Das hast du somit getan.Schade, ich würde dem Urheber einiger dieser Zeilen gerne mein Kompliment aussprechen.
Das Kompliment fällt leise aus dem Mund,
als wüsste es um seine Fremdheit.
Es sucht kein Echo, keinen Widerhall,
nur einen Ort, an dem es bleiben darf.
Und doch geschieht im Geben eine Wandlung:
Die Hand, die reicht, wird selbst berührt,
als kehre etwas Unbenanntes
durch sie in ihren Ursprung zurück.
Denn Lob ist nicht Besitz des Anderen,
es ist ein Durchgang, licht und ungesichert.
Wer es gewährt, verliert sich einen Augenblick
und findet sich in milderer Gestalt.
So wird das Wort, kaum ausgesprochen,
zu einer stillen Gnade im Gebenden,
die bleibt, noch ehe sie verstanden ist,
und ihn verwandelt, ohne Anspruch.