SpiritualitÀt und der Bezug zum Leben

Werbung:

Ultimatinio

Sehr aktives Mitglied
Registriert
18. Januar 2019
BeitrÀge
5.094
Ich danke dir, fĂŒr deine Hoffnung😊. Und gebe ich gerne wieder.
Ich muss aber dazu sagen, dass dies gar nicht so vollkommen altruistisch ist, wie es den Anschein haben könnte, denn diese Hoffnung und Freude die damit einhergeht grĂŒndet auf einer sehr egoistische Sicht. 😏

Es ist nÀmlich einfach viel angenehmer Menschen zu begegnen die sich selbst nicht kleiner machen als ihr Sein.
Ich weiß nicht, wie du Samsara siehst, fĂŒr mich es ein Weg. Das Leid in mir und anderen nicht von mir aus auszulösen oder zu erweitern (weil wir alle verbunden sind). Egal ob es einen Kreislauf der Wiedergeburt "beendet" oder nicht. Deshalb sehe ich es mehr als den Kreislauf des Leidens, als den Kreislauf der Wiedergeburt.
Puh, ich glaube da könnte ich Seitenweise zu schreiben.

In Kurzform sehe ich das Samsara als Geistes/Bewusstseinszustand und daraus resultierenden Handlungen und deren Konsequenzen auf das eigene Bewusstsein und somit die Umwelt und andere Lebewesen.

Das Sein wie es ist und nicht bloß wie alles erscheint, kann man dabei wohl nur erfahren und nicht in Worte fassen, darum kann man zwar ĂŒber Samsara viele Beispiele bringen aber das Gegenbeispiel leitet sich daraus nicht ab.

Kriege ich nur nicht immer hin, gerade ist wieder so eine Zeit wo ich schwer an mir halten kann. Unser GesprĂ€ch hier hilft aber mich wieder daran zu erinnern😊. Ich könnte mich mal wieder mehr darin ĂŒben.
Gutes gelingen dabei.
Sehe ich Ă€hnlich. "Das Universum ist nicht verpflichtet fĂŒr mich einen Sinn zu ergeben/ mir einen Sinn zu geben", (Neil DeGrasse Tyson).

Daher habe ich auch lange eine Pause von der Esoterik-Szene gebraucht. Ich war viel zu eingefahren. WĂ€hrend meiner Pause ist "mein Bewusstsein" zur Ruhe gekommen und vieles verworfen oder relativiert.
Wenn andere dann deine IrrtĂŒmer sehen, kann das schon unangenehm sein und am Ego kratzen. Man weiß heute aus neurologischer Sicht, dass der Verstand grĂ¶ĂŸere Schwierigkeiten damit hat, Dinge wie sie sind einzuordnen bei zwei alternativen Möglichkeiten, als einem lieb sein kann. Besonders bei den Informationsdilemma heutzutage braucht man gar nicht lange suchen um dieses Problem nicht nur bei sich selbst zu beobachten.

Das Gehirn kann, so erstaunlich PrÀzise es erkennt, genauso heroisch vollkommen daneben liegen und es macht dabei noch nicht mal einen Unterschied ob das nun stimmt oder nicht.

Demnach kann ein Mensch da gar nicht so viel dafĂŒr, aber da ja VerĂ€nderung geschieht und die Zukunft wird, ist es sinnvoller IrrtĂŒmer klar als das zu erkennen was sie sind... aus der SynchronitĂ€t mit der Wirklichkeit gestiegen. Ich finde aber, man muss seinem Ego daran nicht die Schuld geben oder sich selbst fertig machen, wenn es doch vielmehr am Bewusstsein lag.
Wir werden unser Leben lang IrrtĂŒmern aufsitzen und Fehler machen und das ist auch in Ordnung. So ist das Leben eben.
Ich glaube jeder ĂŒberwundene Irrtum ist ein aufgehobener und weggeschmissener Kieselstein der frei legt, was wirklich da ist. Manchmal vielleicht auch ein schwerer Brocken. Und ich glaube auch, wenn die Sicht klar ist, erfĂ€hrt man das ganz, ganz, ausgesprochen deutlich. Auch was das GlĂŒck betrifft, Leichtigkeit, Zuversicht, Gelassenheit, Frieden und Geborgenheit.

Ich möchte mich bei dir bedanken. Unser GesprĂ€ch hier, tut mir gut. Auch wenn ich lĂ€nger brauche zum Antworten, da ich zerstreut bin derzeit. Es ruft wieder einiges in Erinnerung, was gerade gut fĂŒr mich ist.😊đŸŒč
Danke auch und nochmals gutes gelingen dabei.
 
Werbung:
A

ambrosiusemrys

Guest
Klingt vielleicht seltsam, aber ein Buch, das mir die Augen ein wenig geöffnet hat, war "Anleitung zum UnglĂŒcklichsein" von Paul Watzlawick. Humorvoll fĂŒhrt es einem durch Teile der Gedankenwelt und fast spielerisch wird man sich ĂŒber einige Dinge erst bewusst, die man gerade in jungen Jahren, nicht immer sofort erkennt. Die BeschĂ€ftigung mit philosophischen und psychologischen Fragestellungen wurde fĂŒr mich auch einfacher, nachdem ich mich mit dem wissenschaftlichen Arbeiten und den Unterschieden in diversen Disziplinen beschĂ€ftigt habe. Auch das Buch "Das Universum in der Nussschale" und "Eine kurze Geschichte der Zeit" sind grandiose BĂŒcher von Stephen Hawking. Darin erfĂ€hrt man einiges ĂŒber Theorien mit denen versucht wird das Universum zu beschreiben. DiesbezĂŒglich bietet die Wissenschaft so viele Möglichkeiten und Anregungen fĂŒr die Phantasie, dass es kein Wunder ist, dass sich selbst Science Fiction immer wieder weiterentwickeln muss.
 
Oben