Gestrandeter Wal in der Ostsee

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Tagelang saß ein Buckelwal vor Timmendorfer Strand auf einer Sandbank fest. Nachdem dem Tier am Donnerstag eine Rinne zum Meer gegraben wurde, hat es wohl die letzten Meter in der Nacht überbrückt.

Der seit Tagen in der Ostsee vor Timmendorfer Strand auf einer Sandbank festsitzende Wal hat sich wohl befreit. Fotografen und Journalisten suchten am Freitagmorgen das Wasser und den Horizont nach dem 12 bis 15 Meter langen Meeressäuger ab und konnten das Tier nicht mehr entdecken, sagte ein dpa-Reporter vor Ort. Der Biologe Robert Marc Lehmann bestätigte, dass sich der Wal in der Nacht befreit hat.


Was für eine angenehme Nachricht, ein Lichtblick.

❣️
Damals war noch Hoffnung.
 
Nochmals eine Erläuterung zu den überschiessenden Emotionalen Identifikationen mit dem Wal:

Im gleichen Maße, wie uns die Rettung von Tausenden überfordert, glauben wir, ein Individuum retten zu können. Dass uns das nicht gelingt, schmerzt. So sehr, dass wir dazu neigen, das Schicksal des Tieres auf uns Menschen zu übertragen: Wir projizieren unsere eigenen Erfahrungen, Ängste und Befürchtungen in das Leben und Sterben eines Buckelwals.

Allein sterben zu müssen – das ist unsere größte Angst

Timmys Geschichte lässt sich, übertragen auf uns Menschen, auch so lesen: Du bist ein paarmal falsch abgebogen im Leben, hast dich verirrt, bist an einem dir unbekannten Ort gestrandet, wo du nie sein wolltest. Jetzt steckst du fest, mit wunder Haut, unendlich müde und findest nicht mehr nach Hause. Am Ende kannst du nicht mehr. Und stirbst. Allein.

 
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