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Ist sexuelles Verlangen auch nur ein Teil des Egos?

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Cosma93, 6. März 2017.

  1. Cosma93

    Cosma93 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2017
    Beiträge:
    1
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    Hallo ihr Lieben, ich habe mich hier jetzt mal angemeldet, da ich einige Fragen habe, die mich schon lange beschäftigen, über die ich aber niemandem philosophieren kann...Ich hoffe ihr könnt mir vielleicht auf die Sprünge helfen :)

    Nun ja, ich bin 23 Jahre alt, weiblich und befinde mich seit einem Jahr im "Erwachungsprozess". Ich konnte bereits die meisten meiner Laster, negativen Eigenschaften und Schmerzkörper enttarnen und nehme mich immer bewusster war.
    Mein Problem ist, dass ich bereits seit Kindheitstagen sehr sexuell bin. Ich fand bereits im Kindergarten das andere Geschlecht sehr anziehend, habe kurz darauf auch schon angefangen mich selbstzubefriedigen (ohne zu Wissen, was das damals überhaupt war, ich machte es weil es sich gut anfühlte) und auch jetzt, ich bin seit drei Jahren mit meinem Partner zusammen, finde ich ihn und auch viele andere Männer, die ich im Alltag begegne sehr reizvoll, sodass ich ganz wuschig werde und auch sexuelle Signale aussende.
    Ich habe schon einiges an spiritueller Lektüre über Sexualität gelesen und es heißt, dass sexuelles Verlangen niedere, animalische und egogesteuerte Bedürfnisse sind. Sexualität war schon immer ein sehr bedeutender Teil von mir, der mir große Freude bereitet vielleicht sogar irgendwie auch der Sinn des Lebens ist... Muss ich das lernen aufzugeben?? Um vollkommen her über mich zu werden oder was ist sexuelles Verlangen in euren Augen?

    Über Antworten würde ich mich sehr freuen :)
     
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  2. petrov

    petrov Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Oktober 2013
    Beiträge:
    993
    Ort:
    Venlo Holland
    Werfe diese lekture im muhl eimer.

    Habe schon vor 40 jahre einen proffessor im fernsehen gehort der behauptete
    das sexualitat zu gehirnkrankheiten fuhrt,
    hahahaha

    Na dann hatte ich schon 20 mal tod sein mussen.
     
  3. sibel

    sibel Guest

    Wie sieht denn der aus?
     
  4. GrauerWolf

    GrauerWolf Guest

    Quatsch. Mülltonne auf, spirituelle Sex-Lektüre rein, Mülltonne zu.
     
    The Crow, starman, Nica1 und 3 anderen gefällt das.
  5. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    14.052
    Ort:
    An der Nordsee
    Hmmm, ich denke dein Hauptproblem ist dein sogenannter "Erwachungsprozess".

    Wenn man deinen Text liest, kommt man einfach nur zu dem Schluss, dass du ein ganz normaler junger Mensch bist, der sich als kleines Kind bereits selbst befriedigt hat (machen alle kleinen Kinder) und der heute seinen Spaß am Sex lebt. Sei deinen Eltern dankbar, dass sie dir früher nicht auf die Finger gehauen haben, so dass dein Körper und seine Lust für dich ganz selbstverständlich werden konnten.

    Das einzige was dich daran verwirrt ist, wie gesagt, dieser dubiose "Erwachungsprozess", der dir eine entspannte, freudige Sexualität zu verbieten scheint.

    Woraus willst du eigentlich erwachen ... mit 23 Jahren ... und was glaubst du was danach passiert, wenn du dich dann als "erwacht" bezeichnest?

    Genieße einfach dein Leben, tu das was dir Freude bereitet und laufe nicht bereits mit 23 mit einem schlechten Gewissen durch die Welt, nur weil du Spaß an Sex hast.

    Die allermeisten "spirituellen" Bücher sind nix anderes als Geldmacherei. Inhalt ohne Hand und Fuß, für eine Leserschaft die nichts hinterfragt.

    R.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. März 2017
    Montauk, The Crow, starman und 5 anderen gefällt das.
  6. Lincoln

    Lincoln Guest

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    Das ist nicht natürlich, nicht spirituell. Das ist schlicht "eine" Religion. Nicht überall, wo Butter drauf steht, ist auch Butter drin. (Wenn ich mit dem Kopf gegen die Tür renne, dann "bin ich schlecht gelaufen" - die Tür kann da gar nix für)
     
    the_pilgrim gefällt das.
  7. ping

    ping Guest

    Letztlich ist es immer eine Frage, ob oder wie weit man von etwas beherrscht wird oder nicht. Und das ist dann eine Frage der Bewusstheit.
    Etwas zu unterdrücken, führt nur zu mehr Unbewusstheit. Etwas unreflektiert auszuleben ebenso.

    Mit dieser Unbewusstheit arbeitet z.B. ja auch die gesamte Werbeindustrie. Sex sells, und vor allem dann, wenn man nicht merkt, an welchen hormonellen Nasenringen man da gerade zur Kasse gezogen wird.

    Im schlimmsten Falle kommt es auch zu Vergewaltigung und Mord und vielen anderen schlimmen Sachen.

    Es geht also nicht darum, ob Sex gut oder schlecht ist, sondern sich dieser starken Triebkraft bewusst zu sein, und das zu leben, was man leben möchte, und nicht das, wozu man ge-trieb-en wird.
    Das muss sich nicht widersprechen, ganz und gar nicht. Kann aber, und da gilt es eben zu unterscheiden und zu erkennen.
     
    Mahila und urany gefällt das.
  8. Holztiger

    Holztiger Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Dezember 2011
    Beiträge:
    5.907
    Ort:
    Voralpen, Aut
    Es gibt da einen grossen Unterschied zwischen gelebter und nicht verwirklichter Spiritualität.

    Man soll so leben, wie es Krishna Hugo sagt! Warum sollte ich Krisshna Hugo vertrauen? Weil mein Freund auch an Krisshna Hugo glaubt, oder sonst jemand, dem ich vertraue und wo ich den Eindruck habe, dieser jemand weiß, wovon er spricht.

    In Wahrheit ist es aber so, daß auf etwas zu verzichten, ohne genau zu wissen, warum, nicht dem Erwachungszustand sondern viel eher einer Einschläferungsphase zugeordnet werden muss :)

    Weil dieser oder jener jemand es gesagt hat...das nennt man im Buddhismus Seitansicht...ich habe gehört, habe gelesen, über oder von Buddha, daß dieses und jenes...aber ich weiß es nicht genau.

    Wenn du unterwegs Buddha triffst, töte ihn - du ganz speziell xD

    Generell gesehen, um beim Buddhismus zu bleiben als Anhaltspunkt, gilt es im Leben Leid zu vermeiden.

    Leiderzeugende Ursachen, dazu zählt zwar auch sexuelles Verlangen, aber dies bedeutet nicht, komplett darauf zu verzichten und ebensowenig ständig daran zu denken.

    Mönche leben zölibatär, weil sie (einige mehr, andere weniger bewusst) Energie transformieren - hinter der Vergeistigung von Nei Jieng steht eine bewusste Körperarbeit, die junge Mönche erst lernen müssen, für ältere Mönche selbstverständlich ist, aber eben auch für einige Mönche nur schwer umsetzbar ist.

    Dennoch gibt es hier ein klares Ziel vor Augen - welches ich bei dir nicht erkennen kann.
    So wie ich es sehe, immitierst du einen Erleuchtungszustand.

    Was jetzt noch fehlt, ist, daß du 40 Tage in die Wüste gehst...

    Das ist spirituelle Pornographie :) Wir hängen uns mit dem Kopf nach unten auf, weil das Odin ganz sicher so gefällt, leben enthaltsam, weil das Jesus so will und Buddha wohl auch und jeder weitere Meister, dem du Authorität über dein Empfinden gibst, entfernt dich einen Schritt weiter weg von deinem Aufwachen.

    Zurück bleibt eine hübsche Fassade klingender Namen, die innen hohl und sehr sehr müde ist.

    Viele Jugendliche finden heute keinen natürlichen Zugang zu ihrer Sexualität. Durch die Verfügbarkeit von Internet, haben Kinder und Jugendliche Zugang zu pornographischem Material und viele glauben tatsächlich, so sieht körperliche Liebe aus... xD

    So pressen sich auch einige junge Mädchen in die Rolle einer Porno-Bitch um Jungs zu gefallen...und glauben das gehört so...

    Du hattest in jungen Jahren bereits die Gelegenheit, für dich herauszufinden, daß Sexualität Freude bereitet, ohne irgendwelche Vorstellungen oder Beeinflussung von Aussen.

    Zur gelebten Spiritualität braucht es ebenso eine gewisse Lebenserfahrung, basierend auf Erfahrung und nicht auf Vorstellungen, wie etwas sein sollte.

    Erfahre auf natürlichem Weg, geh auf Visionssuche, werde aktiv, wenn es ums Erfahren der feinstofflichen Ebene geht und wirf deine Vorstellungen über Board, daß Sexualität nur ein Teil des Egos wär, dessen man sich entledigen müsste.

    Würde sich hier jeder seines Egos entledigen, gäbe es kein Ich mehr, das schreiben könnte...da gäbe es keinen Austausch mehr, sondern nur leere Seiten. (Was in manchen Fälle garnicht so Übel wär:D)

    So steht übrigens das Leid auch nicht in allen Buddhafamilien zentral im Mittelpunkt.
    Im Chan-Buddhismus setzt man auf Lebensfreude, ja das Leben darf Spaß machen und halleluja, da gehört auch Sexualität dazu.

    Deswegen mußt du jetzt aber keine Chan-Buddhistin werden, um deine Lust rechtfertigen zu können.
    Es ist ohnehin dein Leben - überprüfe deine Glaubenssätze.

    Geboren, alt geworden, krank, gestorben, Cosma93 ist nicht mehr...in diesem Zustand wird niemand kommen und überprüfen, ob du brav nach den Büchern von Krishna Hugo gelebt hast und spätestens dann, solltest du wissen, was Spiritualität für dich wirklich bedeutet.

    Der Freude des kleinen Todes (la petite mort) folgt der Große Tod nach.

    Das ist Alles, was man über das Leben wirklich wissen muß...und es wär verdammt Schade, würde man bis zu dieser Erkenntnis im leben keine Freude im Leben finden...aber auch dafür gibts eine Schublade...du kannst dich auch als erzkonservative Christin schuldig fühlen für dein Empfinden, ein Leben lang...wenns Spaß macht...

    Such dir was aus! :) Aber dann, denk nicht bloß drüber nach, sondern leb danach und wenns nicht zu dir passt...an wem liegt es wohl, an der Situation etwas zu verändern?

    Genau...an dir, falls dann von deinem erwachten Ego noch was übrig ist, das erkennen kann, daß die Gesamtsituation Scheisse ist :)

    Amituofo, Tiger
     
    east of the sun, starman und Nica1 gefällt das.
  9. Es ist auf jeden Fall ein Bedürfnis. Menschlich und tierisch zugleich.
    Wie du es für dich bewertest und welchen Umgang damit zu für dich finden willst, bleibt dir überlassen, es gibt keine Dogmen, schon gar nicht wenn es um so große Ziele wie die persönliche Erleuchtung oder Erweckung geht. ;)
    Feel free to fly. :)
     
  10. the_pilgrim

    the_pilgrim Guest

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    @Cosma93

    Das wichtigste wurde bereits gesagt, ich schließe mich den passt-schon-leb-einfach-Aussagen an. Mach, beobachte was Dir gut tut und was nicht, was nur Probleme nach sich zieht und welche Probleme es Wert sind in Kauf genommen zu werden. Echte Selbsterkenntnis kriegst Du nur durch's Ausprobieren und Beobachten. Rumtheoretisieren und sich an Regeln anderer Leute zu halten kann eine Phase sein, die zu gewissen Einsichten führt, aber letztendlich hat jede*r eigene Bedürfnisse, die es zu ergründen gilt.

    Wenn Du Futter für's Gehirn und eine andere Sichtweise zu dem Thema willst, kannst Du Dich mit Tantra und/oder Polyamorie beschäftigen, dazu gibt es bergeweise Infos und Bücher.
     
    Mahila gefällt das.
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