Tipps für erste schamanische Reise

M

musgito

Guest
Hallo an alle,

ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit Schamanismus, d.h. ich habe mit einigen Büchern von Castaneda begonnen und lese gerade welche von Harner und Goodman. Das Thema lässt mich nicht mehr los und ich spüre, dass es langsam Zeit wird, den nächsten Schritt zu tun. Michael Harner ermutigt seine Leser, z.B. mittels entsprechender CD's selbst eine schamanische Reise zu machen. Da ich glaube, dass es durchaus eine ernste Sache ist, habe ich in seinem Buch Hinweise vermisst, ob es auch gefährlich werden kann bei einer Reise. Was ist, wenn das Rückholsignal kommt und man nicht rechtzeitig den ganzen Weg zurück schafft? Was ist, wenn man mit Tieren in Berührung kommt, um die man normalerweise einen Bogen machen sollte, etc.?

Für ein paar Tipps wäre ich euch sehr dankbar!

Und noch was: Kennt jemand einen schamanisch Tätigen bzw. eine Trommelgruppe im Raum Regensburg?

Vielen Dank und liebe Grüße,

musgito
 
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Kiah

Mitglied
Registriert
17. März 2004
Beiträge
739
Ort
NRW
Erkundige dich doch mal bei der VHS!
Dort werden oft Kurse in diesem Gebiet angeboten.


Die Tiere auf Schamanischen Reisen haben eine andere Bedeutung als in der realen Welt. Sie verkörpern Eigenschaften.

Lg Kiah
 
S

shaman

Guest
also ich bin auch mit großem Respekt und mumigen gefühl auf meine erste reise gegangen, aber als ich es dann hinter mir hatte, sagte ich mir: WOW

es kann eigentlich nix paasieren, solang du dich an normale regel hältst:

mach nix kaputt
behandle was du siehst mit respekt
sei freundlich
usw.

normale tugenden eben, wie in der Realität auch.

Räucherstäbchen like sandelholz, weihrauch, zedern, ... was dir eben taugt, sind auch nicht schlecht.

und machs gegen abend, wenns dunkel ist. das ist besser.
aber nicht zu spät, denn ich habe die Erfahrung gemacht: wenn es zu spät ist und du müde bist verschwimmt die reise mit dem einschlafen, und ist nicht sehr ergiebig. du bist also nicht ganz da -> nicht soooo gut.

ansonsten wünsch ich dir veil spaß.
wie gesagt, lass es einfach auf dich wirken und beginne langsam.
die tiefsten tiefen des Kaninchenbaus besuchst du am besten erst viel später...
 
T

Tiana

Guest
Hi,
Ich habe für die erste schamanische Reise folgende Methode genutzt: Stelle Dir in einer Wand des Raumes, in dem Du Dich befindest, eine Tür vor, die dort normalerweise nicht ist. Öffne sie und geh hinein, aber schließe die Tür nicht. Es ist ein dunkler Raum. Dann siehst Du eine weitere Tür, die Du öffnest und hindurch gehst, aber Du schließt auch diese Tür nicht. Dann erwarte , dass Du geführt wirst. Bitte , ermögliche es Dir immer, dass Du einen Menschen bei Dir hast, der Dich zurückholt.Stecke Dir für`s Erste einen Zeitraum ab. Z.B. 15 Minuten. Oder orientiere Dich daran, dass Du die Reise dann machst, wenn Du weißt, dass bestimmte Umstände, wie ein von der Arbeit kommender Partner Dich zurückholen kann. Also 15 Minuten vor Eintreffen der Person anfangen.
Auch eine , während der Reise , vorherige Absprache mit Deinem Krafttier, was Dir eigentlich meist zu Anfang gleich erscheint, ist von Nutzen. Vereinbare, dass Du , wenn Gefahr droht, durch die offengelassenen Türen wieder zurück kannst.
Es ist wichtig, dass Du Dich vor der Reise mit Gebeten erdest.
Übrigens , Michael Harner`s Bücher sind super gut für den Weg!!!
Viel Licht und Liebe, Tiana
 
S

shaman

Guest
Harners bücher sind schon nicht schlecht, jedoch kommt es mir vor, als ob es mehr eine universelle anleitung ist.
so von wegen: "hier! so gehts. machs einfach..."

Er beschreibt es zwar schon gut, aber er lässt den leser dann mehr oder weinger einfach stehen und springt zum nächsten thema.
ich meine: hey! wer von uns hat schon ne extraktion oder seelenrückholung gemacht?

"Schamanismus für Dummies" so könnte man es noch nennen.
aber versteht mich nicht falsch. zum einstieg ist es wohl ein sehr gutes buch.
hab ja auch damit angefangen...:D
 

LaCaro13

Mitglied
Registriert
19. März 2004
Beiträge
46
Hallo!!!

Ich habe kürzlich die selbe Frage gehabt. In Google habe ich eine gute Seite über sowas gefunden und der Innhaberin dieser Seite habe ich noch eine Mail geschickt um mehr über etwaige Gefahren in Erfahrung bringen zu können. Hier ist ein Auszug dieser Mail:


>Hallöchen liebe Jasra!
>
>Ich hab heute deinen Bericht "Grundlagen der schamanischen Reise"
gelesen, worin du geschrieben hast, dass solche Reisen auch gefährlich
werden können. Mit welchen Gefahren kann man den im schlimmsten Falle
rechnen
>
Zu den Gefahren:
- Du könntest sich verlaufen.
Du kannst dir das vorstellen, wie wenn du allein in einer großen fremden
Stadt ohne Stadtplan unterwegs bist und es ist keiner da, den du nach
dem Weg fragen kannst.
Oder du bist ganz allein mitten in einem großen Wald, keine
Orientierung, keine Karte, kein Kompass. Wie findest du wieder zurück,
wenn du keine Ahnung hast, in welche Richtung du gehen sollst?
Die Auswirkung, die das für dich haben könnte, ist z.B. ein
Seelenverlust (ein Artikel, was das genau ist, ist in Arbeit!).
- Du könntest Wesenheiten begegnen, die dir schaden könnten, ohne das
du
gelernt hast, dich zu schützen oder schnell genug zurück zu ziehen.
- Du könntest mit Dingen konfrontiert werden, die du allein nur schwer
oder garnicht verarbeiten kannst oder die du nicht verstehst.. Das
können z.B. eigene Ängste sein oder das anders funktionieren von Raum
und Zeit. Dies kann eine große Verwirrung auslösen.
- Als Anfänger bist du noch nicht so geübt, Dinge richtig zu sehen
bzw.
zu beurteiln. Deine Wahrnehmung ist noch stark von deinen eigenen
Erwartungen beeinflusst. Das wiederum kann zu Fehlinterpretationen
führen, was wiederum zu Handlungen führen könnte, mit denen du
dir
selber (oder anderen) schadest.

>und wie können Andere, die das Ganze Anfangs begleiten sollen, da
helfen?
>
Der Schamane, der die ersten Reisen begleitet, ist in der Reise eine Art
Wächter. Er holt dich zurück, wenn Schwierigkeiten auftreten.
Wenn Fragen auftreten, kann er diese beantworten.
Wenn es zu Verwirrungen kommt, ist er da, um psychologisch zu betreuen.
Der Schamane hilft, das Gesehene richtig zu deuten und lehrt, das
Gesehenen zu hinterfragen.
Auch ich habe nach ca. 7 Jahren schamanischer Praxis noch Situationen,
die ich mit meinem Lehrer bespreche, weil ich mir nicht ganz sicher bin.
Ich habe es mal erlebt, das jemand in der ersten Reise sehr stark mit
seiner "dunklen Seite" konfrontiert wurde. Es gab viele Tränen
und viel
"Ich verstehe das nicht.", "Ich komme damit nicht klar.".
Wenn in so
einer Situation niemand zum Reden da ist, der solche starke Gefühle
auffangen kann, ist das nicht gut. So etwas kann im Extremfall auch zu
einem Seelenverlust führen oder ein Fall für den Psychologen werden.


Lasse dich aber von solchen Ratschlägen bitte nicht beunruhigen, da schamanische Reisen mit einem Begleiter oder sogenannten Wächter meist wunderschöne Erfahrungen sind.

Bussale,
LaCaro13

:winken5:
 
S

shaman

Guest
mmhhmmm... ja...

der text, der hört sich einleuchtend an. wobei es durchaus alles sein kann, was da steht, gehe ich mal davon aus, das dem "otto-normal" nix passiert.

klar kann bei psychisch labielen durch eine schamanische reise einiges durcheinander geraten, aber ich gehe davon aus, dass wir alle halbwegs normal sind.

@musgito
keine angst. jedoch respekt.
schau am anfang einfach mal in den tunnel, oder was dahinter ist, und bleib nach dem tunnel einfach beim durchgang, und beobachte die gegend. wenn du genug hast geh zurück.
wenn du vor irgend was angst, hast, geh einfach zurück.
einfach machen...
;)
 

suna

Neues Mitglied
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19. Februar 2004
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28
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schweiz
hallo

ich bin auch grad am anfang und nun doch etwas verunsichert. ich lese das buch von tom cowan "schamanismus" eine einführung in die tägliche praxis
und habe mich bis jetzt an seine anleitung gehalten. sprich ich finde meinen eingang ohne grosse mühe ich schmecke rieche und spühre es. ich bin jetzt soweit das ich auf de andere seite gehe aber mich nicht entferne sondern das ganze so auf mich wirkenlasse.

nun bin ich da ich meine reisen allein mache ich kenne leider keinen der mich begleiten könnte. hatt mich la caro schon recht verunsichert. soll ich nun nicht weitergehen. und warten bis ich einen begleiter finde? oder wäre es auch ok wenn ein freund dabei ist und das ganze überwach. nur kennt der freund sich in der materie gar nicht aus.

was meint ihr?
 
S

shaman

Guest
well, geh mal wieder auf ne reise mit dem ziel dein krafttier zu finden.
wenn du das hast, beschäftige auf ein paar weitern reisen mit ihm. reden, herumtollen, tanzen, usw.

dann setzt du dir das ziel mal in der oben welt deinen Lehrer zu suchen und zu finden.
tja, und wenn du ihn gefunden hast, dann kanns ja eigentlich los gehen: frag ihn was du willst.
nebenbei bist du ja dann nicht mehr alleine...

mein lehrer zb ist ein so ein kleiner phillipoindiander vom amazonas, oder so die richtung. und er lebt in einem kleinen holzhaus auf stelzen mit nem kleinen garten und ner feuerstätte.
jo...
will ich mal nur so gesagt haben...


:D
 
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LaCaro13

Mitglied
Registriert
19. März 2004
Beiträge
46
@ suna :winken5:

Tut mir wirklich schrecklich Leid. Ich wollte dich keinesfalls verunsichern!!! Nur dachte ich, ihr solltet auch die Meinung von Jasra (so heißt die Innhaberin der Homepage, die mir meine Mail beantwortet hat) lesen. Ich selbst stehe auf einem anderen Standpunkt und sehe das ganze mit dem Schamanismus ohne Lehrer nicht so eng. Vergib mir, wenn das falsch rüber gekommen ist! :guru:

Bussale :kiss3:
 
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