TCM Ernährung bei Hashimoto

Schafgarbe

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Manchmal knurrt aber beim Hunger der Magen nicht und man hat ein schmerzhaftes Hungergefühl, so als ob sich der Magen zusammenziehen würde.
Dass ist tatsächlich Hunger.
Zuerst knurrt der Magen (mal mehr, mal weniger) und dann folgt dein beschriebenes.

Die Ruhepause zwischen den Mahlzeiten kann man ebenfalls trainieren. 4 Stunden kann man gut ohne Nahrung schaffen. Der Magen ist eine Art Muskel, der bei immer starker Füllung sich ausdehnt. Jetzt nicht sichtbar extrem, aber im Kleinen zumindest.

Mal laienhaft erklärt.
Inzwischen weiß ich, dass man bei Hashimoto nicht nur nach den TSH-Werten gucken muss, sondern in erster Linie nach den Antikörper.
Ich bin der Meinung, zu niedrig eingestellt zu sein (obwohl TSH in Ordnung).
Stetige Gewichtszunahme, Aufgefunden, Wassereinlagerungen, Verdauungsprobleme mit Verstopfung sind eher ein Anzeichen, dass die Antikörper Samba tanzen.

Je mehr ich mich einlesen, desto wütender werde ich über mich selbst (dass ich nicht früher mehr geforscht habe und mir so einiges Leid der letzten Jahre ersparen könnte) und sauer auf meinen Hausarzt der nur nach den TSH guckt. Und die Endokrinologie vor fast 3 Jahren hat auch nichts gesagt, obwohl ich mit diversen Beschwerden da war.
Die Endokrinologie ist, so weiß ich nun auch, der richtige dafür. Hoffe, dass der blöde Arzt von damals Inzwischen in Rente ist. So viel FA gibt es leider nicht.

Seufz
 
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Hatari

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Dass ist tatsächlich Hunger.
Zuerst knurrt der Magen (mal mehr, mal weniger) und dann folgt dein beschriebenes.

Die Ruhepause zwischen den Mahlzeiten kann man ebenfalls trainieren. 4 Stunden kann man gut ohne Nahrung schaffen. Der Magen ist eine Art Muskel, der bei immer starker Füllung sich ausdehnt. Jetzt nicht sichtbar extrem, aber im Kleinen zumindest.


Inzwischen weiß ich, dass man bei Hashimoto nicht nur nach den TSH-Werten gucken muss, sondern in erster Linie nach den Antikörper.
Ich bin der Meinung, zu niedrig eingestellt zu sein (obwohl TSH in Ordnung).
Stetige Gewichtszunahme, Aufgefunden, Wassereinlagerungen, Verdauungsprobleme mit Verstopfung sind eher ein Anzeichen, dass die Antikörper Samba tanzen.

Je mehr ich mich einlesen, desto wütender werde ich über mich selbst (dass ich nicht früher mehr geforscht habe und mir so einiges Leid der letzten Jahre ersparen könnte) und sauer auf meinen Hausarzt der nur nach den TSH guckt. Und die Endokrinologie vor fast 3 Jahren hat auch nichts gesagt, obwohl ich mit diversen Beschwerden da war.
Die Endokrinologie ist, so weiß ich nun auch, der richtige dafür. Hoffe, dass der blöde Arzt von damals Inzwischen in Rente ist. So viel FA gibt es leider nicht.

Seufz
Nun, dass ist meiner Ma auch passiert, die Hausärztin hat nichts erkannt, dann bekam sie eine Überweisung in KH, zu einer anderen stationären Untersuchung, den Grund kenne ich nicht mehr, ich meine mich erinnern zu können wegen eines in der Praxis nicht vorhandenen Untersuchungsgerätes.

Dort wurde Blut entnommen und da kam Hashimoto zum Vorschein.

Also ist es immer gut in solch einem Falle den Endokrinologen aufzusuchen.

Übrigens bei meiner Ma ist es so, dass sie 3 Stunden nach Nahrungsaufnahme wieder Hunger bekommt. Sie versucht dann durch körperliche Beschäftigung es auf fünf Stünden zu verlängern. So was geht eben nur, wenn man nicht im Beruf ist.
 

chanda

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Inzwischen weiß ich, dass man bei Hashimoto nicht nur nach den TSH-Werten gucken muss, sondern in erster Linie nach den Antikörper.
Ich bin der Meinung, zu niedrig eingestellt zu sein (obwohl TSH in Ordnung).
Stetige Gewichtszunahme, Aufgefunden, Wassereinlagerungen, Verdauungsprobleme mit Verstopfung sind eher ein Anzeichen, dass die Antikörper Samba tanzen.

Je mehr ich mich einlesen, desto wütender werde ich über mich selbst (dass ich nicht früher mehr geforscht habe und mir so einiges Leid der letzten Jahre ersparen könnte) und sauer auf meinen Hausarzt der nur nach den TSH guckt. Und die Endokrinologie vor fast 3 Jahren hat auch nichts gesagt, obwohl ich mit diversen Beschwerden da war.
Die Endokrinologie ist, so weiß ich nun auch, der richtige dafür. Hoffe, dass der blöde Arzt von damals Inzwischen in Rente ist. So viel FA gibt es leider nicht.

Seufz
Hallo,

bei mir war es über viele Jahre so, dass sogar der Endokrinologe und der Hausarzt erst recht nur auf den TSH geguckt haben. Und ich daher in einer Dauer-Unterfunktion war, ohne es zu wissen und ohne dass mir jemand geholfen hat. Ich hatte dann sogar Lähmungserscheinungen in den Beinen (und Kribbeln), kam stationär in ein großes Münchner Krankenhaus, in die Neurologie und wurde neurologische total durchgecheckt. Kein Befund, wieder entlassen. Niemand von den Vollpfosten kam auf die Idee, über eine Hashimoto-Unterfunktion nachzudenken, die nämlich erwiesenermaßen auch neurologische Ausfälle verursachen kann! Alle sagten, dass ja der TSH im Normbereich sei. Meine Endokrinologin in München wollte mich sogar mit den Hormonen RUNTERSETZEN.

Dann träumte ich von meinem kürzlich verstorbenen Mann, und er sagte mir im Traum, dass meine Schilddrüse nicht richtig eingestellt sei. Ab da tigerte ich zu alternativen Ärzten und kämpfte für mehr Schilddrüsen-Hormone. Es hat länger gedauert. Bis ich zu einem guten Arzt kam (dem für mich einzig guten in Süddeutschland), der mir erklärte, wie die Norm-Spanne des TSH überhaupt entstanden ist, nach der sich die Ärzte richten. Nämlich dass vor Jahren Tausenden von Menschen Blut abgenommen wurde und untersucht. Und dass aus diesen Resultaten dann ein "Normwert", also ein Durchschnittswert genommen wurde, der ab dann als richtige Spanne hergenommen wurde. Aber der Fehler, der gemacht wurde, war der, dass in der Menge der untersuchten Blut-Proben ja auch viele Leute waren, die unerkannt Schilddrüsen-Unterfunktion hatten. Und so ist dieser Norm-TSH zu hoch angesetzt. Fazit: Wer im Norm-TSH liegt, kann durchaus Unterfunktion haben. Vor allem, wenn man eher im oberen Bereich des Norm-TSH liegt. Der TSH sagt nicht besonders viel, man muss nach den freien Werten (T3 und T4) gucken. Nach Antikörpern natürlich auch.

Dann bekam ich Novothyral verschrieben, weil mein neuer Arzt meinte, dass ich eine Umwandlungs-Störung habe (wenn das zugeführte Hormon T4 im Körper in aktives T3 umgewandelt wird). Seitdem bin ich endlich gut eingestellt. Eine Zeitlang ging es mir viel besser. Was dann wieder aufgehört hat, weil mein Körper noch diverse andere Baustellen hat.

LG, Chanda
 
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Schafgarbe

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Hallo Chanda,
Deine Geschichte liest sich ja sehr abenteuerlich.
bei mir war es über viele Jahre so, dass sogar der Endokrinologe und der Hausarzt erst recht nur auf den TSH geguckt haben.
Der Hausarzt guckte eh immer nur nach den TSH-Werten und hat meine anderen Beschwerden mit allem möglichen Anderen abgestempelt.
Alle sagten, dass ja der TSH im Normbereich sei.
Jep.
Ab da tigerte ich zu alternativen Ärzten und kämpfte für mehr Schilddrüsen-Hormone.
Genau so.
Meine Heilpraktikerin hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass der Endokrinologe einzig und allein der Richtige für die Schilddrüse ist.
Im Nachhinein ist es logisch für mich; aber jahrelang habe ich den Aussagen "TSH stimmt, muss was anderes sein" geglaubt.
Der TSH sagt nicht besonders viel, man muss nach den freien Werten (T3 und T4) gucken. Nach Antikörpern natürlich auch
Da habe ich inzwischen auch drauf bestanden.


Letzt Wochen war ich beim Endokrinologen.
Eine Anamese hat nicht stattgefunden. So viel Zeit war nicht.
Diese streng geplante Terminvergabe bei der man nicht mal ansatzweise Zeit hat, ist gruselig. Die meisten Arzttermine sind nach 10 Minuten rum - nachdem man 30 Minuten gewartet hat.
Seufz.

Naja. Wie dem auch sei.
Jedenfalls kam bei der Sonographie raus, dass mein Schilddrüsengewebe noch sehr gut intakt ist (hätte der Radiologe auch mal sehen können). Demnach würde ich definitiv zu viele Hormone schlucken.
Es soll aber noch das Blutergebnis abgewartet werden.
Den Befundbericht mit Empfehlung bekomme ich zugeschickt; hab ich aber noch nicht.

Gehört es auch zur Schilddrüse, wenn man so viel Wasser einlagern?
Seit Montag, wo es so sehr warm geworden ist, glänzt meine Haut im Gesicht wie ne Speckschwarte, meine Armbanduhr muss ich weiter stellen und ich kann nur meine ausgelatschten Sommerschuhe anziehen (um meine neuen Schuhe nicht breit zu treten). Meine Jeans passt mir auch ohne Gürtel ganz gut.
Mann... Es nervt nur noch.
Ich weiß gar nicht mehr, was ich eigentlich noch essen kann.
Ob ich einfach mal den Selbstversuch aus Verzweiflung starte und das Hormonmedikament halbieren (die Tablette kann ich teilen).

Gruß
Schafgarbe
 

flimm

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wenn man so viel Wasser einlagern?

das kann soviele Ursachen haben,
allein die Venen und Muskeln, das Bindegewebe schwächt ja mit der Zeit ab,
ist es Wasser oder Fetteinlagerung?
Bist du dir sicher das es Wasser ist?

das kann die Niere, das kann das Herz und so einiges andrees für stehen.

les mal :
 

chanda

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Hallo Schafgarbe,

das mit dem Wasser weiß ich nicht.
Bloß nicht gleich 25µg Hormone oder gar mehr auf einmal runtergehen. Davon kann es dir übel ergehen. Wenn runter, dann nur um 12 µg.

Gruß, Chanda
 

Hatari

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Hallo Chanda,
Deine Geschichte liest sich ja sehr abenteuerlich.

Der Hausarzt guckte eh immer nur nach den TSH-Werten und hat meine anderen Beschwerden mit allem möglichen Anderen abgestempelt.

Jep.

Genau so.
Meine Heilpraktikerin hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass der Endokrinologe einzig und allein der Richtige für die Schilddrüse ist.
Im Nachhinein ist es logisch für mich; aber jahrelang habe ich den Aussagen "TSH stimmt, muss was anderes sein" geglaubt.

Da habe ich inzwischen auch drauf bestanden.


Letzt Wochen war ich beim Endokrinologen.
Eine Anamese hat nicht stattgefunden. So viel Zeit war nicht.
Diese streng geplante Terminvergabe bei der man nicht mal ansatzweise Zeit hat, ist gruselig. Die meisten Arzttermine sind nach 10 Minuten rum - nachdem man 30 Minuten gewartet hat.
Seufz.

Naja. Wie dem auch sei.
Jedenfalls kam bei der Sonographie raus, dass mein Schilddrüsengewebe noch sehr gut intakt ist (hätte der Radiologe auch mal sehen können). Demnach würde ich definitiv zu viele Hormone schlucken.
Es soll aber noch das Blutergebnis abgewartet werden.
Den Befundbericht mit Empfehlung bekomme ich zugeschickt; hab ich aber noch nicht.

Gehört es auch zur Schilddrüse, wenn man so viel Wasser einlagern?
Seit Montag, wo es so sehr warm geworden ist, glänzt meine Haut im Gesicht wie ne Speckschwarte, meine Armbanduhr muss ich weiter stellen und ich kann nur meine ausgelatschten Sommerschuhe anziehen (um meine neuen Schuhe nicht breit zu treten). Meine Jeans passt mir auch ohne Gürtel ganz gut.
Mann... Es nervt nur noch.
Ich weiß gar nicht mehr, was ich eigentlich noch essen kann.
Ob ich einfach mal den Selbstversuch aus Verzweiflung starte und das Hormonmedikament halbieren (die Tablette kann ich teilen).

Gruß
Schafgarbe
Ich kenne es von meiner Ma, die war mal zu einer stationären Untersuchung im KH. Dort wurde dann auch Blut abgenommen, dabei kam Hashimoto zum Vorschein.

Sie wurde auf Unterfunktion behandelt.

In der Zwischenzeit ht sie keine Schilddrüse mehr. Hashimoto ist eine Autoimmune Erkrankung und der Körper zerstört die Schilddrüse.

Vorsicht mit Veränderung von Medikamenten im Allgemeinen und vor allen Dingen große Vorsicht bei Schilddrüsenhormonen.

Hier darf noch nicht einmal das Medikament gewechselt werden.

Immer vorher eine Blutuntersuchung, der Arzt entscheidet über die Einstellung.
 

Schafgarbe

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das kann soviele Ursachen haben,
allein die Venen und Muskeln, das Bindegewebe schwächt ja mit der Zeit ab,
ist es Wasser oder Fetteinlagerung?
Bist du dir sicher das es Wasser ist?
Dass kann viele Ursachen haben - dass stimmt.
Im Netz habe ich schon recherchiert; dass macht einen ja nur noch irre.
Da ich nicht so viel pinkeln kann, wie ich trinke, kann es durchaus eine Wassereinlagerung sein. Aber mit defenitiver Gewissheit kann ich es nicht beschwören. Es ist nur meine Vermutung.

Bloß nicht gleich 25µg Hormone oder gar mehr auf einmal runtergehen. Davon kann es dir übel ergehen. Wenn runter, dann nur um 12 µg.
Vorsicht mit Veränderung von Medikamenten im Allgemeinen und vor allen Dingen große Vorsicht bei Schilddrüsenhormonen.
Ich habe es auch gelassen und warte das Arztergebnis ab. Daran werde ich mich natürlich halten. Mir ist bewusst, dass die Schilddrüse einen wichtigen Hormonanteil hat und sehr sensibel ist. Ich bin nur "müde" von den letzten Jahren und meine Geduld ist in Resignation umgeschwenkt.
Mal abwarten.
 
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Xena

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Wassereinlagerungen (unter anderem) habe ich immer in Unterfunktion und das verschwindet 2-3 Wochen nach (vorsichtiger!) Erhöhung vom LT. Wenn die Blutwerte niedrige FT3 und FT4 vorher angezeigt haben natürlich. Auf den TSH kann man sich häufig nicht mehr ganz verlassen bei Hashi. Bei meiner letzten Erhöhung war er bei 0,9, was ja eigentlich niedrig ist, aber die freien Werte waren nur bei 20% plus die Unterfunktionssymptome.
 
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