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Gründe für Religionsaustritt/ Religionswechsel

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von pan1234, 30. Dezember 2016.

  1. pan1234

    pan1234 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2015
    Beiträge:
    824
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    Falls ihr eure Religion/ Konfession gewechselt habt, welche Gründe hattet ihr dafür?
     
  2. Kräuterhex

    Kräuterhex Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. April 2016
    Beiträge:
    168
    Ort:
    Oberfranken
    Austritt: Mussten für den Konfessionslosen mit bezahlen da verheiratet.

    Unter dem Motto

    Mitgegangen mitgegangen!
     
  3. Fragewurm

    Fragewurm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Januar 2011
    Beiträge:
    461
    Ein Kirchenaustritt soll nicht aus emotionellen, sondern in erster Linie aus sachlichen Gründe ausgeführt werden.
    Dafür klare Beispiele für die Entscheidung:

    Afrika wird von einer Bevölkerungsexplosion bedroht und hat die stärkste AIDS- Verbreitung:
    Papstkommentar (ORF 30.11.2015) auf die Frage ob der Gebrauch von Kondomen zur Vermeidung von HIV-Infektionen erlaubt werden solle? „Es gelte das Gebot der Enthaltsamkeit gegen das Verbot des Tötens abzuwägen. Es gehe darum, das Leben zu verteidigen oder den Geschlechtsverkehr, aus dem das Leben kommt. Diese Institution erlaubt sich Verhütungsmaßnahmen als Totschlag zu definieren und setzt damit die Basis zur Entmündigung der Frau, für Überbevölkerung, Elend und Fluchttragödien von x Millionen ja auf Zukunft gesehen Milliarden von Menschen (laut Prognosen wird die Bevölkerungsexplosion im AIDS-reichsten Kontinent bis 2050 auf 2,4 und bis 2100 auf 4,2 Milliarden Menschen ansteigen – siehe Literatur: „Schlechte Karten für die Zukunft“.

    „Wissenschaft“ ohne Logik widerspricht der humanitären Grundhaltung: Zitiert aus „Grundriss der katholischen Dogmatik“ von Ott: Die Theologie überragt alle übrigen Wissenschaften durch die höchste Gewissheit ihrer Erkenntnis, die sich auf das unfehlbare Wissen Gottes gründet. Ein Dogma ist eine Aussage, deren Wahrheitsanspruch als unumstößlich und unveränderbar gilt.
    „Gott ist unendlich gerecht, barmherzig und die absolute wohlwollende Güte. Die Seelen derer, die im Zustand der schweren Sünde sterben, gehen in die Hölle ein. Die Höllenstrafe dauert in alle Ewigkeit. Der Tod ist die Straffolge der Sünde.“

    Eine Reihe von Dogmen und Inhalte von Glaubenssätzen widersprechen jeder Logik sowie Vernunft und dürfen keinen Rechtsanspruch haben auf einer öffentlichen Universität gelehrt zu werden! Staatlich erlaubte „Narrenfreiheit“ ist mit Wissenschaft unvereinbar!

    Durch gezielte Falschaussagen hat die Kirche die Menschen über Jahrhunderte zu ihrem Vorteil missbraucht und sich bereichert und sie macht es heute noch. Der durch Betrug der Menschen angehäufte Reichtum durch äußerst bedenkliche Erweckung von Hoffnungen durch testamentarische Begünstigung der Organisation sind schwerwiegende Delikte des kriminellen Weltkonzerns katholische Kirche.
    Nicht nur die katholische Kirche, auch andere Religionen wie der ISLAM , missbrauchen Menschenrechte und missachten die Menschenwürde, besonders jene der Frauen, und sind wie schwere Kriegsverbrechen , international anzuklagen und zu verurteilen.

    Ich hoffe zur Klärung einen Beitrag geleistet zu haben!
     
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  4. starman

    starman Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2014
    Beiträge:
    5.691
    Ort:
    :wut2:

    :3puke:

    LG:escape:
     
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  5. NuzuBesuch

    NuzuBesuch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juni 2016
    Beiträge:
    32.072
    Ort:
    Kleiner Planet am Rande der Milchstraße

    Ich bin nur aus der Kirche ausgetreten, nicht zu einer anderen Konfession gewechselt.
    Grund: Ich konnte einfach nicht glauben, was die einem einzureden versuchten.
     
  6. sunrose_1

    sunrose_1 Guest

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    für mich sind mein persönlicher glaube und die organisation kirche 2 verschiedene paar schuhe
     
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  7. Fragewurm

    Fragewurm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Januar 2011
    Beiträge:
    461
    vollkommen in Ordnung - auch mein persönlicher Glaube hat nichts mit einer kirchlichen Organisation zu tun.

    Sie heutige ORF-Meldung:

    Der Malteserorden hatte den 67-jährigen Deutschen Albrecht von Boeselager, dessen Amtszeit als Großkanzler bis 2019 dauern sollte, Anfang Dezember durch den aus Malta stammende John Critien (67) ersetzt. Großmeister Festing begründete die Entlassung mit „schwerwiegenden Problemen“, die während Boeselagers Zeit als Verantwortlicher für die Koordination der humanitären Hilfe des Ordens aufgetreten seien. Boeselager soll den Einsatz von Kondomen zur Aidsverhütung in einem Programm vom Malteser International (MI) in Myanmar nicht verhindert habe.

    diese Erzkonservativen scheinen keine Ahnung zu haben, wann Katholisches Handeln zum internationalen Verbrechen wird!
     
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  8. pan1234

    pan1234 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2015
    Beiträge:
    824
    Für mich bestand das Problem darin, dass ich mit der kirchlichen Struktur nicht konnte. Für mich ist und war es einfach nicht in Ordnung, dass nur Männer die Kirche leiten und Frauen so gut wie keine mitsprache haben, was Leitungsfunktionen betrifft und das ist genau das, was mich so sehr auch am Judentum und am Islam extremst stört. Immer stehen nur Männer an vorderster Front! Das stört mich extremst.

    Ein weiterer Grund ist, dass ich von einem Priester gestalkt wurde, der davor mein geistlicher Begleiter war und mir niemand von seiner Vergangenheit erzählte, obwohl fast jeder wusste, dass er sich gerne vor jungen Leuten, speziell Ministranten aufspielte. Das nichts dagegen tun zieht sich sogar in hohe Kreise der Erzdiözese Wien.

    Ein weiterer Grund war natürlich auch der Glaube selbst, der für mich irgendwie keinen Sinn ergab. Wieso sollte ich weiterhin an einen Gott glauben, der einem nicht persönlich, sondern nur durch Priester und die Bibel antwortet und alles andere mehr oder weniger ein Kafeesudlesen ist. Für mich war es auch extremst rätselhaft, wieso der Tod eines Menschen (Jesus Christus) für eine Bedeutung haben soll. Das ist das unlogischte überhaupt. Ich finde es sogar widerlich, dass man das Leiden am Kreuz auch noch huldigt und darin Erlösung sieht. Ich finde das so ekelig. Es gibt wohl viele Mensche, die eine Liebe zu Toden Menschen verspüren. Ich jedenfalls nicht. Pfuiii!

    Weiters hat mich gestört, dass Laien kaum in das religiöse Geschehen eingebunden werden. Alles machen Hauptamtliche und dann wieder konkret die Priester! Das fand ich sooo nervig!
     
  9. ParaDoxa

    ParaDoxa Sehr aktives Mitglied

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    2.113
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    Jetzt
    Ich bin konfessionslos aufgewachsen,...... und erkannte in der späteren Auseinandersetzung mit Religionen a) dass sie mir zu dogmatisch, angsterzeugend und damit versklavend sind,
    aber b) dass sie sich in durchaus vorhandener Sinnhaftigkeit bezüglich der Selbstfindung des eigenen Ursprungs in der Tiefe und letzlichen Wahrheit gleichen und auf das Selbe hinweisen. Nicht, dass ich mich mit allen Religionen intensiv beschäftigt hätte, und vielleicht ergab sich das auch durch den damaligen Philosophieunterricht, dass mir das alles rel. schnell klar wurde. Das Christentum kannte ich einigermaßen, und den Buddhismus. Wobei der Buddhismus mir zu einem späteren, atheistischen Zeitpunk mehr zusagte, allein weil er keinen Gott beinhaltete,....... aber was mich daran ansprach war die Rede vom höheren Selbst. Jedenfalls hatte ich Religionen dann für mich abgehakt. ;-)
    Religion bedeutet laut Wortsinn Re-Ligio = Rückanbindung, und das kann nur jeder mit sich selbst ausmachen, bzw. in sich selbst finden. Hinweise gibt es bei Interesse zu Hauf. Und dabei wird man womöglich entdecken, dass die Mystik oder das Advaita Vedanta und einige Richtungen mehr, wesentlich konkreter und damit hilfreicher dabei sind.

    Jedenfalls braucht es meiner Ansicht nach eher etwas das den Menschen bei Bedarf verhilft den eigenen Ursprung zu entdecken. Religionen erschweren dies mMn.. Und ansonsten ist es eh so, dass jeder Mensch auf seine ganz individuelle Weise glücklich und zufrieden im Leben wird, alles was das jeweils unterstützt ist wunderbar. :) Und das kann aber muss dann weder Religion noch Religio sein. ;-)
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Januar 2017
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  10. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Musste nicht austreten, da meine Mutter in freichristlichen Kirchen war, und das ist nicht staatlich organisiert.

    Aber halte das Christentum für Unsinn, und bin darum kein Christ mehr.

    Bin jetzt Pantheist (Geist manifestiert alle Materie usw., im kompletten Gegensatz zum Materialismus), aber das ist mehr eine Weltanschauung, wie eine Religion.

    Ist es Atheismus? Naja, wenn ein Bewusstsein die Wirklichkeit erschafft, kann man dieses irgendwo "Gott" nennen. Allerdings ist dieses Bewusstsein nicht einmal selbstbewusst, insofern machen die meisten göttlichen Attribute wenig Sinn. Es ist für mich weder Theismus noch Atheismus, zumindest nicht so wie man beides gewöhnlich versteht.
     
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