Hallo..
ein schönes Thema
Die Pluto-Uranus-Konjunktion hab ich auch, noch dazu auf 16/17 Grad Jungfrau, was in der MRL dem Gruppenschicksalspunkt von Pluto-Uranus entspricht.
Mutter mag keine Männer, das ist das Dumme - denn so kommt man entweder dazu, die Männer auch abzulehnen oder sie zu sehr zu mögen aus Solidarität dem eigenen Vater gegenüber.
Irgendwie hat es tatsächlich, wie Akron es beschreibt, was Kastrierendes.. Männer-Kastrierendes. Ich hab lange gebraucht, diesen Teil in mir aufzudecken und umzulernen - echt harte Arbeit.
Im Transitgeschehen hab ich was gefunden in " 710 Transitasspekte":
Uranus Opposition Pluto
In den Jahren dieses Transits werden sich nicht nur äußere Umstände grundlegend wandeln, sondern vor allem wird sich auch das eigene Bewusstsein verändern. Unbewusste Kräfte, die einen in gewisser Hinsicht in der Vergangenheit gefangen haben, indem sie zu einer Fixierung auf bestimmte Lebensthematiken geführt haben, werden jetzt durch irgendwelche Umstände an die Bewusstseinsoberfläche gebracht, damit man sich ihrer bewusst wird und sie transformieren kann.
So kommt es jetzt auf allen Ebenen des eigenen Lebens zu tiefgreifenden Veränderungen. Plötzlich kann man von etwas loslassen, woran man lange festgehalten hat. Man wird wahrscheinlich bereit, seinem Leben eine neue Ausrichtung zu geben, weil man im Grunde keine Angst verspürt etwas zu verlieren. Vor allem wird einem ohnedies kaum eine andere Möglichkeit bleiben, da man auf eintretende Veränderungen in seinem persönlichen Umfeld reagieren muss. Möglicherweise trennt sich plötzlich ein Mensch von einem, an welchem man sehr gehangen ist und ein starkes emotionales Band vorhanden war. Vielleicht stirbt aber auch jemand überraschend, sodass einem auch in diesem Fall nichts anderes übrig bleibt als loszulassen und die Veränderung zu akzeptieren.
Idealerweise braucht man jedoch nicht die Anstöße durch sein persönliches Umfeld, wenn diese natürlich trotzdem in Erscheinung treten können, sondern lässt von sich aus von Umständen los, die die eigene persönliche Entwicklung behindern. Man ist jetzt dazu aufgefordert, dem Willen seiner Seele keinen persönlichen Widerwillen mehr entgegenzustellen, sondern dass man von sich aus bereit ist, sein Leben in die Richtung zu lenken, wie es den Absichten seiner Seele entspricht. Um zu wissen, welche Richtung das ist, braucht man nur darauf achten, was auf lange Sicht den inneren Frieden verstärkt und das zu unterlassen, was zu Unzufriedenheit und Unruhe führt. Allerdings sollte man sich immer bewusst sein, dass die eigenen Gefühle sich anfangs gegen den Weg der Seele auflehnen und es auch dadurch zu Unruhe kommen kann und es eine gewisse Zeit braucht, bis die Persönlichkeit von den Schwingungen der Seele erfüllt wird.
Wer sich jedoch noch schwer tut, sich augenblicklich auf neue Umstände einzustellen und nicht loslassen kann, der wird diesen Transit wahrscheinlich sehr unangenehm erfahren. Man wird hinnehmen müssen, dass andere Menschen sich gegen seinen Willen auflehnen, einen vielleicht auch noch provozieren und zugleich ist man jedoch machtlos dagegen. Dies kann sich auf allen Ebenen des Lebens zeigen.
So könnte zum Beispiel auch die Firmenleitung über seinen Kopf hinweg beschließen, jetzt eine komplett neue Strategie einzuschlagen, was wiederum zur Folge hat, dass man sich mit einer neuen Aufgabe konfrontiert sieht. Vielleicht besteht der eigene Partner auf mehr Freiraum und weigert sich Dinge durchzuführen, die er bisher immer gemacht hat. Wie auch immer sich dieser Transit äußerlich manifestiert. Ziel ist auf alle Fälle, soviel Macht über sich selbst zu erlangen, um sich blitzartig auf neue Situationen einstellen zu können, damit nicht etwas anderes Macht über einen gewinnt. Man befreit sich von inneren Kräften, die der eigenen Seelenabsicht entgegenarbeiten und erlangt dadurch mehr Macht auf allen Ebenen seines Wesens. Es erschließt sich ein Zugang zu mächtigen Energien, weil man sich nicht seiner Seele verschließt, sondern bereitwillig das tut, was sie will.
Ich selbst werde langsam noch mehr zu einer Widerständlerin als schon früher. Nochweniger mag ich faule Kompromisse hinnehmen. Es mag zwar genug Gründe im Außen dafür geben, aber daß ich noch mehr für mich einstehe, das kommt von innen heraus.
Dann noch was Allgemeineres aus einem anderen Forum, das mich sehr interessierte:
es ist überaus erhellend, den Rhythmen von Uranus/Pluto über die Jahrhunderte nachzugehen. Dabei zeigt sich, daß immer wieder - zunächst mundan gesehen - die anthropologische Grundfrage "Was ist der Mensch?" neu aufgeworfen wird. Sie wird jeweils neu beantwortet. In jedem Fall aber steht der Versuch dahinter, zu einem "radikalen" Befund zu gelangen - sei's auf kollektiver, sei's auf individueller Grundlage. So ist es denn nicht von ungefähr, daß J.J.Rousseau mit einer Uranus/Pluto-Konj. geboren wurde. Auch hier ging es um den Versuch, den Menschen grundlegend neu zu bestimmen, ihm dadurch aber eine Erneuerung zu ermöglichen. In seinem Fall ging es darum, den Menschen von den negativen Konditioniereungen der "Zivilisation" zu befreien (er wurde dann ja auch der geistige Vater der Revolution). Nach meiner Beobachtung ist dieser Impuls der "Reinigung" durch Rückkehr zum originären Menschenbild immer angelegt, sobald Uranus/Pluto aktiviert wird. Dabei geht es im Kern immer um die im Grunde nicht lösbare Aufgabe, den Begriffen "Freiheit" und "Gleichheit" gleichermaßen gerecht zu werden. Im Krisenfall droht sich das Gleichheitspostulat (meist diktatorisch) durchzusetzen. Die Machtergreifung Hitlers fand statt mit Uranus im Widder und Pluto im Krebs. Auch hier ging es um die rassisch begriffene Reinheit (Uranus), in diesem Fall aufs Biologisch-"Völkische" angewandt (Pluto im Krebs).
Man wird der kommenden Quadratur - etwa 2012-2017 (so lange!) mit Spannung (und sehr gemischten Gefühlen) entgegen sehen müssen.
Mit Sicherheit wird es wieder zur Revolte kommen - zur Revolte gegen faktische oder vermeintliche "zivilisatorische " Überfremdung. - Die Quadratur wird im Kern noch einmal den Inhalt der Konjunktion der Mittsechziger Jahre aufrufen: die fand statt auf einem der explosivsten Grade des Zodiaks (16 Grad Jungfrau - siehe die sabischen Symbole).
Da die Konjunktion in der Jungfrau stattfand, wird es auch bei der nächsten Quadratur im wesentlichen um das Verhältnis von Individuum und Kollektiv im gesamtsozialen Kontext gehen. Uranus wird dabei im Widder stehen, was den Drang, "zum Ursprung", zur großen Einfacheit zurückzukehren, enorm beschleunigen wird.
Die Opposition auf den 17. Jungfraugrad, die Uranus 2007/08 erreichen wird, dürfte mit großer Wahrscheinlichkeit die ungelösten sozialen Fragen präsentieren - und dann so, daß man ihnen definitiv nicht mehr wird ausweichen können. Denn Uranus/Pluto ist auch der "Zwang zur Wahrheit".
Uranus - Pluto, die Fixierungen des Denkens, der Vorstellung werden aufgebrochen für neue frische Wege.
Bei der Konfrontation der Fixierungen mit dem Neuen, Ungewohnten kann Haß aufkommen. Wenn das Neue nicht dem Vorstellungsmuster entspricht.
Oder Liebe, wenn das Bewußtsein die Freude zulässt an der nicht in Normierungen erfassbaren, nicht schablonenmäßigen jeweiligen Eigenart. Liebe und Freude über das Wahrnehmen und Zulassenkönnen der ureigenen, nicht typisierbaren Gestalt (Uranus), z.B. des Begegnenden
Für mich habe ich gelernt aus dieser Konstellation:
"ICH MUSS GAR NICHTS"
gleich, was andere von mir erwarten (hab die Konjunktion im 11. Haus), ich kann entscheiden, ob ich will oder nicht und muss nichts. Somit kommt es immer wieder zu ganz gravierenden Veränderungen in meinem Leben - aussen wie innen und das geniesse ich mittlerweile... die Welt immer mal wieder auf den Kopf zu stellen.
Ob ich es mittlerweile geschafft habe, das Männliche in mir zu töten statt stellvertretend dafür die Männer im aussen???? Ich weiss nicht recht - aber meist klappts ganz gut mit meinem Mann
Liebe Grüsse
Gaby