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Kein Problem mit der Vergangenheit-Alles ist Gut

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von JimmyVoice, 8. Mai 2019.

Status des Themas:
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  1. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2004
    Beiträge:
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    Berlin - (manchmal)Wien(Stadt der Prellung)
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    Viele Menschen haben Probleme mit ihrer Vergangenheit(Kindheit z.B.) und suchen irgendwelche Bedeutung, irgendwelchen Sinn und schaffen einfach nicht loszulassen.

    Es gab eine Zeit, da hatte ich viel drüber nachgedacht und es ging mir nicht Gut.
    Ist aber schon, ich sag Mal, mindestens 25 Jahre her.

    Jetzt, wo ich die Vergangenheit Ad Acta gelegt habe und gedanklich beschlossen hatte, mich nicht mehr drum zu kümmern, einfach nicht mehr nachzudenken, es eben als Vergangenheit die vorbei ist, fühl ich mich freier.

    Nachdenken über Vergangenheit, erzeugt viel Gedankenballast, aber das Problem ist nicht die Vergangenheit selber, sondern die Gedanken über Wieso,Weshalb, Warum.

    Ich sag einfach, viele psychische Probleme bestehen durch zuviel nachdenken, zuviel grübeln im Bezug auf Bedeutung des Ganzen.

    Vergangenheit ruhen lassen und nach vorne schauen
     
  2. Babyy

    Babyy Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    Mir ging es ähnlich. Ich hab viel über "damals" nachgedacht und desto mehr ich dachte, desto elender fühlte ich mich.
    Und desto elender ich mich fühlte, desto mehr machte ich die anderen von "damals" für das verantwortlich, wie es mir heute geht. Irgendwann hab ich mich wiedergefunden in einem Wald von "Experten" und "Spezialisten" die mir dabei "helfen" wollten, loszulassen, aufzuarbeiten und zu heilen - geholfen haben sie sich im Endeffekt nur selbst (und zwar mit dem Geld, das ich dort liegen gelassen habe). Und dann hab ich mich noch elender gefühlt (n)

    Geholfen hat im Endeffekt eine ganz andere Person, bei der ich wegen einem ganz anderen Thema war und die mir in einer ganz anderen Sache helfen sollte.
    "Konzentriere dich auf dich und auf das was DU ändern und beeinflussen kannst. Du jammerst ja auch nicht über verschüttete Milch. Du holst einen Fetzen, wischt sie auf, nimmst ein neues Glas und schenkst ein."

    Seit ich nicht mehr über das seniere, war irgendwann mal war, sondern mich auf das besinne, was ist und was kommen soll, geht es mir auch viel besser.

    Man ist wer man ist, weil man erlebt hat, was man erlebt hat - und das sollte man annehmen. So hab ich meinen Weg für mich gefunden. Ich mag mich wie ich bin und ich bin wie ich bin, weil war was war.

    (y)
     
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  3. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    Berlin - (manchmal)Wien(Stadt der Prellung)
    So allgemein.

    Du beschäftigst dich 10, 15, 20 Jahre oder sogar noch länger mit deiner Vergangenheit und bist damit wie weit gekommen?
    Kein Stück, denn es beschäftigt Dich ja immer Noch.
    Welchen Sinn macht also dieses Jahrelange Festhalten an der Vergangenheit?

    Welchen Sinn macht es ein Gefangener seiner Vergangenheit zu sein?
     
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  4. Alfa-Alfa

    Alfa-Alfa Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    glaub ich dir sofort...und doch führt natürlich ein Weg dahin, du hast es bemerkt, wenn man genug im Kreis gelaufen ist, bemerkt man es früher oder später und man muss irgendwie doch in dieses Hamsterrad rein bis es still steht und man aussteigt aus dem ganzen Kopfkino.
    Das dumme daran ist nur, dass dann keiner mehr Geld verdienen kann an unglücklichen Menschen, weil sie sich selber aus dem Sumpf gezogen haben durch das einfach Leben im Moment, im Heute im Hier und Jetzt.
     
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  5. Babyy

    Babyy Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    3.247
    Ich denke, das hat mit einer etwas verqueren Ansicht von Sicherheit zu tun.

    Was war, kann ich fassen. Es ist tatsächlich passiert, ich weiß, dass es passiert ist und in den meisten Fällen können andere auch bezeugen, dass es passiert ist.
    Was kommen wird, weiß keiner. Es ist schwammig, es ist ein Gedankenkarussell und ein Kopfkino, Wunschdenken oder Schwarzmalen. Aber wissen kann keiner, was auf einen zukommt. Keine 10 Sekunden kann man mit Sicherheit voraussagen.

    Und ich denke diese Unsicherheit macht den Menschen Angst. Festhalten an dem was passiert ist und das man somit auch begreifen kann, ist zwar Scheiße, aber sicherer und einfacher.
     
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  6. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

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    lieber Jimmy,
    dieses wieso,weshalb , warum sehe ich teilweise als notwendig, es macht sich keiner Gedanken wenn nicht Enotionen mit im Spiel wären, oder Hoffnungen, Schmerzen, unangenehme Gefühle. usw.

    du schreibst ja selber, du hattest auch so eine Zeit, auch ich hatte solch Zeit, wer hat oder hatte sie eigentlich nicht?
    Danach ist immer leicht zu sagen, las loss, schau nach vorn, es bringt nichts.

    Aber ist es denn so, das es nichts bringt?
    bringt es nicht genau diese erfahrung das man zukünftig sich nicht mehr so in die Vergangenheit verliert,
    ich kenne wenig Menschen die durch Worte lernen, die meißten müssen tatsächlich in irgendeiner Form es direkt im Leben leben um zu begreifen, damit ein Lernprozess, eine Bewusstseinswandlung stattfinden kann.
    Damit etwas in der vrgangenheit abgeschlossen werden kann.

    Dauerndes Nachdenken (ob Vergangenheit/Zukunft/Gegenwart) behindert die tat, deswegen hast du recht, Nachdenken , leben, nachdenken, Leben,
    so kann integriert, verarbeitet aber auch weiter gegangen werden.

    Warum- Fragen sind oftmals hinderlich, weil sie unwichtig auf gewisser Art sind. Was bringt es mir wenn ich weiss warum die Banane krumm ist?
     
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  7. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

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    Berlin - (manchmal)Wien(Stadt der Prellung)
    (Zitieren vergessen)
    @flimm
    Sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen ist eine gewisse Zeit wichtig und auch Notwendig und Per Se ja auch nicht sinnlos.
    Ein Zeitraum von bis zu 5 Jahren, sehe ich auch nicht als Problem.

    Was drüber hinausgeht, sollte man im Prinzip "hinterfragen"
     
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  8. SunnyAfternoon

    SunnyAfternoon Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    Linz OÖ
    Ich habe vieles aus der Kindheit Jahrzehnte lang tief vergraben, und das war gut so.

    Als ich im Zuge eines Behördenverfahrens diese Dinge minutiös ausgraben musste, ging es mir danach so schlecht wie noch selten in meinem Leben.

    Was ich als Kind gar nicht soo schlimm fand (ich kannte es ja nicht anders), bekam im Rückblick als Erwachsener unheimlich viel Gewicht, weil mir da erst so richtig bewusst wurde, was mir an Unrecht angetan wurde.

    Ich halte daher für mich z.b. Traumatherapie, wo man immer wieder durch den ganzen Mist durchgehen muss, als ungeeignet und an mir wird auch in Zukunft kein Therapeut mehr was verdienen.

    Ich bleibe auch in Zukunft wieder bei meiner eigenen Art, mit den Dingen umzugehen.
    Damit bin ich bis jetzt ganz gut gefahren. :)

    Was für mich gilt, muss jedoch nicht zwangsläufig für andere gelten.
    Von daher würde ich mir niemals anmaßen, anderen Ratschläge zu erteilen.
     
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  9. Babyy

    Babyy Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    3.247
    Manche brauchen einfach länger. Einen Zeitraum oder 5 Jahresplan zu definieren, finde ich ist keine gute Idee.
    Bedenklich wird es, wenn man nur noch in der Vergangenheit lebt, nur noch sinniert und man nicht mehr aktiv am Leben teilnehmen kann weil man zu sehr in der Gedankenspirale der Vergangenheit gefangen ist.

    Kurzes OT: Weil sie dem Licht entgegen wächst :D
    OT Ende
     
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  10. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Natürlich kann man keinen genauen Zeitrahmen geben.
    Ich sehe die Vergangenheitsbewältigung aber auch wie Trauerbewältigung.
    Trauer die ab so ungefähr 5 Jahren in ihrer Intensität noch wie am Anfang ist, wird dann halt pathologisch.
     
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