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Der Weihnachtsbaum - wurde sein Kommen vorhergesagt?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Teigabid, 10. Dezember 2018.

  1. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    Der Tannenbaum - meistens ist es einer - mit seinen vielen Kugeln, Kerzen, Limetta und, und, und …

    Blättern wir das Neue Testament durch,
    dann finden wir jedoch keine einzige Stelle,
    die den Weihnachtsbaum als Kennzeichen für den symbolischen Geburtstag von Jesus voraussagt.
    Jedenfalls habe ich keine gefunden.

    Weintrauben und Reben werden beschrieben,
    ein Feigenbaum der keine Früchte trägt wird ins Feuer geworfen,
    das Senfkorn wird zum größten Baum ~ gleich nach dem Mammutbaum …

    … fast alle Bäume sind schon da, aber kein Christbaum ?!

    Es wird auf ihn auch nicht in Kirchen und Messen verzichtet.
    Aber einen biblischen "Beleg" für ihn kann ich beim besten Willen nicht finden …

    … und ein :weihnacht

    -
     
  2. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    3. November 2006
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    burgenland.at
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  3. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

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    Den Weihnachtsbaum gibt es doch erst seit 500 Jahren, also eher ein neumodischer Kram und daher nicht biblisch
     
  4. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    wo die Sonne aufgeht bin ich zuhause.
    Früher wurden vielleicht die Laubbäume im Wald geschmückt mit Äpfeln für die Tiere.
    Tannen kommen aus dem Süden.
    Ich denke, dass es eher einen praktischen Hintergrund hat.
     
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  5. *Eva*

    *Eva* Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Die Geschichte des Weihnachtsbaums – Ursprung und Brauch
    Die Weihnachtsbaum Geschichte beginnt im 14. Jahrhundert
    Für die meisten Deutschen ist ein geschmückter Tannenbaum der symbolische Mittelpunkt des Weihnachtsfestes. Jedes Jahr vor Heiligabend ist es Tradition, einen Weihnachtsbaum aufzustellen und festlich mit Kerzen, Kugeln, Engeln, Lametta, Lebkuchen und einem Stern auf der Baumspitze zu schmücken.

    Am Weihnachtsabend versammelt sich dann die Familie um den Christbaum herum im Wohnzimmer und packt die Geschenke aus, die vorher unter den Baum gestellt wurden. Doch Doch woher stammt dieser Brauch eigentlich? Wir haben Euch die Weihnachtsbaum Geschichte aufbereitet.

    Der Ursprung des Weihnachtsbaumes liegt in heidnischen Bräuchen
    Schon vor vielen Jahrhunderten waren immergrüne Pflanzen in heidnischen Kulturen ein Symbol für Fruchtbarkeit und Lebenskraft. So haben die Germanen Tannenzweige zur Wintersonnenwende an öffentlichen Orten und vor ihren Häusern platziert.

    In nördlichen Gebieten wurden im Winter Tannenzweige ins Haus gehängt, um Böse Geister am Eindringen zu hindern und die Hoffnung auf den nächsten Frühling zu nähren. Im Mittelalter wurden sogar ganze Bäume zu bestimmten Festlichkeiten, wie zum Beispiel den Maibaum, geschmückt. Unbelegten Aussagen zu Folge sollen bereits im Jahre 1419 Mitglieder der Bäckerschaft aus Freiburg im Breisgau einen Weihnachtsbaum mit Lebkuchen, Äpfeln, Früchten und Nüssen behängt haben.

    Die ältesten Belege auf einen dekorierten Tannenbaum stammen hingegen aus der Zunftchronik des städtischen Handwerks in Bremen aus dem Jahr 1597. Von den Zünften ist die Sitte im Laufe der Zeit auf städtische Familien übergegangen. So sollen zu Beginn des 17. Jahrhunderts verzierte Christbäume in Straßburg im Elsass die Wohnstuben der Menschen geziert haben. Den ersten Weihnachtsbaum mit Kerzen schmückte die Herzogin Dorothea Sibylle von Schlesien im Jahr 1611.

    Im 18. Jahrhundert verbreitete sich der Brauch zunächst bei hohen Beamten und wohlhabenden Bürgern in den Städten, da Tannenbäume zu dieser Zeit in Mitteleuropa noch knapp und daher sehr kostspielig waren.

    Aus dieser Phase stammt auch eine der ersten literarischen Erwähnungen des Weihnachtsbaums. In seinem Roman “Die Leiden des jungen Werther” aus dem Jahr 1774 ließ Johann Wolfgang von Goethe seinen Protagonisten an einem Sonntag vor Weihnachten von einem aufgeputzten Baum mit Wachslichtern, Zuckerwerk und Äpfeln entzücken.

    Ausbreitung des Weihnachtsbrauch im 19. Jahrhundert über Europa hinaus
    [​IMG]Im 19. Jahrhundert wurden vermehrt Tannen und Fichtenwälder angelegt, um die hohe Nachfrage zu decken. Der geschmückte Weihnachtsbaum wurde nach und nach zum festlichen Inventar in bürgerlichen Wohnzimmern in der Stadt und auf dem Lande. 1832 stellte ein deutschstämmiger Harvard-Professor einen Weihnachtsbaum in seinem Wohnhaus auf und brachte damit den Brauch nach Nordamerika.

    Mitte des Jahrhunderts wurden erstmals mundgeblasene Christbaumkugeln hergestellt während 1882 in den USA der erste mit elektrischem Licht beleuchtete Weihnachtsbaum der Welt Beachtung fand. Im Jahre 1891 wurde erstmals ein Weihnachtsbaum am Weißen Haus aufgestellt, dem Amtssitz des amerikanischen Präsidenten.

    Der Weihnachtsbaum galt jeher als eher bürgerliches Symbol, die katholische Kirche setzte sich lange gegen das unreligiöse Brauchtum zur Wehr. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Christbäume in katholischen Kirchen erlaubt. Papst Johannes Paul II. führte das Brauchtum schließlich im Jahr 1982 im Vatikan ein, als der erste Weihnachtsbaum auf dem Petersplatz in Rom aufgestellt wurde.

    Mittlerweile ist der Christbaum nicht mehr vom Weihnachtsabend wegzudenken. Auch in diesem Jahr werden voraussichtlich wieder ca. 25 Millionen Weihnachtsbäume den Weg in ein Wohnzimmer in Deutschland finden und die Herzen von Groß und Klein erwärmen.
     
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  6. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

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    wo die Sonne aufgeht bin ich zuhause.
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    Im Mittelalter gab es bei uns noch keine Nadelbäume. ....(n)
     
  7. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

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    Berlin - (manchmal)Wien(Stadt der Prellung)
    A
    Aber trotzdem wurde Baum im Dezember geschmückt
     
  8. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    wo die Sonne aufgeht bin ich zuhause.
    Im Text von @*Eva* stand etwas vom heidnischen Brauch Tannenzweige vor das Haus zu platzieren. Die Germanen waren aber nicht so südlich. Oder?
     
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  9. *Eva*

    *Eva* Sehr aktives Mitglied

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    Niederösterreich
    Ich glaube, jetzt müssen die botanischen Experten her.;)
    @Waldkraut , du weißt so viel.
     
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  10. Sadira

    Sadira Sehr aktives Mitglied

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    Es gab gar keine Nadelbäume?
     
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