Es fühlt sich an als wäre er mein Seelenpartner.
Ja das glaube ich gern, auch er hat Mond Pluto Konjunktion in Skorpion, wie du, das schafft eine große seelische Nähe und er hat Saturn/Sonne Opposition Chiron. Auch er kennt Verletzungen und Zurückweisungen, das ist sehr wichtig, weil ihr euch so gut nähren könnte gegenseitig, und das gibt ihm als Mann Tiefe und Verständnisfähigkeit.
Das sieht schon sehr gut aus zusammen.
Es ist sehr schwierig für mich loszulassen. Auch Heilung zuzulassen.
Immer wieder falle ich in das alte Muster zurück... obwohl ich auch sehr sehr optimistisch und positiv sein kann oder ich würde sogar sagen dass andere mich so sehen aber innen drinnen ist es sehr tief und oftmals sehr dunkel
Das verstehe ich sehr gut, solche Muster können sehr hartnäckig sein. Dennoch ist es so, das bist im Grunde nicht du, sondern es sind deine Erfahrungen, die da noch schmerzen. Wenn dich jemand mit Steinen bewirft, hast du Schmerzen, aber du bist nicht die Schmerzen. Auch nicht die Steine, du bist immer noch du. Leicht gesagt ja, aber dennoch hilft es, sich das klarzumachen immer wieder.
Es könnte hilfreich sein für dich- vor allem, weil du ein Kind willst- dich mit dem Thema "mein eigenes inneres Kind" zunächst zu beschäftigen, um mögliche innere Blockaden zu beseitigen in dir. Ich glaube, dass das wichtig ist für alles Weitere.
Denn was da "dunkle" Schmerzen hat in dir ist sehr wahrscheinlich dein inneres Kind von damals, was sich so anstrengen musste, um geliebt zu werden und sich immer noch verlassen fühlt.
Du bist die, die ihm jetzt helfen kann, es trösten und in den Arm nehmen.
Trotzdem ist auch das innere Kind nicht der Schmerz im Grunde, sondern es hat welchen.
Bei plutonischen Prozessen ist es besonders wichtig, das klarzukriegen, diese Trennung, man IST nicht der Schmerz, man HAT ihn.
Bücher zum Thema inneres Kind gibt es z.B. von John Bradshaw "Das Kind in uns", nur noch gebraucht erhältlich oder von Stefanie Stahl, die sind sehr bekannt, viele kommen damit gut klar. Ich weiß aber nicht genau, ob sie gut ist, bei dem anderen Buch weiß ich es.
Ich persönlich bin kein Fan davon, endlos alte Situationen zu erinnern und aufzuschreiben und sie sich zu vergegenwärtigen, aber vielen hilft es vielleicht. Ich bin eher pragmatisch mittlerweile und denke, dort hinzufühlen und das kleine Kind von damals in den Arm zu nehmen in Gedanken, einen Brief an es zu schreiben, das man seinen Schmerz sieht und es liebhat, das bringt schon sehr viel . Vielleicht mehr, als die konkreten Situationen von damals heraufzubeschwören. Im Groben weißt du es ja, was war, es klingt so zumindest, und das reicht oft, sonst wird es mitunter retraumatisierend.