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Schamanische Kulturen

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von Nina Gagarina, 14. November 2018.

  1. Nina Gagarina

    Nina Gagarina Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. November 2018
    Beiträge:
    8
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    Liebe Freunde,


    wie viele schamanische Kulturen kennt ihr und welche Bräuche findet ihr besonders interessant?
    Der Schamanismus soll ja von den Tungusen abstammen.
    Jedoch gab es auch im alten China bereits Schamanen, die als "Wu" bezeichnet wurden bzw. der chinesische Schamanismus wurde als Wuismus bezeichnet.

    Kennt ihr weitere?
     
  2. SoulCat

    SoulCat Nicht alles was du verlierst ist ein Verlust Mitarbeiter

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    12.964
    Ort:
    Tirol
    Ich finde die russischen Schamanen bemerkenswert.

    Hab da eine Doku gesehen ...
    Keine Ahnung was da wirklich wahr ist davon ...

    Alles Initiierungs Prozess musste der folgendes tun:
    • Ein Loch ins Eis schlagen (im See)
    • Nackig im Eiswasser baden, stundenlang
    • Überleben ...

    Ein anderer musste in einem Erdhügel vergraben werden.
    Klingt jetzt ganz einfach.
    Aber in Wahrheit ist es irre gefährlich.
    Die Erde zieht Minerale und Wasser aus dem Körper.
    Es kommt zu Fehlfunktion/Aussetzer des Hirn was zu Visionen führt.
    Aber es führt auch oft zum Tod ...
     
  3. Nina Gagarina

    Nina Gagarina Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. November 2018
    Beiträge:
    8
    "Russische Schamanen" kann man so ja nicht sagen.
    Russland ist ein großes Land mit hunderten Völkern.
    Ich vermute, dass es da auch verschiedene "Schamanenvölker" gibt / gegeben hat.
    Beziehst du das auf die Tungusen?

    Ich weiß, dass die Wus ziemlich krass sein konnten.
    Habe in einem Buch gelesen, dass während der Dürre weibliche Wu "geopfert" wurden, damit es wieder regnet. Der weibliche Wu wurde quasi im Nichts ausgesetzt und musste so lange Regentänze vollziehen, bis entweder der Regen eintraf oder sie an einem Hitzeschlag zusammenbrach und starb.
    Außerdem kommt Ayuhuasca ja auch aus dem Wuismus und wurde konsumiert, um "Visionen" zu erhalten.
     
    SoulCat gefällt das.
  4. N8blu_

    N8blu_ Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    9.744
    Tja, mit Bücher lesen (alleine) funktioniert es halt nicht.
     
  5. SoulCat

    SoulCat Nicht alles was du verlierst ist ein Verlust Mitarbeiter

    Registriert seit:
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    12.964
    Ort:
    Tirol
    Naja es funktioniert schon.

    Oder willst du behaupten, das es keinen einzigen FSS Schamanen gibt, für den es "funktioniert"?
     
  6. N8blu_

    N8blu_ Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Februar 2018
    Beiträge:
    9.744
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    aha, und wie?

    wenn du FSS vollständig ausschreibst, kann ich dir die Frage vielleicht beantworten
     
  7. N8blu_

    N8blu_ Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Februar 2018
    Beiträge:
    9.744
    hab's nachgeschlagen

    nö, will ich nicht
     
  8. Holztiger

    Holztiger Guest

    "Die Wu"sind erstens mal nicht ausgestorben^^

    Beispielshalber die Ausbildung zum taoistischen Himmelsmeister dauert nicht umsonst an die 10 Jahre.
    Derlei Praktiken gibt es auch heute noch, wobei Chinas Regierung den Buddhismus als Staatsreligion legitimiert hat und der schamanischen Kultur mit einer gewissen Verachtung begegnet.
    Einst waren Taoisten die Berater von Kaisern und Königen, heute agieren sie in Sekten, welche aber nicht weiter verfolgt werden; sie haben nur abgesehen von ihrer örtlichen Bedeutsamkeit im Staatsgefüge nichts mehr zu melden. Mit der Religionsfreiheit entstehen aber gerade zur Zeit wieder sehr viele taoistische Tempel, die Nachfrage ist groß.

    Unter der Bezeichnung WU sind sämtliche Kundige der arkanen Künste zu verstehen...ganz gleich ob Magier, Hexer, Schamane, Orakel, etc.

    Das Zeichen Wu 巫 zeigt zwei Menschen, die tanzen.
    Kommt öfters vor, daß Schamaninnen tanzen, rasseln, singen, Mantren rezitieren uä. um mit der Geisterwelt zu kommunizieren.

    Betrachtet man das Zeichen ling(Seele) 靈, so sieht man 2 Menschen die singen, um Regen zu machen.

    Schamaninnen haben in diesem Sinne ihre Seele so weit kultiviert, daß sie mit Geistern und Göttern sprechen können, bzw. diese auch davon überzeugen können, es regnen zu lassen.

    Die fernöstliche Geisterwelt kennt eine gewisse Hierarchie, die den Kaiserhof der Erde im Himmel wiederspiegelt und umgekehrt.
    Die Zuständigkeit für Regen liegt weitgehend bei dem Drachen des östlichen Meeres.

    Und dieser lässt es nicht einfach so regnen, bloß weil Schamaninnen das so wollen. Die Kunst, die Geister von etwas zu überzeugen verlangt ein gewisses Verhandlungsgeschick und Erfahrung, daran hat sich bis heute auch nichts geändert.

    Die Menschen in China kennen eine Furcht, die hier in Europa unbekannt ist...die Furcht vor den Göttern oder dem Kaiser als Ebenbild des Jadepalastes.

    Das hat die Menschen in der Ausübung ihres Berufes tausende Jahre lang geprägt. Von Aussen mag das so aussehen, als würden die Menschen geopfert werden und das wurden sie bei Versagen schon auch mal und zwar von dem Beamten, bei dem sie in Dienst standen. Wenn Schamaninnen bei ihrem Regentanz gestorben sind, dann aber nicht weil sie geopfert wurden, sondern weil ein Scheitern inakzeptabel war und ohnehin den Tod bedeutet hätte. Da war es ehrvoller, die Pflicht bis zum Tode auszuführen. (Ein Arzt, hierzulande ein angesehener Beruf, war im Berufstand des trad. China ganz weit unten im Ansehen.)

    Allgemein ist es in China üblich, den Tiergeist des Tigers anzurufen, um Schamanenkraft zu erbitten. Das trifft auch auf Schamaninnen zu, die in ihrem Aufgabengebiet nicht weiterwissen.

    China hat eine jahrtausendalte, eigene Medizin, aber das Dschungelbier gehört definitiv in das Amazonasbecken, das ist ne andere Baustelle.

    Soviel mal nur was ganz oberflächliches zu den Wu.

    Es gibt hunderte, wenn nicht tausende schamanische Kulturen und auf die ca. 30 Ethnien des sibirischen Schamanismus will ich erst garnicht im Detail eingehen. Derartige Infos könnte man sich auch in der FSS einholen oder man liest die Bücher der Ethnologen, die selbst Schamanismus praktizieren und eine gewisse Zeit bei Indigenen verbracht haben.

    Wenn das Interesse die Oberfläche jedoch durchdringen soll, rate ich dazu, sich mit nur einer Kultur intensiv zu befassen, vorzugsweise den Wurzeln der eigenen Herkunft.
    Vielleicht findest du da etwas Interessantes, vielleicht auch nicht.

    Amituofo, Tiger
     
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  9. curcuma

    curcuma Sehr aktives Mitglied

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    Hausnummer 80
    Wie @Holztiger schon richtig erwähnte, stammt dieses "Getränk" aus dem Amazonas Becken.
    Und zwar kommt es aus der Quechua Sprache und bedeutet soviel wie "Liane des Todes".
    Aya - spirit, Seele
    Huasca - Liane
     
    starman und Nica1 gefällt das.
  10. N8blu_

    N8blu_ Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    9.744
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    interessant,
    erscheint dann dem schamanen der tod, wenn er es zum ersten mal zu sich nimmt,
    weiß man dazu was?
     
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