SYS41952
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Es gibt rund 90 Walarten. Ein Delfin und ein Pottwal haben völlig unterschiedliche "Probleme", da kann man nicht von dem Wal reden.So oder so. Es gibt keine wissenschaftlichen Belege, dass Wale sich bewusst flache Gewässer zum Sterben aussuchen. Tatsache ist, dass sie Lungenatmer sind. Wenn sie zu schwach zum aktiven Schwimmen oder Auftauchen werden, müssen sie zwangsläufig auf Grund auflaufen, sonst ertrinken sie unter der Wasseroberfläche.Die Tiere, die dann an der Küste sterben, haben sich den Ort nicht ausgesucht. Sie sind dort, weil es der einzige Platz ist, an dem ihr Blasloch noch über Wasser bleibt, wenn die Kraft zum Auftauchen fehlt. Strandung ist also Symptom, nicht Ziel.Genau deshalb hält Dänemark sich bei Walstrandungen grundsätzlich raus. Strandungen werden offiziell als "natürlich vorkommendes Phänomen" eingeordnet, in das nicht eingegriffen wird.
