Die Kreuzigung Jesus - eine Erfindung der katholischen Kriche?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Groovy1974, 4. August 2011.

  1. SID ErosA

    SID ErosA Aktives Mitglied

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    Da international so viele viele viele Menschen auf Jesus bezogen sind kann er nich einfach als literarische Gestalt abgetan werden

    Dass er magische Kraefte hatte und hat entspricht ja seinem heutigen Einfluss

    Dass heute hier seine Kreuzigung angezweifelt wird hat auch seinen Grund ~ er wurde vorher schon getoetet und sein Blut getrunken und von seinem Fleisch gegessen
    ,,,, so is die Wahrheit wortwoertLICH

    Der offensichtliche Machtverlust der Kirche hat zu diesen Zweifeln an ihrer Geschichte ueber Jesus gefuehrt

    Trennen wir Jesus/Joshua von der Kirche erstrahlt er in einem ganz neuen anderen Licht

    Nun ~ da hier ja auch Aegypten angesprochen wurde zeigt sich dass da noch tiefer in der Menschheitsgeschichte gegraben werden darf um an die Wurzel=Quelle zu gelangen

    :love:
     
  2. Variabell

    Variabell Aktives Mitglied

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    Die katholische Kirche bezieht sich auf die Bibel, nicht auf irgendwelche Bücher wie:
     
  3. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Um sich über etwas eine Meinung bilden zu können, sollte man auch das Für und Wider kennen.

    Ich denke, dass Du die r/k Kirche unterschätzest, denn auch unter deren Theologen gibt es kluge und belesene Köpfe, die sich ernsthaft mit Jesus und dem Christentum beschäftigen. Sicherlich kann jeder in der Bibel lesen, ob man dann aber auch alles verstanden hat, ist eine andere Frage.

    Eventuell ist ja gerade diese Unklarheit mit ihren vielen Fragen ein Stoff, der die Menschen bewusst zum Nachdenken einladen soll? Ein Schreibstil, der gerade in der jüdischen Tradition sehr beliebt ist.

    Unabhängig davon interessiert mich eigentlich der Christus weniger, als der mögliche Mensch Jesus. So taucht auch hier im Form immer wieder die Frage auf, warum Jesus gekreuzigt wurde und sterben musste.

    Aus den Evangelien wird auch nicht so recht klar, wie Jesus überhaupt den Weg zu seiner Mission gefunden hatte. Ja und welche Rolle spielte dabei der Täufer? Gut man muss das alles nicht wissen, aber einige stellen sich halt solche Fragen – so auch ich.

    Merlin
    .
     
  4. Variabell

    Variabell Aktives Mitglied

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    Die Frage des Threads ist damit, dass die katholische Kirche sich bezüglich Kreuzigung auf die Bibel bezieht, worin von der Kreuzigung berichtet wird, beantwortet.
     
  5. SID ErosA

    SID ErosA Aktives Mitglied

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    Der Prophet der Mensch Jesus erzaehlte den Menschen etwas und lenkte sie dabei von ihrem Tagwerk von ihren eigenen Interessen ab -> und ENDEte sterbend am Kreuz wo alle Verraeter Diebe Verbrecher damals bestraft wurden

    dem von einem Weib angestiftet der Kopf abgehauen wurde

    ,,,, und hier findet sich mal weiblich sehr machtvoll erfolgreich

    Es gibt den niedergeschrieben Grund weshalb sie das tun lies den man glauben kann oder nichT
    Ob dieser der wahre is ???????????

    Nun ~ nur sie kennt den wahren Grund ;)

    :love:
     
  6. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    :unsure:

    Der Hintergrund zur Kreuzigung Jesus durch die Römer zeichnete sich eigentlich schon mit dem Tod Herodes im Jahre 4 v. Chr. ab. Danach wurde das Reich des Herodes unter seinen vier Söhnen aufgeteilt (Tetrarchie).

    Diese Aufteilung stieß auf wenig Zustimmung der Bevölkerung, so erhoben sich verschiedene Leute zu Revolten gegen die jeweiligen Tetrarchen. So rief sich ein Simon zum König von Peräa aus. Ein Aufstand, bei dem der besagte Simon seinen Tod fand. Zur gleichen Zeit erhob sich auch im galiläischen Sepphoris ein Judas mit seiner Anhängerschaft gegen Rom.

    [​IMG]
    (Merlin, gemeinfrei)

    Das blieb dann nicht ohne Folgen, denn die Tetrarchen baten die Römer um Beistand gegen die Rebellen. Die Aufstände wurden dann in einem römischen Feldzug blutig niedergeschlagen. So blieben die Tetrarchen Herr über ihre Länder.

    Etwas später wurde dann im Jahr 6 n. Chr. Herodes Archelaos von seinem Amt als Fürst von Judäa, wegen dessen unwürdiger Amtsführung von den Römer abgesetzt. Judäa und Samaria wurden nun zu einer römischen Provinz erklärt und von einem römischen Statthalter verwaltet. Damit verloren die Juden auch das Recht, die Todesstrafe auszuüben. Ja und so verloren sie auch das Recht einen König auszurufen.

    So war Pilatus als Präfekt Judäas nach römischem Recht berechtigt und verpflichtet, zur Wahrung des Friedens nach der sogenannten coercitio extra ordimen* zu handeln. Ein Standgericht also, das auch erklärt, warum Pilatus selbst ohne einen römischen Richter und Consilium Jesus befragte und verurteilt hatte.
    (*Kürzung außerhalb der Ordnung)

    Ja und so hatten dann die Ereignisse im Jahre 6 auch noch dazu geführt, dass die Römer eine Volkszählung in dieser Provinz anordneten. Dagegen erhob sich die Bevölkerung zu einem Aufstand, den Judas der Galiläer anführte. Bei dieser Gelegenheit hatten die Römer 2.000 Juden gekreuzigt.
    ...
    .
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. November 2021 um 10:16 Uhr
  7. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Zu Beitrag #696

    Die Situation in Jerusalem:


    In diesem Hintergrund stand nun das jüdische Gebot, bei dem die Juden verpflichtet waren, zum Passahfest nach Jerusalem zu pilgern, um dort im Tempel ihre Opfer darzubringen. Man kann sich also gut vorstellen, wie gerade an diesem Fest Jerusalem mit Pilgern überfüllt war.

    Deshalb waren zu den Passahfesten die Statthalter Roms und deren Legionäre von ihrem Sitz in Cäsarea Martitima angereist, um die Präsenz des Imperiums zu zeigen.

    In dieses angespannte Jerusalem pilgerte nun Jesus mit seinen näheren Begleitern. Dazu sollte man noch bedenke, dass Jesus schon mehrfach wegen Gotteslästerung verfolgt wurde.Es gelang ihm aber immer wieder, sich der Steinigung zu entziehen.

    Ein gewisser Ruf war im sicherlich bei seinem Einzug in Jerusalem vorausgegangen. Wenn es so war, zog er auch wie der kommende Messias und damit als König auf einem Füllen in Jerusalem ein. Damit verstieß er dann auch gegen römisches Recht.

    Wenn man den Evangelien folgen mag, war sein nächster Fehler sein Auftritt im Tempel. Selbst heute kommt jeder mit dem Gesetz in Konflikt, der in einer Kirche randaliert und damit den Kirchenfrieden stört.

    So war das auch an dem besagten Passahfest, bei dem niemand ein Interesse an irgendwelchen Unruhen haben konnte – weder der Sanhedrin noch der Statthalter Judäas.

    Dass hier Rom keinen Spaß verstand, zeigt uns als Beispiel die Geschichte vom Messias der Samariter, der auch in jener Zeit auftrat und blutig endete. Ja und die letzten Konsequenzen daraus konnte man dann nach den Jüdischen Kriegen mit der Zerstörung Jerusalems und der Zerstreuung der Jude in die Diaspora erfahren.

    So wird auch die Sorge des Sanhedrins deutlich, die letztlich zur Festnahme Jesus führte. Es ging aus deren Sicht also um das Sein oder Nichtsein der Nation, das von der Gunst der Römer abhing.

    Jesus wurde also nicht nach jüdischem Recht wegen Gotteslästerung verurteilt, sondern nach römischen wegen Aufruhr gekreuzigt. In Rom war die Religionsausübung Privatsache, man durfte jedoch damit nicht das Imperium und damit den Kaisern infrage stellen.

    Merlin
    .
     
  8. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Papperlapapp!

    Dieses Passahfest bestand nicht aus einem einzigen FEIERTAG.

    Davor fand das jüdische kalendarische NEUMONDFEST statt.
    Sobald die 1. Mondsichel im Frühjahr gesichtet wurde.
    Am darauf folgenden Sabbat begann die Woche des Passafestes.
    Das Ende der Woche wurde mit dem höchsten Feiertag abgeschlossen.

    So vergingen vom Neumondfest bis zum Ende der Passah-Zeit maximal 14 Tage!
    Eine Zeit der spirituellen Besinnung.
    Dieser Zeitraum war keinesfalls von andauernden Feierlichkeiten dominiert.
    Am nächsten kommt dieser Zeitspanne noch die Adventzeit aus heutiger Sicht.
    Mit Nikolaus am Anfang und Weihnachten am Ende.

    Niemanden wird einfallen zu Nikolaus das Weihnachtsfest voraus zu feiern,
    um danach eine Kreuzigung zu erleiden,
    wegen Maria Empfängnis müsse dann seine Leiche vom Kreuz genommen werden,
    damit zur Stillen Nacht des Kaisers neue Kleider zum Hochamt angelegt werden können ...


    Nebenbei bemerkt,
    Kaiser Caligula war in Rom der Meinung, wenn schon eine göttliche Verehrung,
    zum Beispiel wegen Nahtoderfahrung, dann aber schon der Kaiser/Cäsar selbst.
    Vor Ort entschied sich wenig später der Feldherr Titus in eine ganz andere Richtung,
    denn für ihn bestand die Lösung in einer Zerstörung von Jerusalem,
    damit wurde das palästinensische Göttliche in eine unerreichbare Ferne gerückt.


    ... und ein :schnl:

    -
     
  9. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Lieber Teigabid,

    wo hatte ich denn behaupte, dass dieses Fest nur einen Tag dauern würde? :unsure: An anderer Stelle hatte ich lediglich vom Sederabend geschrieben, mit dem das Passahfest eingeleitet wird. (y)

    Merlin
     
  10. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Oh, Pardon! Dein Text hat sich so gelesen.

    Bemerkenswert ist dazu vielleicht noch, im Johannesevangelium wird der Radau von Jesus im Tempel zeitlich viel früher angesetzt. (Joh 2,13-16)
    Dazu reimt sich die Formulierung in der Johannes-Offenbarung, wo er zuerst die 7 Engel mit ihren Posaunen auftreten lässt,
    bezogen auf die vergangene Epoche rund um Moses und Jericho.
    Danach folgen die 7 Engel mit ihren Schalen. Eine Zeit der Vorbereitung, keine Festlichkeit im engeren Sinn.

    Gut, dazu muss man eigentlich wissen, in der Mitte des Tempelareals von damals,
    es befand sich im Vorfeld auf Schotterboden eine runde Säule, oben eine Schale, die in der Nacht Feuerlicht spendete.
    Nicht zu sehen? Aber wunderschön anzuschauen! ...



    Alles wohl im Sinne von einst und jetzt.
    Damit wäre schlagartig geklärt, die Johannes-Texte stammen aus einer Feder.
    Was heute gelegentlich versucht wird zu bezweifeln.
    (Das 21. Kapitel des Evangeliums davon als Nachwort seiner Jünger höflichst ausgenommen.)


    ... und ein :D

    -
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. November 2021 um 01:01 Uhr
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