Gestrandeter Wal in der Ostsee

Ja... aber das hat Backhaus nicht alleine entschieden. Er hat(te) schließlich seine Berater und Wissenschaftler. Die Tierärztin vom ITAF und der Meeresbiologe von Greenpeace standen bei der Pressekonferenz mit vor der Kamera und gaben bekannt, dass man den Wal besser in Ruhe lassen sollte. Seine Experten, auf die er sich immer beruft.
ER leitet das Ministeirum, was darüber entscheidet, ob der Wal gerettet wird oder nicht und was er duldet.
Von daher, doch, er hat die Entscheidungsgewalt.

Auch, was die private Rettungsaktion betrifft.
KI:
Ja, Till Backhaus kann als zuständiger Minister faktisch Bedingungen für das Team festlegen. Obwohl die rechtliche Basis für die Rettung (§ 45 Abs. 5 BNatSchG) grundsätzlich jeder Person erlaubt, hilflose Tiere aufzunehmen, hat der Minister über die Aufsichtspflicht erhebliche Steuerungsmöglichkeiten.
So kann er die Teamzusammensetzung beeinflussen:
  • Prüfung der fachlichen Eignung: Das Ministerium kann die Duldung der Aktion an die Bedingung knüpfen, dass bestimmte Experten (z. B. Tierärzte oder erfahrene Berger) im Team vertreten sind. Wenn Backhaus der Meinung ist, dass das Team nicht kompetent genug ist, kann er die Aktion wegen Gefährdung des Tierwohls untersagen.
  • Genehmigung des Rettungskonzepts: Da die Initiative ein schlüssiges Konzept vorlegen muss, kann Backhaus fordern, dass darin Ross und Reiter genannt werden. Er kann verlangen, dass Verantwortliche für technische oder medizinische Aufgaben namentlich benannt und qualifiziert sind."
So. Und genau das geht dem Ministerium am A vobrei.....sonst würden sie all diese Selbstinszenierer nicht dulden.
Da er das Ministerium leitet, hat er zudem das letzte Wort!
 
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Welches Schweinderl hätts denn gern?

[ ] Backhaus lässt den Wal liegen = Warten auf natürlichen Tod
[ ] Backhaus versucht doch noch irgendwie den Wal töten zu lassen (live, vor aller Welt Augen)
[ ] Backhaus lässt Walrettungsversuche zu (lernt dadurch für die nächste inevitable Strandung)
[ ] Backhaus soll sofort zurücktreten
 
Der Witz ist, die ganze Sache/Neue Rettungsaktion ist eigentlich gerichtlich verboten worden und man ist das umgangen in dem man die Hintertür der Duldung geöffnet hatte.
Genaugenommen ist das Alles jetzt inoffiziell und rechtlich ebend nicht wirklich abgesichert.
Eigentlich wäre es ein Leichtes die Duldung wieder zurückzunehmen
 
Zuletzt bearbeitet:
ER leitet das Ministeirum, was darüber entscheidet, ob der Wal gerettet wird oder nicht und was er duldet.

Richtig, und daher hat er sein viel zitiertes Guthaben beauftragen lassen. Nachzulesen auf der Seite des Ministeriums. Unterschrieben wurde dieses Gutachten von Dr. Baschek, Dr. Siebert und Dr. Groß. Darin ist festgehalten, dass das Tier in Ruhe gelassen und nicht gestört werden sollte.

"Während des Sterbeprozesses ist es das Beste, das Tier palliativ zu begleiten durch z.B. Ruhe, keine Störungen und Befeuchtung der Haut. Wie lange der Sterbeprozess dauert, lässt sich leider nicht vorhersagen. Eine Berieselung mit Wasser mit höherem Salzgehalt würde der Haut über der Wasserlinie zugute kommen, sich im Ostseewasser aber direkt verdünnen."

 
Richtig, und daher hat er sein viel zitiertes Guthaben beauftragen lassen. Nachzulesen auf der Seite des Ministeriums. Unterschrieben wurde dieses Gutachten von Dr. Baschek, Dr. Siebert und Dr. Groß. Darin ist festgehalten, dass das Tier in Ruhe gelassen und nicht gestört werden sollte.

"Während des Sterbeprozesses ist es das Beste, das Tier palliativ zu begleiten durch z.B. Ruhe, keine Störungen und Befeuchtung der Haut. Wie lange der Sterbeprozess dauert, lässt sich leider nicht vorhersagen. Eine Berieselung mit Wasser mit höherem Salzgehalt würde der Haut über der Wasserlinie zugute kommen, sich im Ostseewasser aber direkt verdünnen."

Und? Er erlaubt Selbstinzenierer vor Ort, die keine Fachkenntnisse haben.
*Ich hatte das mal generell beantwortet mit seiner Zuständigkeit, um Gründe für meine Kritik an
ihm zu zeigen*
 
Der Witz ist, die ganze Sache/Neue Rettungsaktin ist eigentlich gerichtlich verboten worden und man ist das umgangen in dem man die Hintertür der Duldung geöffnet hatte.
Genaugenommen ist das Alles jetzt inoffiziell und rechtlich ebend nicht wirklich abgesichert.
Eigentlich wäre es ein Leichtes die Duldung wieder zurückzunehmen
Sie baggern auch einfach weiter und die Barge (der Lastkahn) ist auch schon auf dem Weg. Obwohl überhaupt noch keine Genehmigung für den neuen Rettungsversuch gegeben wurde.
 
Guter Artikel:
"Frances Gulland ist eine der erfahrensten Walforscherinnen der Welt. 2007 gelang ihr die Befreiung zweier Buckelwale, die sich in der Bucht von San Francisco verirrt hatten. Hier erzählt sie, wie sie das geschafft hat und ob es an der Ostsee auch gelingen kann." (Spoiler: Letzteres beantwortet sie nicht)


"SPIEGEL: Ab wann ist Euthanasie gerechtfertigt?
Gulland: Das hängt in erster Linie vom Ausmaß des Leidens und vom Zustand des Tieres ab. Die Einschätzung muss von einem Tierarzt vor Ort getroffen werden. Manche Menschen lehnen Euthanasie grundsätzlich ab. Ich habe selbst gestrandete Wale in schwerem Leid euthanasiert, mithilfe einer Kombination aus Sedativa und anderen Wirkstoffen. Das ist eine Herausforderung, aber es ist möglich."

Nix von wegen "geht nicht".
Schade, wenn nur eine Tierärztin von Haustieren da ist...
 
Für den Schlaganfall einer Tierärztin sollen hier ernsthaft Leute mit beschuldigt werden. Aber wenn Herr Backhaus Drohungen erhält, wird das schulterzuckend abgetan. Jetzt soll er Helferteams also wegschicken - während der Shitstorm gegen ihn als er damals ankündigte, dass es keine weiteren Rettungsversuche geben würde, fand gelegen kam, ja sogar forciert wurde. Aberwitzig, wenn erst YouTuber angehimmelt werden, die vermitteln sollen, die Menschen mögen ins Wasser steigen um für den Wal dazusein.
 
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Und? Er erlaubt Selbstinzenierer vor Ort, die keine Fachkenntnisse haben.

Ich bezog mich mit meinen "Ursprungszeilen" eigentlich auf @Monamour, die meinte, er hat 14 Tage gebraucht, um den Tier Linderung zu verschaffen.

Dieses anfängliche "Nichtstun" war von den genannten Doktoren so gewollt. Soweit ich das richtig in Erinnerung habe, erfolgte erst einige Tage nach der Strandung die Bewässerung mithilfe der Feuerwehr. Backhaus hatte sich gebrüstet ;) , dass dies seine Idee war.

Bin nicht in der Lage irgendjemanden Kritik zuzuschreiben, kenne mich mit Walen schließlich nicht aus. Aber diese Form von Linderung (Bewässerung, Abdeckung mit Tüchern vor Schutz von Vögel) wirkt zumindest auf mich lindernd. Wenn ich also irgendjemanden Kritik zuschreibe, dann diesen Doktoren, die sich gegen solche Maßnahmen ausgesprochen haben.
 
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