Glaube

Purelander

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Buddha sagte:

"Glaube nicht einfach an alles, nur weil du es gehört hast.
Glaube nicht einfach an alles, nur weil man darüber spricht und redet.
Glaube nicht einfach an alles, nur weil es in deinen religiösen Büchern geschrieben steht.
Glaube nicht einfach an alles, nur weil es die Autorität deiner Lehrer und Eltern fordert.
Glaube nicht einfach an alles, nur weil die Tradition es über Generationen hin gebietet.
Falls du aber nach genauer Beobachtung und Analyse erkennst, daß es vernünftig ist und
dem Guten wie dem Wohlergehen des Einzelnen und Aller dient,
dann akzeptiere es und lebe strikt danach."

Das Dhammapada, überliefert von Shakyamuni Buddha
 
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Diana

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Zweifle an Allem, mindestens einmal ( Buddha)

. . . . . . . aber bitte niemals an Dir selbst ( Diana ) ;-)
 

fckw

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Das ist alles bisschen wohlbekannter Blabla von wegen "an allem mal zweifeln". Inzwischen kennt jedes Schulkind diesen Spruch.
Wirklich interessant wird's erst, wenn am Zweifel gezweifelt wird. Oh ja, erst dann kommt so richtig Spannung auf.
 

Gedanke

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Interessante Leitsätze.

Ich find zwar jeder soll glauben, was er persönlich für richtig hält, aber wie man ja sieht werden Religionen oft als Vorwandt benutzt um irgendwelche Konflikte zu rechtfertigen, obwohl es um schlichte materielle Güter geht.

Ich bin sicher ohne Religionen wärs auf der Erde um einiges friedlicher gewesen, obwohl sich dann sicher wohl alle immernoch die Köpfe eingeschlagen hätten, weil sie unterschiedliche Hautfarben haben.

Der Mensch ist nunmal gewalttätig.
Ob das wohl auch so wäre, wenn Frauen regiert hätten, statt Männer? (mal von Cleopatra abgesehen) ?!!

mfg
 

Glaubensbruder

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fckw schrieb:
Wirklich interessant wird's erst, wenn am Zweifel gezweifelt wird. Oh ja, erst dann kommt so richtig Spannung auf.

Hallo fckw.

Was meinst du mit zweifeln am Zweifel?
Und warum ist dies interessanter als z.B. am Glauben zu zweifeln.
Was passiert wenn man am Glauben glaubt?
Ist das nicht auch spanned?

Ich würde mich über jede Antwort freuen!

Gruß
 

schattenspielerin

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Gedanke schrieb:
Interessante Leitsätze.

Ich find zwar jeder soll glauben, was er persönlich für richtig hält, aber wie man ja sieht werden Religionen oft als Vorwandt benutzt um irgendwelche Konflikte zu rechtfertigen, obwohl es um schlichte materielle Güter geht.

Richtig.
Ist wohl das Los dieser Welt..

Ich bin sicher ohne Religionen wärs auf der Erde um einiges friedlicher gewesen, obwohl sich dann sicher wohl alle immernoch die Köpfe eingeschlagen hätten, weil sie unterschiedliche Hautfarben haben.

Die Erde ohne Religionen?
Und woran sollen sich die Menschen dann klammern?
Die meisten sind doch unfaehig, sich selbst Halt zu geben.
Sie brauchen doch die Vorgaben der Religionen, da sie doch sonst nicht wissen, wie sie glauben sollen.
Religionen sind nur Erfindungen von Menschen.
Und selbst Buddha hat herausgefunden, dass jeder seinen eigenen Weg zu sich selbst finden muss und dass Vorgaben quatsch sind, wenn man ihnen blind folgt.

Der Mensch ist nunmal gewalttätig.
Ob das wohl auch so wäre, wenn Frauen regiert hätten, statt Männer? (mal von Cleopatra abgesehen) ?!!

Warum nicht?
Auch Frauen koennen durchaus gewalttaetig sein
Macht verdirbt das Gemuet, auch bei Frauen

Doch warum soll nur einer (ein Geschlecht) regieren?
Wozu gibt es die Ehe (Synthese), wenn nur einer das sagen hat?
 

Glaubensbruder

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schattenspielerin schrieb:
Die Erde ohne Religionen?
Und woran sollen sich die Menschen dann klammern?
Die meisten sind doch unfaehig, sich selbst Halt zu geben.
Sie sind nicht unfähig, aber (noch) nicht fähig.

schattenspielerin schrieb:
Religionen sind nur Erfindungen von Menschen.
Religion, also der Glaube, ist, "nur" ((k)eine) Erfindung.
Ich will sagen: Erfindungen sind doch nicht (immer) schlecht.

schattenspielerin schrieb:
Doch warum soll nur einer (ein Geschlecht) regieren?
Jeder soll sich selbst regieren, aber niemanden sonst.

schattenspielerin schrieb:
Wozu gibt es die Ehe (Synthese), wenn nur einer das sagen hat?
Auch in einer Ehe soll(te) jeder sich selbst regieren, es sein denn, einer würde regiert werden wollen.

Lieben Gruß
 

schattenspielerin

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Glaubensbruder schrieb:
Sie sind nicht unfähig, aber (noch) nicht fähig.

Das ist Jacke wie Hose.


Religion, also der Glaube, ist, "nur" ((k)eine) Erfindung.
Ich will sagen: Erfindungen sind doch nicht (immer) schlecht.

Moeep
Glaube ist nicht gleich Religion
Jeder glaubt an unterschiedliche Dinge
Oder auch an gleiche Dinge, nur auf unterschiedliche Weise
Das macht das aber nicht gleich zu einer eigenstaendigen Religion.

Grundmerkmale einer Religion sind u.a. Glaeubigkeit, Uebersinnlichkeit, Sittlichkeit.
Doch fehlt eins dieser Merkmale, liegt keine Religion vor.

Bloß wer legt denn fest, dass eine Lehre dieser Merkmale hat?
Der Mensch
Und Lehren werden von Menschen gestaltet.
Der Mensch findet heraus, dass eine Lehre wohl eine Religion ist, wenn sie diesen Merkmalen entspricht.
Er er-findet.

Ich meine nicht, dass Religionen grundsaetzlich schlecht sind.
Sie sind nur nicht fuer jeden gut und richtig.
Vor allem nicht, wenn man dem blind folgt ohne zu hinterfragen.


Jeder soll sich selbst regieren, aber niemanden sonst.
Auch in einer Ehe soll(te) jeder sich selbst regieren, es sein denn, einer würde regiert werden wollen.

Ich meine nicht nur die Ehe zweier Menschen, deswegen habe ich Synthese hingeschrieben
Sondern ich rede eher sinnbildlich vom Dualismus, wie sie unter anderem von Yin-Yang dargestellt wird, dass das eine das andere nicht ueberwiegen sollte.
Das jeder selbstbestimmt bleiben sollte, steht ausser Diskussion.
 

Glaubensbruder

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schattenspielerin schrieb:
Grundmerkmale einer Religion sind u.a. Glaeubigkeit, Uebersinnlichkeit, Sittlichkeit.
Doch fehlt eins dieser Merkmale, liegt keine Religion vor.
Haarspalter, :)
nein, du hast natürlich "recht".

schattenspielerin schrieb:
Vor allem nicht, wenn man dem blind folgt ohne zu hinterfragen.
Man sollte, wenn man blind folgt, zumindest niemanden schaden (sich selbst auch nicht).

schattenspielerin schrieb:
Ich meine nicht nur die Ehe zweier Menschen, deswegen habe ich Synthese hingeschrieben
Sorry, bin manchmal schwer von Begriff. :)

Das eine sollte das andere nicht überwiegen.
Ja das stimmt. Das eine + das andere sind ja eins.

Gruß
 
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Scrutinizer

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Wenn Glaube (dieses Gefühl der Verbundenheit mit "etwas") Erfindung ist, dann ist das Liebe auch... Als ob der Mensch etwas (er)schaffen kann - ja mit seinem Körper, wohlan aber nicht mit seinem Geist - noch nicht...

Auf den Rest gehe ich nicht näher ein... ;)
 
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