Die Rose

terraluna

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Schweiz
Ich möchte hier auch mal eines meiner Gedichte preisgeben:


Ich schenkte Dir eine Rose und sagte: „Denk stets
daran, die Rose, die bin ich.“

Du gabst ihr Wasser und pflegtest sie. Die Rose
öffnet sich Dir und Du lobtest ihre Schönheit.
Zart streicheltest du ihre Blütenblätter und
liessest dich von ihrem Duft verzaubern. Jedesmal
warst du glücklich, sie zu sehen. Doch dann fingst
du an, die Rose zu vernachlässigen. Die Rose
begann zu welken und als Du es bemerktest, war es
schon zu Spät; die Blätter vielen ab. Voller Wut
hast du die Rose gepackt und sie zerbrochen, doch
dabei haben die Dornen tiefe Wunden in deine Hände
gerissen.

Erst als das Blut und die Tränen
flossen, hast du dich an meine Worte
erinnert: „Die Rose, die bin ich.“

Alles Liebe
Chia :winken2:
 
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Bigenes

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Unter Tage und in engen Röhren. Salpeterabbau und weltweites Aufatmen. Drängelnde Massen. Erstmalige Tunnelbegehung. Wird er halten? Werden wir uns wohlfühlen? Karge Beleuchtung. Luftschächte. Wohin führen sie? Tunnel unterm Wasser. Tunnel im Gebirge. Welch ein Unterfangen. Knochenarbeit. Wer schaufelt die Massen weg? Idealisten. Abenteurer. Auf dem Zeichenbrett ist alles ganz klar. Aber dann wird`s schwierig.


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FIST

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16. Februar 2004
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Schalom Terraluna

ein wirklich wunderschönes und Tiefgründiges Gedicht

mfg by FIST
 
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