, ohne Dich damit selbst in Gefahr zu bringen.
    Nikitalove: Das macht Sinn! Man möchte nicht von denen gefressen werden, (denn Leuten, die das einen liebenswert gerne antun möchten, in Hinsicht einer Gefangenschaft.
    Nein, so ist das nicht gemeint, die Fische verkörpern Deine Gefühle, weil sie ja auch in Deinem Meer des Unbewussten schwimmen. Gerade Menschen, die Angst davor haben, dass sie die Kontrolle über ihre animalen Gefühle verlieren könnten, betrachten diese als etwas Gefährliches, das sie sprichwörtlich auffressen könnte.

    Nikitalove:Etwas sagt mir das ich etwas tun soll, einen Brief an jemanden schreiben aber dann ist es doch verkehrt es zu tun, es getan zu haben und man möchte dieses getane rückgängig machen. Was soll ich jetzt nur tun? Noch einen Brief verfassen oder lieber warten, ob sich dadurch etwas zum positiven änderte. Ist sehr schwierig das heraus zu filtern, was richtig und falsch ist oder sein könnte. Sehr kompliziert.
    Es kommt darauf an, was Du in Deinem ersten Brief geschrieben hattest. Gäbe es denn etwas zu korrigieren oder zurückzunehmen? Ansonsten solltest Du daran denken, dass Worte wie Keime sind, die ihre Zeit brauchen, um zu wachsen. Ansonsten möchte ich Dir eine sehr alte Lebensmaxime ans Herz legen:

    ... es gibt eine Zeit, voranzugehen,
    und eine Zeit, zurückzubleiben;
    eine Zeit zu reden
    und eine Zeit zu schweigen;
    eine Zeit, sich zu verausgaben
    und eine Zeit zu ruhen.“

    (Tao Te King, Vers 29 [Deuter/Rohr])


    Nikitalove: Und heute träumte ich, das ich in der Hocke herunter gleiten konnte, also wie fliegen nur Kontrolle mit denn Handflächen hatte, wie ich wo hingleiten konnte, wie anstatt steile Stein Treppen hinunter zu gehen oder einfach hinunter zu gleiten während die Menschen um mich herum dies nicht tun können. Ich gib dann so an, das ich dass kann.
    Freu Dich darüber, dass es Dir leicht fällt, kleine Hindernisse im Leben einfach schwerelos und leicht überwinden zu können. Das mühelose Gleiten bedeutet im Gegensatz zum Fliegen, dass Du bei alledem die Bodenhaftung nicht verlieren möchtest.

    Merlin
     
    Nikitalove und Hyleg gefällt das.
  5. Nikitalove

    Nikitalove Mitglied

    Registriert seit:
    23. Mai 2017
    Beiträge:
    49
    Ort:
    EU
    Ich grüße dich DruideMerlin


    "Merlin: Das Wasser beschreibt also meistens die Gefühlswelt.

    Nikitalove: ... und ich dachte schon, es währe verbunden mit der spirituellen Welt, aber das währe dann die Luft(?)
    Es gibt in den Träumen eigentlich keinen Unterschied zwischen einer spirituellen oder realen Welt, " weil dort alles als Wirklichkeit erfahren wird."
    Mit nur den einen, das man sich in seinen Träumen nicht umbringen bzw., sterben kann.
    Vielmals kam ich an Orten an, die mir sehr familiär waren oder an denen ich mich umbringte.

    Dann träumte ich wieder von diesen Orten und dachte, "war ich nicht schon mal hier"? Irgend wie wiederholten sich diese Orte in denn Träumen, als würde mich eine höhere Macht was sagen wollen. Aber was nur? Denn sterben geht nun mal nicht in der Traumwelt und in der realen Welt? Eigentlich auch nicht auch wenn der Körper zurück bleibt geistern weiterhin andere Geister oder man selbst umher.


    Das ist so eine Zwietracht, Zwiespalt.

    A,) Die Traumwelt ist ein realer Ort und doch nicht?
    B,) Das diesseits ist auch ein realer Ort und doch nicht?
    C,) Das jenseits ist auch ein realer Ort nur von vielen Nicht so gesehen. ?
    D,) Ob sich Menschen, Verstorbene im Jenseits auch versterben können, sich umbringen? Und wo landen die dann?

    Was vermögen mir nur die Träume vermitteln wollen? Ich solle mich an diesen Ort/en nicht oder wieder nicht umbringen? Wozu diese Orte überhaupt träumen? Aber du hast dabei schon recht, ... diese Träume besagen einen nur wovon man im diesseits Angst hat oder was man verarbeiten sollte. Vielleicht bedeutet das auch nur, das ich mich im diesseits umbringen soll um dann zu sehen und zu verstehen, wie dieses Jenseits wohl so tickt? (Ticke ich vielleicht nicht richtig?)

    Kurios bin ich schon darauf aber irgend wie klappt das nicht sehr gut bei mir aber in denn Träumen schon obwohl man dorten auch nicht sterben kann. Eine sehr komplizierte Sache, diese Traum, diesseits und dem Jenseits Leben.



    Beim spirituellen Tun wird lediglich das Geschehen in ein entsprechendes Szenenbild gestellt (z. B. eine Kirche, Tempel, sakrale Orte in der Natur oder Fabelwesen usw.).
    Oke.


    "Merlin: Wenn Du also über dem Wasser schwebst und dort gefährliche Fische siehst, möchtest Du Dir einen Überblick zu Deiner Gefühlswelt verschaffen, ohne Dich damit selbst in Gefahr zu bringen.
    Nikitalove: Das macht Sinn! Man möchte nicht von denen gefressen werden, (denn Leuten, die das einen liebenswert gerne antun möchten, in Hinsicht einer Gefangenschaft.
    Nein, so ist das nicht gemeint, die Fische verkörpern Deine Gefühle, weil sie ja auch in Deinem Meer des Unbewussten schwimmen. "
    Oke, jetzt versteh ich es langsam. Dass stimmt aber auch, ... "ein Wirrwar der Gefühle"! Genau so hektisch wie diese Fische, Alle, komische Schlangen ähnliche Fische, fast so wie aus einer anderen Zeit, Fische die man so nicht kennt, ... sind die meine Ängste der Gefühle. Gefühle und Gedanken die in mir umher toben, Verwirrung schaffen etc. So ist es auch tatsächlich!!! man möchte abschalten, diese Gedanken aber ist nicht so leicht des öfteren. Vielleicht auch deswegen diese Freitod Gedanken in denn Träumen? Vielleicht sind solche Träume meine Antwort in dieser Welt???

    Des öftesten dachte ich in dieser Hinsicht nach,........ Wozu eigentlich noch weiter so zu kämpfen? Immer in Hektik unterwegs zu sein, auf denn Sprung genau ready to go! Wozu das ganze eigentlich noch weiter so führen??? Wozu noch weiter kämpfen? Ein kleiner Schnitt am und dann ist es hoffentlicherweise alles vorbei. "Wunsch denken"! Denn es soll einfach nicht so enden für mich. So leicht lassen die da oben mich nicht davon kommen. (n) So muss ich dieses Leid weiter ausharren. :unsure:




    Gerade Menschen, die Angst davor haben, dass sie die Kontrolle über ihre animalen Gefühle verlieren könnten, betrachten diese als etwas Gefährliches, das sie sprichwörtlich auffressen könnte. Aber die ist doch auch berechtigt oder nicht? Soll ich einen Freitod nachgehen? ______________________



    Nikitalove:Etwas sagt mir das ich etwas tun soll, einen Brief an jemanden schreiben aber dann ist es doch verkehrt es zu tun, es getan zu haben und man möchte dieses getane rückgängig machen. Was soll ich jetzt nur tun? Noch einen Brief verfassen oder lieber warten, ob sich dadurch etwas zum positiven änderte. Ist sehr schwierig das heraus zu filtern, was richtig und falsch ist oder sein könnte. Sehr kompliziert.
    Es kommt darauf an, was Du in Deinem ersten Brief geschrieben hattest. Gäbe es denn etwas zu korrigieren oder zurückzunehmen? Ja ja und nochmals ja. Und doch nicht, da dass eventuell zum besseren führen könnte aber will ich das? Ich will es und doch auch nicht.

    Ansonsten solltest Du daran denken, dass Worte wie Keime sind, die ihre Zeit brauchen, um zu wachsen. Eben! Sie wachsen



    Ansonsten möchte ich Dir eine sehr alte Lebensmaxime ans Herz legen:

    ... es gibt eine Zeit, voranzugehen,
    und eine Zeit, zurückzubleiben;
    eine Zeit zu reden
    und eine Zeit zu schweigen;
    eine Zeit, sich zu verausgaben
    und eine Zeit zu ruhen.“

    (Tao Te King, Vers 29 [Deuter/Rohr])

    Und genau DASS sind meine Probleme. Das "zu tun", man tut es alles so kompliziert.


    Nikitalove: Und heute träumte ich, das ich in der Hocke herunter gleiten konnte, also wie fliegen nur Kontrolle mit denn Handflächen hatte, wie ich wo hingleiten konnte, wie anstatt steile Stein Treppen hinunter zu gehen oder einfach hinunter zu gleiten während die Menschen um mich herum dies nicht tun können. Ich gib dann so an, das ich dass kann.
    Freu Dich darüber, dass es Dir leicht fällt, kleine Hindernisse im Leben einfach schwerelos und leicht überwinden zu können. Das mühelose Gleiten bedeutet im Gegensatz zum Fliegen, dass Du bei alledem die Bodenhaftung nicht verlieren möchtest. Wieder was gelernt und ja, damit hast Du Vollkommen recht!! Auch in Situationen, wo es sehr brenzlich werden konnte, in Träumen des Fliegens die einen die Angst die Brust zermalmen, zerdrücken wollte, weil dieses Fliegen so beklemmend und beängstigend war, tat man es trotzdem als eine arte der Flucht.


    Merlin, du hast mir sehr viel mit sehr vielen deiner Erkenntnissen und Eigenschaften Erklärungen mehr als geholfen und dafür möchte ich mich bei dir herzlichst bedanken. Dankeschön!! (y)



    Lg,... Nikitalove (y)
     
  6. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    11.658
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Werbung:
    Liebe NikitaLove,

    zu den Orten und zum Tod in den Träumen möchte ich noch ein paar Gedanken einbringen, weil es mir für Dich wichtige erscheint.

    Das Theater oder ein Film hat aus gutem Grund sehr viel mit einem Traum zu tun und möchte das einmal einen gelebten Traum bezeichnen. Ein guter Regisseur sollte also die Klaviatur der Gefühle und der Traumwelt beherrschen. Du kennst ja sicherlich aus dem Theater das Szenenbild, in das jeder Akt gestellt wird. Es soll damit den Zuschauer in eine passende Stimmung für das Geschehen versetzt werden. In den Western der Vergangenheit waren das oft grandiose Panoramabilder, die im Zuschauer das Gefühl von der Weite dieses Landes erzeugen und ihn damit vom Hier und Jetzt entführen sollte.

    Genau das geschieht auch in Deiner Traumwelt, da träumst Du von Deinem Elternhaus und wirst damit in die Stimmungen aus Deiner Kindheit entführt. Das bedeutet nun aber nicht, dass es da nun direkt um ein Geschehen aus der Vergangenheit gehen muss, es können darin auch augenblickliche Themen eingebunden werden, die sich mit den Gefühlen und Stimmungen von damals verbinden lassen. Die Seele als Regisseur Deiner Träume kramt also im Fundus Deiner Erinnerungen, um eine möglichst aussagekräftige Kulisse für einen „Film“ zu finden.

    Auf diese Weise werden auch die Protagonisten und Statisten ausgewählt, mit der nun diese Szenerie mit Leben erfüllt werden kann. Oft ist es so, dass fiktive Geschichten erfunden werden, mit dem nach einer Lösung oder einfach nur mögliche Situationen durchgespielt werden. Mit diesen Träumen sollen Erfahrungen gesammelt werden, um im Fall aller Fälle eine Lösung bereitzuhalten.

    Du wirst jetzt sicherlich auch verstehen, warum gewisse Orte immer wieder auftauchen – weil diese Lokation der Seele einfach passend erscheint und sich schon zuvor in anderen Träumen bewährt hatten. Du solltest also bei den Örtlichkeiten immer darauf achten, mit welchen Stimmungen, Gefühle und Erfahrungen sie belegt sind.

    Die Träume sind für uns von elementarer Wichtigkeit, auch wenn wir sie nicht immer wirklich verstehen. Wie in scheinbaren Ruhephasen beginnt, das Gehirn während des Schlafes mit seiner eigentlichen Arbeit, dem Ordnen, Optimieren und Regenerieren des neuronalen Netzes. Bei diesen Prozessen werden dann auch Themen aufgegriffen, zu denen es noch keine befriedigende Lösungen gibt – dazu gehören also auch die noch nicht abgeschlossenen Träume.

    Man könnte nun sagen, was kümmern mich solche Träume – das Problem ist nur, dass sich diese Stimmungen auch in den Alltag übertragen. Träume jeder Art können uns also motivieren oder zu einer depressiven Grundhaltung führen. Du träumst von Selbstmord, den Du mit dem finalen Ende verbindest, und wunderst Dich dann, dass sich dieser Fluchtgedanke beginnt, reale Formen anzunehmen.

    In Deinem Schreiben wird aber deutlich, dass für Deine Seele dieses Tun in der Realität einfach inakzeptabel wäre. Es geht da also um die innere Einsicht, dass hier Dein bisheriges Leben abgeschlossen werden muss, damit ein Neustart in ein anderes Leben möglich wird. Das ist wie bei der christlichen Taufe, bei der sich ein Mensch zur radikalen Umkehr entschließt, damit er aus dem Wasser heraus als neuer Mensch geboren werden kann. Das Wasser ist doch auch Dein Element, nur lässt Du dort die Angst aus der Tiefe aufsteigen, anstatt der Fische Hoffnung und Zuversicht. Wusstest Du schon, dass für die frühen Christen nicht das Kreuz ein Symbol für ihre Gemeinschaft war, sondern der Fisch?

    Aus all diesen Gründen heraus solltest Du die Veränderung damit beginnen, Deine Träume in ein anderes Licht zu rücken, um damit verändern sich auch auf subtile Weise Deine Stimmungen im Alltag. Mit dem Verstehen der Zusammenhänge wirst Du aus der defensiven Haltung in eine offensive geführt. Du stehst dann damit den Dingen nicht mehr ohnmächtig gegenüber, sondern kannst sie gestalten und sei es nur gefühlt.

    Versuche aber nicht gleich das Ganze zu verändern, sondern wähle den Weg der kleinen Schritte, die Du auch schaffen kannst, denn gerade viele kleine Erfolge steigern das Selbstwertgefühl nachhaltig. Es ist wie bei dem Glück, da sind es auch die vielen kleinen Glücksmomente, die letztlich zum wahren Glück führen.


    Merlin
     
  7. Nikitalove

    Nikitalove Mitglied

    Registriert seit:
    23. Mai 2017
    Beiträge:
    49
    Ort:
    EU
    Einen wunderschönen Guten Sonnigen Tag auch DruideMerlin,


    zu den Orten und zum Tod in den Träumen möchte ich noch ein paar Gedanken einbringen, weil es mir für Dich wichtig erscheint.

    Das Theater oder ein Film hat aus gutem Grund sehr viel mit einem Traum zu tun und möchte das einmal einen gelebten Traum bezeichnen. Ein guter Regisseur sollte also die Klaviatur der Gefühle und der Traumwelt beherrschen. Du kennst ja sicherlich aus dem Theater das Szenenbild, in das jeder Akt gestellt wird. Es soll damit den Zuschauer in eine passende Stimmung für das Geschehen versetzt werden. In den Western der Vergangenheit waren das oft grandiose Panoramabilder, die im Zuschauer das Gefühl von der Weite dieses Landes erzeugen und ihn damit vom Hier und Jetzt entführen sollte.

    Genau das geschieht auch in Deiner Traumwelt, da träumst Du von Deinem Elternhaus und wirst damit in die Stimmungen aus Deiner Kindheit entführt. Das bedeutet nun aber nicht, dass es da nun direkt um ein Geschehen aus der Vergangenheit gehen muss, es können darin auch augenblickliche Themen eingebunden werden, die sich mit den Gefühlen und Stimmungen von damals verbinden lassen. Die Seele als Regisseur Deiner Träume kramt also im Fundus Deiner Erinnerungen, um eine möglichst aussagekräftige Kulisse für einen „Film“ zu finden.

    Auf diese Weise werden auch die Protagonisten und Statisten ausgewählt, mit der nun diese Szenerie mit Leben erfüllt werden kann. Oft ist es so, dass fiktive Geschichten erfunden werden, mit dem nach einer Lösung oder einfach nur mögliche Situationen durchgespielt werden. Mit diesen Träumen sollen Erfahrungen gesammelt werden, um im Fall aller Fälle eine Lösung bereitzuhalten.

    Du wirst jetzt sicherlich auch verstehen, warum gewisse Orte immer wieder auftauchen – weil diese Lokation der Seele einfach passend erscheint und sich schon zuvor in anderen Träumen bewährt hatten. Du solltest also bei den Örtlichkeiten immer darauf achten, mit welchen Stimmungen, Gefühle und Erfahrungen sie belegt sind.



    Die Träume sind für uns von elementarer Wichtigkeit, auch wenn wir sie nicht immer wirklich verstehen.
    Mir ist mal was eigenartiges passiert. Im Bett liegend und nachdenkend dachte ich mal einige Zeit lang darüber nach, die restlichen Schlaftabletten von fünf stück, alle auf einmal einzunehmen nur einfach so und dann verwarf ich diese Idee wieder. Dann schlief ich ein und dachte das ich träumen würde aber es war ein ganz eigenartiger Traum, nämlich und eigentlich war es ein Schlafwandeln Traum. Ich träumte genau das wovon ich vor dem einschlaffen lange drüber nach dachte. Nur eigenartigerweise, war ich selbst nicht in Kontrolle meines tuns.
    Ich träumte als würde ich neben mir stehen und sah zu wie ich die Tabletten versucht hatte, sie aus der Verpackung einzeln heraus zu nehmen und dann nahm ich eine Schere und schnitt sie aus der Verpackung heraus und as sie alle samt auf. Es waren nur fünf Schlafftableten und interessanterweise schlief ich sehr lange durch. Am Morgen danach sah ich die Schere auf dem nachtisch liegen mit der zerschnittenen Tabletten Verpackung :eek: Sowas geschah mir noch nie, das ich während eines Schlafwandelns mich an alle Einzelheiten erinnern konnte und zusah, was ich da tat und mich
    Das hat jetzt vielleicht nichts mit dem was da oben steht zu tun oder?


    Wie in scheinbaren Ruhephasen beginnt, das Gehirn während des Schlafes mit seiner eigentlichen Arbeit, dem Ordnen, Optimieren und Regenerieren des neuronalen Netzes. Bei diesen Prozessen werden dann auch Themen aufgegriffen, zu denen es noch keine befriedigende Lösungen gibt – dazu gehören also auch die noch nicht abgeschlossenen Träume.
    Oder all das, was noch nicht ausprobiert wurde? Anscheinend kann ich mich selbst zu irgend etwas manipulieren das ich noch nicht tat?


    Man könnte nun sagen, was kümmern mich solche Träume – das Problem ist nur, dass sich diese Stimmungen auch in den Alltag übertragen. Träume jeder Art können uns also motivieren oder zu einer depressiven Grundhaltung führen. Du träumst von Selbstmord, den Du mit dem finalen Ende verbindest, und wunderst Dich dann, dass sich dieser Fluchtgedanke beginnt, reale Formen anzunehmen.
    ja, stimmt!
    Was ich aber nicht verstehen kann ist, weshalb glückt es anderen sich das Leben zu nehmen und mir nicht? Bin ich zu dumm, es richtig zu tun? Und ja, es ist richtig das ich unter Depressionen leide und manchmal sind sie auch sehr schlimm herunterziehend, und eine Rastlosigkeit mit Konzentrationsstörungen und einer Bulimie. Ich muss unbedingt wieder auf Magersucht umschalten da ich zu Fätt geworden bin auch wenn mein Avatar das gegenteil zeigt. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll und Hilfe, die gibt es auch nicht da sie einen immer nur mit Medikamenten abfüllen wollen. Also ist mein Leben ganz schön verkorkst.


    In Deinem Schreiben wird aber deutlich, dass für Deine Seele dieses Tun in der Realität einfach inakzeptabel wäre. Es geht da also um die innere Einsicht, dass hier Dein bisheriges Leben abgeschlossen werden muss, damit ein Neustart in ein anderes Leben möglich wird.
    Darüber denke ich schon die ganze Zeit nach, diesen Neustart endlich zu wagen. Dieser Neustart währe
    Ich komm einfach nicht aus diesem Albtraum heraus.
    Alles ist jeden Tag gleich und ich kann nichts daran ändern. Ich tue mein bestes, aber es geht nicht. Würde meine Mutter nicht mehr leben, würde ich hier längst nicht mehr schreiben, in fact, hätte ich hier längst niemals angefangen, hier zu schreiben. Ich hätte mich vom allen längst befreit. Ich warte auf diesen Tag, wenn es so weit ist zu gehen.



    Das ist wie bei der christlichen Taufe, bei der sich ein Mensch zur radikalen Umkehr entschließt,
    Genau DARUM geht es mir auch! Ich möchte mich endlich von dem allen befreien, diese radikale tat endlich begehen die ich so begehre. Ich liebe es filme über Depressionen zu schauen, also eigentlich sind es Dokumentationen darüber und vor allem Seriale, wo Polizisten versuchen Selbstmörder zu retten. Ist traurig sowas anzuschauen aber, wer soll denn schon über mich weinen.
    Aber das ist nicht wichtig, das da "auszuüben" ist von viel größerer Wichtigkeit finde ich. Ich finde, das ich feige bin, ich bin ein Feigling die sich diesen Schritt nicht traut und doch will ich es so sehr. Ich begäre denn Tod denn er ist nicht das Ende.
    Ein so wunderschöner und Sonniger Tag wie heute, ist perfekt dafür. Aber irgend wie, will ich das auch nicht. Ich kann mich nicht entscheiden. Ich will es eigentlich auch nicht und doch will ich es. :(


    damit er aus dem Wasser heraus als neuer Mensch geboren werden kann. Das Wasser ist doch auch Dein Element, nur lässt Du dort die Angst aus der Tiefe aufsteigen, anstatt der Fische Hoffnung und Zuversicht. Wusstest Du schon, dass für die frühen Christen nicht das Kreuz ein Symbol für ihre Gemeinschaft war, sondern der Fisch?
    Nein, das wusste ich nicht aber scheint Logisch. Denn der Fisch gibt Nahrung.

    Aus all diesen Gründen heraus solltest Du die Veränderung damit beginnen, Deine Träume in ein anderes Licht zu rücken, um damit verändern sich auch auf subtile Weise Deine Stimmungen im Alltag. Mit dem Verstehen der Zusammenhänge wirst Du aus der defensiven Haltung in eine offensive geführt. Du stehst dann damit den Dingen nicht mehr ohnmächtig gegenüber, sondern kannst sie gestalten und sei es nur gefühlt.
    oke.

    Versuche aber nicht gleich das Ganze zu verändern, sondern wähle den Weg der kleinen Schritte, die Du auch schaffen kannst, denn gerade viele kleine Erfolge steigern das Selbstwertgefühl nachhaltig. Es ist wie bei dem Glück, da sind es auch die vielen kleinen Glücksmomente, die letztlich zum wahren Glück führen.
    So lange probieren, bis es klappt (Zweideutig). :notworthy:

    Oke, Dankeschön. Ich tue mein bestes und vielen vielen dank für all deine mühen hier, mir so vieles zu verstehen zu geben.
    Mir geht es gut und der Freitod, denn kann ich noch warten lassen.


    L.G., Nikitalove
     
  8. Holztiger

    Holztiger Guest

    "»Ei was, du Rotkopf«, sagte der Esel, »zieh lieber mit uns fort, wir gehen nach Bremen, etwas Besseres als den Tod findest du überall;"

    Frei aus den Bremer Stadtmusikanten :)

    http://blog.zeit.de/kinderzeit/2013/01/03/marchen-zum-vorlesen-9-die-bremer-stadtmusikanten_13293
     
  9. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    11.658
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Liebe NikitaLove,

    Depressionen können verschieden Ursachen haben und manchmal sind auch bestimmte Stimmungsaufheller durchaus sinnvoll. Ich weiß jetzt nicht, ob Du schon körperliche Störungen mit einbezogen hast (z. B. eine Schilddrüsenfehlfunktion)?

    Ich gehe aber davon aus, dass Du an einer narzisstischen Depression leidest, die chronisch ist. Charakteristisch dafür sind die Gedanken: „Ich tauge nichts. Nichts gelingt mir und niemand liebt mich.“ Die Ursache für dieses Erscheinungsbild liegt meist in einem übersteigernden Idealbild Deiner selbst. Diese Erwartungen sind dann so hoch gesteckt, dass Du sie nicht mehr erfüllen kannst. Du blickst dann auf andere und glaubst, dass diese besser mit ihrem Leben zurechtkommen, was Dich dann weiter in die Spirale der Depression treibt.

    Ein ganz entscheidender Punkt sind die Botenstoffe, mit denen Gefühle erzeugt und aufgelöst werden. Es gibt da zwei unterschiedliche Gene (5-HTT) in uns, die darüber entscheiden, wie lange Gefühle andauern. Bei Dir hat da wahrscheinlich leider jenes die überhand, mit dem solche Dinge nicht so leicht wieder aufgelöst werden können.

    Du siehst, dass es manchmal schon sinnvoll ist, Stimmungsaufheller einzusetzen. Chronische Depressionen sind nicht wirklich heilbar, Du kannst aber lernen, damit besser umzugehen. Eine wichtige Rolle können da die Träume als zusätzlicher „Stimmungsaufheller“ sein.

    Es wäre auch wichtig einmal darüber nachzudenken, von was Du bei Deinem Idealbild loslassen könntest. Dabei könnte schon die Erkenntnis ein Fortschritt sein, an was Du so vehement festhalten möchtest.

    Du bräuchtest auch jemand, dem Du vertrauen kannst und Dich von dieser düsteren Welt wegführt. Jemandem, mit dem Du die Erfahrung sammeln könntest, dass es da neben der Finsternis auch den Aspekt des Glücklichseins gibt. Du solltest wissen, dass aus diesem Erfahrungen all unser Fühlen, Denken und Tun gewoben wird.

    Damit ich nicht falsch verstanden werde, dieser Jemand muss kein Beziehungspartner sein, sondern einfach nur ein Mensch, der nicht ständig mit Dir in der Kiste der Vergangenheit kramt: „Wir können die Vergangenheit nicht gestalten, sondern lediglich das Hier und Jetzt oder die Zukunft!“

    Du musst erkennen lernen, dass alle Menschen depressive Phasen durchleben, nicht nur Du alleine. Das lässt Dich dann auch leichter solche Stimmungen überwinden und Dich nicht gleich klein und unzulänglich erscheinen lassen.


    Merlin
     
  10. Nikitalove

    Nikitalove Mitglied

    Registriert seit:
    23. Mai 2017
    Beiträge:
    49
    Ort:
    EU
    Werbung:
    Good afternoon lieber DruideMerlin,


    Depressionen können verschieden Ursachen haben und manchmal sind auch bestimmte Stimmungsaufheller durchaus sinnvoll. Ich weiß jetzt nicht, ob Du schon körperliche Störungen mit einbezogen hast (z. B. eine Schilddrüsenfehlfunktion)?
    weiß nicht.

    Ich gehe aber davon aus, dass Du an einer narzisstischen Depression leidest, die chronisch ist.
    Das ist mir neu zu hören aber interessant. Ich sollte das mal meiner Psychologin sagen, vielleicht weiß Sie das nicht einmal, das ich sowas habe oder haben könnte??


    Charakteristisch dafür sind die Gedanken: „Ich tauge nichts. Nichts gelingt mir und niemand liebt mich.“
    Das stimmt aber auch so! Ich bin zu "nichts mehr zu gebrauchen"! Heute war ich bei meiner Mutter am putzen und stand am Fensterbrett um die Gardinen oben einzuhacken dann kam so ein lustiger Gedanke, zu springen. Als ich dies ihr sagte, war Sie so ernst gewesen. Spielverderberin meine Mutter. So glättete ich die Bögen wieder aus und meinte, "war doch nur Spaß"! :) Ich würde mich beim Fall höchstens einen Fingernagel brechen und meine Mutter meinte, oder danach im Krankenhaus unter den nachfolgen der Brüche leiden. Stimmt auch wieder. Wenn schon dann von etwas höheren herunter :)


    Die Ursache für dieses Erscheinungsbild liegt meist in einem übersteigernden Idealbild Deiner selbst. Diese Erwartungen sind dann so hoch gesteckt, dass Du sie nicht mehr erfüllen kannst.
    Das stimmt absolut Lieber DruideMerlin!! Bist wieder mal "auf denn Punkt" gekommen!

    Du blickst dann auf andere und glaubst, dass diese besser mit ihrem Leben zurechtkommen, was Dich dann weiter in die Spirale der Depression treibt.
    Stimmt ganz genau aber "es ist auch so"! Ich habe Versagt, bin eine Versagerin Hoch4!


    Ein ganz entscheidender Punkt sind die Botenstoffe, mit denen Gefühle erzeugt und aufgelöst werden. Es gibt da zwei unterschiedliche Gene (5-HTT) in uns, die darüber entscheiden, wie lange Gefühle andauern. Bei Dir hat da wahrscheinlich leider jenes die überhand, mit dem solche Dinge nicht so leicht wieder aufgelöst werden können.
    Bei mir scheint es so zu sein, das gar keine Botenstoffe in mir mehr vorhanden sind (.) Diesen, diese Punkt(e) hier punktiere ich nicht mehr weil mir nach dem Satz nichts mehr einfällt. Ich würde gerne noch was oder noch mehr "hinzu sagen, schreiben aber mir fällt da einfach nichts mehr dazu ein. Es ist als währe ich in diesen Moment Tod, wie ein Filmriss.


    Du siehst, dass es manchmal schon sinnvoll ist, Stimmungsaufheller einzusetzen. Chronische Depressionen sind nicht wirklich heilbar, Du kannst aber lernen, damit besser umzugehen. Eine wichtige Rolle können da die Träume als zusätzlicher „Stimmungsaufheller“ sein.
    Interessant! Vielleicht gibt es sowas auch als Medikation? Ich sah gerade nach in Net, das gibt es auch als Natürliche Mittel.


    Es wäre auch wichtig einmal darüber nachzudenken, von was Du bei Deinem Idealbild loslassen könntest. Dabei könnte schon die Erkenntnis ein Fortschritt sein, an was Du so vehement festhalten möchtest.
    An was ich festhalte Angst vor dem Nichts sein, dem Nichtstun, das all das verloren geht. Wenn man mit Freunden unterwegs war, hatte man viel Spaß gehabt, dann zog man in eine andere Stadt zu und plötzlich ist alles anders. Das Internet ist noch mein Anschluss an Menschen die man zwar nicht sieht und doch deren Emotionen spürt, wenn Sie schreiben, geschrieben hatten. Eigentlich will ich selbst das nicht mehr, das Internet. Ich will es einfach nicht mehr, der Reiz ist einfach nicht mehr da. Der Reiz nach Menschlichen Kontakt.

    Als ich damals mit der Lieben Psychologin nur kurz sprach, weil Sie mir mit etwas damals für mich noch wichtigen half das eigentlich auch nicht die Lösung war da ich es, mich von der Warteliste löschen ließ, war Sie mir auch sehr helpful, sehr Hilfreich denn Sie konnte sich für Mich bei dieser einen Sekretärin durchsetzen wo ich des öfteren scheiterte. Aber alles geht zu ende. Vielleicht sollte ich bei ihr eine Psycho, Verhaltenstherapie machen nur ob Sie mich nehmen würde.

    Sicherlich gibt es da auch Wartelisten aber, wenn dann der Tag, der Moment des Wiedersehns mit ihr kommt, wie in dieser Verhaltenstherapie, werde ich da noch wissen was ich sagen soll? Ich habe denn verdacht das mir dann dorten bei ihr in der Sitzung nichts mehr einfallen wird und dann sitze ich da, Sie sieht mich fragend an und ich weiß nicht mehr weiter. Ach vielleicht ist das ganze auch nur Hum Bug. (?)


    Du bräuchtest auch jemand, dem Du vertrauen kannst und Dich von dieser düsteren Welt wegführt. Jemandem, mit dem Du die Erfahrung sammeln könntest, dass es da neben der Finsternis auch den Aspekt des Glücklichseins gibt. Du solltest wissen, dass aus diesem Erfahrungen all unser Fühlen, Denken und Tun gewoben wird.

    Das stimmt. A ber, ich habe davor Angst. Ich habe Angst diesen Schritt zu wagen Sie um Hilfe zu bitten. Ich habe Angst, zu versagen denn ich versage ständig. Alles was ich tue und denke, endet ab im nichts. Vielleicht soll ich in diesen Leben einfach so weiter leben, nichts tun außer zu versagen. Ich bin zu dumm mich umzubringen und auch zu dumm, etwas besseres aus meinen Leben zu machen .

    Damit ich nicht falsch verstanden werde, dieser Jemand muss kein Beziehungspartner sein, sondern einfach nur ein Mensch, der nicht ständig mit Dir in der Kiste der Vergangenheit kramt: „Wir können die Vergangenheit nicht gestalten, sondern lediglich das Hier und Jetzt oder die Zukunft!“
    Dann währe eine Verhaltenspsychotherapie für mich woll nicht geeignet? Denn diese Therapeutinnen kramen ja ständig in der Vergangenheit um etwas besseres im hier und jetzt zu schaffen??

    Du musst erkennen lernen, dass alle Menschen depressive Phasen durchleben, nicht nur Du alleine.
    Das ist mir bewusst.

    Das lässt Dich dann auch leichter solche Stimmungen überwinden und Dich nicht gleich klein und unzulänglich erscheinen lassen.
    Ja genau. Eigentlich ignoriere ich sie schon sehr lange .


    Lg,... Nikitalove
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen

  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden