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Hatten Religionsgründer Schizophrenie?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von pan1234, 25. Dezember 2016.

  1. pan1234

    pan1234 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2015
    Beiträge:
    824
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    Eine Frage, die ich wirklich sehr interessant finde ist, ob nicht alle Religionsgründer an Schizophrenie litten? Wie kann man Stimmen hören und dann an Gott glauben? Ist das nicht eine Psychische Erkrankung die man "religiöser Wahn" nennt? Spannenderweise sind viele der Texte in Tora, Bibel und Koran auch ziemllich verwirrend und sehr unlogisch geschrieben. Ich kenn mir nicht vorstellen, dass es sowas wie ein Geheimcode sein soll. Wenn ich mir die Offenbarung des Johannes durchlese, dann habe ich das Gefühl, dass die Person, die das Buch "Offenbarung des Johannes" geschrieben hat, eine Halluzination hatte.

    Wie seht ihr das?
    Glauben Juden, Christen und Muslime die Geschichten von schizophrenie-kranken Menschen?
    Welchen Zusammenhang sehr ihr zwischen Schizophrenie und dem Gottesglauben?
     
  2. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2009
    Beiträge:
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    Ort:
    Kassel, Berlin
    wenn man keine Ahnung von Physik oder Chemie hat,
    kommen fachliche Vorträge aus diesen Bereichen einem auch ziemlich irre vor, ist klar.
     
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  3. The Crow

    The Crow Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    8.124
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    ♡Berg♡Wald♡Wiese♡
    Channelmediums wäre auch noch eine Möglichkeit.
     
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  4. Moondance

    Moondance Guest

    Ja, deshalb kann sie nur ein Schizophrener verstehen...:D

    Nee, im ernst, man müsste erst klären was Schizophrenie wirklich ist, denn mit den heutigen Diagnosen machen es sich die Psychiater etwas einfach, sie schliessen den spirituellen Teil einfach aus und deshalb kann Schizophrenie auch nicht erfolgreich behandelt, resp. begleitet werden...

    hast du doch noch ein paar Beispiele was so verwirrend für dich ist....?

    welche Stellen genau, was verwirrt dich da am meisten.?


    nein..

    wenn man Schizophrenie als psychische Krankheit abtut, dann ist das ganze eh ein Denkfehler.

    Der Glaube an Gott ist, meiner Meinung nach, als Same in uns angelegt, nur die Interpretation was Gott so alles sein soll , das beschäftigt den Verstand ungemein und er wird nie eine Antwort finden, weil die Wahrheit Gottes jenseits des Verstandes liegt....

    Prediger 3,11...
    Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.
     
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  5. petrov

    petrov Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    Venlo Holland
    Schon vor 6000 jahre gab es ""hohe priester""
    wo von viele damals schon drogen einsetzten um ""bilder"" zu ""sehen"".
     
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  6. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Ort:
    An den Ufern der Logana
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    Zu jeder Heilsgeschichte gehört auch ein Wunder, mit der sie begann. Wunder waren bei den Menschen allgegenwärtig und Teil ihres Weltbildes, deshalb sollten wir das auch so sehen.

    Nehmen wir einmal Paulus, der sich auf den langen und beschwerlichen Weg nach Damaskus machte, um die Christen zu verfolgen. Da hatte er genügend Zeit, um über sich und die Welt einmal nachzudenken, so wie das auch heute noch zum Beispiel auf dem Jakobsweg viele Pilger erfahren.

    Ist es da also so ungewöhnlich, dass Paulus auf diese Weise zu einer Erkenntnis über sein Tun und die Botschaft Jesus gekommen sein kann? Jeder hat schon solche Augenblicke erlebt, wie eine Erkenntnis scheinbar aus dem Nichts auftaucht und sich als Vision in unserer Vorstellungswelt ausbreitet. Bin ich deshalb schizophren?

    Dass nun dieser Augenblick der Erkenntnis in der Apostelgeschichte literarische mit einem himmlischen Licht und einer göttlichen Stimme umschreibt, ist ja an sich nicht falsch (der Geistesblitz). Ein so starkes Licht, das in blendete und er erst wieder in Damaskus zum sehenden wurde. Er selbst schreibt im Brief an die Galater über dieses Ereignis lediglich, dass sich Jesus im offenbart habe. Jesus wurde ja bei der Taufe auch vom Geist Gottes erfüllt, so wie sich viele andere von etwas Spirituellen erfüllen lassen.

    Auch bei Moses wird ein solcher Wendepunkt beschrieben, an dem sich dieser entscheidende Geistesblitz, für die Geschichte und auch den gläubigen Menschen visuell festmachen lässt. Menschen lieben solche starke Bilder und Geschichten, weil sie zu einem Teil dieser werden möchten. Wenn wir aufhören Visionen für unsere Zukunft zu entwickeln, hören wir auch auf zu hoffen und verlieren damit unser Seelenheil.

    Abgesehen davon muss man nicht gleich schizophren sein, wenn uns das neuronale Netz einmal etwas sehen oder hören lässt, das nicht der realen Welt entspringt – denn das geschieht unentwegt. Ich finde es jedenfalls schade, dass uns die abgeklärte Welt so wenig Raum für das Wundern und Staunen lässt.



    Merlin
     
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  7. Donna

    Donna Sehr aktives Mitglied

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    Dreiländereck / Eifel
    Der Gründer der Scientology [ˌsaɪənˈtɒlədʒɪ] (Religiöse Bewegung), US-amerikanischen Schriftstellers L. Ron Hubbard, hatte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine paranoide Schizophrenie.

    Nachweis: er bezog schon mit relativ jungen Jahren (auf diese Diagnose hin) eine staatliche Rente.

    LG
     
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  8. pan1234

    pan1234 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2015
    Beiträge:
    824
    Gut zu wissen! Zu Mohammeds, Jesus und Abrahams Zeiten gabs wohl noch nicht diese Diagnose. Schade, sonst wären und die Religionen erspart geblieben!
     
  9. Romulus

    Romulus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    38.339
    Ich würde meinen, daß die Gottesvorstellung einem Wahn gleicht und was daraus wurde ist millionenfach weltweit ersichtlich. Der Mensch neigt als Folge von Überzüchtungsprozessen im Evolutionsablauf mehr oder weniger zu krankhaften Auswüchsen, die durch Erkenntnisse bis zu einem gewissen Grad korrigiert werden können.

    Passt vielleicht nicht grad jetzt in die Feiertage rein, aber besser jetzt als im Neuen Jahr, wo es dann heisst: Ich wünsch Euch ein Gutes neues Jahr.
     
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    Nein, das wären sie nicht. Die meisten Religionen wurden nicht aus einem Wahn sondern aus reiner Berechnung heraus gegründet, weil man darin ein Machtinstrument zur Kontrolle der Massen darin sah/sieht und zur Bereicherung einiger weniger auf Kosten aller anderen. Was nicht bedeutet, dass solche Leute nicht einen an der Klatsche haben. Aber ich würde da eine "Diagnose" eher in Richtung Soziopathen oder auch Sadisten in der perversesten Ausführung vermuten, in Anbetracht dessen, was in Namen Gottes für Verbrechen begangen wurden und werden. Das hat mit prinzipiellen Glauben an einem Gott/Schöpfer/Urquelle etc nichts zu tun.
     
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