Gestrandeter Wal in der Ostsee

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Falls der Wal dann doch sterben sollte, er wird lt Medien in einer Gegend ausgsetzt, wo er sich "auch ausruhen" kann.
Das heißt wohl, so verstehe ich es, dass man ihn nicht einfach in tiefes Wasser entlässt und fertig.
Sondern er könnte für den Fall dort auch>Flachwasser finden. Aber eben nicht alles so engmaschig flach wie in der Ostsee..
 

Das Deutsche Meeresmuseum möchte eine Dokumentation über die Verladung öffentlichen Zugriff auf die Trackerdaten und Echtzeit Videos.

Soweit ich es verstanden habe, wird er nicht einfach ausgesetzt, sondern steht auch danach unter Beobachtung. Nicht umsonst wurde eine Wal Auffangstation genannt, als mögliche Option.
 
Nicht umsonst wurde eine Wal Auffangstation genannt, als mögliche Option.
Die dürfte es nach Meinung vieler Experten dann ja gar nicht geben. Viel zu stressig für Wale als reine Wildtiere..😏
🤐 (Ich beziehe mich nur auf die Sache, also diese Einschätzungen selbst, wenn sie vorgetragen werden von Experten, als gäbe es nichts anderes. Das ist eben genau die Haltung, die den Wal hier hätte auf Sand elend und zerquetscht sterben lassen..)

Außerdem gibt es nach meiner Recherche keine solchen Auffangstaionen für diese Großwale, in Europa schon gar
nicht.Das ist wegen der Größe der Tiere technisch wohl nicht machbar.

KI
"Statt großer Becken setzt man in den USA auf spezialisierte Eingreifteams und Kurzzeit-Rehabilitationszentren für kleinere Arten:
  • IFAW Dolphin Rescue Center (Cape Cod): Eine hochmoderne Intensivstation für Delfine und kleine Wale, die Tiere kurzzeitig stabilisiert und dann wieder freilässt.
  • The Marine Mammal Center (Sausalito, Kalifornien): Das weltweit größte Krankenhaus für Meeressäuger, das vor allem Robben und Seelöwen, aber auch kleinere Wale behandelt.
  • National Marine Sanctuaries: Gebiete wie die Stellwagen Bank (Massachusetts) oder Monterey Bay (Kalifornien) dienen als geschützte Rückzugsorte und Forschungszentren, in denen verletzte Großwale meist direkt auf offener See (z. B. bei Verhedderungen in Netzen) behandelt werden.
  • Whale Sanctuary Project (in Planung): In Nova Scotia, Kanada, entsteht derzeit das erste große „Seaside Sanctuary“ (ein abgetrenntes Meeresareal), um ehemals in Gefangenschaft lebende Wale (wie Orcas oder Belugas) in eine natürlichere Umgebung zu entlassen. "
Also, er muss es wohl allein schaffen..
 
Zuletzt bearbeitet:
wird er nicht einfach ausgesetzt, sondern steht auch danach unter Beobachtung.
Ja, sicher, er hat einen Tracker, aber man kann nicht die ganze Zeit hinter ihm herschippern. Insofern wird er schon richtig freigelassen und ist dann aus dem Blickfeld, wenn auch "aussetzen" etwas die falsche Wortwahl war.
 
Die dürfte es nach Meinung vieler Experten dann ja gar nicht geben. Viel zu stressig für Wale als reine Wildtiere..😏

Ich bezog mich auf die Aussagen der heutigen Pressekonferenz

Die Anwältin sowie auch Backhaus erwähnten etwas von einer Auffangstation.

Wie Constanze von der Meden erklärt, gehen alle Experten der Initiative davon aus, dass der Wal ausgewildert werden kann. Falls dies nicht möglich sei, gebe es die Möglichkeit, das Tier in eine Wal-Auffangstation zu bringen.


Auch Umweltminister Backhaus verwies auf die Nachfrage von Journalisten auf diese Möglichkeit: „Plan B ist, dass er in eine Wal-Auffangstation kommt.“ Falls der Wal aufgrund geschwächter Muskulatur nicht von allein schwimmen könne, sei das eine Möglichkeit des weiteren Vorgehens.

 
Bzgl. der Haut des Wales und dem in der Ostsee zuwenig salzhaltigen Wassers.

Hatte mich gefragt, wenn die Barge hinten offen ist (ist sie) dann sollte via Strömungslehre ein allmählicher Austausch mit salzhaltigerem Meerwasser möglich sein, der wiederum der Haut (und dem Wal) gut tun.
 
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Ich bezog mich auf die Aussagen der heutigen Pressekonferenz

Die Anwältin sowie auch Backhaus erwähnten etwas von einer Auffangstation.
Ja ich weiß, ich hatte das auch gehört, deswegen habe ich geguckt,ob es für so große Wale überhaupt so etwas wie Auffangstationen gibt. Antwort, nein, das gibt es gar nicht.

Und dann bezog ich mich darauf, dass es für mich eine Diskrepanz gibt zwischen den ständigen Aussagen von Experten, wie furchtbar stressig es für Wale/Meeressäuger ist, wenn Menschen sich ihnen überhaupt nähern schließlich seien es ja Wildtiere, und der Tatsache, dass es überall Wildtierauffangstationen gibt, sogar für Delfine und kleinere Wale.
Es wurde bei diesem Wal auch ständig von Experten gesagt, wie schrecklich ihn das alles stresst, wenn man ihm hilft- und woanders päppelt man verletzte Robben, verletzte kleinere Wale und Delfine auf und entlässt sie wieder.

Natürlich geht das nicht ohne Stress, aber selbst kranke wilde Tiere überleben das offenbar sehr häufig ganz gut.
Der Widerspruch fällt den Experten wohl selber gar nicht auf...oder wie..?
Ich habe denen das ja zunächst auch geglaubt, aber wenn ich jetzt darüber nachdenke, ärgert es mich im Nachhinein.
 
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