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Spirituelle Entwicklung des Menschen

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von ELi7, 31. Oktober 2020.

  1. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. November 2007
    Beiträge:
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    Zürich
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    Wer ein spirituelles Leben führt und sich als ein Geistwesen bewusst geworden ist, der beginnt, ein geistbewusstes Leben zu führen. Er hat seine persona-Maske abgelegt und lebt seine eigene innere authentische Wahrheit.

    Man bemerkt nach einiger Zeit, dass sich das eigene Tag- und Nachtleben verändert. Vor allem das Nachtleben beginnt, ein bewusstes Erleben zu sein. Neben den Träumen im unbewussten Schlaf entwickelt sich ein bewusstes Erleben im Schlaf, in dem kein Zweifel besteht, dass es Realität ist. Es ist ein luzides Leben im Schlaf, in dem man den Personen des täglichen Lebens wieder begegnet und mit ihnen gemeinsame Erlebnisse hat. Sie unterscheiden sich zumeist vom Tageserleben dadurch, dass ganz neue Verknüpfungen mit den Personen des Tageserlebens, mit den virtuellen Personen aus Vorstellungen, aus Film und Fernsehen, aus digitalen Clips und mit Geistwesen entstehen.

    So lange der Mensch ein Materiebewusstsein hat und sich in seinem physischen Leibe bewusst ist, sind die nächtlichen Traumerlebnisse nur Verarbeitungen des Tageserlebens, einschliesslich Essen und Trinken und Vorstellungen der Ich-Bewusstheit. Hat sich das Ich jedoch zum Geistbewusstsein entwickelt, so verändern sich die nächtlichen Erlebnisse und es kann ein luzides Leben im Schlaf gelebt werden, das zunehmende Realität annimmt.
    In einem solchen luziden Schlaferleben habe ich mich einmal gefragt, ob es nun Traum oder reale Wirklichkeit ist. Ich habe mich in den Arm gekniffen, um herauszufinden, ob es denn weh tue. Ja es tat weh, also wusste ich im nächtlichen Erleben, es war Realität.

    Ich möchte mich mit meinen sehr geschätzten Forenkolleginnen und -kollegen austauschen, ob sie ebenfalls solche Erlebnisse gehabt und wie sie dies erlebt haben. Wohlgemerkt, es geht mir nicht um Traumerlebnisse, sondern um die Veränderungen im Ich-Bewusstsein bei der spirituellen Entwicklung und das damit verbundene bewusste luzide Erleben im Schlaf.

    LG ELi
     
  2. Maryem

    Maryem Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    3.122
    Ich hatte früher über längere Zeit lucide Traumerlebnisse, aus denen ich leider nichts gemacht habe. Heute ist mir klar, dass es meinem Ich-Bewusstsein im jungen Erwachsenenalter nur um Lustgewinn ging. Die Phase kam, nachdem ich jahrelang viele meiner Träume aufgeschrieben und gedeutet hatte. Die luciden Träume wurden mit der Zeit immer schwieriger und verschwanden allmählich wieder. Danach hatte ich wieder lange Zeit Träume, in denen es um Verarbeitung ging und auch Phasen, wo ich mich kaum an Träume erinnerte. Aber gerade letzte Nacht war ich wieder im Aufarbeitungsmodus.
    Möglicherweise hinderte mich bis anhin eine Angst vor dem wahren luciden Träumen, dazu kam auch einmal ein Hinweis aus einem Traum, wo ich mich als astrales Wesen wahrnahm. Ich konnte eindeutig steuern, hatte aber die Eigenschaften meines physischen Körpers verloren.
     
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  3. Abraxas

    Abraxas Sehr aktives Mitglied

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    6.110
    Du pass bloß auf das du nicht die Seite wechselst, vor ein paar Monaten hast du mich noch als Diener der Archonten genannt. :D
     
  4. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. November 2007
    Beiträge:
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    Zürich
    Das Erleben im Wachbewusstsein ist direkt eingewoben ins Traumbewusstsein, und die Entwicklung, die wir hier auf Erden machen, drückt sich in der Kreativität des Traumbewusstseins ganz direkt aus.

    So lange das Ich in einem physischen Bewusstsein lebt, treten im Schlaf Erlebnisse auf, die aus dem unbewussten Tamas-Bereich des Bauchbewusstseins kommen und oft mit dem Verdauungserleben verbunden sind. Hat sich das Ich zu einem Seelenbewusstsein entwickelt, so treten im Schlaf Erlebnisse auf, die mit den bewussten emotionalen Rajas-Wollungen verbunden sind
    Hat sich das Ich zu einem Geistbewusstsein entwickelt, so können im Schlaf Erlebnisse auftreten, die mit dem Sattva-Weisheitsbereich des Bewusstseinslichtes verbunden sind.

    An der Art der Träme kann also direkt erkannt werden, welche Fortschritte der Mensch in seiner geistigen Entwicklung macht.
    LG ELi
     
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  5. Samana Johann

    Samana Johann Sehr aktives Mitglied

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    Nicht zum Austausch, dennoch: Gewöhnlicher Weltliche, eben Form, Materie, nicht durchschaut, kommen Lustvolle Träume auf. Was eine "spirituelle Person" betrifft, so kommt solches nicht (mehr) auf, guter Brahmane.

    Vielleicht sich mit den Stufen von Unkeuschheit und Lust genauer hier zu beschäftigen:
    Methuna Sutta: Die Lehrrede über Vereinigung (Die sieben Fesseln der Sexualität)
     
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  6. Samana Johann

    Samana Johann Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2019
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    Ort:
    Kampuchea, Aural
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    und:
    ...so tut es.
     
  7. Terrageist

    Terrageist Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juli 2019
    Beiträge:
    3.810
    Hallo @ELi7,

    ich habe solche Träume nicht, finde aber sehr interessant, was du beschrieben hast, ich danke für deine Mitteilungen, dass du es teilst, beschreibst, mitteilst.


    Liebe Grüße
     
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  8. Loirut

    Loirut Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. August 2020
    Beiträge:
    399
    Hi Eli7

    Interessant. Ich hatte sehr viele luzide Träume. Ich empfinde sie auch als eine Realitätsebene(wie ein VR -Computerspiel das ich selbst -programmiere oder besser gesagt -beeinflusse).
    Teilweise kommen Gefühle auch dazu - wie Wärme, Kälte, Geruch, Geschmack und Schmerz(aber nur geringfügig).
    In luziden Träumen, erinnere ich mich auch oft an Sachen aus der "Wirklichkeit" wie z.B. den Radiowecker- der meinen bewussten Traum gleich beendet. - und ich nehme
    auch Geräusche von Aussen wahr- z.B. Vögel - weiss dann, daß es früh morgens ist und ärgere mich(im luzid-Traum) dass ich -vor dem Schlafen gehen- das Fenster nicht geschlossen habe.
    Durch Deine Aussage über Luzide Träume/und Bewusstsein ist mir aber aufgefallen, daß ich noch nie jemanden denn ich kenne - dort(in den luziden Träumen) gesehen habe.
    Ist schon merkwürdig für mich, wenn ich über mein Ich-Bewusstsein nachdenken muß/soll. :rolleyes:

    Lustvoll war auch keins der luziden Träume bei mir - Der Gedanke kam gar nicht auf/hoch.
    Auch sehr merkwürdig für mich.:X3:
     
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  9. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. November 2007
    Beiträge:
    6.896
    Ort:
    Zürich
    Hallo @Loirut,
    ich kann dir bestätigen, dass sich meine Taumerlebnisse ganz unmittelbar an Umgebungsgeschehnisse anknüpfen, diese sind Initiatoren für Traumerlebnisse, die in Sekundenschnelle einfällig auftreten. Da finden in Sekundenschnelle ganz tolle Geschichten mit bekannten und meistens unbekannten Personen statt, die in der `normalen` Wirklichkeit stundenlang gehen würden und im Traum auch so empfunden werden. Mal geht es um ganz triviale Geschichten aus dem täglichen Leben, dann wieder ganz neue Geschichten oder um Flugträume, die besonders anregend sind. Ich mache dann nur pumpartige Armbewegungen und kann mich dann schon erheben und über Wiesen, Felder und durch Häuser hindurcfliegen. Eigenartigerweise muss ich bei Stromleitungen aufpassen, die sind gefährlich. Ich habe dann auch Flugbegleiterinnen.

    Das ist ja alles gut und schön. Was mich daran interessiert, das ist die Frage der Realität, ob es sich um reale Geschehnisse oder um Hirngespinste handelt. Man neigt ja schnell dazu, sowas als Geirnflunkerei abzutun, aber so einfach ist das nicht. Es treten sinnliche Emotionen auf, es werden Tatsachen erlebt, die zu Glücks-, Angst-, Freude- und Lustgefühlen führen, positiv erlebte Traumkontrollen werden als Realitätsbeweise gewertet. Die Personen, die man noch nie gesehen hat, werden ganz real erlebt. Woher kommen solche Personen?

    Ich sehe diese Personen als Realitäten an, die durch uns in Sekundenbruchteilen gerufen werden, und mit uns eine Spielszene ablaufen lassen, die wie ein Computerspiel real abläuft. Was ich sehr stark empfinde, das ist die Wirkung von Verbrechen, Unfällen, Boshaftigkeiten und Lügereien auf das nächtliche Schlaferleben. Es geht mir nachts gut, wenn ich tagsüber gute, erbauliche und wahrhaftige Erlebnisse habe. Seither stelle ich den Fernseher ab, wenn sowas gezeigt wird. Ich lasse mir auch keine Horrorgeschichten erzählen, das lehne ich komplett ab. Es zieht meine Seele in den Dreck. Ich liebe freundliche, ehrliche, natürliche und gewissenhafte Menschen, die Ja-Ja oder Nein-Nein sagen und Falschheit und Verdrehungen vermeiden. All das wirkt sich auf meine spirituelle Entwicklung aus.
    Ich glaube an Jesus Christus, an das Paradies im Himmel und an die himmlischen Lichtwesen, die Engel. Sie sind meine BegleiterInnen. Dann gibt es astrale Schattenwesen, welche die Menschen in die Schattenwelt ziehen wollen und uns Menschen zu allerlei Süchten verführen wollen. Ich habe eine Ausbildung als Sterbebegleiter und begleite kranke und sterbende Menschen. Ich habe starke spirituelle Inspirationen in und mit der Astrologie und ich weiss aus Rückführungen, dass ich in den vielen Leben, die ich gehabt habe, schon alles mögliche erlebt habe. Das nächtliche Firmament ist für mich ein Sternenmeer der himmlischen Licht-Äonen, Wesenheiten des Lichtes. Hingegen tragen die planetar-astralen Wesenheiten die Lichtenergien des Äonen-Lichtermeeres dynamisch in die Menschen hinein, um sich mit den Menschen auf der Erde zu verwirklichen. Ich könnte noch mehr erzählen, aber es würde zu stark die Wesen der Zwietracht anziehen, die mitten unter uns sind und danach trachten, Zweifel zu säen, die den Fall in Zwei, das dia-bolische nähren wollen.

    Ich liebe die griechisch philosophische Denkweise und die Geschichten aus dem alten Atlantis und Ägypten. Einer meiner besten Freunde war Hermann Kissener, der Inhaber des Drei Eichen Verlages. Wir waren bereits in Ägypten zusammen, worüber er ein Mysteriendrama geschrieben hat `Heimkehr ins Urteil`.
    Spiritualität ist mein Hauptthema, wir sollen geistige Menschen werden, so sehr es uns möglich ist, denn es ist mit Corona zu Beginn des Wassermann-Zeitalters eine Zeit der fake-News und der einkerkernden Drangsal angebrochen, die dem spirituellen Licht feindlich gesinnt gegenüber steht.

    ELi
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. November 2020
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  10. Terrageist

    Terrageist Sehr aktives Mitglied

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    Hallo ELi7, ich möchte nur mal versuchen, auf die Einzelheiten deines ersten Posts einzugehen.


    Ehrlich gesagt gefällt mir dieser Satz sehr gut. Es entspricht irgendwie auch meinem Denken, selbst wenn man es vielleicht leicht anders / verschieden ausdrücken würde. Grundsätzlich strebe ich das auch so an, bzw. versuche, so zu leben, weil ich mich sonst auch nicht wohl fühlen würde.
    Jedoch mag es (für mich auf mich selbst bezogen) hochgegriffen wirken, zu behaupten, ich sei schon an diesem Punkt. :D
    Die grundsätzliche Lebensphilosophie ist es aber. :)

    Da wollte ich dich fragen, ob sich das, also das luzide Träumen bei dir von ganz alleine eingestellt hat, oder hast du dafür spezielle Übungen gemacht, Techniken angewendet?

    Wenn ich zum Beispiel morgens, wenn man eigentlich schon wach war und nochmal eindöst, und daher der Schlaf auch nicht mehr so tief wird, nochmal ins Träumen komme, dann ist es ein wenig so ähnlich, mutet mir an, wie du beschreibst. Nicht ganz so "luzide", aber doch recht nahe dran, ich weiß auch oft zwischendurch, dass ich in meinem Zimmer bin und träume.
    In diesen Momenten kann auch sehr Inniges vom Gefühl her passieren, nicht oft, aber ich erinnere mich gerne daran, es begleitet mich dann den Tag, zumindest noch am Vormittag und ist so als hätte man oder als würden die tiefsten (Seelen?)Batterien wieder aufgeladen. Freude, Lächeln und Frieden sind dann in einem.

    Ist wirklich selten, ich will jetzt nicht behaupten, das sei für mich das Übliche. Aber wenn halt sowas "passiert" ist, so merke ich es mir gut, daher erhält es auch bei großer Seltenheit ein gewisses "Gewicht".
    Wie wahr oder nicht , kann man nicht sagen, ich denke aber schon, und so fühlt es sich auch an, dass es eine Form der Wahrheit und Wirklichkeit ist.
    Und es könnte sein, dass die Menschen hier aus deinem täglichen Leben sich nicht erinnern, und ihnen nicht zugleich Erfahrungen, die du nächtlich mit ihnen gemacht hattest, gewahr sind. Der Ausgangspunkt bist du dann. Und über dich läuft die Verbindung = Verknüpfung über das Gefühl mit dem Gesamtgeschehen.
    Wobei ich damit nicht meine, dass man den Menschen des täglichen Lebens davon erzählen müsse, oder davon ausgehen, dass sie sich erinnern, vielleicht oder sogar ganz bestimmt, haben sie es für sich auch nicht erlebt.
    Es geht (wohl) eher um das höhere alles verbindende Gefühl, welches dann auch jeder Mensch und jede Begegnung , so er / sie will , von der Seele oder Geist her für sich umsetzen kann, bewusst oder weniger bewusst.

    Sind Gedanken, die mir jetzt dazu einfielen, ohne dass ich das jetzt genau weiß, nehme ich es gefühlsmäßig sehr stark an, denn auch wenn ich diese Art von "Träumen" nicht im Vollumfang so kenne, so begleitet mich doch das Gefühl, und damit die Frage, wie real ist die mich umgebende Welt und die Erfahrungen, die ich mache,
    auch im "realen" Leben.
    Ich denke, unsere tägliche Welt ist nicht viel anders, es ist nur alles viel intensiver, schwerfälliger, (geerdeter), und durch (extrem) langsames Agieren und Reagieren fällt es uns nicht näher auf, man hält alles für stabile (unverrückbare?) Wirklichkeit.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. November 2020
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