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Gibt es etwas größeres als Gott?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Girlsbest, 14. Mai 2021.

  1. Girlsbest

    Girlsbest Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Juli 2018
    Beiträge:
    284
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    Mir kam da ein Gedanke...

    wenn es den Teufel gibt dann gibt es ihn nur auf dieser erde mit ihren Naturgesetzen... wegen den polaren Gegensätzen... aber Gott selbst hat keinen Widersacher und er unterliegt auch nicht den Naturgesetzen...


    versteht ihr was ich meine? Meint ihr es gibt etwas größeres als Gott?
     
  2. ramalon

    ramalon Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2021
    Beiträge:
    397
    Hallo Girlsbest,

    man muss schon an Gott glauben.
    Das Problem mit dem Teufel und Gut und Böse.
    Man sollte erst einmal in der Geschichte zurückgehen, was alles dem Teufel zugeschrieben wurde, bösen Geistern usw.
    Pompei zerstört, durch ihr lasterhaftes Leben dort, wäre so ein Beispiel.
    Heute sind wir etwas aufgeklärter, und Wissen, dass Vulkane im Grunde Ventile des Erdinnern sind.
    Menschen siedeln an den Küsten, Japan und große Tsunami, auf Verwerfungslinien der Erdkruste, San Franzisco usw. Liegt aber eher am Menschen, wo er siedelt, und es ist nicht dem Teufel zuzuschreiben.
    Und auch, was ist Gut und Böse, ist immer eine Sache der eigenen Position, und des Empfindens.
    Oft wird so etwas als Schuldzuweisung benutzt, für das eigene Fehlverhalten, oder Versagen, um Menschen zu erpressen, mit der Angst vor dem Tod (Glaube oder Karma).

    Wieder zurück zu einem Vulkan, wenn ich dort siedle, dann kenne ich die Gefahren. Wenn ich es verdränge, ist es auch meine Sache. Nur ich weiß, was kommen kann.

    Wenn ich rauche, kenne ich die Gefahren, wenn ich glaube, was mir andere sagen, ohne es kritisch zu hinterfragen, so trage ich die Konsequenzen.
    Damit sind die Menschen die Schöpfer ihres Lebens.
    Wir vernichten gerade den Planeten auf den wir leben, opfern ihn für Geld und Gier.
    Nur wir sind ein Teil des Planeten, wenn er stirbt, sterben wir mit.

    Wir halten Tiere in Massentierhaltung, plündern und töten unsere eigene Spezies, in Indien stehen die Kinder für eine Schüssel Reis den ganzen Tag auf den Feldern, und verteilen die Chemikalien die wir produzieren. 250 Millionen Kinder in Arbeit. Millionen Menschen verhungern, während die anderen die Lebensmittel wegwerfen.

    So liegt es doch ganz allein in unserer Entscheidung, was wir machen, wie wir eben, wie wir handeln.
    Können teilen, mit den Armen, verzichten auf vieles, damit es der Natur bessergeht, und es gerecht auf der Welt zugeht. Nur dann kostet ein T-Shirt schnell mal 100 Euro und wir müssen auf 90 Prozent unseres Wohlstandes verzichten.

    Und es liegt alles in unserer Macht, unserer Entscheidung.
    Was wir glauben, was wir tun, wie wir handeln.

    Im Grunde sind wir Beides, der Teufel und Gott. Können vernichten oder Erschaffen.
    In Grenzen haben wir unseren freien Willen.

    Ansonsten stehen wir mit allem in Wechselwirkung. Der Mensch ist kein Ich, sondern ein Teil der Erde, die wiederum ein Teil des Sonnensystems, das wiederum ein Teil des Universums.

    So besteht die Erde aus Teilen vieler anderer Sterne, und aus dessen Energie und dessen Bestandteile bestehen wir. So sind wir im Grunde Sternenkinder.
    Ein Teil von allem.

    Gruß ramalon
     
  3. Xonolil

    Xonolil Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2009
    Beiträge:
    3.312
    Ort:
    Wien
    Ich glaube nicht, dass es etwas Größeres gibt, aber ich glaube, dass wir alle gleich sind.

    So, wie Gott dazugelernt hat, in den Jahrmillionen, eine Welt zu schaffen, die Evolution, sie zu verwalten, usw. haben wir gelernt, darin zu leben, zu überleben.
     
  4. SYS41952

    SYS41952 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2018
    Beiträge:
    6.333
    Ort:
    Hollow Earth
    Ja.
    Gott.
     
  5. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    20.782
    Ort:
    Saarland
    Ein hypothetischer Gott, der sich nicht nur in uns bewusst ist, dass er träumt (siehe deinen alten Thread, auf den ich geantwortet habe https://www.esoterikforum.at/threads/gott-traeumt-dich-du-bist-eine-traumfigur.228461/), sondern auch komplette Kontrolle über den Traum hat. Selbst individuelle Erleuchtung bringt uns offensichtlich nicht dahin (denn das Universum verändert sich ja nicht).

    "Dämonen" sind, wenn man so will, wir Individuen, die sich der Welt entgegenstellen und ihre eigene Perspektive auf Kosten von anderen präferieren und Energie (wie Nahrung) brauchen um weiter zu existieren. Aber letztlich sind diese Dämonen (wir) natürlich auch Gott (Atman = Brahman), und die Welt ist insofern dann eigentlich nondual (Dualität ist eine Illusion).

    Der Beobachter/Träumer (Gott) erschafft/manifestiert die Welt also zu jeder Zeit, und nichts kann ohne ihn sein, aber das ist keine im christlichen Sinne Allmacht (er kann nicht verhindern, dass er sich selbst in seinen fast unendlich vielen Inkarnationen Leid verschafft), und noch weniger Allwissenheit ("er" weiß ursprünglich noch nicht einmal von sich selbst) oder Allgüte (Moral existiert erst wenn Wesen in der Evolution Sozialität entwickelt haben). Ist eben Pantheismus, kein personaler Gott, der weiß was er tut, und einen großen Plan hat. Darum ist der Welt(t)raum natürlich auch imperfekt.

    Der Beobachter träumt das Universum, aber über Milliarden Jahre lernt er (oder wohl besser "es", Gott ist nicht männlich oder weiblich ;)) auch über sich selbst.
     
  6. Xonolil

    Xonolil Sehr aktives Mitglied

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    Bekömmliches Leid ist nur ein Job, dessen Gehalt wir verdienen, wenn wir dann masochistisch geworden sind.
    Was wir nur erkennen, wenn wir eine bestimmte Frau geworden sind. (Ein ähnliches Zitat von Charlotte Roche: Feuchtgebiete.)

    Dualität nicht sofort (in einem Leben) zu erkennen, ist ein Geschenk.
    Weil dann muss man nicht erkennen, dass alles wieder zurück muss.
     
  7. heugelischeEnte

    heugelischeEnte Sehr aktives Mitglied

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    Sommerzeit
    Verblendung ist größer als Gott.
     
  8. Terrageist

    Terrageist Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juli 2019
    Beiträge:
    3.715
    Je nachdem wie "man" glaubt, hat Gott eigentlich keine "Größe". Er/Sie ist das Absolute, daher gibt es keine Vergleiche, kein groß oder klein, kein weit oder eng.

    Da wir entsprechend uns "ihn" nur auf unsere Weise versuchen können, vorzustellen, oder irgendwie "anzusprechen", (wenn es gelingt, ohne Vorstellung),
    ist er für Viele hier das "Gute". Aber ansich ist auch "Luzifer" oder der "Widersacher?" ein Sohn von ihm, bzw. enthält Gott in seiner Vollständigkeit eben alles, somit auch den Teufel. :)
     
    sikrit68 gefällt das.
  9. Abraxas

    Abraxas Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juni 2018
    Beiträge:
    6.000


    Abraxas, er ist die Bühne vor der Tür zur Freiheit, deines zeitlosen und stets von der Meinung Anderer abhängigen Egos.



    Der materielle Gott ist eine egoistische Flasche, die tut, was sie tun muss.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Mai 2021
  10. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    burgenland.at
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    Gott kannst du nur dann begreifen,
    wenn Du verstanden hast selbst irgendwann sterblich zu sein.
    Sogar dann, wenn Du Jesus von Nazareth sein solltest.

    Der bekannte Merksatz: „Gott war immer, er kann nicht sterben.“
    der ist leider komplett falsch und führt Dich in die Irre.

    Das will ich an einem kleinen Beispiel demonstrieren,
    vorausgesetzt unter Gott versteht man „alles was es gibt“.
    Nehmen wir dazu die Zahlen 0 bis 9, und begrenzen wir den Menschen auf die Zahl 7,
    dann finden wir die Geburt und das Sterben in dieser Zahl 7,
    und sonst nirgends; denn Schöpfen und Zerstören ist eine äußerst menschliche Sichtweise.

    Wir meinen ein Anspruch auf ein solches Erfordernis sei unumgänglich,
    und wenn sich Gott lediglich verändert, dann fehle ihm etwas,
    aber genau diesen Aspekt verwirklicht er in seiner Teilmenge der Zahl 7.
    Umgekehrt wird ein Schuh daraus, denn der Menschen hat keine Wandelbarkeit,
    er muss stet danach fragen: „… und was war zuvor?“
    und ist stets auf der Suche nach der Ursache und der daraus folgenden Wirkung.


    Was machen wir, was sollen wir tun?

    Bereiten wir uns vor uns selbst zu begegnen – das wird ein Spaß!

    So wie ein Gott mit einem anderen Gott zusammenkommt.





    … und ein (y)

    -
     
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