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Jesus und seine Jüngerinnen

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von nasruddin, 8. März 2020.

  1. nasruddin

    nasruddin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
    Beiträge:
    1.308
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    Heute ist 8. März. 2020 und Weltfrauentag! Es möge ihnen gesegnet werden.
    Aus diesem Anlass wurde wieder eine Sendung die bereits im ORF gezeigt wurde Heute im Schweizer Fernsehen gezeigt.

    https://m.srf.ch/programm/tv/details/P416389538527_T346176346812


    Ich empfehle es allen interessierten.
    Hier noch kurz eine Einführung dazu.


    Die traditionelle Geschichte über die Entstehung des Christentums ist von Männern dominiert.
    Nur Männer galten als Apostel, dachte man lange.
    Frauen hätten eine unbedeutende Rolle als Jungfrauen oder bekehrte Prostituierte gespielt.
    Logo von Kreuz & Quer

    ORF
    Sendungshinweis

    Di., 18.06.2019
    22:35 Uhr, ORF 2

    Doch nun versuchen die Bibelexpertinnen und Historikerinnen Helen Bond und Joan Taylor Belege zu finden,
    dass Frauen die Anfänge des Christentums in entscheidender Weise mitbestimmt haben.


    ORF/TVF
    Jesus und seine Jüngerinnen

    Im engsten Kreis um Jesus spielten offensichtlich einige Frauen eine bedeutende Rolle.
    Neben den biblischen Hinweisen zeigen neue archäologische Entdeckungen in Höhlen und Katakomben in Israel und Italien,
    dass ohne die Frauen die Jesusbewegung kaum Chancen gehabt hätte, sich so weit zu verbreiten, wie sie es tatsächlich getan hat.

    Die beiden Bibelwissenschafterinnen Helen Bond und Joan Taylor suchen in den kanonischen Evangelien nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes nach Hinweisen.
    In Israel begeben sie sich auf Spurensuche nach Maria Magdalena, ihrem Namen und ihrer wahren Rolle.
    Sie kommen zur Überzeugung, dass Magdalena eine unabhängige, starke Frau war,
    und nicht mit der Prostituierten in den Evangelien gleichgesetzt werden darf,
    wie es in den meisten traditionellen Darstellungen und auch in Filmen bis heute oft geschieht.
    Denn Marias Beiname „Magdalena“ könne sich nicht nur auf einen Ort, sondern auch auf ihre Persönlichkeit beziehen.

    In Tiberias am See Genezareth wollen Bond und Taylor mehr über „Johanna, die Frau des Chuzas“ (Lk 8,3), herausfinden
    – die Frau eines hohen Beamten von Herodes Antipas, die sich der Jesusbewegung anschloss.
    In der Bibel wird sie an zwei Stellen des Lukas-Evangeliums genannt:
    Als finanzielle Sponsorin der Jesusbewegung und als Zeugin der Auferstehung Jesu.

    Im Markus-Evangelium finden Bond und Taylor eine Passage, die sie darauf schließen lässt,
    dass es Jesus nicht nur die zwölf Apostel aussandte; Jesus habe mit diesen gemeinsam auch Frauen ausgesandt.
    Und ein Fresko aus dem sechsten Jahrhundert, das in den San-Gennaro-Katakomben Neapels erst vor einigen Jahren freigelegt wurde,
    deuten die beiden Bibelwissenschafterinnen auf eine hohe Amtsträgerin der christlichen Gemeinde in dieser Stadt.

    Doch warum verschwanden die Frauen weitgehend aus der Geschichtsschreibung?
    Die beiden Wissenschafterinnen begeben sich auf eine Reise, um dies herauszufinden.
    Waren die Jüngerinnen Jesu wirklich entscheidend für seine Bewegung?
    Beim Predigen, Heilen, Taufen und sogar bei der Finanzierung?

    Die Recherchen von Joan Taylor und Helen Bond versuchen den Blick zu schärfen und die bisher männerdominierte Geschichte des Christentums in einem neuen Licht zu sehen.

    Regie: Anna Cox
    Deutschsprachige ORF-Bearbeitung: Margarita Pribyl
    ORF-Redaktion: Christoph Guggenberger

    https://religion.orf.at/tv/stories/2986824/

    Die beiden Historikerinnen bringen plaubsible Erklärungen, die Ihre Thesen unterstützen.

    Für mich ist es absolut natürlich, dass Frauen genauso wie die Männer gleichberechtigt, gleichwertig und genauso Wertvoll sind!

    Vergessen wir nicht, dass auch Mohammed durch seine erste Ehefrau Chadidscha ( türkisch Hatice ) finanziell unabhängig wurde und mir die Einehe lebte, bis sie starb.
    Auch bei den Mohammedanern wurde eine männerdominierte Kultur begründet.
    Obwohl die einzigen Nachkommen Mohammeds sich auf seine Tochter Fatima berufen müssen.
    Ich hoffe ich irre mich nicht...

    Auf alle Fälle. Mir wäre es Recht wenn Frauen in den Männerdominierten Religionen endlich Ihren Stelenplatz bekommen.

    LG
    Nasri
     
    Sadira, Matangi, Siriuskind und 3 anderen gefällt das.
  2. LalDed

    LalDed Sehr aktives Mitglied

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    Gaia
    @nasruddin:
    Wenn in einem orientalischen Gebiet eine Frau als "Hure" bezeichnet wird, heisst das (bis heute) was völlig anderes, als bei uns :(

    Nachtrag:
    Den Ort Magdala gab es nie. Auf aramäisch heisst "Magdala" aber "Turm" - es könne "Magdala" also ein Beiname für Maria gewesen sein (wie der Beiname von Petrus "Fels" war) .....
    (Quelle)
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. März 2020
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  3. parsival

    parsival Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    3.053

    mehr davon bitte!:)
     
  4. LalDed

    LalDed Sehr aktives Mitglied

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    Gaia
    s. #2
     
  5. parsival

    parsival Sehr aktives Mitglied

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    22. Dezember 2019
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    3.053
    ja danke! hatte ich vorhin übersehen, obwohl ich deinen beitrag schon gelesen zu haben glaube.
    hast du es vlt nachträglich eingefügt oder habe ich es recht selektiv wahrgenommen?

    das könnte nämlich eine lösung für das von mir gestern genannte problem liefern,
    wegen "bethanien", wo sie mit ihrer schwester martha und ihrem bruder lazarus
    lebte, wie im 11. kap. des joh. beschrieben.

    dass sie zu den zwölf gehörte, halte ich selbst allerdings für recht unwahrscheinlich.

    aber das tut ihrer bedetung keinerlei abbruch. im gegenteil!
    ihr bruder lazarus, der zum
    "jünger den der herr lieb hatte" wurde und auch das johannes evangelium verfasst hat,
    gehörte auch nicht zu den zwölf im engeren sinne. auch martha nicht.

    und lieb hatte der christus jesus auch die beiden schwestern martha und maria,
    wie ebenfalls aus demselben 11. kap des johannes evangeliums hervorgeht.
     
    LalDed und Seal144 gefällt das.
  6. parsival

    parsival Sehr aktives Mitglied

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    "Joan Taylor hat schon 2014 die These vertreten, „Magdalena“ wäre ein Beiname: es gibt keine Stadt namens Magdala, was auf Aramäisch einfach „Turm“ heißt."
    https://www.feinschwarz.net/maria-magdalena-eine-der-zwoelf/

    diese "stadt" soll es schon geben, nur als dorf unter dem namen " migdal"
    https://de.wikipedia.org/wiki/Migdal

    das heisst aber auch noch nicht, dass die maria von dort gekommen sein muss. ..
     
  7. LalDed

    LalDed Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    Gaia
    Magdala bedeutet "Turm" - und es gab wohl mehrere Orte, die so hiessen, bzw. das in ihrem Namen hatten.
     
  8. parsival

    parsival Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2019
    Beiträge:
    3.053
    das weiss ich ehrlich gesagt nicht, wieviele solcher orte es gab.
    jedenfalls wird in dem oben zitierten artikel behauptet, es gäbe keinen.

    was interessant wäre ist, ob es irgend etwas an dem namen solcher orte gibt,
    die den beinamen "aus magdala" bzw " magdalena" anders rechtfertigen würde, als die angabe
    ihres herkunftsortes.

    seltsam dabei ist ja auch, dass wenn es die angabe ihres herkunftsortes wäre,
    dann ja auch ihre schwester martha und ihr bruder lazarus denselben tragen müssten.

    etwa " martha aus magdala" oder lazarus aus magdala".

    es sei denn man ginge davon aus, dass die maria aus magdala eine andere wäre als die aus bethanien.

    ich werde dem jedenfalls noch näher nachgehen und freue mich auf jeden hinweis.
     
  9. petrov

    petrov Sehr aktives Mitglied

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    Die 12 Apostel stehen fur die 12 sternzeichen.
    Maria fur den Mond.
     
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  10. LalDed

    LalDed Sehr aktives Mitglied

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    Horus hatte auch zwölf Jünger - ich gehe auch von Zeichen am Himmel aus
     
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