Gestrandeter Wal in der Ostsee

Es ist allerdings seltsam, wenn dann später so getan wird, als wäre diesbezüglich erst etwas auf Geheiß der eingeflogenen Tierärztin geschehen.
Wann genau wurde denn die Zinksalbe aufgetragen?
Also, ich meine das erste Mal überhaupt ...

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EDIT:

Hier lese ich was vom Morgen des 19. April 2026:



Die Tierärztin Dörnath fand das Auftragen der Zinksalbe übrigens nicht gut:


... sondern sogar gefährlich!
 
Zuletzt bearbeitet:
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@FreeStar hat ihre Aussage aber kurz danach revidiert, siehe >hier< ...
Ja vor allem , weil ich nur die Seite bei Menschen kannte. Da ist man bei großflächigen, offenen Wunden sehr schnell bei Schäden im tieferen Gewebe, Wundeinschlüssen, Nekrosen, Blutvergiftung, pipapo, v.a. wenn man die Wunden zuschmiert mit etwas, was stark abdichtet, so dass nichts mehr darunter "atmen" kann wie z.B. Zinksalbe.
Ich wusste da noch nicht, wie dick diese Blubber-Schicht direkt unter der Haut ist/sein kann bei Walen und nicht, wie zäh sie ist.
 
Die Tierärztin Dörnath fand das Auftragen der Zinksalbe übrigens nicht gut:
Ihre Gedanken waren so ungefähr auch meine, ich dachte, das erstickt das Hautgewebe, schließt kranke Stellen ein und begünstigt damit Infektionen und trocknet gesunde Stellen aus, so dass noch mehr Zug auf die Wundränder entsteht.
Aber man hat das wohl abgewogen und entschieden, alles rauf da, Hautbarriere ist erstmal wichtiger- und Walhaut regeneriert sich wohl sehr schnell, wenn sie dann in die richtige Umgebung kommt. Sie ist auf ständige Erneuerung ausgelegt.

Man sieht eben, gehst du zu 3 Experten, kriegst du 3 Meinungen...
Und es hat letztlich geholfen, denn die Haut sah besser aus nachher.
 
Und es hat letztlich geholfen, denn die Haut sah besser aus nachher.
Ja.
Zum Glück wurde sein Rücken parallel mit Wasser benetzt.

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Ach ja ...
die Dr. Kerstin Alexandra Dörnath ist offenbar auch die, die behauptet,
die Walfreisetzung sei ein „Ticket in den Rachen der Orcas“ ...


Sie hat sich wohl auf Wildtiere (im Allgemeinen) spezialisiert ...
Hmm ... 's gibt halt doch gewisse Unterschiede.
 
Zuletzt bearbeitet:
Noch mehr Aussagen des Kapitäns der "Robin Hood":


"Wie Martin Bocklage dem "Nordkurier" am Freitag erzählte, wurde das Tier nicht an Seilen ins Meer gezogen. Stattdessen hätten die Helfer das komplette Dock, auf dem das Tier lag, bewegt." 🤔
Er meint mit "Dock" die Barge und der Wal schwamm natürlich darin. Trotzdem musste man ihn fixieren, um die Barge unter ihm wegzuziehen, sonst wäre er ja die ganze Zeit schon hinten rausgeflutscht nach Entfernung des Netzes. Also einfach so weggezogen unter dem Wal, das glaube ich ihm nicht.

und:
"Nach seiner Einschätzung sei der Wal vor der Freisetzung bei bester Gesundheit gewesen. Je näher sie dem Atlantik kamen, desto stärker habe sich der Zustand des Tieres gebessert. Bocklage erklärte: "Der hat getobt in dem Becken, und seine Haut sah immer frischer aus."
Ich möchte es gern glauben😊, denn wenn es Toben vor Angst gewesen wäre, hätte er ja schon in der Ostsee damit anfangen können.
Also: Swim on, Großer! 🌊 🐋
 
"Wie Martin Bocklage dem "Nordkurier" am Freitag erzählte, wurde das Tier nicht an Seilen ins Meer gezogen. Stattdessen hätten die Helfer das komplette Dock, auf dem das Tier lag, bewegt." 🤔
Er meint mit "Dock" die Barge und der Wal schwamm natürlich darin. Trotzdem musste man ihn fixieren, um die Barge unter ihm wegzuziehen, sonst wäre er ja die ganze Zeit schon hinten rausgeflutscht nach Entfernung des Netzes. Also einfach so weggezogen unter dem Wal, das glaube ich ihm nicht.
Das Problem ist, wir alle wissen nicht, wie stark sich die Barge absenken und schrägstellen lässt.
Ab einer bestimmten Tiefe und Schräge gibt es keinen Sog mehr bzw. nur sehr wenig durch die gezogene Barge, solange man sie nicht zu schnell wegzieht.
Trotzdem müsste man seine Aussage mit denen derer vergleichen, die auf der Fortuna B und der Arne Tiselius verblieben sind.
Also, ob sie das aus der Entfernung einschätzen konnten, inwieweit Timmy gezogen bzw. mit einem Seil festgehalten wurde.

"Nach seiner Einschätzung sei der Wal vor der Freisetzung bei bester Gesundheit gewesen. Je näher sie dem Atlantik kamen, desto stärker habe sich der Zustand des Tieres gebessert. Bocklage erklärte: "Der hat getobt in dem Becken, und seine Haut sah immer frischer aus."
Na, das klingt doch gut. :)
 
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Das anonyme Besatzungsmitglied schildert die Situation nun anders. Demnach war es möglich, den Tiefgang der Barge anzupassen. Der Lastkahn wurde zur Freilassung abgesenkt, sodass der Wal nicht mehr auf dem Boden auflag, sondern im Wasser trieb. Das schleppende Schiff habe anschließend beschleunigt. Daraufhin rutschte das Buckelwalmännchen aus dem Transportmittel. Der Helfer beschreibt es so: "Ähnlich wie bei einer Tischdecke, auf der ein Teller liegt, und man schnell an der Decke zieht." Weitere Verletzungen seien demnach ausgeblieben

Weiter heißt es………

Bei der Überfahrt hätte die Besatzung eine Verbesserung der Haut des Wals bemerkt. Das 12 Tonnen schwere Tier habe wegen des höheren Salzgehalts in der Nordsee plötzlich wieder "frisch und gut" ausgesehen. Nichtsdestotrotz musste ein Schaden an der Haut erzeugt werden: Mittels eines Bolzens und zweier Schrauben sei der Tracker an einer Flosse angebracht worden. Den Angaben des Helfers zufolge wurde auch kurzzeitig überlegt, das etwa schuhgroße Gerät anzunähen.


Schrecklich…….. und dann hat der Wal die Flosse gehoben, mit dem Mittelfinger
 
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