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Hinduismus (geteilt)

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Luca.S, 3. Juli 2019.

  1. Luca.S

    Luca.S Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    Und die Hindus haben das Kastensystem.
    Da wird Gästen, die nicht zur Kaste gehören das essen auf besonders schönem Geschirr serviert. Allerdings nur, damit man anschließend weiß, wer davon gegessen hat und dieses Geschirr wird dann von einem Paria(Unberührbaren) gewaschen, denn sonst würde der gläubige Hindu unrein.

    Gruß

    Luca
     
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  2. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Ja, diese Form des Hinduismus ist ebenfalls sehr problematisch.

    Hinduismus, aus dem auch der Buddhismus entstand, hatte aber immer den Vorteil, dass Lehrer (Gurus) metaphysischer Erkenntnisgewinn (unter anderem durch Meditation) quasi erlaubt war. Dadurch denke ich, dass man damit am Ende der Wirklichkeit viel näher kam, bzw. es konnte sich etwas entwickeln. Ich halte Advaita Vedanta für weitgehend korrekt, aufgrund von außersinnlichen Erfahrungen in Kombination mit philosophischen Überlegungen. Aber das ist auch nicht der Standard-Hinduismus.
     
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  3. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

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    Wie sehr hast du dich in Hindusmus vertieft, dass du so ein "Urteil" dir erlaubst...?

    Ich war fast ein Jahr, wandernd, in indien verbracht undkontakt zu Hindus gehabt. Mir ist aufgefallen: "Hindusmus" gibt es so gar nicht, es gibt sehr unterschiedliche Arten davon wie es gelebt wird. Ich würde niemals den Urteil erlauben: "Hinduismus ist problematisch" - ich weiss, dass ich über "Hinduismus" nichts weiss... habe weder die Upanishaden gelesen, noch länger mit Sadus gelebt oder Hinduismus praktiziert - einmal habe ich ein Sadu kennengelernt, einen Bramanen (die höchste indische Kaste). Er hat mein leben geretet, weil ich Blutvergiftung hatte, und mich zu einen ayurwedischen Arzt brachte.. Disen Sadu vergesse ich nie...:cool:

    Shimon
     
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  4. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Saarland
    Du könntest mich wenigstens richtig zitieren. "Hinduismus ist problematisch" war definitiv und offensichtlich nicht die Aussage, sondern "diese FORM des Hinduismus ist ebenfalls sehr problematisch" (also Hinduismus welcher das Kastensystem legitimiert). Dass Lehrer/Gurus etwas entwickeln können machte ihn auch vielgestaltig, was ich implizit gesagt habe. Dein ganzer Beitrag ist daher umsonst...

    Und ich bin wie ich sagte selber beinahe Advaita Vedanta Hinduist. Der einzige deutliche Unterschied ist, dass ich die Welt ontologisch ironischerweise (weil ich normal nicht der größte Optimist bin) positiver sehe.

    Ich bin überhaupt kein Konservativer, der "fremde" Religionen alle schlecht findet, und das Christentum gut. Christentum ist sogar eher negativ, und andere Religionen sind positiv bis sehr negativ. Dass sowas implizit vermutet wird nervt einfach. Ich setze aber auch nicht alle gleich wie ein realitätsfremder Ideologe (wobei diese gewöhnlich alle toll finden, AUßER das Christentum und teilweise Esoterik witzigerweise :rolleyes:).
     
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  5. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

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    Was bedeutet das im Alltag? Wie weit übst Du dss aus? Der Hinduismus enthält ja viele Götter, soweit ich weiß. Wie siehst Du z.B. das?

    Ich kenne niemanden, der Religionen in dieser Form gleichsetzt. Das, was Du hier "Ideologie" schimpfst, beruht darauf, dass Menschen unabhängig von ihrer Religion behandelt werden sollten.
    Damit wird auch nicht negiert, dass einige Religionen in ihrer Extremform das nicht so handhaben wollen.
     
  6. Luca.S

    Luca.S Sehr aktives Mitglied

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  7. Plissken

    Plissken Sehr aktives Mitglied

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    Wie gut kennst Du das Christentum, dass Du Dir solche Pauschalurteile leisten kannst? Du verlangst Fairness für bestimmte Religionen, insbesondere für Deine Form des Hinduismus, und prügelst gleichzeitig auf die weltweit größte Religion des Planeten Erde? Das ist ein Widerspruch, der einen dicken Schatten auf die Objektivität Deiner Äusserungen wirft.
     
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  8. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Das Ich/Bewusstsein ist real (Atman) und es gibt eigentlich nur einen Beobachter/Ich/Bewusstsein als Subjekt (Brahman), welcher die Welt (Maya) manifestiert (aber nicht Materie erschafft, kein Dualismus), inklusive der ganzen Götter (bedeutet dass es keine Rolle spielt, aus meiner Sicht wollten sich die entsprechenden Lehrer schlicht nicht zu viel mit den Massen anlegen). Es ist äquivalent mit Traumfigur (PsiSnake), Träumer ("Gott") und Traum (Realität), außer dass wir sehr sehr viele Traumfiguren (mit innerem Erleben halt) haben.

    Advaita Vedanta ist transzendent idealistisch und monistisch (damit letztlich solipsistisch), und die Befreiung aus dem Leid ist gleichzusetzen mit der Erfahrung (direktes Wissen), dass alles ICH ist, und dieses ICH der Schöpfer/Manifestierer der Realität, statt falschen Vorstellungen (avidya) anzuhängen, was man letztlich selbst (nämlich vergänglicher Mensch in Zeit und Raum) und die Realität (angeblich materiell objektiv) ist.

    Dass das korrekt ist habe ich nicht einfach beschlossen, weil es schön klingt (oder weil ich es glaube, wie man immer sagt), sondern es ergibt sich aus philosophischen Überlegungen (Philosophie des Geistes, Idealismus ist stimmig), meinen Erfahrungen mit Telepathie, und es macht selbst Sinn, wenn man sich die Quantenmechanik anschaut (aus meiner Sicht).

    Ich denke Reinkarnation findet statt, aber es wäre auch möglich, dass sich Brahman schlicht jedes Mal neu individuiert, und nach dem Tod löst sich die Illusion eben sofort wieder auf. So oder so denke ich aber, dass man Brahman und damit auch Atman nicht retten muss und ebenfalls nicht kann (die Welt wird immer weiter existieren). Und dass die ganze Vervielfältigung und Manifestation der Welt im Grunde eher positiv ist. Daher bin ich optimistischer eingestellt. Es mag dem Individuum eventuell helfen das alles zu wissen, speziell auch intuitiv erfahrend zu wissen, aber gibt keine wirkliche Grundlage seine Zeit mit dem Erreichen von Moksha zu verbringen, wenn es einen nicht interessiert. Den Fisch interessiert es auch nicht, und es werden auch in Jahrmilliarden noch Wesen existieren, genauso wie die Welt weiter existiert. Ob man die Einheit wirklich endgültig "erreichen" kann weiß ich auch nicht. Und wie gesagt, es spielt keine Rolle.

    Wie gesagt, ich denke dass es im Prinzip korrekt ist.
     
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  9. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Ich habe das Christentum als Kind von meinen Eltern beigebracht bekommen. Die Bibel ist entweder falsch, oder es ist nichts besonderes (mit ein paar Ausnahmen). Plus exzessive absurde Strafen und ein kriegstreibender eifersüchtiger (und damit absurder) Gott im alten Testament. Ist nicht Thema das hier alles jetzt aufzurollen.

    Die Idee, dass man "fair" sein muss ist auch absurd. Es ist normal, dass man nicht alles gut finden muss bzw. kann. Das Problem ist nicht dieser Punkt (ein Christ, oder auch Atheist darf denken, dass das Nonsens ist was ich für richtig halte). Das eigentliche Problem ist, wenn Leute einer Religion anhängen, die einem erklären will, dass man diese Religion anderen aufzwingen muss. Ich halte das Christentum für Blödsinn, aber ich habe selbst kein spirituelles/religiöses Konzept irgendwen bekehren zu müssen (ihn von seinem Blödsinn abzubringen als religiöse Mission), bzw. der Gesellschaft religiöse Regeln aufzuzwingen. Aus dem Grund bin ich tolerant, solange ich eben nicht denke, dass irgendeine Religion (bzw. deren Vertreter) sich in mein Leben einmischen will. Und umgekehrt kann und soll man sogar kritisieren was ich für richtig halte. Blinde Schafe sind nicht in meinem Sinne.

    P.S: Falls jemand auch meine Kritik am Hauptkonzept des Christentums interessiert:
    https://www.esoterikforum.at/thread...-versteht-den-sinn.189916/page-8#post-4411609
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Juli 2019
  10. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Dazu noch:

    Ein Staat oder eine Gesellschaft kann nicht ignorieren, wenn zum Beispiel Scientology seine Macht ausweiten würde. Ein Scientologe ist nicht einfach unabhängig von dem zu sehen was er vertritt.
     
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