Jesus wird überbewertet

JimmyVoice

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Ich habe sehr große Schwierigkeiten damit, das Jesus der Sohn Gottes sein soll. Warum? Weil ich erstmal nicht glaube, dass Gott Kinder zeugt. Da bin ich mir mit dem Islam einig, das Gott eben nur Abgesandte hat und keine gezeugten Kinder.

Was mich an Jesus auch ankotzt(verzeiht mir das Wort), dass man nur durch ihn zu Gott findet. Gut, Jesus hat nie selber gesagt, dass er der Sohn sei und auch nie das der Weg zu Gott über ihn führt. Die christliche Lehre
(von wem auch immer) besagt das. Aber Gott braucht keinen personalisierten Führer.

Kurzum:
Ich alte das Christentum und Jesus nicht für die absolute Wahrheit, denn die absolute Wahrheit setzt sich aus vielen Wahrheiten zusammen und diese findet sich weder in einer einzigen Person noch in einer einzigen Religion!
 
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Lotusz

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Hallo JimmyVoice

Gut, Jesus hat nie selber gesagt, dass er der Sohn sei und auch nie das der Weg zu Gott über ihn führt.

Du irrst. Jesus hat immer wieder behauptet, dass er der Sohn Gottes ist und dass nur der Weg über ihn zu Gott führt. (siehe: hier) Genau für diese Behauptung wurde er gekreuzigt, weil sie als Gotteslästerung verstanden wurde.

Alles Liebe. Gerrit
 

JimmyVoice

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Jesus konnte lesen und schreiben, das war für die damalige Zeit etwas besonderes und daher war er intelligent genug, um nicht zu behaupten, dass er der Sohn Gottes sei. Es waren die Leute die ihn Sohn Gottes nannten, Christus ist auch nur ein Titel gewesen. Er starb am Kreuz weil er des Hochverrats angezeigt wurde und das nur weil er seine eigene Interpretation vom Alten Testament hatte.
 

RitaMaria

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Du irrst. Jesus hat immer wieder behauptet, dass er der Sohn Gottes ist und dass nur der Weg über ihn zu Gott führt.

Gerrit - wie oft noch willst du sturweg wiederholen, was dir wiederholt wiederlegt wurde - worauf die niemals eingehst! - und statt dessen immer wieder mit wechselnden Adressaten diese Adressaten des Irrtums beschuldigen?

Je öfter desto wahrer kann das Prinzip nicht wirklich sein.

Je tropfer, desto hohler der Stein.. dazu reicht deine Zeit nicht.

Also - was soll das????

Wirst du deine Zeit weiterhin damit verbringen, stereotyp "Irrtum" zu rufen, wenn´s nicht so löwt wie du das gerne hättest und alles, was gegen Irrtum spricht, zu ignorieren..??

oder kommste mal auf die Hufe und sagst was dazu?

Oder muss man davon ausgehen, dass du einfach wirklich nichts in der Hinterhand hast und nur so aus Prinzip Irrtum in die Landschaft rufst??

Ein bisschen hab ich ja die Idee, dass du in etwa in Alexanders Altersklasse spielst - und in der muss man viel verzeihen....

Gruß von RitaMaria
 

Lotusz

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Hallo Jimmy

Bei jesussaves.de habe ich folgendes gefunden:

Jesus bekennt sich im Verhör vor dem Hohen Rat, dem höchsten Regierungs- und Richterkollegium in Israel (= die Hohenpriester, Ältesten und Schriftgelehrten) unter Vorsitz des Hohenpriesters Kaiphas (Mt 26,63-64; Mk 14,61-62; Lk22,70) als Gottes Sohn.

Man kann jetzt zwar argumentieren, diese Aussage kommt von Mathäus. Diese Aussage müsste aber eigentlich genau so von den Schriftgelehrten festgehalten worden sein. Natürlich hat Jesus die Bibel nicht selber geschrieben. Aber warum soll das, was andere, die mit Jesus zusammen gelebt haben, nicht stimmen? Da macht man es sich in meinen Augen ein wenig zu einfach. Es sei denn, man zweifelt die Bibel im ganzen an.

@RitaMaria

Bleib einfach mal sachlich, auch wenn dir mein Einwand nicht gefällt. Ich spüre richtig den Hass aus deinen Worten. Und das von einer ehemaligen Nonne. Herr, vergib ihr.

Alles Liebe. Gerrit
 

Lotusz

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Hallo Jimmy

Wieviel Bibelstellen soll ich dir noch zitieren, bis Du es endlich glaubst? Gut, ich werde dir noch einige nennen. Einen kleinen Moment.

Alles Liebe. Gerrit
 
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jake

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also da sind sich sogar die christlichen theologen einig, dass wir nicht wirklich wissen, was jesus gesagt hat. selbst für die historische existenz jesu gibt es keine wirklichen beweise, aber es ist immerhin relativ wahrscheinlich. was als "seine worte" überliefert wurde, entstammt den unterschiedlichsten quellen, von denen die meisten inzwischen identifiziert sind ... von zitaten aus dem AT, diversen damals kursierenden sprüchesammlungen etc. es wurde überhaupt erst jahrzehnte nach jesu tod damit begonnen, etwas über ihn schriftlich niederzulegen, da die ersten christen damit rechneten, dass der tag der wiederkunft jesu unmittelbar bevorstünde... wozu also etwas für die nachwelt festhalten.

aber all das ist schließlich ohne langes suchen nachzulesen, wenn sich jemand wirklich informieren möchte. wer sich nicht informieren möchte und statt dessen lieber sein selbstgebasteltes vorführt ... auch gut. heimwerker-theologie von feinsten... :)

alles liebe, jake
 
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