Gestrandeter Wal in der Ostsee

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Ja, den Experten und Verantwortlichen war es relativ früh klar – nicht unbedingt in der allerersten Sekunde der Entdeckung, aber sobald der Wal genauer beobachtet und untersucht wurde. Der Buckelwal (Spitzname „Timmy“) vor der Insel Poel in der Wismarbucht ist seit Anfang März 2026 in einem Fischernetz (Geisternetz/Stellnetz) verheddert gewesen. Ein großer Teil (50–70 Meter) konnte bei der ersten Rettungsaktion bei Timmendorfer Strand entfernt werden. Aber Reste des Netzes stecken weiterhin im Maul – und genau das ist der entscheidende Grund für seinen katastrophalen Zustand.

Warum war von Anfang an (bzw. sehr früh) klar, dass er keine echte Überlebenschance hat?Experten wie:
  • Burkard Baschek (Deutsches Meeresmuseum Stralsund),
  • Stephanie Groß,
  • Meeresbiologe Robert Marc Lehmann,
  • Whale and Dolphin Conservation (WDC),
  • Greenpeace und das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern
haben das schon vor mehreren Tagen (teilweise schon vor der zweiten Strandung) offen gesagt:
  • Das Netz im Maul verhindert, dass der Wal richtig jagen und fressen kann → er verhungert langsam.
  • Die Ostsee hat zu wenig Salz → die Haut wird extrem aufgeweicht und anfällig für Infektionen.
  • Zusätzlich wahrscheinlich Schiffsverletzungen und allgemeine Erschöpfung durch die Verirrung in die flache Ostsee.

Lehmann hat die Überlebenschance erst auf 0,1 %, dann auf 0,01 % herunterkorrigiert und gesagt: „Es ist nicht mehr sinnvoll – nichts Gutes, was man jetzt noch machen kann.“ Die offiziellen Experten der Landesregierung nennen weitere Rettungsversuche inzwischen „absolute Tierquälerei“. Der Wal liegt fast regungslos da, die Atmung ist stark reduziert, er reagiert kaum noch.

Warum konnte man das Netz im Maul nicht einfach rausziehen?
  • Beim ersten Mal lag der Unterkiefer auf dem Grund → Maul konnte nicht richtig geöffnet werden.
  • Jetzt sind die Netzreste so weit hinten/im Inneren, dass man das Maul aktiv öffnen müsste – extrem riskant für den schon sterbensschwachen Wal und die Helfer.
  • Experten sagen einhellig: Das würde mehr schaden als nützen.

Deshalb die aktuelle Linie: Kein weiterer Eingriff. Der Wal soll in Ruhe sterben dürfen. Danach kommt die Obduktion (Nekropsie), bei der endgültig geklärt wird, wie stark das Netz wirklich mitverantwortlich war. Die Wasserschutzpolizei ermittelt sogar schon wegen des Netzes.
Kurz gesagt: Ja, das Netz um ihn herum und besonders im Maul war von Anfang an der Hauptgrund für die Schwäche. Die Experten haben das nie schön geredet – sie haben nur versucht, das Leid so gering wie möglich zu halten.
 
Wenn es doch Experten/Fachleuten, also jederfrau/mannso klar war - spziell auch dem "Walflüsterer" SuperLehmann - dass dem Wal nicht mehr zu helfen ist, weshalb dann dieser mediale Zirkus - von ihm?

Neige zur Sicht auf eine Selbstinszenierung - auf Kosten und Buckel eines sterbenden Wals.

 
Wenn es doch Experten/Fachleuten, also jederfrau/mannso klar war - spziell auch dem "Walflüsterer" SuperLehmann - dass dem Wal nicht mehr zu helfen ist, weshalb dann dieser mediale Zirkus - von ihm?

Ich glaube so klar war es von Anbeginn an nicht, dass diese "Rettungsaktion" für das Tier selbst so gar nichts bringt. Unabhängig von Lehmanns gesprochenen 0,1 %. Es waren schließlich mehr Organisationen daran beteiligt. Irgendeine offizielle Stelle muss es ja (schon alleine zwecks der Kosten) bewilligt haben. Frei kam er schließlich schon, nur ist er dann wieder falsch abgebogen. Aus den bereits genannten Gründen. Desorientierung, Krankheit usw..

Schleswig Holstein wird im Nachhinein - oder wahrscheinlich auch schon vorher - froh über die Baggeraktion gewesen zu sein. Sonst hätten sie jetzt die Zustände wie nun in MV.
 
Das mit dem Baggern.... ist scheinbar wieder auf dem Tisch gelandet.


Selbst wenn er zum Freischwimmen freigeschaufelt werden würde - das Netz ist immer noch in seinem Maul.
Wie ich irgendwo gelesen habe (?), möglcherweise schon eingewachsen.
Wie soll der Wal jagen bzw. schlucken, bzw. sich ernähren können, wenn die Netzreste das wie ein Stöpsel oder Maulsperre verhindern?

Sprich: mit dem emotional aufgeladenen Freischwimmen ist die Lebensgefahr für den geschwächten Wal alles andere als vorbei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube so klar war es von Anbeginn an nicht, dass diese "Rettungsaktion" für das Tier selbst so gar nichts bringt. Unabhängig von Lehmanns gesprochenen 0,1 %. Es waren schließlich mehr Organisationen daran beteiligt. Irgendeine offizielle Stelle muss es ja (schon alleine zwecks der Kosten) bewilligt haben. Frei kam er schließlich schon, nur ist er dann wieder falsch abgebogen. Aus den bereits genannten Gründen. Desorientierung, Krankheit usw..

Schleswig Holstein wird im Nachhinein - oder wahrscheinlich auch schon vorher - froh über die Baggeraktion gewesen zu sein. Sonst hätten sie jetzt die Zustände wie nun in MV.
Die Kosten beliefen sich auf nur 1.000 Euro (Absperrungen, Schiffe..)
 
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