Gestrandeter Wal in der Ostsee

Der Unterschied, Frau Dr. Dörnath war meines Wissens nicht beim Wal und kann sich nur ein Urteil aus Fotos bilden.
Dr. Dörnath ist eine Wildtierärztin, die unter anderem auch mal mit Walen gearbeitet hat, Dr. Wallace ist eine Tierärztin, die sich auf Meeressäuger spezialisiert hat und nur mit ihnen arbeitet.
KI:
"Jenna Wallace ist eine Tierärztin mit umfassender Erfahrung im Bereich der Meeressäuger, die sich nicht nur auf die Rettung von Timmy beschränkt. Vor ihrem Einsatz in der Ostsee im Frühjahr 2026 war sie an folgenden bedeutenden Projekten und Rettungsmissionen beteiligt: [1, 2]
  • Whistleblowing beim Miami Seaquarium: Dr. Wallace erlangte internationale Bekanntheit durch ihren Einsatz für das Wohlbefinden von Tieren in Gefangenschaft. Sie deckte Missstände bei der Haltung des Orcas Toki (auch bekannt als Lolita) und des Delfins Li'i auf. Ihr Einsatz führte zu umfangreichen Untersuchungen durch die US-Behörden (USDA).
  • Katastrophenhilfe auf Hawaii: Kurz vor ihrer Reise nach Deutschland im April 2026 war sie direkt auf Hawaii in Rettungseinsätze nach schweren Überschwemmungen involviert, bei denen sie sowohl in Kliniken als auch vor Ort medizinische Hilfe leistete.
  • Internationale Beratung: Sie ist als Chef-Tierärztin für die Organisation Veterinarians International tätig und berät weltweit bei Strandungen und Rettungsaktionen von Walen und Delfinen.
  • Expertise aus Australien: Bevor sie in Deutschland ankam, stand sie bereits in engem Kontakt mit Rettungsteams aus Australien, um deren Techniken zur Befreiung von Buckelwalen aus Sandbänken für den Fall Timmy zu adaptieren.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Jenna Wallace eine weltweit anerkannte Expertin ist, die ihren Schwerpunkt vor allem auf die medizinische Begutachtung bei Strandungen und den Schutz von Meeressäugern in Gefangenschaft legt."

Wenn so jemand wie Wallace einen Wal live untersucht und jemand anders wie Dr. Dörnath mit weniger Erfahrungen über Videos, dann weiß ich, wem ich mehr Vertrauen entgegenbringe, das mögen andere anders sehen. 🤷‍♀️
 
Zuletzt bearbeitet:
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Die Tiere können es nicht einordnen, ob der Mensch ihnen gutes tut und in wohlwollender Absicht kommt oder nicht.
Ich denke, da bilden wir uns - als selbst ernannte "Krönung der Schöpfung" - schlichtweg viel zu viel ein, was da ev. im Kopf eines Tieres, im Besonderen im Kopf eines Buckelwals, vor sich gehen könnte.
Wir wissen schlichtweg nicht, was ein Buckelwal denkt.
Dass Buckelwale - wie so einige Walarten - über eine höhere Intelligenz verfügen, darüber sind sich alle Walforscher einig.
Doch was sie konkret denken, das weiß keiner.

EDIT:
Und wie gesagt, Timmy drehte sich am 17. April - halb auf der Sandbank, halb im Wasser liegend - um 360 Grad ...
Wenn er also gewollt hätte, hätte er einem Menschen durchaus einen Stoß verpassen können.
 
Ich denke, da bilden wir uns - als selbst ernannte "Krönung der Schöpfung" - schlichtweg viel zu viel ein, was da ev. im Kopf eines Tieres, im Besonderen im Kopf eines Buckelwals, vor sich gehen könnte.
Wir wissen schlichtweg nicht, was ein Buckelwal denkt.
Dass Buckelwale - wie so einige Walarten - über eine höhere Intelligenz verfügen, darüber sind sich alle Walforscher einig.
Doch was sie konkret denken, das weiß keiner.

Ja, genau!

Und so haben wir möglicherweise (bzw. ich vermute sehr wahrscheinlich) Timmy mehr gequält, als dass wir ihm geholfen hätten.
 
Wenn es um das Argument geht, dass Wale in ihrer Eigenschaft als Wildtiere komplett nur gestresst sind von Menschen, wenn diese ihnen helfen wollen, könnte man sämtliche Wildtierauffangstationen schließen weltweit.
Samt Stationen für verletzte Meeressäuger, auch (kleinere) Wale, z.B. in den NL, Island, USA, deutsche Seehundsationen, alles.
Die Tiere müssten sämtlichst mehr geschädigt und getresst sein, als das ihnen geholfen werden konnte oder das müsste jedesmal in einer Pattsituation enden. Wunden geheilt, Tier trotzdem vor Stress herzkrank geworden o.ä.

Die Realität hingegen beweist das Gegenteil in Serie.
Natürlich wird niemand abstreiten, dass Tiere in hilflosen Situationen immer erstmal gestresst sind von Menschen.
Aber ob Koalas aus vebrannten Wäldern in Australien, Raubkatzen oder andere in Fallen geratene Großtiere, Robben, Seehunde, Delfine, Orcas, meistens scheinen sie das überraschend oft zu tolerieren und zu überstehen.
 
Apropos ...
wenn wir gerade bei Interaktionen zw. Buckelwalen und Menschen sind ...


Auszug:
Buckelwale (Megaptera novaeangliae) leben in komplexen sozialen Verbünden zusammen, kommunizieren dabei über vielfältige akustische Signale und Vibrationen des Wassers miteinander und sind obendrein auch zu Fremden freundlich.

Ergänzend:
Immer wieder gibt es aber auch Berichte, wonach die Meeressäuger solche Luftblasen in der Gegenwart von Menschen produzieren – und zwar in Form von Ringen, ähnlich wie ein Mensch Rauchringe mit dem Mund erzeugt. Dafür tauchen die Tiere nahe der Oberfläche und blasen kräftig Luft aus. Die unzähligen aufsteigenden Blasen verbinden sich dann zu einem donutförmigen, „rauchig“ aussehenden, undurchsichtig weißen Ring. Wie genau das funktioniert und warum die Wale das machen, war bislang unklar.
[ ... ]
Angesichts dieser Beobachtungen kommen die Forschenden zu der Ansicht, dass die Blasenproduktion kein aggressives Revier- oder Kampfverhalten gegenüber anderen Tieren oder Walen ist und auch nicht primär ein Jagdverhalten.
Stattdessen handelt es sich wahrscheinlich um eine freundliche Interaktion exklusiv mit Menschen – eine Art Spiel oder Kommunikationsversuch: „Die Buckelwale bliesen Blasenringe in unsere Richtung, in einem offensichtlichen Versuch, spielerisch mit uns zu interagieren, unsere Reaktion zu beobachten und/oder sich in irgendeiner Form der Kommunikation zu engagieren“, sagt Sharpe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man muss sogar aufpassen, dass sie sich nicht zu sehr an den/die Menschen gewöhnen.
In Auffangstationen besteht die Gefahr, weil sie sehr viel Zuwendung genießen.
Timmy kam ja auch lt. Dr. Tönnies schon an und wollte gekratzt werden und wenn man die Hand wegnahm, stupste er schon mit der Brustflosse danach und plierte mit den Augen nach Kontakt.
 
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Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Jenna Wallace eine weltweit anerkannte Expertin ist, die ihren Schwerpunkt vor allem auf die medizinische Begutachtung bei Strandungen und den Schutz von Meeressäugern in Gefangenschaft legt."

Und sie hat ausdrücklich betont, wie wichtig die Zusammenarbeit mit Biologen wäre. Kaum ein Profi ist in der Lage allein zu arbeiten. Auch in der "Menschenmedizin" ist es nicht unüblich, dass Experten aus verschiedensten Fachrichtungen Fallbesprechungen abhalten.
 
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