Meditation und der Teufel

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esistgut

Guest
ReturnOfNowhere schrieb:

Ohne weiteren Kommentar werden derartige Aussagen eigentlich nur von Kindern gebraucht, im Sinne von "Meine Suppe ess ich nicht". ;-) Vielleicht könntest Du Dein "nein nein" näher erklären, damit wir ins Gespräch kommen. Schließlich sind wir ja in einem Diskussionsforum...
 
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Niemand

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Andererseits vom Nondualen Standpunkt hätte er ja wieder recht, denn Nein oder Nichts (welches für das Unerschaffene steht) ist ja auch der "Inhalt" des ZEN.... Also lieber RON: WAS MEINST DU NUN GENAU DAMIT ? :D
 
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esistgut

Guest
Niemand schrieb:
Andererseits vom Nondualen Standpunkt hätte er ja wieder recht, denn Nein oder Nichts (welches für das Unerschaffene steht) ist ja auch der "Inhalt" des ZEN.... Also lieber RON: WAS MEINST DU NUN GENAU DAMIT ? :D

Na ja, philosophische Diskurse sind eine Sache, Gesprächskultur ist eine andere. Streng genommen gibt es über Zen ja gar nichts zu sagen, aber wenn wir schon darüber reden, dann sollten wir zumindest versuchen, für unseren Diskurs eine gemeinsame Basis zu finden.
 

Niemand

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esistgut schrieb:
Na ja, philosophische Diskurse sind eine Sache, Gesprächskultur ist eine andere. Streng genommen gibt es über Zen ja gar nichts zu sagen, aber wenn wir schon darüber reden, dann sollten wir zumindest versuchen, für unseren Diskurs eine gemeinsame Basis zu finden.

Na gut. Habe auch Nichts mehr zu sagen. Wart ma halt einfach mal auf Ron's Erklärung... falls sie noch kommt - wenn nicht, sagt's auch Alles :D
 
G

gathering

Guest
Na ja, philosophische Diskurse sind eine Sache, Gesprächskultur ist eine andere.
ich verbinde gerne das eine mit dem anderen. Philosophie kann eine schöne Gesprächskultur sein, solange man sich am Ende nicht gegenseitig zerfleischt, sondern sich ein wenig miteinander austauscht, sachlich und respektvoll zueinander bleibt...

@wyrm, da teile ich meine Gedanken mir Dir. Ich kann den Dualismus hier unten nicht besiegen, indem ich ihn gleichschalte oder neutralisiere. Ich kann mich jedoch durch intensive Arbeit mit dem Selbst in Richtung Gut (Liebe)bewegen, das Böse im Wissen zu behalten, es respektieren und es immer weniger über mich Herr werden zu lassen. Das stellt sich die Frage, was Gut und Böse bedeutet. Jeder sieht das auch wieder anders.

Wenn es den Dualismus in mir nicht mehr geben würde, würde ich mich in die andere Dimension auflösen und meinen Körper hier sitzen lassen...oder würde der sich dann auch auflösen? :rolleyes: mal so dahingestellt....

Grüßel
Gathy
 
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esistgut

Guest
gathering schrieb:
ich verbinde gerne das eine mit dem anderen. Philosophie kann eine schöne Gesprächskultur sein, solange man sich am Ende nicht gegenseitig zerfleischt, sondern sich ein wenig miteinander austauscht, sachlich und respektvoll zueinander bleibt...

Genau das habe ich gemeint, wie Du der Entstehungsgeschichte meines Kommentars entnehmen kannst. Philosophie erzieht zur Gesprächskultur. Wenn hingegen jemand nur "nein nein" sagt, ohne weitere Begründung, dann ist das keine philosophische Aussage, sondern eine Trotzreaktion.

Kurz gesagt: Wir sind uns einig. :)
 
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