Spiritualität, neues Bewußtsein und das Rauchen

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Karsten

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71
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München
Hallo an alle.

Meiner Meinung nach ist Rauchen ein völlig unspirituelles, destruktives und äußerst unsoziales Verhalten. Es schädigt nicht nur den Raucher selbst, sondern auch alle, die gezwungen sind mitzurauchen.
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Laut einer US-Studie sind mindestens 3.000 m³ Frischluft erforderlich, um den Qualm einer einzigen Zigarette mindestens soweit zu verdünnen, daß Reizungen der Augen und der Nase nicht mehr auftreten. Um den Qualm einer einzigen Zigarette so zu verdünnen, daß er von Nichtrauchern nicht mehr wahrgenommen wird, bedarf es 19.000 m³ Frischluft. ( http://www.ni-d.de/Doc/ethdt.html )
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Da in Deutschland bisher jährlich ca. 130.000.000.000 Zigaretten verqualmt wurden, wurden auch jährlich ca. 390000000000000 m³ saubere Luft verpestet, die bei vielen Reizungen der Augen und/oder Atemwege verursacht. Man könnte auch sagen, daß ca. 2470000000000000 m³ saubere Luft nötig waren, um den ganzen Qualm soweit zu verdünnen, daß er von den meisten Nichtrauchern nicht mehr wahrgenommen wurde. Das würde einer Luftmenge entsprechen, die in einen Kontainer passen würde, der so groß ist, wie Deutschland und eine Höhe von fast 7 KM besitzt (oder täglich eine Höhe von 20 Metern).
Natürlich ist die Konzentration in größeren Städten und Ballungszentren viel höher und somit für alle dort lebenden Menschen noch belastender.
Also ich würde es angemessen finden, wenn Tabakwaren nicht mehr verkauft werden dürften. Das Recht auf Gesundheit und saubere Luft zählt schließlich mehr, als das Recht auf Luftverschmutzung und Drogensucht. Wenn jemand unbedingt drogensüchtig sein will, soll er doch bitte auf Drogen umsteigen, die sich nicht so negativ auf die Luftqualität auswirken.

Es wäre toll, wenn möglichst viele von euch sich dazu entscheiden würden, bei http://www.smokefreeliving.net mitzumachen, um sich für ein „rauchfreies Deutschland" und somit für sauberere Luft einzusetzen. Letztendlich würden doch alle davon profitieren, außer der „armen" Tabak-Drogen-Industrie natürlich. Diejenigen, die noch Schwierigkeiten damit haben, mit dem Rauchen aufzuhören, finden auf dieser Seite auch verschiedene Hinweise zu Entwöhnungsmethoden.

schöne Grüße
Karsten
 
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Juppi

Guest
Hallo Karsten,


Zitat :
Recht auf Gesundheit und saubere Luft zählt schließlich mehr, als das Recht auf Luftverschmutzung und Drogensucht. Wenn jemand unbedingt drogensüchtig sein will, soll er doch bitte auf Drogen umsteigen, die sich nicht so negativ auf die Luftqualität auswirken.

Ich mußte herzlich lachen über Deinen Beitrag, Superidee ! :lachen:
Schade daß Du nicht noch den Ironie- oder Sarkasmussmilie hinzugefügt hast.

PS.: Welche Drogen schlägst Du vor? :confused:

Gruß.................................................Juppi :jump20: :tongue2:
 

Ninja

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Ich wäre dann noch dafür daß Alkohol, Schokolade, Sex, Handys,Dummheit usw. ebenso ordentlich verboten werden sollten!!!!!! :ironie:

:morgen: ...Gruß,
Ninja
 
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Augen

Guest
Ninja schrieb:
Ich wäre dann noch dafür daß Alkohol, Schokolade, Sex, Handys,Dummheit usw. ebenso ordentlich verboten werden sollten!!!!!! :ironie:

:morgen: ...Gruß,
Ninja

Wir müssen dann auf jeden Fall auch noch die 'Erleuchtung' verbieten.

Denn all dieses Sachen - Alkohol, Sex, Schokolade, Smoke und Handys - helfen uns ja auf unserem Weg dahin.
 
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justbe

Guest
Ich finde den 2.Link schon sehr interessant! Dankeschön dafür!
Leider hielt mich vor einigen Jahren, wie ich erfuhr, dass in einer Zigarette weit über 250 ZUSATZSTOFFE (unter anderem auch Aceton - man kennt es vom Nagellackentferner) enthalten sind, auch nicht vom Rauchen ab. Sogar "gesellschaftsfähig wurde der Qualm gemacht ("sichtbar" sozusagen um ein vielfaches reduziert)......
:brav: "Brave Tabbakindustrie" :rolleyes: :(
 

Mondina

Mitglied
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57
Hallo,
schau erst jetzt rein.
Was hat Rauchen mit neuem Bewußtsein oder Spiritualität zu tun.
Da verwechselt Karsten offenbar Spiritualität oder neues Bewußtsein mit Angst vor Krankheit.
Rauchen ist nicht bewußseinsverändernd, wie Alkohol oder andere Drogen!

"Da in Deutschland bisher jährlich ca. 130.000.000.000 Zigaretten verqualmt wurden"
Steht in der Studie auch, wieviel Steuern damit dem Staat zugefallen sind? - Die Tabak Lobby will verdienen und der Staat verdient mit! So müssen die guten Nichtraucher weniger Steuern zahlen!!!!

Wer bereit ist die Steuerlast der Raucher zu übernehmen, der kann gegen Raucher in den Krieg ziehen.

Wer nur die gute Luft im Kopf hat, muß aber auch auf Auto, und jede andere Mobilität verzichten.

Raucher, da offiziell und in manchen Staaten sogar Monopol, zahlen mit ihren Zigaretten einen Großteil der Steuern, die sonst dem Staat fehlen. Sie zahlen für die Nichtraucher nicht nur Steuern sondern auch in den Topf der Sozialversicherungen mit.
Da so gesundheitsschädlich, sterben Raucher ohnehin früher und kommen nicht in den Genuß einer Pension. - Darüber schon einmal nachgedacht?
Mondina
 
M

mrak

Guest
Hallo

Als Nichtraucher fühle ich mich auch des öfteren durch Raucher belästigt.
Aber auch Verkehrs- , Flug- und sonstiger Lärm stört mich genauso.
Grundsätzlich finde ich ein Verbot immer kontraproduktiv, das hat man schon beim Alkoholverbot in den USA erleben müssen.
Ein Rauchverbot heisst ja nicht, dass nicht mehr geraucht, sondern dass der ganze Handel in den Schwarzmarkt verdrängt würde.

Mir ist es aber lieber, der Staat erhält die Moneten und nicht die Mafia.
Darum bin ich auch für eine staatlich kontrollierte Drogenabgabe (aller Drogen), damit dem Schwarzmarkt und der Mafia diese Geldquellen entzogen werden können.
Denn was mit dem Drogengeld (und dazu braucht es keine Verschwörungstheorien) schon für Unheil angerichtet wurde und immer noch wird, könnte so wenigsten teilweise vermieden werden.

AL mrak
 
I

Irene

Guest
Raucher beeinträchtigen meine Lebensqualität ganz massiv. Wenn ich es mir mit mehr Steuern erkaufen könnte, daß nicht geraucht würde, würde ich das akzeptabel finden.
(Abgesehen davon, daß ich nicht sicher bin, ob die Ersparnis von rauchbedingten Krankheitskosten das nicht sowieso aufwiegen würde.)

Das gleiche gilt übrigens für Autofahren.
 
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Mondina

Mitglied
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20. August 2004
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57
Zu raucherbedingten Krankheiten
Ich bin 57, rauche seit ich 17 bin, zähle die Zigaretten in Packungen und nicht in Einzelzigaretten und habe bisher noch keine raucherbedingten Arztkosten verursacht. Zahle doppelt Sozialversicherung (als Witwe und als Selbständige) und gehe im Krankheitsfall zum Homöopahten, den ich aus eigener Tasche zahle.

Hab vor einiger Zeit einen Bericht gelesen, daß Rauchen die Denkfähigkeit steigert, auch wenn es schädlich ist, was bei sonstigen Drogen ja nicht der Fall ist.

Ich bin dafür, daß sich Nichtraucher eigene Lokale leisten sollen, statt die Lokale der Raucher zu benutzen. Mal sehen, ob diese Lokale dann überleben können.

Für diejenigen, die Angst haben:
Das Leben ist lebensgefährlich ab dem Zeitpunkt der Zeugung. Mondina
 
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