Gestrandeter Wal in der Ostsee

Es gibt rund 90 Walarten. Ein Delfin und ein Pottwal haben völlig unterschiedliche "Probleme", da kann man nicht von dem Wal reden.So oder so. Es gibt keine wissenschaftlichen Belege, dass Wale sich bewusst flache Gewässer zum Sterben aussuchen. Tatsache ist, dass sie Lungenatmer sind. Wenn sie zu schwach zum aktiven Schwimmen oder Auftauchen werden, müssen sie zwangsläufig auf Grund auflaufen, sonst ertrinken sie unter der Wasseroberfläche.Die Tiere, die dann an der Küste sterben, haben sich den Ort nicht ausgesucht. Sie sind dort, weil es der einzige Platz ist, an dem ihr Blasloch noch über Wasser bleibt, wenn die Kraft zum Auftauchen fehlt. Strandung ist also Symptom, nicht Ziel.Genau deshalb hält Dänemark sich bei Walstrandungen grundsätzlich raus. Strandungen werden offiziell als "natürlich vorkommendes Phänomen" eingeordnet, in das nicht eingegriffen wird.
 
Werbung:
Ach wirklich? ... na, Du traust Dich was, wenn's nicht Dich selbst betrifft ... :whistle:

Gerade, weil es mich selbst betreffen kann. Ich habe verfügt, dass, wenn Erholung aus einem lebensbedrohlichen Zustand unwahrscheinlich scheint, ich keine lebensverlängernden Maßnahmen wünsche. Keinerlei künstliche Ernährung in irgendeiner Form. (Ich empfand es schon als quälend, dass mir Essen aufgedrängt werden sollte, als ich bedrohlich abgenommen habe).

Wat???
Nahrung würde - wenn man ihn wirklich sterben ließe - komplett wegfallen.

? Man versucht es ja auch zu verhindern - von dem zweifelhaften Erfolg der sog. Rettungsmission mal abgesehen.

Es sind ja mehrere Tierärzte bei ihm. Die werden schon wissen, wie sein Gesundheitszustand zu beurteilen ist.
Oder willst Du das anzweifeln?

Dass sich Tierärzte finden würden, die diese fragwürdige Mission begleiten, wundert mich nicht. So weit ich weiß, sind die Namen der Tierärzte weitgehend unbekannt - und bei der bekannten stellt sich die Frage, warum ausgerechnet eine ohne besondere Expertise mit Meeressäugern die Tour begleitet.
 
Auch da bin ich der Meinung, Verschwörungstheorien jeglicher Art gab es schon vor Corona.

Sicher. Trotzdem wurde neue Ausmaße erreicht, was auch Sektenberatungsstellen bestätigten. Gerade Corona hat gezeigt, wie beeinflussbar Menschen sind, gerade wenn sie mit Ängsten zu tun haben. Nicht wenige Auswüchse konnte man auch hier im Forum lesen. Chips, Bill Gates, böse Regierung, NWO und böse Drohungen für Experten. Und es fällt im Netz interessant auf, dass viele die hinter Corona und Impfungen eine Verschwörung witterten, dasselbe nun mit dem Wal veranstalten.
 
Gerade, weil es mich selbst betreffen kann. Ich habe verfügt, dass, wenn Erholung aus einem lebensbedrohlichen Zustand unwahrscheinlich scheint, ich keine lebensverlängernden Maßnahmen wünsche. Keinerlei künstliche Ernährung in irgendeiner Form. (Ich empfand es schon als quälend, dass mir Essen aufgedrängt werden sollte, als ich bedrohlich abgenommen habe).
Du wirst aber nicht irgendwo ungeschützt liegen bleiben und Wind und Wetter ungeschützt ausgesetzt sein wollen, oder?
Und Möwen, die dann an Dir rumpicken, oder Ratten, die an Dir rumnagen, würden Dir vermutlich auch nicht gefallen ...

? Man versucht es ja auch zu verhindern - von dem zweifelhaften Erfolg der sog. Rettungsmission mal abgesehen.
Es ging um das Sterben lassen ohne Nahrung, nicht darum, dass es Menschen gibt, die es verhindern wollen.

Dass sich Tierärzte finden würden, die diese fragwürdige Mission begleiten, wundert mich nicht. So weit ich weiß, sind die Namen der Tierärzte weitgehend unbekannt - und bei der bekannten stellt sich die Frage, warum ausgerechnet eine ohne besondere Expertise mit Meeressäugern die Tour begleitet.
Nun ja, aber Jenna Wallace ist eine sehr erfahrene Walexpertin und Tierärztin, die auf Hawaii arbeitet und lebt.
Und komischerweise begrüßt ausgerechnet sie die Rettungsmaßnahme, an der sie v.a. kritisiert, dass sie viel zu spät stattfindet.
EDIT: Und sie war vor Ort und hat den Wal selbst untersucht!

 
Zuletzt bearbeitet:
Nun ja, aber Jenna Wallace ist eine sehr erfahrene Walexpertin und Tierärztin, die auf Hawaii arbeitet und lebt.

Du hast aber gerade noch von den Tierärzten geschrieben, die bei dem Wal wären und fragtest mich, ob ich anzweifeln würde, dass sie schon wissen, wie sein Gesundheitszustand zu beurteilen sei.

Es sind ja mehrere Tierärzte bei ihm. Die werden schon wissen, wie sein Gesundheitszustand zu beurteilen ist.
Oder willst Du das anzweifeln?

Du wirst aber nicht (...)

Ich habe explizit von der Ernährung geschrieben.
 
Du hast aber gerade noch von den Tierärzten geschrieben, die bei dem Wal wären und fragtest mich, ob ich anzweifeln würde, dass sie schon wissen, wie sein Gesundheitszustand zu beurteilen sei.
Du unterstellst den Tierärzten, die dem Wal helfen wollen, letztlich, dass ihnen die notwendige Expertise fehlt, um seinen Gesundheitszustand zu beurteilen.
Und an der Ärztin, die diese Expertise besitzt, kritisierst Du, dass sie die Fahrt nicht persönlich begleitet.
Dass Jenna Wallace in ständigem Kontakt mit den mitfahrenden Tierärzten sein könnte, scheint Dir nicht in den Sinn zu kommen.
Du schriebst:
Dass sich Tierärzte finden würden, die diese fragwürdige Mission begleiten, wundert mich nicht. So weit ich weiß, sind die Namen der Tierärzte weitgehend unbekannt - und bei der bekannten stellt sich die Frage, warum ausgerechnet eine ohne besondere Expertise mit Meeressäugern die Tour begleitet.


Ich habe explizit von der Ernährung geschrieben.
... ändert nichts daran, dass Du anderes, das ausschlaggebend für den Umgang mit einem gestrandeten Wal ist, ausblendest.
 
Und an der Ärztin, die diese Expertise besitzt, kritisierst Du, dass sie die Fahrt nicht persönlich begleitet.
Dass Jenna Wallace in ständigem Kontakt mit den mitfahrenden Tierärzten sein könnte, scheint Dir nicht in den Sinn zu kommen.
Im Unterschied zu den geradezu hysterisch verehrten Experten und immer unterwegs in entsprechender Mission, hatte Jenna Wallace den Wal zudem auch mal wirklich vor Ort gesehen und untersucht.
Immer wieder interessant, wie Leute ihre eigenen Scheuklappen auf andere projizieren.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Im Unterschied zu den (nicht nur) hier von Userin @Felicia1 geradezu hysterisch verehrten Experten und immer unterwegs in entsprechender Mission, hatte Jenna Wallace den Wal zudem auch mal wirklich vor Ort gesehen und untersucht.
Eben.
Das wurde hier - auch von mir - schon mehrfach erwähnt. Es wird von manchen hier aber gerne überlesen.
 
Werbung:
Und selbst, wenn er nur 2 Wochen lang überlebt und von Orcas angegriffen wird ...
Besser als ihn wochenlang elendig auf einer Sandbank verrecken zu lassen.


_____________________
EDIT:

Aktuell tuckern die Fortuna B und die Robin Hood mit ca. 4 Knoten durchs Kattegat entlang der dänischen Küste:

Schiffsradar_FortunaB_u_RobinHood_30Apr2026.webp
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben