Möglicher vergangener Epochenauslöser? – Extremes Widder-Stellium (28.03.1085 v. Chr.)

avariel

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Hallo liebes Forum,

ich bin beim Durchstöbern alter Ephemeriden auf eine außergewöhnliche Konfiguration gestoßen, die ich gern zur Diskussion stellen möchte.

Das Horoskop bezieht sich auf den 28. März 1085 v. Chr. (astronomisches Jahr −1084), 05:39 LMT.
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Astrologische Eckdaten:
  • Sonne, Mond, Merkur, Jupiter, Uranus, Neptun, Pluto sowie der aufsteigende Mondknoten befinden sich geschlossen im Zeichen Widder, viele sogar in Konjunktion zueinander.
  • Unter Berücksichtigung der genauen Uhrzeit: Alle genannten Faktoren stehen zudem im 1. Haus. Auch der Aszendent liegt im Widder. Zeichen, Haus und Achsenbetonung fallen vollständig zusammen.
  • Saturn steht in Löwe (einem verwandten Feuerzeichen) und ist über Trigone harmonisch in die Konfiguration eingebunden
Damit liegt eine außergewöhnliche Konzentration der Widder-Energie vor. Inhaltlich werden damit klassische Widder/1.-Haus-Themen maximal gebündelt: Initialisierung, Beginn eines neuen Zyklus, Setzung eines Impulses, Manifestation, Selbstbehauptung, Entstehung von Identität und Richtung.

Dadurch, dass wir uns (zumindest in der europäischen Geschichte) in den sog. Dark Ages befinden, gibt es kaum bis keine schriftliche Quellen aus dieser Zeit. Historisch fällt der Zeitpunkt in die Phase nach dem Zusammenbruch der bronzezeitlichen Hochkulturen (zB mykenische Palastkultur) und liegt vor der Konsolidierung der klassischen antiken Zivilisationen um 800 v. Chr. . Die Epoche ist geprägt von Disruption, Reorganisation und langfristiger Neuausrichtung gesellschaftlicher Strukturen. Das Datum 28.03.-1084 weist dabei evtl. nicht auf ein konkreten Ereignis hin, sondern trägt eher einen Grundimpuls oder ist eine Art "Samensmoment" in sich, aus dem etwas Neues entsteht.

Daraus ergeben sich für mich folgende Fragestellungen:
  1. Wie würdet ihr eine derart extreme Widder-/1.-Haus-Ballung interpretieren?
  2. Würdet ihr diese Konstellation eher als impulsgebenden Ursprungspunkt (Saat, Archetyp, Initialbedingung) denn als Abbildung eines konkreten historischen Ereignisses lesen?
  3. Haltet ihr es grundsätzlich für sinnvoll, solche Konfigurationen als symbolische Marker für den Beginn langfristiger zivilisatorischer Zyklen, als "Geburtshoroskop einer Ära" oder einer neue Epoche zu betrachten?
  4. Wäre dies quasi ein mögliches astrologisches Jahr 1 und wir befinden uns nun im Jahr 3109?
Ich stelle diese Fragen ausdrücklich ohne Anspruch auf eine definitive Deutung. Die Konfiguration erscheint mir jedoch aufgrund ihrer archetypischen Dichte und strukturellen Eindeutigkeit astrologisch bemerkenswert genug, um sie zur Diskussion zu stellen.

Ich bin gespannt auf eure Einschätzungen.

LG, Avariel
 
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Verstehst du eigentlich selber was du da schreibst?

Deine Frage an die Astrologie ist ob es vor 3000 Jahren ein Epochenauslöser gab. Du gehst nicht wirklich näher darauf ein was du eigentlich damit meinst, deshalb glaube ich das du nur den Widder hervorheben möchtest. Das kann deine persönliche Sichtweise sein, aber in diesem Kontext wirkt das auf mich persönlich sehr verwirrend, außer du betrachtest diesen Tag als ein besonderen Moment um sich etwas zu manifestieren, denn du ziehst ja auch eine Verbindung zur Gegenwart die durch diesen Tag den du angegeben hast ausgeht.

In der Astrologie können Transite auch zukünftige Ereignisse sein, aber diese kann man überhaupt nicht künstlich hervorrufen denn das ist sozusagen letztendlich nur die Gnade der Götter die dann wirkt und passiert, selbst wenn man sein Leben so gut es geht mit Hilfe der Astrologie gestaltet, wobei das dann schon mal der erste richtige Schritt wäre, weil man sich ja mit seinem Schicksal auseinandersetzt. Ich denke das die Astrologie auch darauf hinauszielt sich letztendlich etwas manifestieren zu können.
 
Das Horoskop bezieht sich auf den 28. März 1085 v. Chr. (astronomisches Jahr −1084), 05:39 LMT.
Haltet ihr es grundsätzlich für sinnvoll, solche Konfigurationen als symbolische Marker für den Beginn langfristiger zivilisatorischer Zyklen, als "Geburtshoroskop einer Ära" oder einer neue Epoche zu betrachten?
Ja!
Hab was gefunden!

Siehe:

Auszug:
Zeugnisse für den „Krieg des Hohepriesters“
Dieser Befund lässt sich mit einer historischen Ereignisfolge verbinden, die zugleich das Ende des Neuen Reiches markiert, nämlich dem sogenannten „Angriff gegen Amenophis“ beziehungsweise dem „Krieg des Hohepriesters“ um 1085 vor Christus. Dabei kam es während des 17. und 18. Regierungsjahrs von Ramses XI. zu einem gewaltsamen Konflikt zwischen Amenophis und Panehsi, dem Truppenführer und Verwalter der nubischen Provinzen. Wann genau dies passierte und wie dieser Konflikt ablief, ist aber unklar, weil dieses Ereignis nur in wenigen Schriftquellen erwähnt wird.


Siehe auch:

Sprich:
Die Widder-Konstellation von 1085 v. Chr. könnte das beginnende Ende
der Zeit der Pharaonen eingeläutet haben. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Verstehst du eigentlich selber was du da schreibst?

Deine Frage an die Astrologie ist ob es vor 3000 Jahren ein Epochenauslöser gab. Du gehst nicht wirklich näher darauf ein was du eigentlich damit meinst, deshalb glaube ich das du nur den Widder hervorheben möchtest. Das kann deine persönliche Sichtweise sein, aber in diesem Kontext wirkt das auf mich persönlich sehr verwirrend, außer du betrachtest diesen Tag als ein besonderen Moment um sich etwas zu manifestieren, denn du ziehst ja auch eine Verbindung zur Gegenwart die durch diesen Tag den du angegeben hast ausgeht.

In der Astrologie können Transite auch zukünftige Ereignisse sein, aber diese kann man überhaupt nicht künstlich hervorrufen denn das ist sozusagen letztendlich nur die Gnade der Götter die dann wirkt und passiert, selbst wenn man sein Leben so gut es geht mit Hilfe der Astrologie gestaltet, wobei das dann schon mal der erste richtige Schritt wäre, weil man sich ja mit seinem Schicksal auseinandersetzt. Ich denke das die Astrologie auch darauf hinauszielt sich letztendlich etwas manifestieren zu können.
Sorry, aber Du hast ganz offensichtlich gar nicht kapiert, um was es @avariel geht ...
 
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Daraus ergeben sich für mich folgende Fragestellungen:
  1. Wie würdet ihr eine derart extreme Widder-/1.-Haus-Ballung interpretieren?
  2. Würdet ihr diese Konstellation eher als impulsgebenden Ursprungspunkt (Saat, Archetyp, Initialbedingung) denn als Abbildung eines konkreten historischen Ereignisses lesen?
  3. Haltet ihr es grundsätzlich für sinnvoll, solche Konfigurationen als symbolische Marker für den Beginn langfristiger zivilisatorischer Zyklen, als "Geburtshoroskop einer Ära" oder einer neue Epoche zu betrachten?
  4. Wäre dies quasi ein mögliches astrologisches Jahr 1 und wir befinden uns nun im Jahr 3109?
Danke, @avariel, für diese interessante Fragestellung.
Auf den Aszendenten und die Häuser zu schauen ist müssig, wir kennen ja keine Tageszeit.
@Laguz hat einen naheliegenden Hinweis auf Ramses XI gegeben, der die 20.Dynastie beendete, womit ein totaler Umbruch in der ägyptischen Geschichte stattfand.
Um 1000 v.Chr. war das Ende der mykenischen Kultur Griechenlands gekommen.
Die damals bekannte Welt befand sich in einem Übergang von der späten Bronzezeit zur frühen Eisenzeit. Wesentliche Kulturen waren das neuassyrische Reich, die phönizische Handelsmacht und die frühen israelitischen Stammesgesellschaften mit König David. In China begann der Aufstieg der westlichen Zhou-Dynastie unter König Wen, der das I GING begründete.
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Aus astrologischer Sicht besteht eine Synchronizität zwischen dem kulturellen Umbruch in den uns aus der damaligen Welt bekannten Kulturen und der hier in Rede stehenden Planeten-Konjunktion im Zeichen Widder.
Zudem ist diese Zeit aus der Sicht der Zeitalterslehre als die Widder-Kultur bekannt.

Die Frage, ob eine solche Planetenballung als Beginn einer neuen Zeitepoche angesehen werden kann, halte ich für zu weit gegriffen. Immerhin würde ich die Frage nach einer grundsätzlichen Neuorientierung um das Jahr 1000 v.Chr., als den Beginn der Eisenzeit mit einer kriegerischen kulturellen Umbruchphase ansehen.

Zum Vergleich gab es Mitte Januar 2026 eine zwar vermehrte, aber nicht annähernd so grosse Planetenballung, die aus astrologischer Sicht bereits als eine Umbruchphase bezeichnet wurde.
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Unsere heutige Zeitrechnung ist schon deshalb plausibel, weil die Zeit von Christi Geburt gleichzeitig den Übergang von der Widderzeit auf die Fischezeit darstellt ( siehe Zyklus der Präzession).
Dieser Übergang von Widder auf Fische wird astrologisch als kosmische Spalte angesehen
LG ELi
 
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