Gestrandeter Wal in der Ostsee

Mag gut sein, beantwortet aber nicht die Frage. Dass er mit möglicherweise viel eigenem Kraftaufwand diese Rolle geschafft hat, bedeutet nicht, dass er auch sicher Menschen hätte abwehren können.
Was haben sie gesagt, wieviel Tonnen er schätzungsweise wiegt? 12 Tonnen?
Mit ein bisschen Schwung? Wieso nicht?

Ein Tier, das sich wirklich existenziell bedroht fühlt, bekommt im Normalfall einen ordentlichen Adrenalinschub und lässt sich dann gar nichts mehr gefallen. Und wenn er total geschwächt gewesen wäre - wie laufend behauptet - hätte er wohl auch keine Motivation gehabt, sich - aus eigenem Antrieb ! - um 360 Grad zu drehen. Und das war am 17. April.

Und wie hätte Timmy das in seiner Lage realistisch gegen Menschen einsetzen können, falls er gestresst o.ä. war?
Bei aller Liebe, aber sein Kopf ist wie ein Rammbock geformt, die Flipper etwa an die 4 Meter lang ... mit einer kurzen, gezielten Bewegung hätte er einen der Walhelfer umwerfen können, wenn er das gewollt hätte, oder ohne Probleme jemanden aus dem Gleichgewicht bringen können.

Es ist ja nicht so, dass Wale sich - im Verhältnis zu einem kleineren Wesen - nicht einer gewissen Körperstärke bewusst wären.
Das zeigt sich allgemein immer wieder, wenn Buckelwale mit anderen Spezies interagieren, die deutlich kleiner sind als sie, z.B. wenn junge Buckelwale beim Spielen mit Delfinen beobachtet werden. Wale besitzen - anders als man es meinen könnte - eine unglaubliche Körperbeherrschung.

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Beispiele:

 
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Was wäre wenn, wir wissen es schlichtweg nicht.

Es war ihrerseits halt "lediglich" eine Ferndiagnose, die richtig oder auch falsch sein kann.
Letztendlich kann man nur Abwarten und Hoffen ,ob da Aktivitäten vom Wal aufgrund des Senders mitgeteilt werden .
/können.

Aus meiner Sicht war die Anteilnahme zum Wal deshalb so groß ,weil es Quasi vor unserer Haustüre stattfand.

Das im Atlantik durch Plastik ,Schiffsschrauben viele und nicht nur Wale sterben ist hinlänglich bekannt.
 
Aus meiner Sicht war die Anteilnahme zum Wal deshalb so groß ,weil es Quasi vor unserer Haustüre stattfand

Ja!

Vor meiner Haustür zwar nicht gerade ;) aber bin durch diesen Thread dermaßen auf dieses Thema aufmerksam geworden.

Aber klar, die Medien trugen auch ihres dazu bei. Ein gestrandeter Wal der 24/7 gefilmt und beobachtet wird.. doch wer weiß, vielleicht hat ihm gerade das sein Leben gerettet. Hoffen wir es :)
 
Was haben sie gesagt, wieviel Tonnen er schätzungsweise wiegt? 12 Tonnen?
Mit ein bisschen Schwung? Wieso nicht?

Weil er gerade gestrandet unter seinem eigenen Eigengewicht aufliegt und somit jede Bewegung auch gegen das eigene Körpergewicht angeht. Wenn solche Bewegungen einfach wären, könnte er ja auch rollend tieferes Wasser suchen und sich so schnell selbst aus seiner Lage wieder befreien.

Ein Tier, das sich wirklich existenziell bedroht fühlt, bekommt im Normalfall einen ordentlichen Adrenalinschub und lässt sich dann gar nichts mehr gefallen.

Ganz allgemein: Nicht unbedingt. Tiere haben da unterschiedlichste Instinkte und Verhaltensweisen.

Speziell Buckelwale verteidigen sich aktiv gegen (Fress-)Feinde wie Orkas. Und gegenüber Menschen gelten sie als friedlich. Das ist natürlich schön und ergibt beeindruckende und schöne Momente und Filmaufnahmen mit Tauchern und Walen. Darüber, wie speziell Timmy als gestrandeter Wal die vielen Menschen um ihn herum wahrgenommen und empfunden hat, sagt das leider nicht viel aus.

Und wenn er total geschwächt gewesen wäre - wie laufend behauptet - hätte er wohl auch keine Motivation gehabt, sich - aus eigenem Antrieb ! - um 360 Grad zu drehen. Und das war am 17. April.

Wer weiß, wie oft er sich gedreht hätte haben können, wenn er nicht geschwächt gewesen wäre?

Bei aller Liebe, aber sein Kopf ist wie ein Rammbock geformt, die Flipper etwa an die 4 Meter lang ... mit einer kurzen, gezielten Bewegung hätte er einen der Walhelfer umwerfen können, wenn er das gewollt hätte, oder ohne Probleme jemanden aus dem Gleichgewicht bringen können.

Es ist ja nicht so, dass Wale sich - im Verhältnis zu einem kleineren Wesen - nicht einer gewissen Körperstärke bewusst wären.

Das mag in ihrem gewohnten Lebensraum gelten. Aber wie weit können sie das noch steuern, wenn sie eben gestrandet sind? Wenn sie all das auch in dieser Lage noch voll einsetzen könnten und sich dessen dabei gleichzeitig auch voll bewusst wären, wäre es auch kein Problem, sich auch selbst wieder aus der Lage zu befreien und tieferes Wasser aktiv zu suchen.

Das zeigt sich allgemein immer wieder, wenn Buckelwale mit anderen Spezies interagieren, die deutlich kleiner sind als sie, z.B. wenn junge Buckelwale beim Spielen mit Delfinen beobachtet werden. Wale besitzen - anders als man es meinen könnte - eine unglaubliche Körperbeherrschung.

Was ihnen bei einer Strandung aber trotzdem leider nicht hilfreich ist.
 
Ja!

Vor meiner Haustür zwar nicht gerade ;) aber bin durch diesen Thread dermaßen auf dieses Thema aufmerksam geworden.
Ja ich auch ,aber werden da durch Kreuzfahrten ,was hier verteufelt wurde, weniger .

Eher nicht .

Was ist mit den ganzen Containerschiffen ,denke ,kein Beleg dazu ,sind weitaus mehr.

Unterm Strich glaube ich Plastik ist das größere Problem .

Persönlich gucke und achte ich darauf so wenig wie möglich seit Jahren Verpacktes zu kaufen .
 
Was wäre wenn, wir wissen es schlichtweg nicht.

Es war ihrerseits halt "lediglich" eine Ferndiagnose, die richtig oder auch falsch sein kann.

Sie hat diese ihre Diagnose auch begründet, aufgrund welcher Beobachtungen sie die getroffen hat. Sie hat auch gesagt, welche Beobachtungen ihre Diagnose revidieren könnten bzw. was die Unsicherheitsfaktoren dabei sind und warum diese teilweise unausweichlich sind.

Die Diagnose von Jenna Wallace kann auch richtig oder falsch sein.

Und es können, wie schon gesagt, auch beide gleichzeitig voll oder jeweils teilweise Recht haben, auch wenn sie sich (scheinbar) gegenseitig widersprechen. Da braucht man Ambiguitätstoleranz.
 
Noch ein Beispiel, wo die Filmemacherin Nan Hauser eine sehr ungewöhnliche Begegnung mit einem Buckelwal beschreibt:

Sie tauchte wegen Filmaufnahmen nahe mehrerer Buckelwale ab, als einer von ihnen weiter unten im Wasser sie oben schwimmend entdeckte und dann zu ihr heraufkam ... plötzlich schubste er sie zwar sanft an, war aber dennoch sehr bestimmt dabei und schob sie in Richtung Wasseroberfläche.
Er schob sie mit einem seiner Flipper, doch da das Festhalten an seinem Flipper wegen der scharfkantigen Pocken zu schmerzhaft war - sie verletzte sich daran und blutete - hielt sie sich schließlich vorne an seinem Kopf fest ... und er schob und schob sie dann minutenlang unerbittlich weiter nach oben durch das Wasser bis zur Wasseroberfläche, wo sie aber von ihm herunterglitt und wieder ins Wasser plumpste.

Er war wohl sehr ungeduldig. Und sie war ziemlich beunruhigt, weil er so unglaublich bestimmt in seinem Handeln war und sie einfach nicht in Ruhe ließ. Sie dachte an die Möglichkeit, von ihm getötet zu werden.

Doch als sie von ihm heruntergeplumpst war, bekam sie einen kurzen Überblick über das, was sich unter Wasser abspielte ...
Da war ein anderer Buckelwal, der schlug heftig mit seiner Fluke auf die Meeresoberfläche, machte Krach damit ... und aus der selben Richtung näherte sich noch etwas sehr Großes, das sehr schnell angeschwommen kam ...
... aaaber das war kein Buckelwal, denn die Schwanzflosse bewegte sich seitwärts ... :whistle:

Und so nahm der Buckelwal, der sie bis dahin nach oben gebracht hatte, wieder auf seinen Kopf, und beeilte sich, sie zum Heck ihres Boot zu bringen, damit sie möglichst schnell dort hineinklettern kann ...

Nun ja... was war denn das große Etwas, was da angeschwommen kam?
Ich sag mal: Schaut und hört selbst:


Und ... das war nicht ihre letzte Begegnung mit diesem Buckelwal ...
 
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