Gestrandeter Wal in der Ostsee

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*Wenns der eigene Hund gewesen wäre oder die Familienersatz-Miezekatze, um die sie bei Ableben jahrelang heulen und trauern hätten sie Himmel und Hölle für Linderungen in Bewegung gesetzt.*:cautious:

Das dürfte eigentlich auch jedem einleuchten, aber es geht eben gar nicht um den Wal für
die meisten, sondern nur ums Recht haben und ihr shice Ego.
Wo du Recht hast, hast du Recht. Manche tragen ihre persönlichen verborgenen Motive in der Kommunikation so schwer vor sich her hier, dass man sich glatt an der Reling festhalten muss, um nicht noch vom destruktiven Sog des Leidens mit nach unten erfasst zu werden.

😲👊😁
 
Noch ein gestriges Gespräch mit der Tierärztin Anne Herrschaft:


Darin erklärt sie, dass die Massagen bzw. die Kratzeinlagen vom Wal durchaus begrüßt und auch eingefordert wurden.
Der Peilsender wurde wohl gestern Nachmittag angebracht.
Habe ich gestern schon gehört und hier verlinkt, sehr interessant, seine Mitarbeit und wie er den Kontakt mit den Augen, die sich zunehmend erholten, zu den Helfern gesucht hat oder er den Flipper ausgestreckt hat, um dort gekratzt zu werden. 😍

Ich bin übrigens sehr sicher, dass Wale und Delphine, neben anderen Spezies (Rabenvögel) in Teilen weit intelligenter sind als (manche, vornehmlich sich intellektuell wähnende) Menschen.

Den Stream muss ich erst wieder suchen, bin mit dem Tablet nicht auf tiktok. Geduld bitte. 😊
 
Tja, Buckelwal Timmy ist einfach ein ganz spezielles Symbol für den Zustand der Meere.
Wir sollten das Ereignis als Mahnung ansehen und nicht als etwas, über das wir einfach hinweggehen.


Ja, das sehe ich auch so. Seit Jahren sieht man diese grausamen Bilder von Meeren, in denen teilweise mehr Plastik als Fische schwimmt. Von Tieren, die darin verenden und deren Mägen voll von diesem Scheiß sind.

Und wurde schon nennenswert etwas dagegen unternommen? Zumindest nicht dass ich wüsste, außer von Privatinitiativen, die wohl auch nicht gefördert werden.
Fischer, die bei ihrer Arbeit freundlicherweise Plastikmüll herausfischen um ihn an Land zu entsorgen, müssen dafür Gebühren zahlen, statt dass sie etwas dafür bekommen.

Vielleicht hilft die Geschichte dieses Wals, der sichtbar leidend die Zustände der Meere widerspiegelt, ja einiges zu bewirken. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Dann hätte dieses Drama auf jeden Fall noch etwas Gutes zur Folge.
 
Darin erklärt sie, dass die Massagen bzw. die Kratzeinlagen vom Wal durchaus begrüßt und auch eingefordert wurden.
Neinnein, das denkt sie nur, diese naive Haustierärztin, die vergleicht nunmal alles mit den Schosshündchen, mit denen sie sonst zu tun hat. Sie weiß es eben nicht besser, die Arme. Die wahren, großen Experten wissen das hingegen alles viel besser und schlagen sicher die Hände überm Kopf zusammen über soviel naives Gefasel gell... :D
Was zählt schon wochenlanger, täglicher Kontakt mit einem Tier...

Mich freut es, ich hätte es allerdings auch nicht gedacht, dass er sich doch wohl so rasch an die Helfer gewöhnt hat.😊
Sind halt schlaue Tiere, und wenns juckt und einer kommt und kratzt, wenn mans selbst nicht kann, das rockt bestimmt schnell im Gehirn!:LOL:
 
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Etwas Gutes hätte es auf jeden Fall gehabt, wenn die Millionäre das Geld nicht in eine ziemlich aussichtslose "Rettung" investiert, sondern an eine entsprechende Tierschutzorganisation gespendet hätte. Wenn man auf die bisherigen Kosten (die bereits mehr als eineinhalb Millionen Euro betragen) schaut und vergleicht, wie viele neue Walpatenschaften hinzugekommen sind...
 
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Und wurde schon nennenswert etwas dagegen unternommen? Zumindest nicht dass ich wüsste, außer von Privatinitiativen, die wohl auch nicht gefördert werden.
Die kriegen aber schon Spenden, und auf die Politik braucht man wirklich nicht mehr zu warten..ich hoffe, dass diese Erkenntnis sich durchsetzen wird und mehr und mehr sowas hier passiert:


Es landen pro Jahr etwa 12,7 MIO! Tonnen Plastik im Meer, demgegenüber stehen unter anderem:
  • The Ocean Cleanup: Die Organisation hat im Jahr 2025 einen Rekordwert von 25.000 Tonnen (25 Millionen Kilogramm) Plastik aus Ozeanen und Flüssen entfernt. Seit Beginn ihrer Arbeit hat sie insgesamt etwa 45.000 Tonnen Müll geborgen.
  • Wasteshark: Eine einzelne dieser Wasserdrohnen kann pro Tag bis zu 500 Kilogramm Müll aus Häfen und Flüssen einsammeln, bevor dieser das offene Meer erreicht.
  • Manta (The SeaCleaners): Dieses geplante Reinigungsschiff soll nach seiner Fertigstellung bis zu 10.000 Tonnen Müll pro Jahr direkt aus dem Wasser filtern können.
Nur so geht das, machen machen. Finde ich schon sehr beeindruckend.
Man schätzt allerdings, dass sich zwischen 80 und 150 MIO Tonnen Müll in den Meeren befindet.
 
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