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die psyche und gedankenwelt eines selbstmörders

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von sinnsucher1234, 30. November 2017.

  1. sinnsucher1234

    sinnsucher1234 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. November 2017
    Beiträge:
    648
    Ort:
    wo die nachtgeschöpfe singen.
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    hallo

    es ging einmal,ein mann in den wald,um zu sterben.er baute sein zelt im wald auf und beschloss zu verhungern.
    er führte bei diesem sterbeprozess tagebuch,in dem er seine eindrücke und gedanken -bis zum ende- festhielt.
    als seine mumifizierte leiche eines tages gefunden wurde,fand man auch sein tagebuch.
    aus diesem tagebuch entstand (1 zu 1 übernommen) dieses 'hörspiel'.
    es ist dramatisch,traurig und zum ende hin wirklich unheimlich.
    bitte schildert eure eindrücke und schreibt,was euch so durch den kopf gegangen ist,nachdem ihr es gehört habt.

     
  2. ~WaterBrother~

    ~WaterBrother~ Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. August 2017
    Beiträge:
    874
    Grundlage ist eine Novelle.
    Der Text ist fiktional.

    Selbstmumifizierung war in Japan eine zeitlang sogar in Mode unter buddhistischen Mönchen.
    Gibt zahllose Reportagen darüber, diese hier ist kurz, knackig und sehenswert.
     
  3. Tagmond

    Tagmond Guest

    Nein. Es hat sich traurigerweise so zugetragen.
    http://www.tagesspiegel.de/weltspie...chronik-eines-langsamen-sterbens/1164584.html
     
  4. ~WaterBrother~

    ~WaterBrother~ Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. August 2017
    Beiträge:
    874
    Zwei verschiedene Dinge.
    In dem Video geht es um einen Vierzigjährigen in einer selbstgebauten 'Hütte' aus Plastikplanen (ab ca. min 2:10).
    Keineswegs um einen Hochsitz.
    Aus dem von dir verlinkten Artikel: „Nach meinem Tode ist das Heft an meine Tochter zu übergeben.“ Diesem Wunsch werde entsprochen, sagte ein Polizeisprecher.
    Hat die Tochter es publiziert mittlerweile?

    Anmerkung: Der Originalfilm, wie er auf arte lief, mit den Hintergründen der Produktion.


    "(...)Liechtis Film beruht auf der Novelle "Bis ich zur Mumie werde" (1990) des japanischen Autors und Theaterregisseurs Shimada Masahiko, der eine wahre Begebenheit in Japan verarbeitete. In tagebuchartiger Form berichtet der Protagonist von seiner schrittweisen Selbsttötung. Zum Abschied von der Welt nimmt der Mann nur einige Plastikplanen, Kerzen, Tabletten, Batterien und ein Radio mit. 62 Tage dauert der schmerzhafte Verfallsprozess, viel länger als die erwarteten 30 Tage. Über das Motiv der Selbsttötung erfahren wir ebenso wenig wie über die Identität des Mannes, den anscheinend niemand vermisst. Liechti verlegt den Tatort von Japan nach Mitteleuropa. In einem provisorischen Zelt in einem verschneiten Waldstück findet ein Hasenjägcr die mumifizierte Leiche und ein Notizbuch. Der Tote hat dort etwa 100 Tage gelegen, berichtet eine weibliche Stimme aus dem Polizeibericht. Von hier an trägt eine männliche Stimme die Tagebuchaufzeichnungen in der Ich-Form aus dem Off bis zum Exitus vor.(...)"
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. November 2017
  5. sinnsucher1234

    sinnsucher1234 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. November 2017
    Beiträge:
    648
    Ort:
    wo die nachtgeschöpfe singen.
    interessant!

    in tibet gibt es doch,so einen mönch.er meditierte und starb dabei -bewusst-.
    er soll eine lebende leiche sein.
    keine verwesung,sich öffnende und schliessende augen,reaktionen etc.
    musst mal google danach befragen.
    ein interessanter fall.
    p,s bei untersuchungen wurde festgestellt,dass sein blut flüssig ist und zellen noch aktiv bzw lebendig sind.
    da scheint jemand den tod überwunden zu haben
     
  6. Solis

    Solis Guest

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    Ich habe mir das Hörspiel nicht angehört. Doch seltsam genug ist das Vorgehen des Mannes in einer Welt, die das Leben hochhält. Menschen, die durch Krankheit oder Unfall durch die moderne Medizin am Leben gehalten werden, aber dafür den Rest ihres Lebens im Gefängnis ihres Körpers eines Wachkomas verbringen müssen usw. Dieser Mann aber macht es anders, er stirbt geplant und notiert akribisch alle Vorgänge, die ihm im Sterbevorgang begegnen. - Wozu macht er das nur? Nur um seiner Nachwelt diese Notizen zu hinterlassen?
     
  7. Tagmond

    Tagmond Guest

    Nur das: du schriebst von Fiktion. :)
    Weder der Selbstmord im Hochsitz noch die wahre Begebenheit sind offenbar eine.
     
  8. sinnsucher1234

    sinnsucher1234 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    648
    Ort:
    wo die nachtgeschöpfe singen.
    warum er notizen hinterlies,vermag ich dir nicht zu sagen!
    das weiss nur er.
     
  9. sinnsucher1234

    sinnsucher1234 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    648
    Ort:
    wo die nachtgeschöpfe singen.
    ach ja....der film zu diesem 'hörspiel' lief einmal auf arte und wurde dort als nicht fiktional präsentiert!
     
  10. ~WaterBrother~

    ~WaterBrother~ Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. August 2017
    Beiträge:
    874
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    Der Text ist natürlich Fiktion, es war ja nicht der Schriftsteller, der sich verhungerte.
    Es ist doch ein Unterschied, ob ich etwas erlebe, oder ob ich mich in das Erleben einzufühlen versuche.
     
    Possibilities gefällt das.
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