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Menschwerdung

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von topeye, 10. Juni 2019.

  1. topeye

    topeye Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Januar 2011
    Beiträge:
    15.988
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    Was gehört Eurer Meinung nach zur Menschwerdung?

    Ich selbst denke, dass es nicht förderlich ist, dem lokalen kurzfristigen Frieden zu Liebe, kleinen Streitereien aus dem Weg zu gehen, was sich sonst nur zu einem grossen, grausamen und teilweise auch unlösbaren Problem kumuliert, welches bequem künftigen Generationen aufgebürdet würde.
    Religionen sind aber meist auf totale Friedfertigkeit ausgelegt.

    Auch führt unser eitles Hollywood Schauspielgehabe, welches auf Plattformen wie zB Facebook ein ideales Tummelfeld gefunden hat, immer mehr dazu, dass der Blick nur für Schönes geschärft- und von Unschönem abgewandt wird und wenn nicht, dann oft nur, um sich pervers aufzugeilen, das Bedürfnis nach Action zu stillen und nicht um Probleme wirklich anzugehen und zu lösen.

    Auch ist heute Ursache und Wirkung oft weit voneinander entfernt, so dass ein weit weg verursachtes Leid vom Täter gar nicht mehr wahrgenommen wird. Auch von seinen Mitmenschen wird das verursachte Leid nicht wahrgenommen und der Übeltäter bleibt somit unbehelligt, die Ungerechtigkeit bleibt bestehen; die Zuvielisation beutet weiterhin Menschen Tiere und Natur die weiter entfernt sind gnadenlos aus.

    Früher in Dorfgemeinschaften funktionierte dieses gegenseitige Zurechtweisen, dieser Regelmechanismus im Sinne der Gerechtigkeit noch besser, mal abgesehen von aus Aberglaube praktizierten Grausamkeiten und aus mangelnder Freisinnigkeit, was Sexuelles angeht und übrigens auch heute noch, was den Konsum weicher Drogen betrifft.

    Was ist also nötig, damit nicht alles in pervertierter Eitelkeit ausartet, sondern zu einer echten Menschwerdung führt?
     
  2. topeye

    topeye Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Januar 2011
    Beiträge:
    15.988
    ...hat die moderne Zuvielisation den Zenit der Menschwerdung bereits überschritten, fällt alles dem volksverblödenden Unterhaltungsklamauk zum Opfer oder entwickelt sich die Intelligenz dahingehend, solche Schreckensszenarien abzuwenden?
    Freie Marktwirtschaft, entsprechende Fernsehkanäle und rein wirtschaftsorientierte Bildung lassen Schlimmstes befürchten o_O
     
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  3. Sternenfunke

    Sternenfunke Guest

    Die Frage erscheint mir sehr umfassend.

    Wenn ich von meinem Umfeld mal ausgehe ist es die Heuchelei der Grund. Der mit dem Beinbruch hat kein Verständnis für den mit dem Herzinfarkt. Jede lobby hat nur für ihre eigenen Probleme Verständnis. Es hapert bereits an Verständnis. Ich könnte mir vorstellen es gäbe genug Menschen in Deutschland die mehr Pflegekräfte wegen Pflegenotstand schlicht aus Ignoranz ablehnen würden, würde man sie abstimmen lassen! Viele gehen nur von sich aus. Probleme anderer gehen ihnen nicht nur am Arsch vorbei sondern sie wollen dafür nichtmal das nötige Verständnis aufbringen!!!

    Sonst hätte man längst die Parteien gewählt die Mindestlohn so einführen wollen, dass von der Rente auch was übrig bleibt!

    Die Heuchelei ist das Problem. Beginnen muss man bei der Erziehung. Allerdings glaube ich nicht dass es ganz ohne Religion geht. Schließlich finden dort Opfer der Heuchelei ihren Halt und finden dort Menschen die nicht so heuchlerisch sind!

    Jede Lobby legt ihren Finger auf eine Wunde in der Gesellschaft, die erst durch Heuchelei und Ignoranz überhaupt entstanden ist! Aber eben nur auf das eigene Problem wird sich fixiert. Beim wählen sieht man ja dann dass Probleme anderer einem am Arsch vorbeigehen.

    Dann muss man Kindern beibringen die richtigen Prioritäten im Herzen zu tragen. Sorry, aber es gibt immernoch zu viele Menschen denen der Abwasch wichtiger ist, oder wo eine Tasse in der Verzweiflung hingestellt wurde in der Küche, als ein gerade verstorbener Naher Mensch!!! Da wird geschimpft und terrorisiert dass sich die Balken biegen. Alles mit böser eiskalter schneidender Stimme. Wenn du das unter "Streitereien nicht aus dem Weg gehen" verstehst sehe ich das anders. Aber ich nehme an du meinst dass man Probleme lösen sollte. Das ist das Problem: Die falschen Prioritäten im Herzen. Und totale Undankbarkeit für das Gute was wirklich wichtig ist im Leben!(Liebe z.B:) Sonst würde man andere wegen Kleinigkeiten nie böse angehen! NIE! Erst recht nicht in einer Notsituation!


    So viel wenn ich von meinem Umfeld ausgehe.

    Vielleicht hat es jemand ja besser.
     
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  4. topeye

    topeye Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Januar 2011
    Beiträge:
    15.988
    Eitelkeit und Heuchelei gehören ins selbe Kapitel. Wenn nun jemand eitles es zu spüren bekäme, dass er keine Bewunderung dafür erntet, sondern sogar verachtet wird, die Einschaltquoten sinken..., dann würde mit der Zeit weniger Geld für sinnlosen Prunk ausgegeben.
    Gut der Highsociety müsste noch mit speziellem Nachdruck ans Bein gepinkelt werden...solche Vorgänge sind ja auch im tun und der Staat rüstet die Polizei schon jetzt mit Panzerähnlichen Fahrzeugen aus, um gewappnet zu sein.....dem könnte aber auch mit entgegenkommenderen Wohltaten begegnet werden, statt sinnlos Geld, sprich verrichtete Arbeit nutzlos zu konservieren.
    Ja es ist alles auf ein Gegeneinander statt auf ein Miteinander getrimmt. Wenn ich jetzt sage, dass auch Fussball dieses mit der Zeit verheerende Gegeneinander zelebriert, mache ich mir bestimmt viele Feinde...geht mir aber, wie Du so schön sagst am Arsch vorbei :)
    Eigentlich dürfte es nur noch Rudolf Steiner - Schulen geben oder zumindest in der Richtung...
     
  5. Sternenfunke

    Sternenfunke Guest


    Ich kann mich momentan in "eitle" Menschen schlecht einfühlen. Ich weiß nicht genau was da vorgeht. Sind wir nicht alle eitel? Ich habe als Kind voll geschockt immer diese Sendungen, Interviews mit alten Schauspielerinnen und Theaterstars angesehen. Also Frauen die jetzt alt sind, aber früher beliebt und jung und auf der Bühne waren. Was mich als Kind total geschockt hat damals ist dass sie immernoch an ihrem Aussehen hingen. Für mich als KIND war das normal dass man alt wird! Okay jetzt bin ich erwachsen und im selben Fettnäpfchen. Oder wenn die Ex-Bühnemeisterinnen immernoch Gesellschaft brauchten in der sie BEWUNDERT werden, sie klebten an ihrem Spiegelbild, der schönen Kleidung oder BEWUNDERUNG durch FREMDE PERSONEN. Also sah ich das als Kind so: Kurz vorm Sterben kleben sie mit ihrem Gesicht und Seele an Bewunderung fremder Personen, also nicht an "Gesellschaft" im Sinne von Freundschaft und Liebe, sondern an der Bewunderung. Sie taten mir sooo leid.

    Aus psychischem Leid heraus klebe ich jetzt selbst an sowas. Ich stelle meine Bilder in Foren aus die ich gemalt habe und mag die Kritik daran. Manchmal rettet es mir den Tag. Ich frage mich ob ich sonst nichts im Leben habe manchmal. Gott sei dank empfange ich ab und zu Liebe, dann ist mir das mit den Bildern mehr ein Vergnügen als daran zu kleben!

    Schon schlimm!

    Ja das mit Rudolf Steiner ist interessant. Ich war in der Grundschule in so einer Schule, wurde aber rausgeschmissen weil die Lehrerin nicht mitbekommen hat, 4 Jahre lang, dass ich schon mit 4 Lesen und schreiben KONNTE. Und da gabs noch ne Menge anderer Probleme. Am Gymnasium ging es mir besser. Es kommt eben auf die Situation an und ob man auf Kinder eingehen kann.

    Ich bin in dieser christlichen Strömung sehr nahe, die auch an Reinkarnation glaubt. Deswegen finde ich Steiner-Fans eine wichtig Lobby, auch wenn es sicher nicht die vollkommene Wahrheit ist. Kirchen finde ich auch eine wichtige Lobby. Alles ist ein Rädchen im System!
     
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  6. Picus

    Picus Guest

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    Die uns - im Gegensatz zu allen anderen Lebewesen - geschenkte Gabe zur bewussten Selbstreflexion anzuwenden.
     
    topeye, sikrit68 und *Eva* gefällt das.
  7. topeye

    topeye Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Januar 2011
    Beiträge:
    15.988
    Ich finde halt man sollte die Wertigkeit in sich selbst nur darin sehen, sich für das Fortbestehen in unseren Kindern einzusetzen und nicht künstlich unsere Wertigkeit fiktiv erweitern, indem wir uns ein anderes Fortbestehen, Reinkarnation u.s.w. vorstellen. Ich denke wenn man mit der Gewissheit, alles menschenmögliche getan zu haben, um den Boden für unsere Nachkommen gut bereitet und bewahrt zu haben, stirbt man selig. Alles Weitere spielt für so jemanden danach keine Rolle mehr.
     
    *Eva* gefällt das.
  8. Sternenfunke

    Sternenfunke Guest

    Das scheint mir auch wichtig. Aber wenn Menschen es verlernen/nicht entwickeln ist es schwer dahin zu finden. Ich frage mich auch ob Du konkrete Beispiele hast in denen sowas Früchte bringt. Gibt es da was was Dich juckt?
     
  9. Sternenfunke

    Sternenfunke Guest

    Das ist eine Frage des Könnens. Nicht alle sind so "reich" oder gesund oder mit einem liebenden Partner gesegnet dass Kinder ins Spiel kommen können. Auch sind nicht alle befähigt was für unsere Nachkommen durchsetzen zu können, für den Planeten sozusagen. Oder haben nicht die Chance, trotz Befähigung.

    Reinkarnation ist für mich persönlich sehr wichtig. Mit meinem Schicksal hat es viel zu tun.
     
  10. ABvonZ

    ABvonZ Guest

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    Eigentlich sind wir ja schon Menschen, oder nicht? Was du meinst, ist der liebe und brave Mensch, stumpf ohne den Mut, die Auseinandersetzung in sich und mit anderen zu beleben.

    Religionen bedeuten übersetzt, eine Rückanbindung an das Göttliche. Ist diese denn so friedlich lau, sollen wir so sein und dann wären wir göttliche Wesen? Zorn kann ein blindes Wüten bedeuten, aber kann er auch eine andere Seite, kann er eine veredelte Form, kann er gar eine Mission in sich tragen?
     
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