Politiker bla, bla, bla....

curcuma

Sehr aktives Mitglied
Registriert
26. Februar 2013
Beiträge
2.134
Ort
Hausnummer 80
Durch die umstrittene Methode "fracking" scheinen die Amerikaner die Verursacher des derzeit niederen Ölpreises zu sein.
Dazu ein kleines Rechenbeispiel:
Im Dezember 2013 kostete das Barrel Rohöl (Brent) 110,92 US $. Der Diesel kostete damals 1,356 €
Im Dezember 2014 kostet das Barrel 62,03 US$, das sind ca. 44% weniger als im Vorjahr. Der derzeitige Dieselpreis liegt bei ca. 1,193 (Österreich). Das sind ca. 12 % weniger als im Vorjahr. Obwohl der Ölpreis satte 44% zurückging, gingen die Preise an der Zapfsäule lediglich um 12% zurück! Bei einem jährlichen Verbrauch von ca. 9 Milliarden Liter Treibstoff (nur Österreich), kommen monatlich ca. 325 Millionen Euro mehr dem Finanzminister (?) zugute. Das wären im Jahr ca. 3,9 Milliarden Mehreinnahmen.
Über eine mögliche Millionärssteuer wird hier endlos lange diskutiert, die angeblich 1,5 Milliarden bringen soll, aber über diese Mehreinnahmen beim Sprit, die nur durch die Masse, sprich - "dem kleinen Volk" - finanziert wird, darüber wird kein Wort verloren! Typisch österreichisch ?
 
Werbung:
Typisch österreichisch ?
Meinst Du, bei uns wäre das anders? Durch die Absenkung des Rohstoffpreises wurde der relative Anteil der Steuern nur noch höher... Politiker haben eine Mentalität wie mittelalterliche Raubritter: Abziehen des Bürgers bis zur Schmerzgrenze und darüber hinaus. Nur waren die Raubritter auf ihre Art ehrlicher, denn die gaben nicht vor, daß alles zu unserem Besten wäre...

LG
Grauer Wolf
 
über diese Mehreinnahmen beim Sprit, die nur durch die Masse, sprich - "dem kleinen Volk" - finanziert wird, darüber wird kein Wort verloren!

Du kennst nicht des Rätsels Lösung? Das ist urzeitlich bekannter Fakt. Wogegen die "Millionärssteuer" Utopische Wunschillusion bleiben wird..... - Weshalb sich das Maul zerfetzen, über Dinge, die stetig sind? Da wird doch manchmal nur der "Inhalt" verlagert, nicht die Methode.....
 
Durch die umstrittene Methode "fracking" scheinen die Amerikaner die Verursacher des derzeit niederen Ölpreises zu sein.
Dazu ein kleines Rechenbeispiel:
Im Dezember 2013 kostete das Barrel Rohöl (Brent) 110,92 US $. Der Diesel kostete damals 1,356 €
Im Dezember 2014 kostet das Barrel 62,03 US$, das sind ca. 44% weniger als im Vorjahr. Der derzeitige Dieselpreis liegt bei ca. 1,193 (Österreich). Das sind ca. 12 % weniger als im Vorjahr. Obwohl der Ölpreis satte 44% zurückging, gingen die Preise an der Zapfsäule lediglich um 12% zurück! Bei einem jährlichen Verbrauch von ca. 9 Milliarden Liter Treibstoff (nur Österreich), kommen monatlich ca. 325 Millionen Euro mehr dem Finanzminister (?) zugute. Das wären im Jahr ca. 3,9 Milliarden Mehreinnahmen.
Über eine mögliche Millionärssteuer wird hier endlos lange diskutiert, die angeblich 1,5 Milliarden bringen soll, aber über diese Mehreinnahmen beim Sprit, die nur durch die Masse, sprich - "dem kleinen Volk" - finanziert wird, darüber wird kein Wort verloren! Typisch österreichisch ?


richtig...wenn, jemand einen maserati fahren kann u. eine halbe million für ein Knöllchen locker bezahlt...sollte das land, diese quellen nutzen..um die milliardenlöcher zu stopfen.
 
Das sehe ich ganz ähnlich. Es sind bestimmt nicht alle Politiker von Grund auf "schlecht". Obwohl eine solide egoistische Grundhaltung und Charakterlosigkeit sicherlich nötig ist, um in diverse Positionen zu "geraten"... ;) Wäre ich Spitzenpolitiker mit einem fünfstelligen Nettogehalt plus allerhand Vergünstigungen, würde ich wahrscheinlich irgendwann auch den Bezug zur Alltagssituation eines Normalverdieners verlieren.

Vielleicht wäre es sinnvoll, das Gehalt sämtlicher Entscheidungsträger jedes zweite Jahr auf 2000,- € im Monat zu kürzen - nicht als Bestrafung - nur um einem eventuellen Realitätsverlust vorzubeugen.

Aber mal eine andere Frage: Wer wählt denn eigentlich immer wieder diese Leute...?
Ich bin der Meinung, daß die politischen Systeme mehr als überholt ist und so füh als möglich abgeschafft werden sollte. Würden weise Menschen mit Weitblick die Staaten führen(FÜHREN, nicht regieren), sehe die Welt ganz anders aus.
 
Würden weise Menschen mit Weitblick die Staaten führen(FÜHREN, nicht regieren), sehe die Welt ganz anders aus.

Ich bin für "Leiten" im Sinne des "Organisierens". Führen und Regieren hält sich nämlich "im Lauf der Zeit" stets wieder die Waage.....denn es ist ja so, dass Regierende die Führer führen und die Führer uns regieren (...da gehts lang)...... Ein Weiser würde nicht führen sondern dir die Selbstführung anleiten...
 
Politiker waren Partner, sind Partner und werden vermutlich immer Partner sein.
Mit ihren Versprechen die sie machen, fühlen sie sich kurzweilig besser.
Gelegentlich, eher selten, geht dabei alles gut.
 
Sie machen keine Versprechen - "Sie müssen" Versprechen vortäuschen.......daher sind Politiker "gute Schauspieler"........
 
Werbung:
Zurück
Oben