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Relevanz von Häuserspitzen in Zeichen

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Moiren, 21. Juni 2019.

  1. Moiren

    Moiren Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2019
    Beiträge:
    73
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    Hallo,

    ich habe hier bemerkt, dass viele Astrologen Häuserspitzen in den zeichen deuten, wenn darin keine Planeten wirken. Nun habe ich bei Arroyo gelesen, dass er dem nicht viel Bedeutung beimisst und auch im Netz wird es nicht klar gesagt. Wahrscheinlich unterschiedliche Ansichten?

    Klar kenne ich das Argument, dass man auch ohne Planeten in dem 7. oder 8. Haus Partnerschaften hat und die Radix eben mit dem Spitzen sehr wohl Informationen bietet. Andererseits liest man, dass man sich vor allem auf Planeten konzentrieren sollte, da diese etwas klar besagen und der Rest sei wage und nicht so relevant...

    Wie ist eure Erfahrung zu dem Thema? Wie zutreffend bzw. bedeutsam findet ihr deren Interpretation?
     
  2. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    25.186
    hallo,
    also die häuserspitzen entscheiden ja welcher Planet über das Haus herrscht.
    also gibt es einen Hausherrscher , dieser planet wird ja auch gedeutet,
    und wenn eine Frage zB nach Geld kommt, schaut man , wo das 2.Haus beginnt und das Zeichen gibt den Hausherrscher her, wenn es zB stier ist, dann ist der Hausherrscher venus, und dann kann man schauen wann und wie diese Venus bestrahlt wird oder eben ausgelöst wird so das die Themen des 2.Hauses zum Vorschein kommen.
    Ist zB die Venus in Haus 1, könnte man sagen, das der radixeigner das selbstverdiente geld gerne für sich und das Aussehen hergibt.
     
    Gabi0405 und Grey gefällt das.
  3. Grey

    Grey Sehr aktives Mitglied

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    Ich glaube, ich hatte dir mal kurz was geschrieben, wie Astrologie traditionell funktioniert - nämlich im aristotelisch-ptolemaischen Weltbild/Kosmologie. Das klärt auch deine Frage, denn die Planeten erhalten das Licht, und damit die Wirkung, von verschiedenen Fixsternen, die als Sternzeichen zusammengefasst werden. Da dies Gruppen von Sternen sind, kann man schlecht die Wirkung einzelner Sterne bestimmten (für einzelne Fixterne sind diese jedoch bekannt). Daher ist es einfacher den Einfluss der jeweiligen Planeten (und ihrer Sphäre) zu deuten.
     
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  4. Moiren

    Moiren Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2019
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    73
    Ja, das stimmt, das hattest du schon einmal erwähnt. Danke! Was ich hierbei noch mehr wundert ist, dass ja Sternzeichen und Sternbilder nicht das Gleiche sind. Die Sternzeichenvon damals stehen heute gar nicht mehr in dieser Position, die Planeten also auch nicht bei diesen Sternen. Führt vielleicht zu weit...Jedenfalls verstehe ich dich so, dass du wie Arroyo vorgehst.
     
  5. Moiren

    Moiren Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2019
    Beiträge:
    73
    Ja, danke, das Vorgehen kannte ich....die Frage ist nur, wieiviel Relevanz du dem beimisst. Scheinbar fast so viel wie bei Planeten?
     
  6. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    8.321
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    Basis aller Überlegungen sollte der reale Blick zum Sternenhimmel sein. Dort sieht man die Sternbilder und die AC- Achse. Indirekt auch die MC -Achse als höchsten Punkt der Ekliptik.

    Die übrigen Felderspitzen sowie die tropischen Zeichen existieren überhaupt nicht real. Die übrigen Felderspitzen werden nach verschiedenen Systemem (Placidus, Koch usw) berechnet, sind jedoch nicht am Himmelszelt zu erkennen. Die tropischen Zeichen sind nichts weiter als 30° Abschnitte vom Frühlingspunkt aus berechnet und sind inzwischen woanders als die gleichnamigen Sternbilder, da der Frühlinngspunkt sich ständig bewegt.

    Es ist klar, dass Deutungen die auf nicht existenten Elementen beruhen zumindest fragwürdig sind.

    Alternative ist die indische Astrologie, die mit dem siderischen Tierkreis auf den Sternbildern beruht, die gleichzeitig die Ganzzeichenhäuser darstellen. Dies ist astronomisch korrekt und wird es auch immer bleiben.

    Witzigerweise beharrt man aber im Westen darauf, die indische Astrologie wäre Quatsch und die westliche richtig, obwohl deren Zeichen und Felder zum grössten Teil gar nicht existieren, sondern nur errechnet sind.

    Das ist übrigens auch der grosse Pluspunkt der Planetoidenastrologie: Sämtliche Planetoiden existieren nachweislich.
     
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  7. Moiren

    Moiren Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2019
    Beiträge:
    73
    Wenn man bei der westlichen Astrologie berechtigt Zweifel an Häusern und Zeichen äußert, bleibt aber nicht mehr viel übrig. Die Planeten und die Achsen...Da viele Planeten nicht in der Nähe der Achsen stehen :) Ich nehme an, du schenkst der westlichen Astrologie deshalb wenig Beachtung
     
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  8. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2012
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    8.321
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    Berlin
    Richtig, ich benutze die Zeichen gar nicht, die Felder nur ungefähr, da es oft gar nicht so verschieden Ergbnisse bringt wie man im Thread "Parasara" gesehen hat:

    https://www.esoterikforum.at/threads/parasara.213864/page-8#post-5558501
     
  9. Grey

    Grey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Oktober 2007
    Beiträge:
    3.771
    Ort:
    Thüringen
    Die Präzession hat keinen wirklichen astrologischen Einfluss - warum das so ist, führt wirklich etwas weit... ist aber eine wichtige Grundlage, die man zumindest für traditionelle Astrologie kennen und verstehen muss. Sonst versteht man nicht, was Astrologie ist, warum sie funktioniert und welche Bedeutung sie eigentlich hat. Kleiner Hinweis: Umrissen ist das Ganze in Platons Höhlengleichnis. Ja, da geht es um Astrologie.

    Ich messe dem Zodiak eine größere Kraft und Bedeutung bei, als den Planeten. Aber wie ich schon schrieb, ist es weitaus schwieriger eine Deutung vorzunehmen, weshalb man dann den Herrscher des entsprechenden Zeichens sucht.
     
  10. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2007
    Beiträge:
    13.998
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    Hi,

    die Hausspitzen machen ein Horoskop erst individuell, denn sie verschieben sich ca. alle 4Minuten um ein 1°. AC und MC sind danach die individuellsten Punkte überhaupt.
    So haben z.b. alle Menschen, die in einem bestimmten Monat geboren werden die Sonne im Widder stehen.
    Das ist also nicht besonders einzigartig, auch deutungstechnisch nicht, weil es auf mindestens 1/12 aller Menschen zutrifft.
    Hauspositionen bestehen dagegen nur ca. 2 Stunden und sind dazu noch abhängig vom Geburtsort. Damit sind sie allemal individueller als z.b. ein Planet im Zeichen.
    Bei der Verteilung der bekannten 10 Planeten in 12 Häusern, bleiben zwangsläufig einige Häuser unbesetzt. Ich habe, wie @flimm schon schrieb, ebenfalls festgestellt, dass Häuser ohne Besetzung, wenig Probleme machen oder kaum als problematisch empfunden werden, wenn nicht der Herrscher des leeren Hauses, besonders belastet ist, z.b. wenn er keine Würde hat oder durch fordernde Aspekte gestresst wird.

    lg
    Gabi
     
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