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Ein schräges Haus ;)

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Minella, 29. Januar 2021.

  1. Minella

    Minella Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2021
    Beiträge:
    5
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    Hallo.

    Mein erster eingestellter Traum in einem Forum.
    Ich versuche alles so genau wie möglich zu schildern, hoffe es wird nicht zu lang.

    Also:

    Mein Mann und ich wollen uns ein Haus das zum Verkauf steht, anschauen.
    Dieses Haus soll 59000 Euro kosten.

    Als wir dorthin fahren sehen wir, dass es sich an einem See befindet. Es wirkt wie auf einer eigenen Insel.
    Die Zufahrt ist die einzige Verbindung zum Rest des Ortes.

    Es ist kühl und die Sonne scheint ein wenig.
    Der See liegt ruhig vor uns, das Blau ist aber dunkel.

    Als wir auf das Haus zufahren wirkt es rot weiß gestrichen. Ringsherum steht unbelaubtes Gestrüpp. Vereinzelt ein paar Bäume.

    Vor dem Haus stehen Blumentöpfe in verschiedenen Größen und Farben. Ich höre ein Klangspiel.
    Es wirkt zwar alles etwas chaotisch, aber auf mich sehr verspielt und urig.

    Ich fühle mich hier wohl und auch mein Mann mag es.

    Kurz unterhalten wir uns über den Preis und mein Mann meint, dass es sicher einen Haken hat. Zugleich überlegen wir beide unabhängig von einander, wie wir das Geld aufbringen sollen.

    Nachdem wir geläutet haben, öffnet uns eine freundliche junge Frau die Tür. Sie trägt einen blaugrauen Pullover. Sie bittet uns fröhlich hinein.

    In der einen Hand hält sie ein Geschirrhandtuch, in der anderen eine Tasse.
    Scheinbar ist sie gerade bei der Hausarbeit, was sie aber nicht zu stören scheint.
    Wir folgen ihr in den ersten Raum: Die Küche.

    Sie ist groß und einladend. Die Einrichtung ist etwas gemischt, aber alles aus Holz.
    EIn Teil der Anrichte ist weiß gestrichen und hat viele Schubladen, die Arbeitsplatten sind aus hellem Holz, ebenso die anderen Möbel hier.
    Es ist alles etwas durcheinander, aber man sieht eindeutig, dass hier Jemand lebt.
    Überall hängen Dinge.. auf mich wirkt alles sehr urig und gemütlich.

    Mit im Raum steht ein großer Holztisch mit einigen Stühlen daran. Eine Wand ist rot gestrichen.

    Die Frau schaut uns an und meint freundlich: Ja schauts euch na um.. es ist ein bisschen chaotisch hier, aber wir sind selbst im Aufbruch und auch froh wenn wir das hier hinter uns lassen können.

    Etwas zaghaft schauen wir uns in der Küche um und mein Mann meint dann zu mir, dass wir ja dann auch eine Küche bräuchten. Eine große Küche.

    Kurz nachdem er das ausgesprochen hat meint die junge Frau, dass die Küche mit im Preis drinnen wäre, weil sie sie nicht mitnehmen könne.. ebenso auch die anderen Möbel der Küche, wenn wir denn wollten.

    Wir schauen uns kurz an und denken dann beide, dass da ein Haken dran sein muss. Sagen aber nichts.

    Dann meint sie, dass wir uns ruhig umsehen könnten und uns frei im Haus bewegen dürften.
    Was wir dann auch machen.
    Als wir aus hörweite sind, fragen wir uns laut, was wohl der Haken sein könnte, doch uns gefällt es hier so gut, dass wir es gerne hätten. So am See, etwas abseits.. groß und gemütlich.

    Irgendwie ist dann auch das Geld einfach da und wir kaufen das Haus.
    Als wir in der ersten Nacht dort sind, erkunden wir das Haus noch ein wenig.
    Es ist etwas verschachtelt und immer wieder finden wir neue Räume.
    Dann entdecken wir einen leeren Raum mit Panorama Fenster. Dieser Raum ist ebenerdig und durch die Fenster sieht man den See.

    Mein Sohn sagt gleich, dass er das Zimmer mag und ich antworte ihm lachend: Na, dann ist es wohl dein Reich.

    An den Fenstern sind bodenlange helle Vorhänge angebracht und als ich einen dieser Vorhänge etwas anhebe um nach draußen zu schauen, gruselt es mich.
    Alles draußen ist dunkel. Der Himmel, weil Nacht und der See, weil dunkel.

    Ich ziehe den Vorhang schnell zurück und entferne mich von dem Fenster.
    Mein Mann bemerkt das und fragt mich was sei. Ich erzähle ihm von dem Gefühl, dass da etwas ist.
    Er steht nur da und schaut zu den zugezogenen Fenstern hin.. meint dann aber, dass wir uns das am besten bei Tageslicht anschauen.

    Doch ich sage ihm, dass es vermutlich nur Nachts da ist.

    ...................... Ende

    Beim Aufwachen sehe ich das Haus bei Tageslicht genau vor mir stehen. Es wirkt auf mich anziehend und ich mag es. Als ich aber dann an dieses "Etwas" denke, sehe ich etwas Dunkles dass sich wie eine Welle auf mich zubewegt hat. Zäh, dunkel und gespickt. Wie eine Masse, an der Dinge haften bleiben.
    Ich sehe das immer wieder und einmal habe ich angst, dass es mich erwischt, dass ich daran kleben bleibe oder dass es mich verschlingt.

    Doch dann, als ich immer wacher werde, spiele ich mit dieser Furcht und je mehr ich das tue, desto angstfreier werde ich.
    Ich laufe dann immer hin und wie am Strand wenn das Wasser kommt, und zurück.
    Lache dabei.. und dann sehe ich es bei Tageslicht, es ist also immer da.

    Minella
     
  2. Renate Ritter

    Renate Ritter Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2018
    Beiträge:
    1.346
    Und deine nicht eingestellten Träume, laufen die auch so ab, fast ohne Handlung?
    Deine Traumerzählung liest sich wie eine Seite aus einem Drehbuch. Man könnte meinen, es ist der Beginn eines Filmes, der von Anfang an zum Horrorfilm werden könnte, dann aber doch nicht so wirklich Horror ist.

    Das Aussehen des Hauses, die bis in alle Details beschriebenen Bilder haben letztlich keine Bedeutung. Der einzige Sinn könnte darin bestehen, dass du dir eben ein Haus wünschst in etwa dieser Lage und Aussehen, dass du es aber in deiner Realität nicht für machbar hältst, ein solches Haus zu haben, es sei denn, da ist ein Haken dabei. Dieser Gedanke zog sich ja durch den gesamten Traum.

    Aber der Haken entpuppt sich als Häkchen. Etwas Undefinierbares lauert draußen im Dunkeln... so Szenen kennt man.
    Und du gehst perfekt damit um, wie man tatsächlich am Besten mit Ängsten umgeht. Man wendet sich ihnen direkt zu, schaut sie sich an, und bemerkt, dass es keinen Grund für Angst gibt, was auch immer da sein könnte.
    Bis du zuletzt lachen kannst über dieses Spiel.

    Vielleicht ging es eben darum, vielleicht neigst du ja am Tage zu diversen Ängsten und Befürchtungen? Und der Traum hat dir gezeigt, was davon zu halten ist, wie du damit umgehen kannst.

    Obwohl, die Angst überwunden hast du nicht im Traum, das geschah ja nach bzw. während des Aufwachens. Also eigentlich weißt du was von den Gespenstern der Nacht zu halten ist.
     
  3. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    22. August 2008
    Beiträge:
    11.524
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    An den Ufern der Logana
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    .
    Noch ein paar allgemeine Gedanken dazu:

    Das Seelenhaus beschreibt ja eigentlich, wie man sich im Leben eingerichtet hat. Hier in diesem Traum dürfte es aber mehr, um eine Art Bestandsaufnahme gehen. Was ist aus meinen Lebensträumen geworden und was könnte man da wieder gerade rücken?

    Bedeutsam ist, dass dieses Haus an einem See liegt und so einen Inselcharakter darstellt. Damit wird das Ganze noch etwas konkreter in den Bereich der Gefühlswelt (See) und der Sehnsüchte (Insel) gerückt werden. Etwas, das auch die Bestandsaufnahme unterstreichen dürfte. Deshalb auch die Betrachtung der Details, die deutlich in den Mittelpunkt des Traumgeschehens gerückt wird.

    Es wird auch deutlich, dass sich die Träumerin, als auch der Partner bewusst sind, dass dafür beide ihren Anteil zur Veränderung beitragen müssen (der Preis).

    Letztlich meldet sich im Aufwachprozess mehr und mehr die Ratio mit ihren Zweifeln und Ängsten vor der Zukunft zu Wort. Eine Angst, von der sich jedoch die Seele durch das Lachen befreit. So endet der Traum, wie ein jeder Traum abgeschlossen werden soll: „... alles ist wieder gut!“

    Solche Bestandsaufnahmen sind gerne mit einem Übergang in einen neuen Lebensabschnitt verbunden.


    Merlin
     
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