Direkt beim einschlafen träume ich

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von littleboy, 2. September 2021.

  1. littleboy

    littleboy Mitglied

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    Hallo,

    mittlerweile ist das gang und gebe, das direkt beim einschlafen ich nach paar Minuten (einen anderen Bewusststeinzustand?) anfange bewusst zu träumen. Es ist nicht wie damals, alles begann langsam als ich die Astralreise versucht habe und entwickelt sich anscheinend von alleine.


    Ich schließe die Augen, nach 5 Minuten bin ich bewusst nicht mehr hier auf der Erde, ich bin bereits am träumen, oft merke ich es nicht weil ich es mir bereits angewöhnt habe, aber zum damaligen Zeitpunkt habe ich öfters bewusst während ich das tat mir gedacht was träume ich da gerade für einen Schwachsinn.

    Ich laufe durch den Park, ich rede mit einem Mann an der Theke, ich verkörpere Filmepisoden, die ich neulich angesehen habe oder sehe Leid anderer Menschen usw. Alles Menschen, die ich nie bewusst kennengelernt habe und bewusst nie auf solche Gedanken kommen würde.



    Das komische an der ganzen Sache ist jetzt, das ich seit 2 Wochen in einer Security Firma Nachts mit nem Kollegen arbeite, ich schnarche sehr viel. Als ich ausmachte, nur 30 Minuten die Augen zu schließen, weckte er mich nach 15 Minuten auf mit der Begründung das ich viel zu laut schnarche, obwohl ich der Meinung war nichtmal eingeschlafen zu sein ? Ich bin einfach nh Zeitlang bewusst am chillen so denke ich und nehme alles wahr - obwohl das bereits gar nicht mehr so ist und ich bereits am schlafen bin. Ich höre mein schnarchen garnicht - naja fast garnicht. Manchmal höre ich einen schnarchen oder sonst irgendwas, kommt dann so rüber als ob es von einem Menschen grad kam der genau neben mir steht. Es ist laut, erschreckend und richtig komisch. Es ist wie wenn man Dinge hört die gar nicht da sind.


    Am Anfang dachte ich mir, wenn ich das ganze ignoriere und nicht ernst nehme, ja dann ist das einr Phase die mal verschwinden wird, auf keinen Fall Druck aufbauen, aber nein, das geht immer weiter und weiter.

    Was ist das, bin ich Psychatrie vollkommen reif ? Mfg
     
  2. Renate Ritter

    Renate Ritter Sehr aktives Mitglied

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    Das, littleboy, ist normal. Wir fangen bereits während des Einschlafens an, in benachbarte Bewusstseinsbereiche hinüber zu wechseln, wobei wir die Wahl haben, heute mal hierin und beim nächsten Mal halt dorthin zu schauen...
    Da wir in der Regel wirklich einschlafen, werden uns diese Vorgänge nicht bewusst.

    Du aber hast eine gut eingeübte Selbstwahrnehmung. Du bemerkst so was, weil eben deine Wahrnehmung sowohl den wachbewussten Bereich als auch den innerseelischen Bereich umfasst. Und das recht locker und selbstverständlich mittlerweile. Eigentlich ist das eine Errungenschaft, für die andere Menschen lange üben und sich ziemlich anstrengen müssen, um diese Fähigkeit zu haben.
    Du bist durch die besonderen Erfahrungen deines bisherigen Lebens dazu gekommen.

    Es besteht also kein Grund, sich Sorgen zu machen, dass was nicht stimmen könnte mit dir.
    Ganz normale benachbarte Bewusstseinsbereiche also. Wahrscheinliche Realitäten, die „neben“ unserer bewusst wahrgenommenen Realität auch noch existieren. Spiele damit und schau mal, was sonst noch möglich wäre, wohin du sonst noch schauen könntest in diesen halb bewussten Zuständen...

    Auch dass du meinst, noch nicht zu schlafen, der Kollege dich aber schnarchen hört, entspricht deiner erweiterten Wahrnehmung. Du nimmst dich selbst wahr, und allein deshalb meinst du eben, dass du ja gar nicht schlafen kannst, dass du mit dieser Selbstwahrnehmung eben nur wach sein kannst.
    Nein, deine Selbstwahrnehmung ist einfach erweitert.

    So nebenbei mal was zum lauten Schnarchen. Menschen, die stark schnarchen, hätten am Tage eigentlich viel zu sagen oder besser, es gibt am Tage viel, gegen das sie protestieren möchten. Was sie aber nicht tun. Sie wollen meist die Konfrontation vermeiden und halten deshalb lieber die Klappe...
    Im Schlaf aber, wo die Selbstkontrolle nicht mehr funktioniert, lassen sie ihre Protesthaltung raus.
    Ja, littleboy, das wird es wohl. Aber das sind tatsächlich Möglichkeiten, dich selbst und das Leben als solches zu ergründen. Versuche es zu nutzen anstatt so „normal“ sein zu wollen wie du meinst, das andere Menschen es sind.
     
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  3. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Littleboy,

    die unregelmäßigen Schlafgewohnheiten bei einem Schichtdienst können mit ein Grund für das Schnarchen sein. So auch das wechselnde Umfeld des Schlafraumes. Ja und das Rauchen, zu schlechte Lüftung, ein eingeschaltetes Licht, eine gewisse Unruhe im Wachraum, sowie die Unterbrechungen der Schlafzyklen können dieses Problem begünstigen.

    In einem solchen Umfeld kann auch nicht die Schlaftiefe erreicht werden, um sich wirklich regenerieren zu können. Mich erinnert das an den Wachdienst bei der Bundeswehr. Da war ich am anderen Morgen auch immer wie gerädert, obwohl ich da zwischendurch etwas schlafen konnte.

    Nun ja, man kann sich halt nicht immer so einrichten, wie man sich das wünschen möchte. Soll jetzt also nur ein Hinweis zu den möglichen Ursachen sein. Schichtdienst ist für die innere Uhr halt immer problematisch.

    Merlin
     
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  4. littleboy

    littleboy Mitglied

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    Hey und vielen Dank für euren hilfreichen Beitrag ! :)

    @Renate Ritter @DruideMerlin vielen Dank, weiß ich schonmal bescheid :) . Ja es stimmt, täglich übe ich die Selbstwahrnehmung und das Zusammenspiel meiner bewussten und unterbewussten Kräfte ein. Ich mache mir meine Gefühle bewusst und hinterfrage sie anschließend, bewusst mache ich mir sie, sobald sie in alltäglichen Situation auftreten, ich habe mir sozusagen einen Arbeitsplatz angeschafft, der auf positive und negative Gefühle achtet, wahrnimmt und einer Bedeutung zuordnet.

    Damals hat es auch recht lange gedauert und war recht schwierig mein Verhalten, meine Gefühle zu hinterfragen bzw. mit meinem Unterbewusstsein darüber zu kommunizieren. Auf ein "Warum" oder "Warum ist das ein Problem", "Woher kommt diese Überzeugung", "Wie komme ich drauf?" gabs leider kaum, recht lange und ungenaue Antworten. Seit neuerdings und mehrmaligen täglicher Selbstreflektierung kommen die Antworten wie aus der Pistole geschossen :D. Ich würde sagen, ich habe mir ein besserer Verhältnis mit meinem Unterbewusstsein aufgebaut, indem ich bewusst mit ihm kommuniziere über meine Verhaltensmuster/Gefühle/Überzeugungen.

    Als Beispiel habe ich deine Aussage "Auf Schoß von anderen sitzen wollen" auch damals wahrgenommen und akzeptiert, anschließend mich damit befasst, was genau der Grund dafür liegt. Das Sprichwort "Einmal Opfer, immer Opfer" will ich ja nicht so stehen lassen ;)

    Um kurz von meinem Erfolg dir zu berichten : Ich habe in meinem Leben viel zu wenig Verantwortung getragen, auf die Frage warum kam anschließend, das ich nicht dafür zuständig sei :D.

    In mir gab es Glaubenssätze die noch tief verankert waren, eine genauere Kommunikation hat ergeben, das die Überzeugungen :

    -> Ich soll auf andere Menschen hören und tun, was sie sagen/wollen
    -> Andere Menschen sind für mich eine Führungsperson

    meinem Unterbewusstsein dazu veranlasst hat, zugleich eine Überzeugung aufzustellen "Wenn ich auf andere Menschen hören und tun soll, was sie sagen und sie somit für mich eine Führungsperson sind, dann habe ich keine Verantwortung zu tragen".

    Zugleich schmiss mir ein Unterbewusstsein die Gründe für die 2 oben genannten Überzeugungen, es waren 3 Episoden in meiner Kindheit, wo meine Mutter mir sagte ich solle auf den älteren Sohn meiner Tante hören und zwei weitere, die ich bewusst wahrnahm, an der ich mich sonst kaum oder gar nicht hätte erinnern können.


    Nur zu sagen "Ich bin ab sofort für mich selbst verantwortlich" hilft in den meisten Fällen nicht! Das Unterbewusstsein will alles genau und strukturiert formuliert haben, es fragt nach dem "Wieso?", es fragt warum es andere Glaubenssätze "entfernen" soll und durch neue ersetzen soll. So entsteht in einem Traum ein Krieg, den ich öfter hatte und davon berichtet hatte. Ein Kampf zwischen den Überzeugungen des bewussten und den unterbewussten, weil es für das Unterbewusstsein keinen Grund gibt, seine Glaubenssätze zu ändern. Auf Dauert gewinnt das Unterbewusstsein immer, weshalb so welche Sätze nur für kurze Zeit weiterhelfen. Dein Tipp "Man hört auf, in dem man damit aufhört" sehe ich deshalb auch als sehr schwierig an, da man es kaum schafft jede Tat/Gedanken zu fassen und bewusst zu "unterdrücken", da sie immer wieder hoch kommen werden, sie wollen, das man auf sie aufmerksam wird und anschließend hinterfragt und mit großen Wahrheiten füllt. Das hinterfragen und vergleichen mit der Realität/Wahrheit wie es heute tatsächlich ist sorgt dafür, das das Unterbewusstsein es anerkennt, akzeptiert und loslässt. Das waren nur zwei meiner Überzeugungen die ich natürlich aktualisiert habe und seit dem, habe ich auch meine Ruhe.



    Das mit dem Schnarchen ist folgender, das ich eine Haustaubmilbenallergie habe. Als ich gestern den Betrag gelesen hatte, dachte ich mir wie ich die Allergie bzw. die Nase frei bekommen könnte. Gestern nachts als ich im Auto schlief, stand ich wiedermal auf, meine Nase komplett angeschwollen und zu.

    Knapp 50x den Befehl "Meine Nasenschleimhaut soll flüssig sein und die Nase befreien, die Nasenschleimhaut soll sich verflüssigen"
    + eine Vorstellung wie ich an meinem Schreibtisch sitze und die Luft einwandfrei durch meinen Körper rein und raus gleitet.

    Nach etwa 10 Minuten fiel es mir sehr schwer die Befehle und generell die Vorstellung, da andere Bilder in Erscheinung traten, ich war wieder soweit langsam einzuschlafen und andere Bilder kamen dazwischen. Mein Bewusstsein ist auch zum Teil inaktiv das merke ich, da es auch schwer fällt, sich wieder zu "konzentrieren". Es kam soweit, das ich nach 15 Minuten etwa (Meine Wahrnehmung) selbst mich in meinem tiefen Zustand fragen musste, was war eigentlich gerade mein Ziel ? Was wollte ich eben erreichen ? :D

    Als ich es wusste und weiter Befehle draufgab und mir zu vorstellen versuchte wie ich im Wohnzimmer am Laptop sitze und einwandfrei atmen kann, passierte was unglaubliches. Plötzlich saß ich auch genau da und war an meinem Laptop in meinem Zimmer :D. Es war wie das ich mir meinen eigenen "Traum" aufgebaut habe. Ich bekam zugleich ein schlechtes Gefühl was eine Überzeugung mitgebracht hatte, die ich so bewusst garnicht hinterfragen konnte. Die Überzeugung hieß das die Nase soviel dreckige Luft im Auto nicht durchkommen lassen will und deshalb anschwillt. Ich machte klar das ich das akzeptieren muss, die Nase die Luft durchlassen soll, alles durchlassen, als Gegenzug mache ich morgens und Abends eine Nasendusche, habe bereits in meinem Zimmer einen Luftfilter, und werde mich in Zukunft gesünder ernähren um mein Immunsystem und Stoffwechsel zu steigern. An der Tatsache der dreckigen und verstaubten Luft, kann ich nichts ändern, ich muss die Überzeugung akzeptieren und trotz dessen muss die Luft auf alle Fälle und unbedingt durch die Nase - nur durch die Nase, deshalb zulassen ! Sonst muss sie durch den Mund und dort ist es viel schlimmer, da keine Schutzfunktion.


    In den Moment befreite sich für Minute zu Minute meine Nase, ich musste immer mehr übermäßigen "Schleimhaut" schlucken, die von der Nase in meinen Rachen wanderte und was soll ich sagen, die Nase ist befreit wie noch nie. Tatsächlich ich hatte kaum bis nie so eine freie Nase, es ist bis jetzt so ! Alles in einem ist es unglaublich krass. Vielen dank euch nochmal.
     
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  5. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Hallo @littleboy,

    da ich auch so meine Probleme mit der Überreaktion des Immunsystems habe, möchte ich dazu ein paar meiner Erfahrung teilen:

    Wenn Du allergisch auf Hausstaubmilben reagierst, kann das gerade im Herbst von Bedeutung sein, denn da sind Schimmelsporen unterwegs. Du könntest es ja einmal mit einer „Nasensalbe“ versuchen, die den Kontakt der Allergene mit der Nasenschleimhaut verhindert. Zudem würde ich mir für den Fall aller Fälle Tabletten eines Antiallergikums besorgen.

    Du solltest auch das Gesicht mit Wasser abspülen, denn die Allergene setzten sich auf dem Gesicht ab und werden dadurch mit der Atemluft eingeatmet. Nasenspülung geht bei mir gar nicht, da wird es eher noch schlimmer, denn damit verliert die Nasenschleimhaut ihre natürliche Schutzschicht und trocknet aus. Darüber freuen sich dann die Allergene besonders.

    Ich würde auch einmal über den Wechsel des Innenraumfilters im Auto nachdenken.

    Zu den suggestiven Botschaften möchte ich noch anmerken, dass Du damit bei allergischen Reaktionen gerade das Gegenteil erreichen kannst. Du richtest damit den Fokus auf das Problem und somit auch die Botschaft an das Immunsystem, dass es dort etwas zu klären gibt. Die Ablenkung durch ein Tun ist da also eher sinnvoll.

    Aber wie ich schon erwähnte, sind das meine persönlichen Erfahrungen mit dem Umgang eines solchen Problems. Ansonsten der Arzt oder Apotheker ...! (y)

    Merlin
     
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  6. Renate Ritter

    Renate Ritter Sehr aktives Mitglied

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    Hallo @littleboy, ich weiß gar nicht, was ich zitieren soll. Du schreibst wie ein Einser-Schüler, der ein Lebenshilfe-Seminar absolviert hat. Im Kopf hast du es verstanden, nur halt die Gefühle, die machen weiter ihr eigenes Ding...
    Der Körper drückt dann diese Unstimmigkeiten aus. Und genau darauf fixierst du dich. Träume, die dich überwältigen, Nase zu und sonstige Missempfindungen, das alles ginge vorbei, wenn du etwas hättest, was dein Leben ausfüllt.

    Berufliche Ziele, die über den Erwerb von Einkommen hinausgehen oder besser ein erfülltes Privatleben, danach hatte ich dich schon mal gefragt.

    Wie @DruideMerlin auch schreibt, man kriegt es nicht weg, indem man sich darauf konzentriert. Ablenkung hilft da eher.
    Dazu mal was Grundsätzliches: So „Befehle“ (oder sonstige Imaginationen) erfüllen sich über Vertrauen. Ein Befehl, der von einem Befehlshaber gegeben wird, der wird umgehend befolgt. Aber schon die einmalige Wiederholung des Befehls drückt Unsicherheit aus, drückt aus, dass man heimlich nicht an die Wirksamkeit des Befehls glaubt, dass man fürchtet, er wäre nur leeres Gelaber. Und tatsächlich ist er es dann auch...

    Sag dir im Vertrauen an dich selbst, dass die Nase frei ist (jetzt in der Gegenwart), und dann mach das, was du halt machst, wenn die Nase frei ist. Gilt natürlich auch für alle anderen Probleme.
     
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  7. littleboy

    littleboy Mitglied

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    Hey Ritter,

    ob ich alles wirklich so absolviert habe, weiß ich nicht genau. Ich bekam heute erneut 2 Träume. Eine Entwicklung in meinen Gefühlen ist auf jeden fall vorhanden, ob nun die 2 Träume die ich geträumt hatte gut oder schlecht sind, weiß ich nicht genau. Wäre super wenn du mir dabei helfen könntest

    Gestern träumte ich zunächst diesen Traum :

    Ich war mit meinem Freund eingesperrt von afghanischen Soldaten (Wie nun die Situation in Afghanistan). Es war aber eine Art meine Vergangenheit - hier in Deutschland. Zunächst waren wir in der Schule eingesperrt (Schulhof), überall patroulien und ich versuchte alles mögliche, um da raus zu kommen. Mein Freund und ich versuchten da raus zu kommen, es ging nicht. Alles was wir uns ausdachten/versuchten hat nicht funktioniert. Eingänge/Ausgänge überall war jemand der aufpasste, das wir (und wahrscheinlich andere, ich weiß es nicht mehr genau) nicht rauskommen konnten. Zunächst war es ein Schulhof, dann eine Art Stadt, die unter "Quarantäne" könnte man sagen hielt.

    Am Ende stand ich dort und wusste die Lösung (Durch die Kanalisation). Ich war so froh, weil ich wusste, ich werde entkommen, doch mein Freund, den ich auch eng im echten Leben kenne, fand ich nicht mehr auf.. Der Traum endete.


    Traum 2 :

    Dieser Traum ist komplizierter.

    Ich ging in Mcdonalds und bestellte mir 2 Wraps. Mein Vorhaben war illigal, ich wollte entweder das Essen nehmen - ohne zu bezahlen oder gehen ohne Essen und ohne Bezahlung. Während die Wraps noch in Bearbeitung waren, ging ich nach draußen, meine Tante rief mich. (Tante lebt in echt in Kroatien). Während ich draußen zu ihr gehe, fühle ich mich schlecht, ich habe geweint. Während ich weinte, sagte ich, das ich immernoch an Gott glaube oder ihn nicht aufgegeben hätte (so ähnliches, ich weiß es nicht mehr genau), anschließend sah ich im Himmel ein Auge. Es war ein kleines Auge, hellblau. Extrem starke Farbe. Es kam mir aber nicht wie das Auge von Gott vor, sondern mein Auge. Eine Art Spiegelbild von mir selbst. Als ich es sah, war ich glücklich und erstaunt, wie stark es ist. Meine Tante angetroffen, hatte sie in der Hand über 10.000 Euro. Als ich sie fragte woher, sagte sie mir, das eine andere Person ihr das gab und sie das Geld verteilen sollte. Mir sollte sie 150 Euro geben. Ich nahm 200 Euro herzlich entgegen. Sie war sich zunächst unsicher ob sie mir 200 Euro geben sollte (Alles 50er Scheine), danach gab sie es mir. Hätte sehr gerne das ganze Geld gehabt (es fühlte sich sehr wertvoll und besonders an), mit 200 Euro war ich aber auch sehr zufrieden.

    Als ich nun gehen wollte, musste ich von einem Eingang ins Mcdonalds und von dem anderen raus, ich plante ohne zu bezahlen rauszugehen, entschied mich aber zum Schluss, bevor ich den Laden verließ, mich umzudrehen und das Essen zu bezahlen.

    Sie verpackten mir aber keine 2 Wraps, sie verpackten mir doppel und dreifach Bauteile aus Holz, anschließend in eine Tüte gelegt. Ich öffnete die Verpackungen, und mit den Bauteilen (4-5 Stück), baute ich mir (die passten zueinander, wie ein Puzzle) einen Auftisch Wasserfilter, mit einem Filtereinsatz + Krahn. Ich setzte alles zusammen, ein Glas darunter und ließ das Wasser durchlaufen - durch den Filter, den Krahn und dann in mein Glas. Ich trank das ganze Wasser, da es gut schmeckte. Kleinteile konnte ich schmecken, die vom Filter kamen und als ich austrank, bemerkte ich, das der Filter fast leer war (obwohl er nur für die Reinigung des Wassers ist). Anschließend wachte ich auf.


    Ziemlich viel geschreibe, ich weiß. Etwas haben, was mein Leben ausfüllt, habe ich leider nicht. Habe mich schon oft genug gefragt, da kommt leider nix.

    Mfg
     
  8. Renate Ritter

    Renate Ritter Sehr aktives Mitglied

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    Der erste Traum ist relativ einfach. Unser Traum-Ich nimmt nächstliegende Bilder als Symbole für die Traum-Szenerie. Afghanische Soldaten sind es nur deshalb, um dir den Ernst deiner Lage vor Augen zu führen.

    Gefangen bist du seit den Erfahrungen deiner Kindheit, und zwar gefangen in deinen Gedanken und Gefühlen, in deinen innerseelischen Zuständen. Du suchst Wege da raus, aber außen herum, also über den Kopf außerhalb deines Gemütes geht nichts. Was du auch unternommen hast bisher, du kommst da nicht raus.

    Die Kanalisation ist der rettende Ausweg. Und das meint, dass du nach innen gehen musst, in die Tiefen deiner Psyche. Anstatt raus musst du also rein gehen, tiefer graben. Und das kann wie der reale Weg in der Kanalisation durchaus unangenehm werden.
    Heißt in etwa, fühle, was du fühlst, geh rein in das Gefühl, geh dabei immer tiefer bis auf den Grund, aber halte das Gefühl bzw. den unerträglichen emotionalen Zustand nicht fest.

    Gefühle aller Art sind wie Wolken. Sie ziehen weiter, mal schneller, mal langsamer. Aber im Unterschied zu wirklichen Wolken, die man nicht festhalten kann, kann man seine Gefühlswolken festhalten.Und das machen wir auch alle gern mal.
    Deshalb die Kanalisation als Symbol, damit du lernst, dass du sehr wohl in die Tiefe gehen musst, dort dann aber nicht stecken bleibst.


    Traum 2 ist symbolischer. Er bezieht sich auf eine innerseelische Eigenschaft von dir.

    McDonalds ist das Symbol für das wirklich wahre Leben, mit dem wir uns alle täglich herumschlagen müssen/wollen. Du auch. Aber du suchst nach Möglichkeiten, wie du dich sozusagen durchmogelst. Also Essen haben wollen ohne Bezahlung.

    Essen ist im Traum immer innerseelische Nahrung, das meint die Erfahrungen mit anderen Menschen, die Zuwendung und Aufmerksamkeit anderer Menschen, die wir alle brauchen. Daraus entwickeln wir unsere Eigenschaften und Fähigkeiten, unsere Charakteristik.

    Wenn du das sehr wohl haben willst, aber nichts – und zwar all den anderen Menschen nichts – geben willst, dann bist du mental im Kleinkindstadium. Das wird rundherum versorgt, muss aber keinerlei Gegenleistung erbringen. Die Mutter kümmert sich um die Bedürfnisse des Kindes, das Kind kümmert sich aber nicht um die Sorgen der Mutter.
    Ich sage nur „auf dem Schoß sitzen wollen..........“

    Diese lange Einleitung ist wichtig, denn das ist die eigentliche Info deines Traumes. Der Rest ist schnell erzählt.
    Du hast Gott noch nicht aufgegeben, damit, littleboy, hast du dich noch nicht aufgegeben.
    Und ja, das himmlische Auge ist dein Auge.

    Wir existieren nun nicht jeder für sich allein, wir sind alle Teil einer Bewusstseinsfamilie. Das auch dann, wenn man sich von seiner realen Familie gelöst hat und tatsächlich allein lebt. Die kroatische Tante ist das Symbol für deine innerseelische Herkunft. Und aus diesem seelischen Ursprung sollst du Geld bekommen.

    Geld symbolisiert Energie, Lebens Energie, die wir für alles und jedes brauchen wie das Geld eben.
    Da aus dem innerseelischen Ursprung nicht nur du entsprungen bist, sondern viele andere Menschen auch noch (die kannst du kennen oder auch nicht), kannst du eben nicht alles bekommen, sondern nur einen abgezählten Betrag.
    Du nimmst und bekommst trotzdem etwas mehr.

    Mit dieser neu gewonnenen innerseelischen Stärkung bist du nun bereit, für dein Habenwollen etwas zu zahlen.
    Und was bekommst du? Etwas ganz Praktisches, das dir gefällt und das du gut nutzen kannst.
    Wasser symbolisiert aber klassisch die Gefühle.

    Du bist, weil in höchster Not, bereitwillig in deine Kanalisation gegangen. Hast dort deine innerseelische Familie getroffen, die dir etwas Stärkung gegeben hat. Wieder zurück im Alltag kannst du deine nun gefilterten und gereinigten Gefühle austrinken.
    Diese beiden Träume zeigen einen Prozess, den du gegenwärtig durchläufst.

    Und wenn du dir was wünschen könntest, egal was........?
     
  9. littleboy

    littleboy Mitglied

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    Das erinnert mich an einen Traum, der mir Angst machte und mit deiner Aussage übereinstimmt, jetzt wo du es sagst.



    3 Menschen gingen in eine riesen Lagerhalle hinein, bewaffnet (Einer von denen war ich). Wir erschossen 2 Wachen dort drinnen, die Stellung hielten, einer meiner Partner öffnete oben eine Tür wo ein Raum war. Dort raus kam eine rote Kreatur. Sie verschlang diese Person auf bestialische Art und Weise. Als ich das sah von unten, wollte ich sofort raus aus der Lagerhalle. Während ich die Treppen runter rannte, sah ich wie sie von oben nach unten fliegt oder gleitet (wie eine Spinne) und den anderen Partner sofort umbrachte. Als ich draußen war, stieg ich ins Auto und fuhr sofort los, die Kreatur ein Stück weit hinterher, ich überlebte jedoch. Als das Auto fuhr, sah ich von vorne (Scheibe), das ich die Person die weglief nicht war, sondern anders aussah. Ob ich es doch war oder nicht, ob ich mich nur in den Menschen versetzte, weiß ich nicht.

    Anschließend zu einem späteren Zeitpunkt sehe ich die Lagerhalle, doch ich war es, so erinnere ich mich jetzt, denn ich wollte nach langer Zeit nachsehen, ob die Kreatur noch in der Lagerhalle ist. Ich stehe vor der Lagerhalle. Rechts neben der Lagerhalle und vor der Lagerhalle Tische und Bänke, Menschen die fröhlich lachten, saßen und sich unterhielten. Auf den ersten Blick schien alles in Ordnung zu sein, es waren sehr viele Menschen um die Lagerhalle - alle fröhlich. Ich öffnete die Tür und sah auch in der Lagerhalle sehr viele Menschen, sie transportieren Bücher oder irgendwelche Sachen herum - ganz normal am arbeiten.

    Als ich mich nach links drehte, sehe ich die Kreatur. Die Lagerhalle hatte eine Höhe von 15 Metern locker, die Kreatur war genau 15 Meter groß. Damals war sie klein, nun war sie riesig. Sie stand an der Wand - nach vorne gerichtet zu mir und blickte mir direkt in die Augen. Sie war komplett rot - hatte eine Seele und Form wie ein Mensch - sehr passen ohne Haut. Sie schien gefangen zu sein - sich nicht zu wehren. Die anderen Menschen schienen sie gar nicht zu beachten. Ich rannte sofort raus, ich war voller Angst und Schreck.

    Ich saß mich vor der Lagerhalle auf die Bank und unterhielt mich mit einer Frau - wir verstanden uns gut. Jedoch musste ich andauernd auf die Lagerhalle blicken, da ich unglaubliche Angst hatte, dass die riesen Kreatur aurasten würde und den Käfig sprengen würde und uns alle töten würde. Ich blickte jedesmal zur Lagerhalle. Die Menschen bauten da rum, sie bauten die Lagerhalle irgendwie zu.

    Als sie oben angekommen waren, präsentierten sie eine riesen große Schleife. Sie trugen zu 5 Mann die Schleife in die Hand (Eine Art "geschafft", "zuende gebaut"). Genau in dem Moment, wo die Menschen dachten zuende gebaut zu haben, griff die Kreatur mit einer Hand durch die Wand von innen und tötete alle 5 Menschen die in einer Reihe außen die Schleife hielten. Alle waren in Panik und Schrecken, da ich das vorahnte, rannte ich als erster. Ein Stück weit oben war auch ein Bus direkt, der mich einstiegen ließ, die Frau stieg auch ein. Weit weg gefahren hatte ich immer noch Angst, dass die Kreatur mich auffinden würde. Die Frau und ich verabschiedeten uns, anschließend ging ich zu meinem Umfeld in die Wohnung und berichtete ihnen davon. Das Umfeld sah ich bis jetzt immer negativ betrachtet



    Kann es sein, das ich die Kreatur war ? Damals im Kindesstadium bereits eingesperrt sowie bis heute (erwachsen) ? Warum habe ich dann so eine Angst vor mir selbst ? Warum renne ich vor mir selbst weg ? Ich weiß nicht wie ich die Kreatur rauslassen soll, ich weiß nicht wie ich mich von meinem Gefängnis befreien soll. Wenn ich versuche zu hinterfragen, kommt nichts. Was hält mich gefangen ? Warum bin ich wie im Traum zu sehen gegen mich selbst ? Wieso habe ich so eine Angst ? Warum sperre ich mich selbst ein ?


    Ich will die Kreatur rauslassen, ich weiß jedoch nicht was ich machen soll. Danke für jede Hilfe Renate
     
  10. Renate Ritter

    Renate Ritter Sehr aktives Mitglied

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    Machs halt so wie im Traum. Steig in einen Bus ein und fahre weg zusammen mit einer Frau am Besten....!

    Die Kreatur war im Traum eindeutig ein Wesen außerhalb von dir. Dass du selbst die Kreatur bist, dass sie in dir steckt oder all so was, das waren dann deine Gedanken nach dem Aufwachen.

    Nachdem du mit deinen Begleitern im Traum Menschen erschossene hattest, erschien die Kreatur und fing an, einen nach dem anderen fressen zu wollen. Du konntest dich retten.

    Und dann – Achtung - warst du im Traum ganz klar ohne Bedrohung von irgendwas. Und aus dieser Situation heraus hast du die Gefahr erneut gesucht.
    Du bist zurück, dorthin wo die Gefahr lauern könnte, wo also was los ist in deinem Leben. Und du hast gefunden, was du suchtest. Die Kreatur war noch da und sie war so richtig gefährlich groß gewachsen.

    Littleboy, das ist ein Traumgeschehen ohne Sinn und Inhalt. Es enthält nur eine einzige Info für dich, und die heißt: In deinem realen durch und durch langweiligen Leben, wo keiner was unternimmt gegen dich, schlimmer noch, wo du nicht weiter beachtet wirst, keiner sich interessiert für dich, keiner fragt, was dir fehlt und so, in diesem ganz und gar normalen Alltag langweilst du dich.

    Früher mal als Kind, da war was los um dich herum. Man dir zwar übel mitgespielt, aber dafür hattest du die Aufmerksamkeit deines Umfeldes. Die Blicke, die Kommentare gingen in deine Richtung, heute interessiert man sich für alles Mögliche nur nicht für dich.

    Niemand hat eine „Kreatur“ in sich, du auch nicht. Es sei denn, du stampfst mit dem Fuß auf und brüllst los „doch, doch, doch, ich habe eine Kreatur in mir“.
    Schön, dann hast du sie, weil du darauf bestehst. Dann glaubst du das selbst, und allein deshalb, weil du es glaubst, leidest du endlos...............

    Du hast leiden gelernt, du kannst richtig gut leiden. Heute aber gibt es in deinem langweiligen Alltag keinen Grund mehr dafür. Da muss es wenigstens in deinem Inneren schlimm zugehen, so richtig schlimm.

    Was bliebe dir denn ohne Kreatur? Was und wie wäre dein Leben ohne dein Seelenleid?
    Dafür hast du kein Muster, keine Vorstellung, keinen Gedanken. Dein Leben wäre leer, du wärst leer, nicht wahr?
     
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