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Multireligiösität - Aus jeder Religion etwas heraus picken

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von naturverbunden, 4. März 2018.

  1. naturverbunden

    naturverbunden Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2018
    Beiträge:
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    Liebe Mitglieder dieses Forums,

    Da ich immer mehr merke, dass ich nicht nur den Pantheismus interessant finde, sondern auch Aspekte aus anderen Religionen, frage ich mich nun, ob es nicht sinnvoll ist, einfach multireligiös zu sein. Unter Multireligiösität verstehe ich, dass man keiner konkreten Religion angehört, aber unterschiedliche Aspekte aus verschiedenen Religionen interessant/ hilfreich findet.

    Eigentlich ist es ja meistens so, dass sich die verschiedenen Religionen bekämpfen oder gerne erklären, warum nicht gerade ihre Religion die jeweils beste Religion ist.

    Abhilfe würde da eine Multireligiöse Religion schaffen, die Aspekte aus jeder Religion enthält oder wo jeder sich das aus jeder Religion heraus nimmt, was für einen gerade passend ist.

    Habt ihr mit Multireligiösität schon eure Erfahrungen gemacht? Wie steht ihr zu diesem Thema?
     
  2. Black_Wolf

    Black_Wolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2017
    Beiträge:
    964
    Rosinenpicken? Das funktioniert nicht...

    Black Wolf
     
    sibel gefällt das.
  3. naturverbunden

    naturverbunden Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2018
    Beiträge:
    312
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    Aber in Amerika scheint es ja doch zu funktionieren. Ist die Unitarian Universalist Association nicht so eine multireligiöse Religion?
     
  4. sibel

    sibel Guest

    Und täglich grüßt das Murmeltier...
     
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  5. Emillia

    Emillia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    2.893
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    Wien
    Darf ich fragen, was ist dann die Grundlage deiner Religion?
    Wie darf man sich das vorstellen??

    Bitte um Verzeihung für folgendes Beispiel,
    möchte niemandem zu nahe treten!!!

    Nach dem Tod kommt man in den Himmel - sagen die Christen
    außer man war nicht ganz so brav, dann ins Fegefeuer - ich glaube, nur die Katholiken
    die Männer bekommen 72 Jungfrauen - (so irgendwie) sagen die Moslems
    wenn noch was zu lernen hat, reinkarniert - sagen die Buddhisten
    usw, usw,....

    Wie soll das funktionieren?
    Außerdem, warum "gründen"?
    Finde mal eine eigene Philosophie und lebe es mal vor.
     
    Mahuna, Esox und Jea-International gefällt das.
  6. Black_Wolf

    Black_Wolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2017
    Beiträge:
    964
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    Ich will's an meinem Beispiel ein bißchen vertiefen. Ich bin das, was man im weitesten Sinne einen Naturreligiösen nennen könnte. Aber das funktionierte nicht über die intellektuelle Schiene, so nach dem Motto "Bißchen Inuit, bißchen Native Americans, bißchen sibirischer Schamanismus, dreimal umrühren, fertig."...
    Dem anerzogenen Christentum dreht ich vor zig Jahren den Rücken zu. Eine ganze Zeit war da überhaupt nichts, bis sich Bahn brach, mit dem ich gar nicht rechnete: Wild, archaisch, zigtausend Jahre in der Vergangenheit verwurzelt, etwas, das schon immer in mir gesteckt hatte: Der Weg des Wolfs.
    Das muß tief aus dem Herzen kommen, Teil der eigenen Persönlichkeit sein, sonst ist es nur aufgesetztes Zeug. Nette Freizeitbeschäftigung vielleicht, aber nicht mehr. Echte Religiösität ist m.M.n. nicht übertrag- oder lernbar...

    Black Wolf
     
    Esox, Montauk, Babyy und 4 anderen gefällt das.
  7. Fragewurm

    Fragewurm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Januar 2011
    Beiträge:
    461
    Genau das ist mein Weg.

    Vollkommen unabhängig von Konfessionen, die die Menschen abhängig machen und für deren Vertreter den Nutzen ziehen, den besten Weg suchen.
    Aus jahrelanger Tätigkeit in diese Richtung entstand das Werk: Bewusstseinspflege "Religion" der Zukunft?
    Siehe Amazon seit Februar.

    Es würde mich freuen in diese Richtung Gleichgesinnte zu finden.

    Mein Grundsatz:

    Du bist verantwortlich für Dein Denken, Reden, Schreiben und Handeln gegenüber Dir, dem Nächsten, der Gesellschaft und der Umwelt.

    Befindet sich Unrecht, Bedenkliches oder Leid in Deinem Einflussbereich, schau nicht weg sondern werde aktiv.
     
  8. Black_Wolf

    Black_Wolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2017
    Beiträge:
    964
    Das ist eine durchaus löbliche Lebensphilosophie, aber keine Religion...

    Black Wolf
     
    Emillia gefällt das.
  9. plotinus

    plotinus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Januar 2018
    Beiträge:
    2.290
    Recht und Unrecht, Freud und Leid, Bedenkliches und Unbedenkliches sind wahrscheinlich unsere Geburtsrisiken
    ..............
    Wie der Wolf schon sagte, ein löbliches Vorhaben, doch wohl schwer umzusetzen, denn recht und Unrecht sind im Auge des Betrachters.
    Die derzeit heftig diskutierten Vorgänge um die Essener Tafel können das verdeutlichen.
    Alte Frauen und Mütter mit Kindern fühlten sich durch die Sprunghafte Zahl junger männlicher Migranten
    an den Rand gedrängt und empfanden das als Unrecht. Die Tafel verhängte einen vorläufigen Stopp für Migranten, was diese
    nun als Unrecht empfanden. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Tafel wurden dann als Nazis beschimpft und empfanden
    das als Unrecht. Recht und Unrecht liegen so dicht beieinander.
     
    Montauk und Teach gefällt das.
  10. Fragewurm

    Fragewurm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Januar 2011
    Beiträge:
    461
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    Daher "Religion" unter Anführungszeichen. Religion und Gott sind 2 Kriterien, die im Geschichtsverlauf am meisten missbraucht wurden und werden. Religion erfordert Institution und Religionsvertreter, daher so positiv die Ausgangsvariante ist - wird sie mit Sicherheit für bestimmte Interessen manipuliert.
    Daher ist eine unbeeinflusste Lebenseinstellung aus eigener Erahrung der sicherste Weg.
     
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