Du versuchst, daraus abzuleiten, dass er also zu schwach war für egal was, auch für die Rettung.
Ferndiagnose.
Jain. In dem Kontext des Zitats, was Du da bringst, will ich ableiten, dass die Aussage sehr gewagt ist, dass Timmy sich doch leicht hätte wehren können, wenn er es gewollt hätte. In der Lage, in der er war, wäre das meines Erachtens nicht gegangen, egal wie schwach er da schon war.
Und allgemein verweise ich nochmal auf die verschiedenen Protokolle, die es in anderen Ländern darüber gibt. Es wird da nicht ohne guten Grund nach einer gewissen Weile aufgegeben, das Tier noch retten zu wollen. Ob man wie die Niederlande da nur eine Frist von 12 Stunden zugesteht, sei dahin gestellt. Aber ebenso fraglich ist, ob eine Rettung nach Mehreren Wochen inklusive viel zusätzlichem künstlichen und unnötigen Stress für das Tier wirklich erfolgreich war.
Lt Tierärzten waren Herzschlag und Atmung normal und kräftig, er schwamm los in der Nordsee, hatte auch da
noch auf den letzten Aufnahmen, vom vorderen Schiff aus kurz nach der Freisetzung, kräftigen Blas, die Haut war sehr viel besser.
Das sind die Fakten.
Sagt wer?
Wonach wurde z.B. die Haut beurteilt?
Seit einem Sturz vom Fahrrad vor ein paar Jahren, habe ich auf einem Handrücken eine etwa 2€-Münze großes vernarbtes exzem-artiges Gewebe. An manchen Tagen ist es deutlich sichtbar, an manchen Tagen fällt es gar nicht auf. Besser wurde es seit Jahren nicht.
Diese Momentaufnahme der Haut des Wales - insbesondere auch im Kontext, dass sich der Salzgehalt des umgebenden Wassers geändert hat - zeigt vielleicht Wechselhaftigkeit im Erscheinungsbild. Dass damit "widerlegt" wäre, was das Museum darüber geschrieben hat, ist eine sehr gewagte Schlussfolgerung.
Der Rest ist unklar, gibt mir aber Anlass zu Hoffnung.
Hoffnung kann die Möglichkeit aufzeigen, dass etwas gut ausgeht oder ausgegangen ist. Hoffnung brauch aber nicht die negativen Möglichkeiten abblocken.
PS: Ich hoffe übrigens wie Du, mich zu irren. Das bedeutet nicht, dass ich die (mMn leider wahrscheinlichere) Möglichkeit abblocke.
Das war deine treue Followerin aus Toxihausen im Schwefelgebirge, die auch dann noch ihre scheintoten Auslachsmileys postete, als ich mehrere Berichte von seriösen Organisationen verlinkte, wonach wilde Wale z.B. nach Befreiung von Fischernetzen durch Menschen ein Verhalten vorher bzw. nachher an den Tag legten, was darauf schließen ließ, dass die Wale kommunizierten und verstanden hatten, dass ihnen geholfen wurde bzw. selbst um Hilfe gebeten hatten.
Man mutmasst von Forscherseite, dass Wale intelligent genug sein könnten, Menschen als Problemlöser zu erkennen.
Es gab aber noch mehr solche Sachen, dass Leute hier ihre übliche Verachtung für diese Sichtweise abließen, dass der Wal z.B. verstünde, dass ihm geholfen wird.
Wenn man also ein Video verlinkt, in dem ein wilder Wal eine Forscherin aus der Nähe eines Tigerhais klar zurück zu ihrem Boot bugsierte und sie später noch einmal besuchte, liegt es nahe, dass dieselben wieder so reagieren werden.
Ob du dich da nun eingereiht sehen willst, musst du selber wissen, ist nicht meine Sache.
Du tust doch gerne verschnupft, wenn man Dich in die Ecke von z.B. dummen Impfgegnern stellt. Dann mach doch Dir bitte selbst die Mühe und mach Dir klar, dass auch Menschen, die Dir wiedersprechen, möglicherweise ein komplexeres und differenzierteres Bild haben, als Du ihnen hier zuschreibst.
Weder
@Felicia1 noch z.B.
@Niflheimr oder sonstwer hier haben behauptet, dass Wale rein instinktgesteuerte Wildtiere ohne Bewusstsein, Kognition o.ä. wären. Gerade WEIL das niemand so sieht, wird ja gerne auch auf das Leid hingewiesen, was der Wal möglicherweise wie erlebt hat. Und gerade
@Niflheimr hat von Tieren, Tierverhalten etc. sehr viel Ahnung - sie verspürt nur nicht wie ich den Drang, richtigzustellen, wenn sie sich falsch verstanden sieht. Das wirkt manchmal schroff, und man kann sich dran aufreiben - ist mir auch schon passiert in einem anderen Thema, wo sie und ich unterschiedliche Ansichten haben - bedeutet aber nunmal NICHT, dass sie derart denkt, wie Du es hier darstellst.
Nun schau Dir auch mal GENAU an, was sie wie gesagt haben. Ich sehe darin nicht den tumben Strohmann, den Du ihnen hier in den Mund legst.
Wenn insbesondere z.B.
@Niflheimr drauf hinweist, man solle Tiere nicht vermenschlichen, bedeutet es NICHT, dass sie menschliches Denken als höher oder besser einordnet. Es ist aber eben anders, dass sich unsere Einordnungen und unsere Erlebniswelt nicht so leicht auf Tiere übertragen lassen. Und wenn wir es umgekehrt versuchen, verfälschen wir damit das Erleben der Tiere.