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Lage der Transite wichtiger als Aspekte?

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Synchronismus, 27. August 2019.

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    Hallo,

    nachdem ich mich dank eines unbezahlbaren und wunderbaren Workshops mit Häuserherrschern beschäftigt habe, greife ich meine Radix wesentlich besser. Nun bin ich bedeutende Ereignisse in meinem Leben durchgegangen und habe mich mit der damaligen Lage der Transite beschäftigt. Dabei fällt auf, dass die wesentliche Lage der Transite in Häusern und Zeichen unglaublich gut zu den Ereignissen passt. Die mathematischen Aspekte dagegen relativ wenig aussagen. Nun frage ich mich, ob man die rechnerischen Aspekte nicht überbewerten sollte und die grundsätzlichen Stellungen eine bedeutende Rolle einnehmen können? Wie ist da eure Erfahrung. Worauf legt ihr mehr wert? Ich bin sehr gespannt :)
     
  2. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2012
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    Das ist ja das grosse Problem in der Astrologie, dass es in der Metagnose (Rückschau) wie @GreenTara es nennt, eigentlich immer alles unglaublich gut passt. Und das sogar bei jedem System! Darauf angesprochen hörst du immer wieder, ihr System funktioniert zu etwa 80 %.

    Dennoch gibt es offensichtlich Niemanden, der konkrete Ereignisse exakt prognostizieren kann, denn das ist ungleich schwieriger. Zwar hört oder liest man immer wieder von unglaublichen Prophezeiungen, doch wenn man mal näher nachforscht steckt gar nichts dahinter. Weder die verwendeten Systeme überzeugen, noch die Quellen, die oft nur aus Hörensagen bestehen.

    Bestes Beispiel ist unser Starhellseher und Astrologe Nr. 1, Michel Nostradamus. Er gilt ja nun bei der breiten Masse als der personifizierte Esoteriker schlechthin.

    Ich habe seine "Centurien" sogar mal gelesen. In dem ganzen Werk wird nicht eine klare Aussage oder Prophezeiung gemacht. Es sind alles Umschreibungen, die alles oder nichts bedeuten können. Doch man kann alles mögliche hineininterpretieren. :)

    Zu der Frage, ich selber achte vor allem auf das Radix. Einzelne Transite können aber erstaunlich wirken. Das wäre meiner Ansicht nach also ganz unterschiedlich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. August 2019
  3. Danke Pfeil, da sagst du viel weises, das mir aus dem Herz spricht! _()_

    Bei den Ereignissen geht es tatsächlich eher um psychologische Momente. Lebensentscheidungen, die am ehesten in transiten erkennbar sein dürften. Und hier ist die Lage in Zeichen und Häusern verblüffend. Und darum die Frage ob manche diesen auch mehr Bedeutung beimessen als mathematischen quadraten, sextilen...
     
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  4. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    25.161
    hallo,
    ich für mich persönlich merke die Transite der Planeten durch Häuser und Zeichen verstärkter als eben Aspekte, die zwar auch oftmals Ereignisse anzeigen, aber doch die Transite eher Themen im grösseren Stil.
    Mir fallen die Transite über die Hausgrenzen extrem auf, da verstärkt sich nochmas das Alte aber das Neue zeigt sich,
    anbei finde ich auch das sich die Transite in den Zeichen sehr deutlich zeigen, vorallem die Unterschiede,
    ich habe das sehr deutlich wieder bei dem Uranustransit Widder und Stier bemerkt, von einem auf den anderen Tag waren da manche Themen nicht mehr relevant, allerding auch weil bei mir Mars-Uranus bereits aktiviert war und als der uranus aus dem Widder ging, indem Moment sorfort Ruhe war.
    jetzt habe ich nur noch 2x Mars-uranus aktiviert und dies wird dann nur noch gelegentlich halt aspektiert und dementsprechend wieder kurz da sein. Da erst 3x sichtbar wird.

    sind meine Erfahrungen.
     
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  5. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Berlin
    Das ganze Leben ist so komplex und vielfältig, dass astrologische Regeln sehr vereinfacht erscheinen. Wenn etwa der transitierende Jupiter ein Sextl zu der Radix-Sonne bildet, denkt man meist, das ist eine "glückliche" Zeit.

    Doch Jupiter bietet eine breite Palette von Deutungsmöglichkeiten. Von höchster Erkenntnis, Luxus, Macht und Einfluss bis zu den negativen Ausprägungen wie Bequemlichkeit, Machtmissbrauch und Gier.

    Das macht eben die Prognose so schwierig, weil man nur diese abstrakte Information hat, es wird eine "jovische" Zeit, nicht aber wie sich der Horoskopeigner entscheiden wird sie zu nutzen.

    Von daher fällt es auch schwer zu sagen welche Elemente jeweils wichtiger sind, Radix oder Transite. Allgemein ist natürlich das Radix die Basis aller Deutungen, denn ohne die Geburt findet ja auch alles andere nicht statt. Das ist klar der Schlüsselmoment, das primäre Omen. :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. August 2019
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    Ich habe sogar den Eindruck, dass Planeten durch Häuser oftmals auch Ereignisse im Sinne von Entscheidungen und Herausforderungen anzeigen!
     
  7. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

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    Kassel
    Es kommt bissel darauf an, worum es bei der Prognose geht. Und auch um den zeitlichen Abstand zwischen Prognose und Ereignis. Dann kommt es darauf an, auf welchen Deutungsraum man das Ereignis eingrenzen kann. Soll heißen, wenn ich mich beispielsweise an ein Fußball-Spiel mache, ist der Deutungsraum freundlicherweise sehr begrenzt und ich kann viele Entsprechungen von Konstellationen ausschließen. Das funktioniert ziemlich gut, habe ich einige Male - zu meinem persönlichen Vergnügen - gemacht und kann das belegen. Detto den Absturz einer Passagiermaschine, die vom Radar verschwunden war (ist ebenfalls öffentlich dokumentiert). Wer das prüfen möchte:

    Prognose: Fußball Nations League 2018/19 - Prognose 1. Halbzeit D - F und Ergebnis: Fußball Nations League 2018/19 - D-F 1. Halbzeit, Spielverlauf: Abgleich zur Prognose

    Prognose mit Transitdirektionen: Gespenstisch? Wie sich empirisch gefundene Kritische Grade in der Praxis bestätigen.

    Schwieriger wird es, wenn jemand etwas wissen möchte, das stark vom persönlichen Verhalten und von persönlichen Entscheidungen abhängt sowie des Umfeldes, in dem agiert wird. Wenn sich Rahmenbedingungen im Zeitraum zwischen Prognoseerstellung und anvisiertem Ereignis massiv verändern, dann ist es natürlich ungleich schwieriger, eine treffende Prognose zu erstellen, denn man kann ja nur von dem ausgehen, was gerade ist.
     
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  8. Grey

    Grey Sehr aktives Mitglied

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    Die Aspekte sind sekundär zur Position der Planeten. Qualitäten der Planeten (und auch der Fixsterne, wenn sie entsprechend positioniert sind) werden vor allem durch ihre Lage im Zodiak und dann durch die Lage im Haus beeinflusst. Persönlich lege ich nur in Elektionen einen großen Wert auf Aspekte. Das Caveat ist, dass ich mir keine Transite mehr ansehe.
     
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  9. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

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    Kassel
    Man sollte Aspekte eh nicht überbewerten, auch nicht in der Radix. Das ist so eine blöde Mode, die grassiert, weil man die Aspekte eben so schön schnell erkennen kann, ebenso wie Transit-Aspekte. Die Textbausteine zu Aspekten, die man überall im Internetz findet, tragen auch nicht zu einer Relativierung bei, im Gegenteil. Dabei sind meines Erachtens die Aspekte höchstens das Salz in der Deutungssuppe, so lange man sie nicht "personalisiert".

    Wenn ich mir entscheidende Momente in meinem recht bewegten Leben ansehe, dann lassen sich max. 50 % der Ereignisse an den Transiten ablesen. Und da das so ist - und nicht nur meine Erfahrung - gebe ich auf die meisten Transit-Aspekte nicht viel. Genauer sind Transite über Hausspitzen, das hängt aber auch davon ab, welches Häusersystem man verwendet.

    Und auch was Transite durch Häuser betrifft, ist die "Ausbeute" nicht so dolle. Oder zumindest nicht so, wie viele Rezeptbücher suggerieren.

    Was du nicht unterschätzen solltest: Als Anfänger sucht man erst einmal mit Eifer nach Übereinstimmungen und wie es so ist: Menschen finden, was sie suchen. Einfach deshalb, weil der Fokus der Aufmerksamkeit darauf gerichtet ist. Du wirst - beispielsiweise - nie in deinem Leben mehr runde Bäuche sehen als in der Zeit, in der deine Partnerin schwanger ist.

    Das Gehirn arbeitet mit so einer Art "autovervollständigen" dessen, was wahrgenommen wird. Das kann jeder bei sich selbst testen, etwa anhand optischer Täuschungen. D.h., mensch neigt dazu, etwas in einen Zusammenhang zu bringen, auch wenn gar kein tatsächlicher Zusammenhang gegeben ist.

    Je mehr man lernt, je mehr Erfahrung man sammelt, umso genauer sieht man meist hin und erliegt imbesten Fall seltener der Versuchung, sehr schnell "passt" zu sagen und zufrieden zu nicken, weil der durch Haus 7 transitierende Uranus so schön zu der davongelaufenen Herzallerliebsten passt. Dumm nur, wenn Uranus radikal gar nix mit Beziehung und Herzallerliebster zu tun hat, sondern damit, dass man protegiert und gefördert wird (Haus 9 etwa). Es sei denn, die Herzallerliebste war die Gönnerin... ;)
     
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  10. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Hitler ist ja Lieblingssubjekt der Astrologen, er kommt in fast jedem Astrologiebuch vor. Zu erstaunlich waren die Ereignisse, die um ihn herum stattfanden. Er selber glaubte an eine "Vorsehung" die ihn auserwählt hatte. Das war wohl Fortuna, die er am AC hatte. Wobei Fortuna die Eigenschaft hat, dass sie besonderes Glück gewähren kann, Wenn dieses jedoch missbraucht wird sind die Folgen nicht selten fürchterlich.

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    Bei seinem Suizid lief Schnitter Saturn über Chiron (Orbis 1° applikativ). Hitler hatte ja in seinem Leben zahllose Therapien ausprobiert, doch nun, als die Russen schon beinahe vor der Tür standen blieb definitiv nur noch eine übrig: Die Zyankalikapsel zerbeissen und gleichzeitig eine Kugel in den Kopf.

    Dieser Transit war so gesehen von überwältigender Wichtigkeit für ihn. Auch Fortuna ist ganz in der Nähe. Das von ihr gewährte Glück war es ja, das er missbraucht hatte.
     
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