hochzeitsritual

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Inti

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www.shamanism.com/ Brant Sekunda hat meine Hochzeit ausgeführt, es war tiefergreifend . Es fand in einer Gruppe von lieben Menschen statt. Er kommt jedes Jahr nach Europa, meist im Frühjahr in die Toskana. Es ist ein unvergessliches Erlebnis. Ich wünsch dir - wo und wie auch immer - eine wundervolle Zeremonie. Liebe Grüsse Inti
 

Vovin

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Handfasting


Die Zeremonie der Hexenhochzeit wird im englischen und deutschen Wicca—Kult auch als
Handfasting bezeichnet, was soviel bedeutet wie »das Zusammenschließen der Hände«.
Es handelt sich dabei um ein rituelles Miteinanderverbinden zweier Hexen, die zusammen
den Ehebund eingehen wollen. Manche Hexenehen werden probeweise auf Zeit(1 Jahr und
1 Tag) eingegangen, auf jeden Fall handelt es sich nicht um eine Bindung, die
notgedrungen bis zum physischen Tod der Beteiligten andauern muss.
Die Hexenehe kann folglich auch im gegenseitigen Einvernehmen wieder aufgelöst
werden. Dies geschieht durch die Zeremonie des handparting (das »Lösen der Hände«)
und wird von denselben Hohepriesterinnen und Hohepriestern durchgeführt wie die
ursprüngliche Verbindung.


Das Ritual

Vorbereitung
Durchgeführt wird das Grundritual bis zum Hauptteil, wobei das Ritual nach Westen
(Element Wasser = Liebe) ausgerichtet ist, wo also der mit Blumen gefüllte Kessel steht.
Neben dem Altar steht der Hexenbesen. Im Nordosten bleibt der mit Blumen ausgelegte
Kreis noch offen, draußen warten Braut und Bräutigam.

Hauptteil

Die Hohepriesterin führt den Bräutigam, der Hohepriester die Braut mit einem Kuss in den
Kreis. Dann schließt der Hohepriester den Kreis mit Blumen und die Hohepriesterin
beendet die Schließung mit Athamen oder Schwert.
Hohepriesterin und Hohepriester stehen mit dem Rücken zum Altar, vor der Hohepriesterin
der Bräutigam, vor dem Hohepriester die Braut, beide in der Mitte des Kreises.
Nun fragt die Hohepriesterin den Bräutigam: »Wer bist du, Mann, der du gekommen bist,
um in Gegenwart der Großen Göttin [oder coveninterner Name der weiblichen Gottheit] mit
deiner Gemahlin verbunden zu werden?«
Der Bräutigam antwortet: »Mein Name ist [Covenname].«
Der Hohepriester fragt die Braut: »Wer bist du, Frau die du gekommen bist, um in
Gegenwart des Großen Gottes [oder coveninterner Name der männlichen Gottheit] mit
deinem Gemahl verbunden zu werden?«
Die Braut antwortet: »Mein Name ist [Covenname].«
Hohepriesterin und Hohepriester sagen gemeinsam: »und, wir heißen euch in unserem
Kreis willkommen.«
Die Mitglieder des Coven vollführen einen Kreistanz um das Brautpaar und nehmen
danach wieder Platz.
Der Hohepriester spricht den »Ruf der Großen Mutter« aus dem Grundritual.
Die Hohepriesterin legt zunächst dem Bräutigam, danach der Braut die Hand auf und
spricht danach: »Im Namen der Großen Göttin [oder s.o.], ich binde euch aneinander, auf
dass ihr eins werdet in eurer Liebe, auf dass ihr die Worte der Göttin vernehmt in euren
Herzen. Denn ich bin die Mondin, die aufgeht und leuchtet und stirbt, der Wandel der
Zeiten, die Flut und die Ebbe, das Glück und die Pein. Göttin bin ich der Sanftmut und
Liebe, ich umfasse euch in Schmerz und in Freud. Seid eins miteinander, seid eins in
meinem Namen.«
Die Hohepriesterin nimmt den Kelch mit dem geweihten Wein vom Altar, kostet davon und
reicht ihn dem Bräutigam mit den Worten: »Mögest du in jeder Frau das Antlitz der Großen
Göttin erkennen. Mögest du sie ehren, die dich gebar und dir das Leben schenkte, die dir
Mutter ist und Geliebte und Gemahlin.«
Der Bräutigam trinkt von dem Wein und spricht: »So soll es sein.«
Die Hohepriesterin wendet sich an die Braut und spricht: »Tochter der Großen Göttin,
mögest du ihr Ehre machen und das Gefäß sein, aus dem sie ihre Kraft verströmt. Sei
diesem Manne Mutter, Geliebte und Gemahlin.«
Die Braut trinkt von dem Wein und spricht: »So soll es sein.«
Die Hohepriesterin stellt den Wein auf dem Altar ab.
Der Hohepriester legt zunächst der Braut, danach dem Bräutigam die Hand auf und spricht
danach: »Im Namen des Großen Gottes [oder coveninterner Name der männlichen
Gottheit], ich binde euch aneinander, auf dass ihr eins werdet in eurer Kraft, auf dass ihr die
Worte des Gottes vernehmt in euren Herzen. Denn ich bin die Sonne, die aufgeht und
leuchtet und stirbt, der Wandel der Zeiten, der Frühling, der Sommer, der Herbst und der
Winter, die Ernte und Dürre. Gott bin ich der Stärke und Macht, ich umfasse euch in
Schmerz und in Freud. Seid eins miteinander, seid eins in meinem Namen.«
Der Hohepriester nimmt den Kelch mit dem geweihten Wein vom Altar, kostet davon und
reicht ihn der Braut mit den Worten: »Mögest du in jedem Manne das Antlitz des Großen
Gottes erkennen. Mögest du ihn ehren, der dich zeugte und dir das Leben schenkte, der
dir Vater ist und Geliebter und Gemahl.«
Die Braut trinkt von dem Wein und spricht: »So soll es sein.«
Der Hohepriester wendet sich an den Bräutigam und spricht: »Sohn des Großen Gottes,
mögest du ihm Ehre machen und das Gefäß sein, aus dem er seine Kraft verströmt. Sei
dieser Frau Vater, Geliebter und Gemahl.«
Der Bräutigam trinkt von dem Wein und spricht: »So soll es sein.«
Der Hohepriester stellt den Wein auf dem Altar ab.
Nun nimmt die Hohepriesterin den Bräutigam an der Hand, der Hohepriester dagegen die
Braut. Die Hände der beiden werden vereint. Die Hohepriesterin spricht, und der
Bräutigam spricht ihr nach: »Im Namen der Großen Göttin: Ich [Covenname des
Bräutigams] nehme dich [Covenname der Braut] mit Herz und Hand an mich, sei du
meine Mondin, die mir den Weg leuchtet in der Nacht. Ich will dein Freund sein und dein
Beschützer, dein Sohn und dein Vater, vor allem aber dein Gemahl und Gefährte in Zeiten
des Glücks und des Unglücks. Meine Kraft sei die deine, dein Streben sei das meine.«
Der Hohepriester spricht, und die Braut spricht ihm nach: »Im Namen des Großen Gottes:
Ich[Covenname der Braut] nehme dich [Covenname des Bräutigams] mit Herz und Hand
an mich, sei du meine Sonne, die mir den Weg leuchtet bei Tag. Ich will deine Freundin sein
und deine Beschützerin, deine Tochter und deine Mutter, vor allem aber deine Gemahlin
und Gefährtin in Zeiten des Glücks und des Unglücks. Meine Kraft sei die deine, dein
Streben sei das meine.«
Die Hohepriesterin spricht: »Einheit ist Ausgleich, Ausgleich ist Einheit.«
Der Hohepriester spricht: »Sonne und Mond seien unsere Zeugen, ebenso unsere Brüder
und Schwestern im Kreise: [Covenname des Bräutigams] und [Covenname der Braut] sind
nunmehr im Angesicht des Großen Gottes und der Großen Göttin vereint. Mögen die
Götter sie segnen, wie wir es tun.«
Alle Anwesenden sprechen im Chor: »So soll es sein!«
Das Brautpaar wird von allen umarmt. Danach nimmt die Hohepriesterin den Hexenbesen
und legt ihn vor dem Paar auf den Boden. Hand in Hand springen die Brautleute über den
Besen. Nun vollführt das Brautpaar den Großen Ritus. Dies kann in symbolischer oder
tatsächlicher Form geschehen, das wird dem Paar selbst überlassen. Will das Paar den
Großen Ritus körperlich ausführen, kann es dies in Anwesenheit des Covens tun oder in
einem vorher dafür vorbereiteten. abseits gelegenem Zimmer. In letzterem Fall wird es von
Hohepriester und Hohepriesterin zum Brautbett geführt, der restliche Coven begleitet die
Brautleute bis an die Tür des Brautgemachs und zieht sich danach zusammen mit
Hohepriester und Hohepriesterin wieder zurück.
Nach Vollzug des Großen Ritus verteilt das Brautpaar kleine Geschenke an die
Anwesenden, und der formlose Teil der Feier beginnt.
Wahlweise können die Brautleute während der Zeremonie Ringe oder sonstige
symbolische Gegenstände austauschen, die ihre Verbundenheit dokumentieren.
Sollte das Paar sich aus irgendeinem Grunde dazu entschließen, die Hexenehe zu
beenden, so wird erneut der Coven zusammengerufen. Das dabei durchgeführte Ritual ist
sinngemäß das gleiche wie das oben angeführte, nur dass dabei natürlich die Bindung
feierlich wieder aufgehoben wird. Es ist wichtig, dass dies ohne Gefühle des Hasses und
der Wut, des Beleidigtseins oder der Verletztheit geschieht. Denn magische Bindungen
sind außerordentlich stark und nachhaltig, und man sollte damit nicht leichtfertig umgehen.
Deshalb sollten beide Partner in Frieden, in gegenseitigem Respekt und in Liebe
auseinander gehen anstatt in Zank und Trauer. Es gibt eben eine Zeit zu Leben und eine
Zeit zu sterben, eine Zeit der Trauer und eine Zeit der Freude, eine Zeit der Bindung und
eine Zeit der Lösung
Quelle:
Das Hexenbuch von Strellnikoff
 

Udjat

Neues Mitglied
Registriert
21. Mai 2006
Beiträge
1
Hallo =)
Also ich bin neu hier und bin ein Anfänger vielleicht ist diese Frage unangebracht aber ich habe mir gerade das Handfesting ritual durchgelesen und mir stellt sich die Frage was ist mit den " Großen Ritus" gemeint ??????
Üebr eine Antwort würde ich mich sehr freuen
Gruß
Udjat
 
S

Sitanka

Guest
Raeubertochter schrieb:
Liebe Sitanka,

schau doch ab und zu mal auf das Datum des Posts, den du beantwortest ;).

Liebe Grüße

Raeubertochter

ups, was solls, ich habs aus dem grund beantwortet, weil utjat einen bericht reingeschrieben hat und da ist eben das datum vom 21.5 drin, also was solls, ich kanns ja löschen zum glück.

danke räubertochter ;)
 
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Sitanka

Guest
traumtaenzerle schrieb:
Zum Thema Hochzeit gibt es ein Buch vom Arunverlag...Die Hohe Zeit...in der verschiedene heidnische Praktiken beschrieben sind. Ein recht gutes Buch...aber Arun????...das muß jeder selber wissen, ob er da kaufen mag.
Gruß Seven

entschuldige seven, was gibt es leicht über den arun verlag zu berichten, ich glaube ich verstehe nur bahnhof, das kapiere ich jetzt nicht ganz :confused: :confused:
 
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