Nithaiah
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Ich war auch sehr im Zwiespalt damit, was jetzt richtig ist oder nicht.
Das ist eine große Bürde für denjenigen, der das ausführen muss.
Ja, das stimmt. Trotzdem wäre der letzte Wille eines Menschen für mich immer maßgeblich.
Es kann aber auch Überraschungen geben:
Obwohl ich mit meiner Mutter die wichtigsten Dinge zu Lebzeiten besprochen habe, tauchten dann plötzlich trotzdem auch zwei Situationen auf, bei denen ich nicht gewusst habe, wie ich das entscheiden soll. Letztlich hat das Schicksal nachgeholfen, so dass ich dann doch wusste was zu tun ist.
Letztendlich ists wahrscheinlich vollkommen belanglos und dient nur dem eigenen Gefühl, das Richtige zu tun.
Wobei wir alle nicht wissen, was das Richtige ist....und im Angesicht des Todes und der Endlichkeit auch vollkommen irrelevant.
Es dient wahrscheinlich nur unserem eigenen Ego...und das ist, wie wir wissen, vergänglich.
Letztlich, eher angesichts der Unendlichkeit wie ich finde, schon.
Trotzdem, wie gesagt, ich finde es wichtig den letzten Willen zu respektieren.
Man kann allerdings auch niemandem verwehren Abschied am Grab zu nehmen, schon gar nicht einem nahe stehenden Angehörigen. Deshalb bin ich froh, dass es bei dir so elegant geregelt werden konnte und nicht bei der Beisetzung eskaliert ist.
Solche Fälle soll es auch schon gegeben haben. Man stelle sich vor. Das will nun wirklich keiner erleben.
