Empathische tiere

Lunatic0

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Empathie ist meinem verständnis nach die fähigkeit, die signale die man bei anderen wahrnimmt kognitiv zusammenzusetzen, um auf allen ebenen eine möglichst akkurate einschätzung über menschen zu 'extrapolieren'. Möglicherweise sind dabei resultierende erkenntnisse und synergieen mehr als die summe der sinneseindrücke, die davor gewonnen wurden.

Wie ist das bei tieren? Die fünf sinne, sofern vorhanden, sind bei tieren anders ausgeprägt als bei menschen, und auch die kognitiven fähigkeiten sind nicht ganz kongruent mit denen der menschen. Dennoch gibt es im umgang mit tieren momente die stark an empathie erinnern. Etwa hunde, die glykämische krisen oder epilleptische anfälle vorausahnen.

Kann man von empathie bei tieren sprechen oder sollte das definitionsgemäß anders genannt werden?
 
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Dennoch gibt es im umgang mit tieren momente die stark an empathie erinnern. Etwa hunde, die epilleptische anfälle vorausahnen.

Streng genommen ahnen sie sie nicht voraus, können aber eine veränderte Sauerstoffsättigung beim Besitzer erschnüffeln, was den Anfall zwar nicht verhindert, aber die Möglichkeit zur Vorbereitung gibt.

Oft werden Tieren auch übersinnliche Gaben nachgesagt, wenn sie vor einem Erdbeben unruhig werden. Dabei liegt das einfach daran, dass diese bereits Vorbeben spüren, die zwar da sind, aber für Menschen noch nicht wahrnehmbar sind.
 
Anscheinend haben Tiere Empathie für ihre Jungen, für die sie sehr umsichtig sorgen. Manchmal auch für andere Artgenossen, was man z.B. bei Elefanten und Affen beobachten kann. Ob sie auch Empathie für Menschen haben? Etwa bei Hunden sieht es oft so aus, vielleicht geht es dabei nur um das eigene Wohlbefinden, ich weiß es nicht.
 
Streng genommen ahnen sie sie nicht voraus, können aber eine veränderte Sauerstoffsättigung beim Besitzer erschnüffeln, was den Anfall zwar nicht verhindert, aber die Möglichkeit zur Vorbereitung gibt.
Wird das tier bei epillepsie ausschließlich olfaktorisch getriggert oder sieht es den patienten nicht doch 'ganzheitlicher'? Man könnte meinen das empathische potential ist bei tieren in gleichem ausmaß vorhanden, nur ist die vernetzung zwischen sensorik und reizverarbeitung einfach anders aufgeteilt.
Anscheinend haben Tiere Empathie für ihre Jungen, für die sie sehr umsichtig sorgen. Manchmal auch für andere Artgenossen, was man z.B. bei Elefanten und Affen beobachten kann. Ob sie auch Empathie für Menschen haben? Etwa bei Hunden sieht es oft so aus, vielleicht geht es dabei nur um das eigene Wohlbefinden, ich weiß es nicht.
Was genau der anreiz für z.B. hunde ist, (vermeintlich) empathisch zu handlen ist eine gute frage. Ich nehme an daß hunde die auf glykämische eskalationen trainiert sind auch durch irgendeine art belohnung trainiert wurden.
 
Wird der hund bei epillepsie ausschließlich olfaktorisch getriggert oder sieht er den patienten nicht doch 'ganzheitlicher'?

In erster Linie nehmen Hunde veränderte chemische Prozesse wahr. Teilweise reagieren sie auch, wenn z.B. die Atmung sich verändert. Aber Hunde sehen ihre Besitzer nicht ganzheitlich - sondern reagieren einfach auf Veränderungen.

Überhaupt: Das Tiere Menschen oft guttun ist unumstritten. Aber oft werden Heldengeschichten gebastelt, die so einfach unwahr sind. Zum Beispiel, dass ein Hund losläuft und Hilfe holt, wenn der Besitzer stürzt oder bewusstlos liegenbleibt. Er bleibt entweder bei ihm und wartet - oder er geht irgendwann allein "nach Hause".
 
In erster Linie nehmen Hunde veränderte chemische Prozesse wahr. Teilweise reagieren sie auch, wenn z.B. die Atmung sich verändert. Aber Hunde sehen ihre Besitzer nicht ganzheitlich - sondern reagieren einfach auf Veränderungen.
Dasselbe gilt für Katzen....
Überhaupt: Das Tiere Menschen oft guttun ist unumstritten. Aber oft werden Heldengeschichten gebastelt, die so einfach unwahr sind. Zum Beispiel, dass ein Hund losläuft und Hilfe holt, wenn der Besitzer stürzt oder bewusstlos liegenbleibt. Er bleibt entweder bei ihm und wartet - oder er geht irgendwann allein "nach Hause".
Ich wohnte einmal in einem Haus, das an einem Fluss lag, in dem Haus wohnten auch die Vermieter.
Dann ging ich mal im Fluss schwimmen, mein Kater hat sich furchtbar aufgeregt und miaute dann an der Tür der Vermieterin, bis sie öffnete.
Hatte er Lust auf Fressen? Dachte er, ich würde ertrinken (Katzen und Wasser.. grrrr)? Die zweite Idee gefiel mir besser. Er war überhaupt sehr fürsorglich. Ich war zu der Zeit sehr krank. Wenn wir, Kater und ich, spazieren gingen, blieb er immer an meiner Seite.... und, so hatte ich den Eindruck, "passte" auf mich "auf" ...
 
Als meine Stute starb passierte es, dass eine andere Stute mich beim Einstreuen der Box mit ihrem Kopf an sich zog. Die 3 anderen Mädels sandten mir Energie.
Als ich danach in die Gasse der anderen Schulpferde ging, kam mir dasselbe Gefühl entgegen. Trost und Liebe.
 
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📚:unsure:

Warum sollten Tiere keine Empathie haben? Es ist eine nonverbale Sprache, die von allen verstanden werden kann und keine Grenzen kennt.

Eine wichtige Fähigkeit mit der wir auf unbewusster Ebene, die Absichten und die Haltung eines Gegenübers erkennen können. So lesen wir aus der Körperhaltung, Mimik usw. feinste Signale, die sich wiederum unbewusst in uns widerspiegeln. Ohne Empathie kann es also keine sozialen Verbindungen zu einer Gemeinschaft geben.

So wie ein Hund die Befindlichkeit und Absichten eines Menschen erkennt, so können wir das auch bei einem Hund wahrnehmen. Leider haben viele Menschen diese nonverbale Sprache vergessen. Es gibt also Menschen, die ein Defizit in Sachen Empathie haben. Wie mit allen Fähigkeiten, kann man jedoch auch die Empathie trainieren.

Ist es nicht so, dass wir in romantischen Büchern oder Filmen sehr schnell mit den Protagonisten mit fiebern? Etwas, das unserer Empathie gelegentlich recht nützlich sein kann.

Etwas, das ich Euch nonverbal verkünden möchte: :):geschenk:
+ Salbum Salabunde 🌿


Merlin

Empathie2.webp
(Merlin, gemeinfrei)


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