Gestrandeter Wal in der Ostsee

Es ist schon seltsam: Da wird hier im Thread mal eine hawaiianische Expertin gelobt - und mal die Truppe, die es an Expertise vermissen lässt, aber man ihren Einsatz trotzdem begrüße, damit die Wissenschaftler vielleicht mal dumm gucken würden, wenn der Einsatz gelingt.
 
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@Laguz
Ich war zuerst auch Feuer und Flamme nach dem InTerview mit Wallace. Trotzdem, mit etwas Abstand , sie wirkte auf mich sehr emotional und am Ende des Interviews spricht sie auch nur von Hoffnung. Das bewerte ich gar nicht negativ, sie wollte es auf jeden Fall versuchen, aber ich glaube, die wahren Aussichten sind sehr schwierig.
Ich hatte noch eine Bericht von Dr. Frances Gulland gelesen, die sagte, es klappt eben sehr oft nicht, die Wale zu guiden...
und sie hat jede Menge Erfahrung damit.
Es ist ja nicht mit der Befreiung getan, er muss weit weit schwimmen, das ist auf Hawaii anders, wenn die einmal befreit sind dann go for it!
Aber man hat Wallace nicht einmal Sedativa und Schmerzmittel injizieren lassen obwohl sie das gesamte Equipment dabei hatte...sowas, da kriege ich die Krise. Da kriegt sie eine zeitlich begrenzte Lizenz und darf nichts verabreichen. :cautious:
 
Naja, man wird kein Tierforscher, wenn man da nicht auch emotional wird, wenn ein Tier leidet.
Und durch Wallace wäre vermutlich eine erfahrene Walforscherin und -kennerin mit im Team gewesen, wenn sie nicht frühzeitig hätte abreisen müssen (oder/und wollen).

Aber man hat Wallace nicht einmal Sedativa und Schmerzmittel injizieren lassen obwohl sie das gesamte Equipment dabei hatte...sowas, da kriege ich die Krise. Da kriegt sie eine zeitlich begrenzte Lizenz und darf nichts verabreichen. :cautious:
Tja, da siehste mal ...

Naja ...
 
Tja, da siehste mal ...
Und durch Wallace wäre vermutlich eine erfahrene Walforscherin und -kennerin mit im Team gewesen, wenn sie nicht frühzeitig hätte abreisen müssen (oder/und wollen).
Meine Rede seit 30 Seiten ungefähr. Die Behörden dulden Leute im Team, da stehen einem die Haare zu Berge, die alles versauen und keine Experten sind, aber die Guten vertreibt man oder treibt sie in den Zusammenbruch..oder ist zumindest m.E. an Letzterem beteiligt, nach dem was Wallace berichtete.
 
Und eigentlich geht es darum, dass man sich darüber ärgert, weil profitgeile Leute, die keine Ahnung haben, es offenbar egal ist, dass sie einen Tierrettungsversuch zum Scheitern bringen, und die Verlängerung des Leids in Kauf nehmen.
Zumindest geht es mir so.

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EDIT:

Ach ja ...
... und das hier dann auch noch als "Sahnehäubchen" obendrauf:


Auszug (übersetzt):
Mein dritter Gedanke gilt den „Experten“, mit denen sie sich angeblich immer wieder beraten … Ich habe definitiv schon „Experten“ erlebt, die null gesunden Menschenverstand haben, furchtbare Tierärzte sind und glauben, sie könnten ein Tier beurteilen, ohne es überhaupt persönlich gesehen zu haben. „Gute Tierärzte sprechen mit Tieren, großartige Tierärzte hören ihnen zu.“
Ich glaube auch, dass sich viele Tierärzte und „Experten“ auf Daten und Studien usw. konzentrieren und nicht auf das einzelne Tier selbst. Ich habe gesehen, wie „Experten“ versucht haben, ein Tier in bestimmte Parameter und Referenzbereiche zu pressen, nur um sich zu irren und letztendlich den Tod dieses Tieres zu verursachen.
 
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