Gestrandeter Wal in der Ostsee

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:rolleyes: ... wow ... is ja mal wieder ne super sinnvolle Diskussion ...
Oh sorry...

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Findest Du Deine dauernden ironischen Bemerkungen wirklich zielführend?
 
@Laguz

Doch, es gibt Möglichkeiten zur Euthanasie:

"SPIEGEL: Ab wann ist Euthanasie gerechtfertigt?
Gulland: Das hängt in erster Linie vom Ausmaß des Leidens und vom Zustand des Tieres ab. Die Einschätzung muss von einem Tierarzt vor Ort getroffen werden. Manche Menschen lehnen Euthanasie grundsätzlich ab. Ich habe selbst gestrandete Wale in schwerem Leid euthanasiert, mithilfe einer Kombination aus Sedativa und anderen Wirkstoffen. Das ist eine Herausforderung, aber es ist möglich."

und:
"ZDFheute: Wie würde denn eine solche Tötung aussehen?
Dörnath: Hier gibt es nur die einzige Lösung, dieses Tier mechanisch zu töten. Das Erlösen, die Euthanasie, ist technisch und ethisch eine der größten Herausforderungen in der Tiermedizin.Da muss man sich nicht vorstellen, dass der Wal in die Luft fliegt, sondern das zentrale Nervensystem, in dem Fall primär das Gehirn, wird Druckwellen ausgesetzt. Das Tier ist umgehend bewusstlos und stirbt, wenn man das richtig macht. (....) Um eine sofortige Bewusstlosigkeit und dann den Tod herbeizuführen, damit es in dieser Situation schmerzfrei, angstfrei und wirklich bewusstlos ist, muss ein Sprengstoff mit einer ganz hohen Detonationsgeschwindigkeit genutzt werden, um die ausreichende Stoßwelle zu erzeugen. Und da nimmt man Pentrit. Das ist auch der Standard leider in der grauenhaften Walfischerei."
 
Doch, es gibt Möglichkeiten zur Euthanasie:
Ja, die gibt es, aber die wenigsten setzen sie um.

Das Tier ist umgehend bewusstlos und stirbt, wenn man das richtig macht.
Tja, wenn das Wörtchen "wenn" nicht wär ...

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Ergänzend:
Auszug:
WDC ist der Ansicht, dass in einem Strandungsfall, ohne Aussicht auf langfristiges Überleben, die einzig vertretbare Maßnahme wäre, den Wal durch Euthanasie zu erlösen. Ganz allgemein gesprochen erfordert die Durchführung einer Euthanasie bei Großwalen spezielle fachliche Expertise sowie Erfahrung und ist mit Risiken für die beteiligten Einsatzkräfte verbunden. Grundsätzlich bestünde die Möglichkeit, hierfür internationale Unterstützung mit entsprechender Erfahrung hinzuzuziehen.

In Rücksprache mit Wissenschaftler:innen, die über Expertise mit Euthanasie von Walen verfügen, konnte WDC in Erfahrung bringen, dass eine Einschläferung in "Timmys" aktueller Situation nicht möglich ist. Da "Timmy" sich überwiegend im Wasser befindet und ein Großwal ist, sind die in Deutschland zulässigen Euthanasie-Methoden nicht durchführbar.
 
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