schlechte Prognosen bzw. nicht sehr vertrauenserweckende Transite - wie geht ihr damit um?

valli

Sehr aktives Mitglied
Registriert
10. Oktober 2004
Beiträge
1.340
Ort
Zwischen Italien und Österreich
Liebe Foris,

ich war vor einigen Wochen bei einer sehr bekannten Astrologin.
Eigentlich wollte ich nur wissen, wie es bei mir im nächsten Jahr bezüglich einer beruflichen Veränderung aussieht, ob ich den Schritt wagen soll, und mich in diese Richtung weiterbilden.
Doch neben dieser Information erhielt ich noch weitere, die ich eigentlich gar nicht wissen wollte.
Nämlich, dass ich in zwei Jahren mit massiven gesundheitlichen Problemen zu tun haben werde. Eigentlich sei mein ganzer Bewegungsapparat schon von Geburt an kaputt.

Ich trage diese Information jetzt in meinem Kopf und weiß nicht, wie ich sie wieder raus bringe.

Wie geht ihr mit schlechten Prognosen, bzw. damit um, wenn ihr in eurem eigenen Radix eine sehr herausfordernde Zeit seht.

Oder schaut ihr euer eigenes Horoskop bzw. Transite, Progressionen usw. gar nicht an?

Ich mag keine schlechten Prognosen im Vorhinein, weil da mein Kopfkino viel zu viel arbeitet.
Wenn eine herausfordernde Zeit kommt, dann ist sie sowieso zu bewältigen. Und für mich ist es bald genug damit konfrontiert zu werden, wenn die Zeit da ist.

Natürlich könnt ihr jetzt sagen, wieso ich dann überhaupt zu einer Astrologin gehe?

Eigentlich nur, weil ich Bestätigung wollte, ob ich den neuen beruflichen Weg einschlagen sollte, oder auch nicht. Wenn sie nein gesagt hätte, wäre das aber keine Katastrophe gewesen.

Was ich damit sagen möchte ist, dass ich gerne Ratschläge hätte in welche Richtung ich mich bewegen solle, aber keine Prognosen wie "da wirst du schwer krank - oder du wirst geschieden - oder du wirst arbeitslos"

Ich hoffe, ich habe das halbwegs klar rüber gebracht??

Ich würde mich sehr über Gedanken und Tipps eurerseits freuen.

Liebe Grüße

Valli
 
Werbung:

Grey

Sehr aktives Mitglied
Registriert
14. Oktober 2007
Beiträge
3.795
Ort
Thüringen
Eigentlich wollte ich nur wissen, wie es bei mir im nächsten Jahr bezüglich einer beruflichen Veränderung aussieht, ob ich den Schritt wagen soll, und mich in diese Richtung weiterbilden.

Ich sehe es so, dass Transite (und ähnliche Vorhersagemethoden) ähnlich wie eine "grobe" Wettervorhersage sind. Du erfährst, wie es insgesamt wird - günstig oder ungünstig - aber du musst immer noch selbst entscheiden, ob du eine "lokale" Reise bei einem "global" (!) ungünstigen Wetter antrittst. "Global" (und entgegengesetzt "lokal") ist hier das Stichwort, da Transite meiner Ansicht nach eher weit gestreute und nicht weiter definierte Effekte anzeigen, die nicht unbedingt für ein begrenztes Phänomen bedeutend oder zutreffend sind. Anders gesagt, ein Stundenhoroskop für deine obige Frage kann positiv sein, auch wenn die generellen Aspekte negativ sind. Und ersteres ist, was ich empfehlen würde. Fertige ein Stundenhoroskop auf diese Frage, ob die Weiterbildung für dich zu diesem Zeitpunkt günstig ist (oder lass eines für dich anfertigen, wenn du dir bei der Frage unsicher bist oder dich mit Stundenastrologie nicht auskennst), und du hast eine genauere Prognose auf genau diese Fragestellung, als Transite leisten können.
 

flimm

Sehr aktives Mitglied
Registriert
14. August 2008
Beiträge
26.815
Liebe Foris,

ich war vor einigen Wochen bei einer sehr bekannten Astrologin.
Eigentlich wollte ich nur wissen, wie es bei mir im nächsten Jahr bezüglich einer beruflichen Veränderung aussieht, ob ich den Schritt wagen soll, und mich in diese Richtung weiterbilden.
Doch neben dieser Information erhielt ich noch weitere, die ich eigentlich gar nicht wissen wollte.
Nämlich, dass ich in zwei Jahren mit massiven gesundheitlichen Problemen zu tun haben werde. Eigentlich sei mein ganzer Bewegungsapparat schon von Geburt an kaputt.

Ich trage diese Information jetzt in meinem Kopf und weiß nicht, wie ich sie wieder raus bringe.

Wie geht ihr mit schlechten Prognosen, bzw. damit um, wenn ihr in eurem eigenen Radix eine sehr herausfordernde Zeit seht.

Oder schaut ihr euer eigenes Horoskop bzw. Transite, Progressionen usw. gar nicht an?

Ich mag keine schlechten Prognosen im Vorhinein, weil da mein Kopfkino viel zu viel arbeitet.
Wenn eine herausfordernde Zeit kommt, dann ist sie sowieso zu bewältigen. Und für mich ist es bald genug damit konfrontiert zu werden, wenn die Zeit da ist.

Natürlich könnt ihr jetzt sagen, wieso ich dann überhaupt zu einer Astrologin gehe?

Eigentlich nur, weil ich Bestätigung wollte, ob ich den neuen beruflichen Weg einschlagen sollte, oder auch nicht. Wenn sie nein gesagt hätte, wäre das aber keine Katastrophe gewesen.

Was ich damit sagen möchte ist, dass ich gerne Ratschläge hätte in welche Richtung ich mich bewegen solle, aber keine Prognosen wie "da wirst du schwer krank - oder du wirst geschieden - oder du wirst arbeitslos"

Ich hoffe, ich habe das halbwegs klar rüber gebracht??

Ich würde mich sehr über Gedanken und Tipps eurerseits freuen.

Liebe Grüße

Valli

liebe Valli,
mach dir durch diese Prognose nicht die jetzige Zeit kaputt,
1. wenn dein Bewegungsapparat von Geburt an kaputt ist, wüsstest du es schon längst,
2. ich lasse mir von niemanden sagen was in kommenden Jahren geschieht, uch ich hatte mal einen Termi bei einem zumindest Buch-und erfahrenden Lehrer eines astroverbandes , nichts ist eingetroffen, es wurde nicht darauf eingegangen was ich wünschte, und somit war das eine einzige Pleite..........
da gab es auch so einen ankommenden Transit der mir schicksalhaftes böses bringen sollte, ich solle mich vorbereiten usw,
3. wenn ich eine herausfordernde zeit bei mir sehe, wie zB mars/Pluto über meinen Mars/Saturn, oder Uranus quadrat Venus, oder uranus in 7, oder 6..........
glaube mir, es kommt nichts was du nicht kannst, alles ist vorbeigegangen, zwar mit einigen Terminen und Themen, die man sich hätte vielleicht sparen können, aber sie waren alle notwendig.
gerade die Saturntransite oder auch die Plutotransite, uch ich habe lange Zeit eine gewisse Angst gehabt,
aber dann bin ich zu dem Schluss gekommen, Angst kann nur negatives Bewirken, irgendwie müssen sich diese Energien ja auswirken/wirken, so könnte ein Uranus in 6 für unkonventionelle Behandlungsmethoden stehen,
oder auch verändere selber etwas im 6.Haus, ernährung verändern, ich bin mittlerweile übergegangen mich selbst bewusst in solche Themen zu begeben,

somit liebe @valli
versuche die energien zu verstehen und sei dir klar das diese Energien der Planeten irgendwie sich ausdrücken wollen/müssen, doch ich bin mittlerweile eben der Meinung, ich kann da doch Einfluss nehmen, wenn ich mich bestimmten Energien nicht entgegenstelle, wird alles halb so schlimm.

sind so meine Gedanken
 

Grey

Sehr aktives Mitglied
Registriert
14. Oktober 2007
Beiträge
3.795
Ort
Thüringen
Natürlich könnt ihr jetzt sagen, wieso ich dann überhaupt zu einer Astrologin gehe?

Uhm, nein. Das ist eben der Unterschied zwischen traditioneller und moderner Astrologie. Der "Vater" der modernen Astrologie, Alan Leo, (den ich heute schon mal in einem anderen Beitrag erwähnte) hat diese im Grunde nur erfunden, da er zu seiner Zeit im 19. Jh. rechtliche Probleme mit diversen Gesetzen gegen Wahrsagerei hatte. Daher der Fokus der modernen Astrologie auf "Charaktermerkmale" und "Astrologie ist kein Wahrsagen" - zusätzlich zu insgesamt eher postiven Beschreibungen. Ein traditioneller Astrologe im Mittelalter oder der Renaissance hätte dir auch einfach mal gesagt "Du bist ein Ar... und der König wird dich in 2 Jahren köpfen lassen". Moderne Astrologie hat ein Problem mit Zukunftsaussagen (und die Deutungsmethoden können diese auch nicht wirklich leisten), aber in der traditionellen Astrologie (die seit einigen Jahren wieder eine eigene Renaissance erlebt) ist das genau das, was Astrologie zu 50% leisten soll. Ein traditionelles Stundenhoroskop würde also deine Frage genau so beantworten, wie du es hier wünschst -insbesondere da es "nur" eine Ja/Nein-Frage (und nicht etwas komplexeres) ist.
 
M

Mondauge

Guest
Warum geht Mensch überhaupt zu einem Astrologen? Weil Mensch sich selbst immer weniger vertraut?

Was führt dazu?
Ich denke, dass man sein eigenes Geschick von der Sichtweise völlig fremder Personen abhängig macht,
weil Mensch alles perfekt haben will? ohne auch mal Fehlentscheidungen sich zu erlauben, etwas schlechtere Zeiten kaum noch mit Zuversicht tapfer durchschritten werden können?

Keine Fehler zu machen ergeben auch keine Möglichkeiten zu lernen was für einen richtig ist.

Wer sich nicht ins Wasser wagt, wird auch nicht schwimmen lernen, erst recht nicht, wenn man stets übers Wasser getragen wird, es immer wieder Menschen gibt, die das tun und oft noch Dankbarkeit dafür verlangen oder eben Geld, dass mit ihrer „Hilfe“ ein anderer Mensch "Nichtschwimmer“ bleibt.

Und was schwierige Transite angeht, so macht es uns der Kosmos vor:
Nach dem Tag folgt die Nacht und auch wieder ein neuer Morgen an welchem die Sonne aufgeht.

Ja natürlich sind manche Nächte länger als andere. Sie anzunehmen wie sie sind, nur das zu erledigen was notwendig und zubewältigen geht, durchhalten, innehalten, (aus)ruhen bis es wieder leichter wird. Nichts Großes bewegen wollen, es kommt sowieso von allein auf einen zu, wenn was ansteht, seine Kräfte gut einteilen.
Und vor Allem sich auf die „hellen“ Konstellationen konzentrieren, die eigenen und wenns auch nur Momente im Lauf von Mond oder Sonne sind, sie bewusst tanken, wenn sie wieder vorübergezogen, von ihnen zehren.
 

SusiQ19

Sehr aktives Mitglied
Registriert
24. April 2019
Beiträge
566
Liebe Foris,

ich war vor einigen Wochen bei einer sehr bekannten Astrologin.
Eigentlich wollte ich nur wissen, wie es bei mir im nächsten Jahr bezüglich einer beruflichen Veränderung aussieht, ob ich den Schritt wagen soll, und mich in diese Richtung weiterbilden.
Doch neben dieser Information erhielt ich noch weitere, die ich eigentlich gar nicht wissen wollte.
Nämlich, dass ich in zwei Jahren mit massiven gesundheitlichen Problemen zu tun haben werde. Eigentlich sei mein ganzer Bewegungsapparat schon von Geburt an kaputt.

Ich trage diese Information jetzt in meinem Kopf und weiß nicht, wie ich sie wieder raus bringe.

Wie geht ihr mit schlechten Prognosen, bzw. damit um, wenn ihr in eurem eigenen Radix eine sehr herausfordernde Zeit seht.

Oder schaut ihr euer eigenes Horoskop bzw. Transite, Progressionen usw. gar nicht an?

Ich mag keine schlechten Prognosen im Vorhinein, weil da mein Kopfkino viel zu viel arbeitet.
Wenn eine herausfordernde Zeit kommt, dann ist sie sowieso zu bewältigen. Und für mich ist es bald genug damit konfrontiert zu werden, wenn die Zeit da ist.

Natürlich könnt ihr jetzt sagen, wieso ich dann überhaupt zu einer Astrologin gehe?

Eigentlich nur, weil ich Bestätigung wollte, ob ich den neuen beruflichen Weg einschlagen sollte, oder auch nicht. Wenn sie nein gesagt hätte, wäre das aber keine Katastrophe gewesen.

Was ich damit sagen möchte ist, dass ich gerne Ratschläge hätte in welche Richtung ich mich bewegen solle, aber keine Prognosen wie "da wirst du schwer krank - oder du wirst geschieden - oder du wirst arbeitslos"

Ich hoffe, ich habe das halbwegs klar rüber gebracht??

Ich würde mich sehr über Gedanken und Tipps eurerseits freuen.

Liebe Grüße

Valli

Die schlimmsten Befürchtungen treffen niemals ein, weder bei Transiten noch bei Karten. Ich hatte auch schon ganz arges ueber Mond/pluto prophezeit bekommen, und habe nicht mehr Angst und Sorgen als sonst in meinem Leben, hihi

Mach dich nicht verrückt, ich habe schon öfters bei Astrologen bezahlt, und die haben mir dann auch schlechtes vorhergesagt, so schlecht war das aber dann nie...
 

valli

Sehr aktives Mitglied
Registriert
10. Oktober 2004
Beiträge
1.340
Ort
Zwischen Italien und Österreich
Ich sehe es so, dass Transite (und ähnliche Vorhersagemethoden) ähnlich wie eine "grobe" Wettervorhersage sind. Du erfährst, wie es insgesamt wird - günstig oder ungünstig - aber du musst immer noch selbst entscheiden, ob du eine "lokale" Reise bei einem "global" (!) ungünstigen Wetter antrittst. "Global" (und entgegengesetzt "lokal") ist hier das Stichwort, da Transite meiner Ansicht nach eher weit gestreute und nicht weiter definierte Effekte anzeigen, die nicht unbedingt für ein begrenztes Phänomen bedeutend oder zutreffend sind. Anders gesagt, ein Stundenhoroskop für deine obige Frage kann positiv sein, auch wenn die generellen Aspekte negativ sind. Und ersteres ist, was ich empfehlen würde. Fertige ein Stundenhoroskop auf diese Frage, ob die Weiterbildung für dich zu diesem Zeitpunkt günstig ist (oder lass eines für dich anfertigen, wenn du dir bei der Frage unsicher bist oder dich mit Stundenastrologie nicht auskennst), und du hast eine genauere Prognose auf genau diese Fragestellung, als Transite leisten können.

danke Grey :)

jetzt wo du das schreibst, ist es mir klar, dass in dem Fall ein Stundenhoroskop praktischer gewesen wäre. Ich lese zwar oft mit im Forum, aber da ich es nicht kann, bin ich wohl auch gar nicht auf diese Idee gekommen.

lG valli
 

valli

Sehr aktives Mitglied
Registriert
10. Oktober 2004
Beiträge
1.340
Ort
Zwischen Italien und Österreich
liebe Valli,
mach dir durch diese Prognose nicht die jetzige Zeit kaputt,
1. wenn dein Bewegungsapparat von Geburt an kaputt ist, wüsstest du es schon längst,
sind so meine Gedanken

Probleme mit meinem Rücken, hab ich wirklich schon lange, da hat die Astrologin schon recht. Mach schon seit 25 Jahren regelmäßig meine Rückenübungen und Bewegung.


ich bin mittlerweile übergegangen mich selbst bewusst in solche Themen zu begeben,

soweit bin ich noch nicht, großes Kompliment!

somit liebe @valli
versuche die energien zu verstehen und sei dir klar das diese Energien der Planeten irgendwie sich ausdrücken wollen/müssen, doch ich bin mittlerweile eben der Meinung, ich kann da doch Einfluss nehmen, wenn ich mich bestimmten Energien nicht entgegenstelle, wird alles halb so schlimm.

sind so meine Gedanken

Liebe Flimm, vielen Dank für deine Gedanken, ich kann mir sehr viel mitnehmen.

GLG valli
 

valli

Sehr aktives Mitglied
Registriert
10. Oktober 2004
Beiträge
1.340
Ort
Zwischen Italien und Österreich
Ja natürlich sind manche Nächte länger als andere. Sie anzunehmen wie sie sind, nur das zu erledigen was notwendig und zubewältigen geht, durchhalten, innehalten, (aus)ruhen bis es wieder leichter wird


LG Valli
Und vor Allem sich auf die „hellen“ Konstellationen konzentrieren, die eigenen und wenns auch nur Momente im Lauf von Mond oder Sonne sind, sie bewusst tanken, wenn sie wieder vorübergezogen, von ihnen zehren.


danke liebes Mondauge, auch dir für deine Gedanken und wertvollen Tipps :)

LG valli
 
Werbung:

valli

Sehr aktives Mitglied
Registriert
10. Oktober 2004
Beiträge
1.340
Ort
Zwischen Italien und Österreich
Die schlimmsten Befürchtungen treffen niemals ein, weder bei Transiten noch bei Karten. Ich hatte auch schon ganz arges ueber Mond/pluto prophezeit bekommen, und habe nicht mehr Angst und Sorgen als sonst in meinem Leben, hihi


Liebe SusiQ19, da hast du wohl Recht. Und umgekehrt auch, wo ich oft nachsehe im Horoskop und eigentlich nicht wirklich etwas an Dramatischem entdecke :)

Danke und liebe Grüße

valli
 
Oben